Du warst also dort Begleitung, sehr schön gemacht mit der sub 2h !
Ich hoffe deine heutigen WK - gleich 2 Stück, nett- sind auch gut gelaufen, und du fühlst dich
jetzt gut präpariert für MUC. Danke für die gedrückten Daumen, ich glaube es wirkt schon ....
Beim durchforsten des thread habe ich gemerkt dass ich meinen MGM Bericht zwar geschrieben,
aber hier nicht reingesetzt habe.
Keine Ahung ob nun doch noch jemand von den "Alten" mitliest, oder sich jemand von den "Neuen" mal
hier hin verirrt, ob es überhaupt jemanden interessiert. Aber immerhin lebt der Tempohärte Faden wieder
Und vielleicht hast du ja während des taperns Langeweile und liest ein bißchen hier, stimmst dich auf deinen
Marathon ein, und motiviert dich, dann auch hier in unserem alten Faden zu berichten.
Weiter unten also mein alter Bericht, auch wenn es nun sechs Monate her ist
Viele Grüße
Ulli - heute in Erinnerungen schwelgend
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MGM DUS 2014
Kurzfassung: PB 4:10:33
Vorsicht, lange Fassung:
Freitag
Ich hatte geplant am SA die StartNr abzuholen, mußte aber umdisponieren , da ich SA noch zwei Patienten behandeln mußte. Die Entscheidung war o.k. alles war sehr enstspannt. Mir hat auch nichts dort gefehlt, es gab einige Stände und genügend Infos
Samstag
Pasta Party, Einladung von race director Jan Winschermann exklusiv für uns Foris, sehr nett von ihm! Darauf hatte ich mich sehr gefreut kannte ich doch fast alle, und freute mich auf das Wiedersehen, und auch sehr auf die für mich neuen Gesichter, mit denen ich teilweise per mail in Kontakt stand. Es war dann sowas von nett !!! Einziger Wermutstropfen war, dass mir beim Warten am Sammelpunkt am Schloßturm eine Fahrradfahrerin sehr heftig in die Achillessehne gefahren ist. Ich habe zunächst gehumpelt, nachts getaped, am nächsten Morgen war das o.k. André Pollmächer habe ich am Rhein noch eingefangen, er kannte ja niemanden von uns. Klasse dass er bei allem Streß diesen Termin tatsächlich wahrgenommen hat (ich hatte es leise bezweifelt) Alle Hochachtung dafür!! Hennes und Jan stießen auch noch dazu, alle zusammen haben wir viel gefachsimpelt und viel gelacht. Sehr entspannt
Sonntag
Ich erlaube mir wieder mit dem Zitat zu beginnen, Traditionen muss man pflegen:
Nein, euer Ehren , keinen einzigen Schritt gegangen, ich schwöre es !!
Um 6 Uhr aufgestanden, es gießt in Strömen, Mir gefällt das eher gut, aber es war natürlich sehr schade für die Zuschauer. Mit der letzten noch durchfahrenden Bahn zur Startbeutelabgabe am Burgplatz. War das Zelt in den letzten Jahren gähnend leer, und man konnte noch schön gemütlich auf den Rhein schauen, herrschte heute natürlich absolutes Gedränge, es goss immer noch in Strömen. Als „Profi“ natürlich die Mülltüte und ein shirt zum Wegwerfen über das Laufshirt gezogen, dann ging es auch schon zum Fotoshooting der Foris am „berühmten“ Parkautomaten. Leider waren nicht alle rechtzeitig da. Sönke als Debutant besprach mit Martin als pacer bis zur HM Marke das Tempo, ich habe zugehört aber für mich erschien mir das als zu schnell, hatte ich doch auf 4:19:59 trainiert, die Vorgabe war PB knacken. Alle wünschten sich gegenseitig viel Spass und Glück.Im Nachhinein wurden viele PB geknackt und alle sind, soweit ich das weiß mit ihren Läufen zufrieden und heil geblieben.
Am Start stand ich bei Sönke und Martin, und sah sie auch auf den ersten Kilometern noch immer in erreichbarem Abstand vor mir. Ich habe gemerkt dass ich mit Allem die richtige Entscheidung getroffen hatte, Schuhe, Kleidung, es lief spürbar sehr gut, so dass ich beschlossen habe „wenn nicht heute wann dann?“ und meine pace knapp unter 600 zunächst beizubehalten, die ersten 5K ultragleichmässig @555 – wie Martin kann ich wie ein Uhrwerk laufen – bis zur 10er Marke 59:12, bis zur HM Marke 2:03:51. Da man(n) ja bekanntermaßen nicht mehr Rechnen kann beim Laufen dachte ich mir mit 6 Minuten bzw knapp drunter, dass bekomme ich bei jedem Kilometer auch im fortgeschrittenen Trancezustand hin. War auch so. Das lief auf eine sehr optimistische Zielzeit von ca 4:12 hin, aber ich fühlte mich gut. Das wurde mir hinterher ja mal wieder als Tiefstapelei vorgeworfen IST es aber nicht gewesen. PB knacken war der Plan, dass es so gut klappen würde, hätte ich mir nicht träumen lassen.
Auf dem Weg nach Oberkassel muss ich irgendwo Martin und Sönke überholt haben, keine Ahnung wo das passiert war. Leider kamen wir nicht mehr an Deutschland coolsten Altenheim vorbei, ich wette dass auch bei dem Sauwetter alle draußen gewesen wären. Eine kleine Steigung zum Seestern hoch, gleich wieder runter am Rhein entlang , eine Schleife durch Oberkassel, wieder auf die Brücke zurück zum richtigen Ufer, diesmal eine erste kleine Schleife über die KÖ, schon war die HM Marke erreicht. Kurz dahinter auf der gesamten, dort sehr schmalen Straße, zwei Megapfützen denen ich aber noch ausweichen konnte. Ich lief kaum mal im Pulk, sondern stoisch weitestgehend alleine mein konstantes Tempo. Auf dem Weg nach Derendorf stand eine sehr liebe Patientin anfeuernd an der Strecke, kurz danach ein guter Freund der mir ein selbtgemischtes Iso ( wegen der Verträglichkeit) anreichte, durch das bekannte Stimungsnest Fritz Wüst Str, auf der Grafenberger Allee mein Patenkind mit Plakat und Eltern, alles verging wie im Fluge - dort hat es wohl auch aufgehört zu regnen - und plötzlich war die Innenstadt wieder erreicht. Dort habe ich „meine“ japanischen Trommler sehr vermisst, aber wegen des enormen Regens war das einfach nicht möglich, das ist bei Sambatrommeln – davon gab es viele an der Strecke – einfacher. Hinüber nach Bilk, an der Bilker Kirche war extrem viel Publikum, zum Hafen , vorbei an den berühmten schiefen Gehry Bauten, dann stand nochmal ein Schlenker zur KÖ an. Da sieht man wie sehr der Kopf mitspielt. Ich fing an zu rechnen und stellte fest dass ich die verbleibenden 2K selbst hätte gehen können und dennoch mein PB verbessern. Oder deutlich langsamer werden, eine 7er pace hätte mich noch auf sub 15 gebracht. Oder… oder… Irgendwas hat mich dann aber rechtzeitig geweckt, nachher habe ich gesehen dass dieser Denkekilometer der einzig wirklich deutlich langsame des Rennens war. Lustig: Irgendwo habe ich dann kurz vor dem runterlaufen zum Rhein ein K46 Schild gesehen - ich schwöre es!

– und konnte irgendwie nicht ausrechnen was das nun für mich zu bedeuten hatte. Das Ziel kam dann recht plötzlich.....
Im Nachzielbereich hat Hennes tatsächlich noch Berliner übrig gelassen ( auch für unsere Berliner Gäste

) ich habe tüchtig gefuttert, Erdinger alkfrei getrunken und mit allen unseren lieben und erfolgreichen Foris noch gequatscht
SCHÖN WAR’S !!