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10 Km SUB 40

Re: 10 Km SUB 40

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Ob nun bei den ersten beiden Wiederholungen die Pace zu hoch war, oder bei den 3,2km zu niedrig, kann eigentlich nur Pulsedriver beantworten.
Aber ja, die 5min Pause und davon sogar 30'' gehen, entschärfen das ganze.
Mag für @Xyris auch insgesamt alles easy sein. Für mich sind 3,2km am Stück im 10er Tempo eigentlich immer hart - vor allen wenn ich das nicht vorher irgendwie aufgebaut habe.
Aber ich bin ja auch nur noch Gelegenheits-Jogger und bin in den letzten 4 Monaten im Schnitt gerade Mal 30km die Woche gelaufen.

Re: 10 Km SUB 40

8452
Dude77 hat geschrieben: 25.01.2026, 20:48 Ob nun bei den ersten beiden Wiederholungen die Pace zu hoch war, oder bei den 3,2km zu niedrig, kann eigentlich nur Pulsedriver beantworten.
Aber ja, die 5min Pause und davon sogar 30'' gehen, entschärfen das ganze.
Mag für @Xyris auch insgesamt alles easy sein. Für mich sind 3,2km am Stück im 10er Tempo eigentlich immer hart - vor allen wenn ich das nicht vorher irgendwie aufgebaut habe.
Aber ich bin ja auch nur noch Gelegenheits-Jogger und bin in den letzten 4 Monaten im Schnitt gerade Mal 30km die Woche gelaufen.
Insgesamt ist das schon intensiv zum Schluss Aber kontrolliert weil die Vorermüdung Recht gering Ist durch die kurzen Abschnitte mit 4:30 jog. Im ersten Abschnitt von 2,4 km ist der Laktat Aufbau noch Recht gering, dann Kommt die Pause und Fast alles wird wieder abgebaut. Und nicht vergessen das war (im Verhältnis zu seinen anderen Zeiten) ein sehr pessimistischea 10 km RT.
Und er kommt ja nicht von Null sondern trainiert ja schon seit Wochen Wieder systematisch nach dem Marathon
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8453
Die Zeiten hab ich anhand des 5km Test Runs festgelegt.
Der war ja knapp Sub 20. VDOT 50.
Die Pace 4:06 ist das 10kRT von VDOT 51.
Die Bereiche sind alle ungefähr so gesetzt, egal ob 10kRT, Schwelle oder HMRT, das schnelle Ende des Bereichs ist VDOT 51, das langsame VDOT 50.

Wenn ich dauernd am schnellen Ende des Bereichs sein sollte, kann ich das verschärfen. oder wenn ich weiter relevant Gewicht verloren hab, dann kann man das auch anschauen. Diese Woche war ich 1x am langsamen und 1x am schnellen Rand des Beriechs.
Xyris hat geschrieben:
Aber du Hast doch bis jetzt nicht die Füße hochgelegt? Ein Plan müsste doch für April schon seit Anfang Dezember begonnen haben? Und da ist eine progession im Plan ja normal.
Nein, Umfang gemacht. Samstag jeweils einen LaLa (5:20 oder langsamer), eine schnelle QE pro Woche dazu. Und dann 90 bis 100km die Woche oder ggf. einen Teil davon entsprechend mit alternativem Sport. Aber nicht mehr als 20% alternativ.

Der WK ist Mitte April. Mein TP geht 12 Wochen. 4 Wochen hochfahren noch ohne EB und ab 8 Wochen vor dem WK mit EB
Xyris hat geschrieben: Ja aber ein Marathon Plan kann nicht 1:1 für den HM übertragen werden. Die physiologischen Komponenten müssen berücksichtigt werden. Das ist das Problem mit zb Greif Plänen für HM. Das sind einfach nur reduzierte Marathon Pläne mit anderen Tempo. Die Charakteristik passt Aber nicht zwingend auf die Belange des HM.
Der Marahton Plan hat Sachen wie 15km MRT drinnen und viel HMRT.

Ich mache jetzt zwei schnelle QE pro Woche. Eine mit HMRT. eine mit schnellerem.
Zuletzt geändert von pulsedriver75 am 25.01.2026, 22:58, insgesamt 2-mal geändert.

Re: 10 Km SUB 40

8454
Grad hatte ich noch getönt mich nach dem Buch zu richten, leider muckt jetzt das schlechte Knie auf (alte Wintersportsache). Vielleicht spielt auch die vom Wetter erzwungene Schuhwahl eine Rolle. Auf jeden Fall andere Probleme als letztes Jahr. Diese Woche also 2x sub-t (8x800@4:12 / 4x1500@4:23) 1x 8km easy und 2x 45' Rad. Soweit noch kein Desaster.

Haut rein!

Re: 10 Km SUB 40

8455
Xyris hat geschrieben: 25.01.2026, 18:41 Jede Pause hat je nach Einheit und Position im Plan ihren Zweck.
Das bedeutet nicht keinen längeren Pausen zu machen wenn erforderlich. Ich bezog mich rein auf die Einheit der 2,4 km. Hier ist die mEn zu lange (4:30 min jog). Bei 10 min Effort.

Des weitern würde ich spätestens demnächst reine Threshold und HMRT Einheiten (specific Sessions) nach km laufen. Weil es Nichts bringt zb 4x3 km HMRT zu laufen wenn es nach Zeit nur 10 km sind. Der HM bleibt eben 21 km lange. Selbigen natürlich auch für Marathon.
10km am Stück HMRT sind defintiv auch geplant.

30 bis 40' Threshold am Stück? Ich durfte von @Dude77 lernen, dass bei so langem Threshold am Stück die Pace etwas langsamer als ind er Tabelle gesetzt werden muss. Bei VDOT 50 sind es aber nur 5" von Threshold auf HMRT gem. Tabelle. Die Einheit fände also ungefähr im HMRT statt. Wo gehört sie dann hin? Genau, in die QE, die mit HMRT statt findet.

Die fürs schnellere Tempo ist also entweder kürzer als 30' schnelles tempo, oder aber doch in Teilen.

Wenn ich 10 km HMRT jetzt machen wollte? Ganz am Anfang vom TP? Denkbar, dann gilt aber VDOT 50,0. 4:20 und kein bisschen schneller. 4:15 wäre ja schon Sub90.

Was ich 12km am Stück im Training schaffe, bringe ich eigentlich auch über die Ziellinie in einem HM WK. Wenn ich das heute schon mit 4:15 könnte, dann wäre ich ja jetzt schon bei Sub90 im WK. Glaube ich nicht ganz. 5km oder vielleicht 6km, das könnte drinnen liegen mit dem Tempo.

Re: 10 Km SUB 40

8456
pulsedriver75 hat geschrieben: 25.01.2026, 23:05
Xyris hat geschrieben: 25.01.2026, 18:41 Jede Pause hat je nach Einheit und Position im Plan ihren Zweck.
Das bedeutet nicht keinen längeren Pausen zu machen wenn erforderlich. Ich bezog mich rein auf die Einheit der 2,4 km. Hier ist die mEn zu lange (4:30 min jog). Bei 10 min Effort.

Des weitern würde ich spätestens demnächst reine Threshold und HMRT Einheiten (specific Sessions) nach km laufen. Weil es Nichts bringt zb 4x3 km HMRT zu laufen wenn es nach Zeit nur 10 km sind. Der HM bleibt eben 21 km lange. Selbigen natürlich auch für Marathon.
10km am Stück HMRT sind defintiv auch geplant.

30 bis 40' Threshold am Stück? Ich durfte von @Dude77 lernen, dass bei so langem Threshold am Stück die Pace etwas langsamer als ind er Tabelle gesetzt werden muss. Bei VDOT 50 sind es aber nur 5" von Threshold auf HMRT gem. Tabelle. Die Einheit fände also ungefähr im HMRT statt. Wo gehört sie dann hin? Genau, in die QE, die mit HMRT statt findet.

Die fürs schnellere Tempo ist also entweder kürzer als 30' schnelles tempo, oder aber doch in Teilen.

Wenn ich 10 km HMRT jetzt machen wollte? Ganz am Anfang vom TP? Denkbar, dann gilt aber VDOT 50,0. 4:20 und kein bisschen schneller. 4:15 wäre ja schon Sub90.

Was ich 12km am Stück im Training schaffe, bringe ich eigentlich auch über die Ziellinie in einem HM WK. Wenn ich das heute schon mit 4:15 könnte, dann wäre ich ja jetzt schon bei Sub90 im WK. Glaube ich nicht ganz. 5km oder vielleicht 6km, das könnte drinnen liegen mit dem Tempo.
Bitte mach nicht Wieder den gleichen Fehler wie beim Marathon und schieße dich mit den ganzen TDL uns Aus, Immer mehr und länger...und
Ich habe gesagt in dieser Einheit war das fragmentiert mit langer Pause. Das heißt nicht dass ich damit sagen Will mache 10 km TDL im HM RT (was OK Ist und kein Problem wenn man Gerne TDL laufen will).

Und wie gesagt ich würde sowas in der spezifischen Phase dann definitiv nicht nach Zeit laufen.
Ob man das was man über 12 km km HMRT schafft über 21 schafft. Ich sage da Klar sehr unwahrscheinlich (aus diversen Gründen deren Erklärung sehr umfassend wäre, Stichwörter, SSmax, Laufökonomie, fractional utilizaziin, , resilence, wurden Key Session erfolgreich und ausreichend absolviert, bei um die 1:30h ggfs Fueling,) außer man hat von Anfang an viel Potential auf der Strecke gelassen oder seine bisherige Leistungsfähigkeit unterschätzt. Das Ist physiologischs sehr unwahrscheinlich.
Zudem wäre 12 km nicht mein Indikator der Wahl für ein mögliches RT sondern zb 3x5 km im HMRT/1 km @88-90 % HMRT.
Aber wenn du da sicher bist dass dass bei dir klappt ist das natürlich super.
Ich kennen zumindest Glaube niemand. Bei 15-16 km hätte ich gesagt. Joa könnte sich ausgehen. Aber bei 12 ist das einfach noch ne andere Welt.
Der HM entscheidet sich erst bei km 17-18 das Ist meist die Schlüsselstelle
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Re: 10 Km SUB 40

8457
Ich achte schon darauf, dass ich nicht mehr zu lang am Stück HMRT laufe. 2025 habe ich das in der Vorbereitung von Zürich bis 13km gemacht, das lasse ich dieses Jahr. 10km am Stück, 5 bis 10" schneller als MRT ist hingegen ein übliches Element im CD. Die absoluten Zeitunterschiede passen da eher zu VDOT 60 als zu 50, werden bei VDOT 50 also eher noch ein wenig grösser.

Bei VDOT 50 liegen zwischen MRT und HMRT ca. 11". Die Zeitangabe vom Greif heisst also 10km im HMRT oder ein paar Sekunden langsamer, aber nicht schneller. Oder anders rum: Wenn ich 10km am Stück mache mit Tempo, dann nicht schneller als mein aktuelles HMRT, ein klein wenig langsamer wäre auch OK. Mit kontrolliert gesetztem Tempo passt diese Einheit gut zum TP. Was nicht geht: Die 4:15 als unterer Bereich, den ich mir für HMRT für meinen TP gesetzt habe, sind VDOT 51. Damit sollte ich jetzt nicht 10km am Stück probieren, 5km geht eher mal. Das kann ich dann in Erwägung ziehen, wenn mich das Training verbessert hat.

Re: 10 Km SUB 40

8458
@Pulsedriver : wie ich dir schon oft versucht habe zu sagen: das Training ist dazu da deine Form zu steigern und nicht um sie zu beweisen.

Bei mir heute: ST1 8x4min z4 Power (81-89% HFmax; 4:21)min/km.
Nachdem am Samstag die 2*14' in 4:30 so locker weggingen, bin ich erstaunt wie schwer mir die 8*4' in 4:21 heute fielen.
Kann auch an den 16km gestern liegen. Mit 50Wkm ist das mit 3 Qualitätseinheiten pro Woche vielleicht auch nicht so klug. Vielleicht mach ich nur 2,5/Woche, sprich einmal drei und einmal 2 abwechselnd.

Re: 10 Km SUB 40

8459
Dude77 hat geschrieben: 26.01.2026, 13:00 @Pulsedriver : wie ich dir schon oft versucht habe zu sagen: das Training ist dazu da deine Form zu steigern und nicht um sie zu beweisen.

Außer man zielt auf den Titel "Trainingsweltmeister" ab 😉
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Re: 10 Km SUB 40

8460
Ich hab mir genau deshalb nun diese Zeitbereiche vorgegeben und halte mich daran. Letztes Jahr war es mir egal, wenn ich bei Schwelle etc mal schneller war als geplant, jetzt nicht mehr.

Heute war HMRT QE. 2x5km, 800m Pause. Pace beide mit 4:16 und damit im geplanten Bereich 4:15 bis 4:20.

Die Frage ist jetzt nicht mehr, ob ich im Training an einen gutem Tag mal wieder deutlich schneller laufe als geplant, ich versuche wirklich, mich immer daran zu halten, bisher hatte ich einen einzigen Ausreisser um 1".
Allenfalls kann man noch hinterfragen, ob meine Zielbereiche für die Paces richtig sind. Dabei muss aber auch die Pausenlänge berücksichtigt werden, welche ich im Stil vom Greif Plan eher lang mache.

Re: 10 Km SUB 40

8461
pulsedriver75 hat geschrieben: 26.01.2026, 16:39 Ich hab mir genau deshalb nun diese Zeitbereiche vorgegeben und halte mich daran. Letztes Jahr war es mir egal, wenn ich bei Schwelle etc mal schneller war als geplant, jetzt nicht mehr.

Heute war HMRT QE. 2x5km, 800m Pause. Pace beide mit 4:16 und damit im geplanten Bereich 4:15 bis 4:20.

Die Frage ist jetzt nicht mehr, ob ich im Training an einen gutem Tag mal wieder deutlich schneller laufe als geplant, ich versuche wirklich, mich immer daran zu halten, bisher hatte ich einen einzigen Ausreisser um 1".
Allenfalls kann man noch hinterfragen, ob meine Zielbereiche für die Paces richtig sind. Dabei muss aber auch die Pausenlänge berücksichtigt werden, welche ich im Stil vom Greif Plan eher lang mache.
An den Plan halten ist schonmal gut wenn er realistisch ist. :(

Nach welchem Plan gehst du nun den HM dann genau an?

Im Greifs system sind die Pausen so lange aus 2. Gründen
- er ist (zumindest im CD und auch noch vor einigen Jahren) der Meinung Laktat müsse vermieden werden (was nach Aktuellem Stand der Wissenschaft nicht der Fall ist(.
- er braucht diesen langen Pausen deshalb weil er rein über Härte laufen lässt (was Bus zu einem gewissen Niveau Gut klappt, aber eben die langen Pausen benötigt um die Härte liefern zu können). In höheren Bereichen funktioniert so eine Herangehensweise nicht mehr, da hier
a) feiner gesteuert werden muss und
b) andere Dinge wichtiger werden die er eher vernachlässigt.
c) das Tempo in Greifs system innerhalb der Einheit kann an einem gewissen (sehr) guten Niveau nicht mehr linear gesteigert werden (Härte über Pace ist ein Hebel der nur begrenzt funktioniert)
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Re: 10 Km SUB 40

8462
@Xyris

Wie meinst du das hier?
Weil es Nichts bringt zb 4x3 km HMRT zu laufen wenn es nach Zeit nur 10 km sind.
Hast du mal zwei drei Beispiele für QEs for HM, die das aufgreifen?

Laufe in Berlin Ende März meinen dritten Halbmarathon nach Hannover und Bremen im letzten Jahr. Trainiere recht intuitiv, aber suche etwas mehr spezifisches an längeren Intervallen bzw Tempoanteilen im Long Run. Habe dieses Jahr bisher drei absolviert. Die ersten beiden waren aber auf Grund von viel Schnee einfach einigermaßen locker / konstant. Die Anstrengung kam er durch den Boden und einer nach einem längeren Tempolauf am Vortag ebenfalls ohne großartige Tempospitzen.

Re: 10 Km SUB 40

8463
Ich hab mir nach dem CD einen Plan für den HM gebaut. Mit 25km als langem lauf statt 35 und die EB geht auch nicht bis auf 15km hoch, sondern weniger. Wo genau die grenze ist, weiss ich noch nicht, 10km wäre wohl sehr viel, 8km dürfen es sicher sein. Irgendwo dazwischen.
Im Buch hat der CD vor allem QE mit MRT - meist ca. 15km, oft am Stück, und in der zweiten QE HMRT in meist 3 Stücken.
MRT bringt mir für den HM jetzt weniger, ich habe entsprechend pro Woche eine QE mit HMRT und eine für die beiden nächst schnelleren zusammen- Schwelle und 10kmRT.

HMRT macht er pro QE bis 15 km in 3 Stücken. Die 15km aber nicht in Woche 1, sondern viel später. Für die schnellere QE denke ich an bis ca. 10km, das wären dann schon gut 40' verteilt auf 3 bis 4 Stücke.

Der CD hat zudem die Angaben drinnen, was zu tun ist, wenn man einen Test WK macht. Ich mache den 5 Wochen vor dem eigentlichen WK, entsprechend muss ich die Wochen leicht schieben, der CD sieht ihn 4 Wochen vor dem WK vor.

Vor den 8 Wochen vor dem WK kommen 4 weitere Wochen noch ohne EB, aber auch mit 2 schnellen QE und einem 25km. Und dem gleichen Konstrukt mit der Vorbelastung am Freitag, dann Samstag LaLa. Ich hab das letztes Wochenende das erste Mal gemacht. War was anspruchsvoller als mit einem sehr einfachen Freitag davor. Ist ganz gut, das jetzt erst mal ohne EB durchzuspielen. Mit einem 8 bis 10km Erholungslauf am Sonntag gibt es 45 bis 50km in den 3 Tagen, das ist schon eine gewisse Belastung.

Bis auf die beiden Wochen um den Test WK und das Tapering ist der Aufbau immer gleich. Zwei schnelle QE, eine HMRT, eine schneller. Und dazu Fr, Sa und So mit den vielen km um den LaLa rum. Ich mag eine gewisse Struktur im TP, wenn man genau weiss, Hey, heute ist Montag, heute gibt es HMRT. Oder Donnerstag, der ist ohne Laufen.

Mit ein Grund, weshalb ich mich dafür entschieden hab, selbst was aus dem Marathon Plan aufzubauen: Ich will im September und Oktober den richtigen CD machen für Marathon. Jetzt mit einer auf HM gekürzten Version schon was schnuppern und eventuelle Herausforderungen besser kennen, kann nicht schaden. Dann kann ich das in den viel Monaten Mai bis August gezielt angehen, sodass ich den richtigen CD dann auch 100% durchziehen kann, ohne auf Probleme zu stossen.


Die längeren Pausen begründet der Greif tatsächlich damit, dass hohe Laktat Werte schädlich sind für die Ausdauer. Keine Ahnung, ob das stimmt. Ich sehe aber, dass ich im 2025 mit nur kurzen pausen nicht so doll weiter gekommen bin. Trotz recht gut Umfang.

Ich will einfach jetzt die Zeit bis zum Marathon im Herbst nutzen, mal mit längeren Pausen zu trainieren. Wenn ich mich damit von Sub 95 für den HM nur auf Sub 93 verbessere oder gar nicht, dann ist das offenbar auch nicht die perfekte Lösung. Denn so kleine Verbesserungen hab ich ja auch letztes Jahr geschafft. Wenn ich hingegen deutlich grössere Verbesserungen bei den HM damit schaffe, dann bleibe ich auch erstmal dabei. Im September und Oktober gibt es eh lange Pausen, denn da mache ich den CD. Und da fange ich sicher nicht an, an dem die Pausenlängen anzupassen.
Ich hab im März und im April in Aarau und in Zürich zwei HM, die ich letztes Jahr auf gleicher Strecke gelaufen bin. Wenn das Wetter nicht völlig rein schiesst wie z.B. Sturm, dann sollten die recht gut Auskunft geben, ob diese Methode gute Verbesserungen bringt oder nicht.

Der Spassfaktor ist im Moment mit den längeren Pausen wieder da. Nicht wie vor dem Marathon im Herbst: Ach nee, schon wieder 'ne QE und kein easy. Sondern: OK, heute gibt es total 10km HMRT, schöne Einheit, auf die hab ich Lust.

Re: 10 Km SUB 40

8464
AB1985 hat geschrieben: 26.01.2026, 21:10 @Xyris

Wie meinst du das hier?
Weil es Nichts bringt zb 4x3 km HMRT zu laufen wenn es nach Zeit nur 10 km sind.
Hast du mal zwei drei Beispiele für QEs for HM, die das aufgreifen?

Laufe in Berlin Ende März meinen dritten Halbmarathon nach Hannover und Bremen im letzten Jahr. Trainiere recht intuitiv, aber suche etwas mehr spezifisches an längeren Intervallen bzw Tempoanteilen im Long Run. Habe dieses Jahr bisher drei absolviert. Die ersten beiden waren aber auf Grund von viel Schnee einfach einigermaßen locker / konstant. Die Anstrengung kam er durch den Boden und einer nach einem längeren Tempolauf am Vortag ebenfalls ohne großartige Tempospitzen.

Nun ja ganz einfach. Es ist nur das Prinzip.

Nimm mal ne klassische HM Einheit zb 4x3 km (erweiterte Version, härter als 3x3, etwas einfacher noch als zb 5x3(3x5) km als Key Session.

Ich baue zb auf: 4x3 km @100% HMRT/ 1 km float @88-90% HMRT (beachte der 1. km ist hier keine Trabpause (wie zb 600m TP jog, 1 km oder 2-3 Minuten oder so, sondern nur eine ganz leichte Reduktion, das macht die Einheit intensiver und spezifischer. (Details wären an der Stelle zu umfangreich).

Aber für das Beispiel tun es auch 3x3 mit TP 2 Minuten.
Ich meine Nur wenn du zb 4x3 km machst dann musst du 4x3 km machen. Hast in Summe 12 km RT entweder mit Trabpause oder (in der spezifischen Version eigentlich sogar 15 km HM nahes Tempo. Summe statt 12 km 15 km schnelles Laufen.

aber

Laufe ich jetzt zb Schwelle oder HMRT in Minuten würde derjenigen zb 15 Minuten machen. Also 3x15 Minuten. Käme er mit bsp 5:00/min Pace zwar auch auf 3 km, das hat aber 2 Nachteile.

1. Ich müsste jedesmal rechnen rie viel Minuten meinen Distanzen die ich laufen will entsprechen (auch bei anderen Einheiten), dann kann ich gleich in km laufen Oder noch schlimmer ich mach 15 Minuten weil das halt so im Plan steht ohne konkrete Pace Angaben (der klassischer, zügig oder nach Herzfrequenz, also maximal nichtssagend) oder so, komme dann statt 3 km auf 2,4 . Fehlen mir 1,8 km am Schluss >> der HM Bleibt ja trotzdem 21,1 km lang.
Ist das gleiche Prinzip wie nach HF zu laufen l.

Natürlich entspricht Minuten immer einer Pace aber ich sehe doch einige die standardmäßig halt 12,15 Minuten whatever laufen und da aber mangels entsprechenden abgestimmter "Pace zu Minuten" in einer Session wie 4x3 km gar nicht 3 km Laufen. Die erreichen Zwar Zeit in HM RT aber das bringt ja nicht viel Weil ja niemand nach Zeit im WK läuft sondern die Distanz bewältigelt Werden muss. Und ob ich 4x3 oder 4x2,83 am Ende hab ich eben ein Unterschied


2. Ich sehe bei Zeit (und natürlich Auch HF) mmer die Gefahr zu Locker zu laufen. Weil man nicht unmittelbar sieht wie viel Distanz man zb zurück gelegt hat. Außer bei Immer dergleichen Strecke und Bedingungen.

Bei schlechter Tagesform Oder zb Wind wird man langsamer laufen und hat am Schluss 2,83 km Statt der (Pace und Zeit entsprechenden 3km).
Laufe ich nach Distanz Habe ich Immer die 3 km, bin halt zum Schluss statt 15 min 15:40 gelaufen. Aber ich Habe die Distanz voll. Und das ist ja das entscheidende. Nicht Zeit im RT sondern Distanz im RT, weil HM eben nicht 1:50 h Dauerte zb sondern 21,1 km.

Sind natürlich nur Feinheiten. Und jmd der sehr schnell ist und ein Gutes Körpergefühl hat und pacing Gefühl dann ist der Unterschied auch nicht wirklich da.
Aber im mittleren Leistungsbereich durchaus.

Das gilt jetzt aber hauptsächlich für die Key Session und ggfs auch Threshold Einheiten weil es da am wichtigsten Ist vie viel Strecke ich in dem Tempo laufen kann. Thema HF gilt natürlich für alle Tempoeinheitrn, das funktioniert nicht wirklich.

Ich kann dir jetzt natürlich nichts sagen welches Einheiten zu nutzten solltest für deinen HM ;)
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8466
@pulsedriver75 für mich als Banause sieht das was du machst schon gut aus! Zu Greif weiß ich nichts aber kenne viele Leute die deutlich schneller sind als wir im Fadentitelbereich und das Training auch nicht so extrem micromanagen. Wenn du konstant weitermachst ohne dich wegzuballern kommt plötzlich der Formsprung.

Bin selbst auch grad noch in der NSM Phase wo Geduld gefragt ist.

Es ist immer noch Januar. Das wird!!

Re: 10 Km SUB 40

8467
Unwucht hat geschrieben: 27.01.2026, 08:20 @pulsedriver75 für mich als Banause sieht das was du machst schon gut aus! Zu Greif weiß ich nichts aber kenne viele Leute die deutlich schneller sind als wir im Fadentitelbereich und das Training auch nicht so extrem micromanagen. Wenn du konstant weitermachst ohne dich wegzuballern kommt plötzlich der Formsprung.

Bin selbst auch grad noch in der NSM Phase wo Geduld gefragt ist.

Es ist immer noch Januar. Das wird!!
ich bin da gespannt.
ehrlich gesagt, ich bin nicht der Meinung, dass man ohne das alles deutlich umzukrempeln den Greif Marathon Plan (der sehr starr ist, sehr unbeweglich, sehr MRT lastig und viele Dinge vernachlässigt für HM auf HM "umzubauen"

Das muss man schon
a) sehr viel wissen was man tut, bgzl. Trainingslehre, Aufbau, Abfolge der Einheiten etc.
und
b) kann man den dann gleich selber machen.

Weil nur die MRT Einheiten auf HM Tempo zu skalieren und den Umfang runterzuschrauben funktioniert nicht. Jedenfalls nicht wirklich optimal. Allein aus Gründen der Belastung des höherem HM Tempos, von Belangen wie 10km RT/5 km RT, HM unter Ermüdung, u. supportivem Tempo mal abgesehen.

Auch die EB auf den 25 km Läufen halte ich für ok, aber nicht ausreichend, bzw. auch nicht das gelbe vom Ei, wenn das das einzige HM Element im LL ist; dazu werden im Vergleich zu viele LL "verschenkt" weil die vorher easy gelaufen werden. Das ist für den HM in der spezifischen Phase aber nicht optimal, weil der HM eben keine "Ausdauerproblem" ist.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8468
@Xyris : ich kann deine Bedenken hinsichtlich Minuten anstatt Kilometer nur so halb teilen.
1. hat das bei mir wirklich noch nie Einfluss auf die Pace gehabt. Warum auch? Ich habe eine Uhr, da kann ich sehen wie schnell ich auf einem Intervall unterwegs bin. Davon abgesehen, laufe ich eh nach Power weil ich in eine Richtung mehr bergab drin habe und in die andere mehr bergauf.
2. Mag sein, dass in der spezifischen Vorbereitung es nicht zielführend sein kann, wenn man nach Zeit läuft.
Vor der spezifischen Phase ist es damit aber deutlich einfacher die Belastung zu steuern. Ich mache ja im Moment sub Threshold. Angefangen habe ich mit 3*24' Belastung und das steigere ich jede Woche um 4' bis ich bei 3*40' bin. Ist für mich deutlich einfacher, als das in Kilometer auszurechnen.
Es ist ja auch nicht unerheblich die Zeit mit im Auge zu haben. Wenn du in einen Plan z.B. in insgesamt 15km HMRT reinschreibst, so ist das für einen Elite-Läufer eine ganz andere Belastung als für einen Anfänger. Der Anfänger verbringt je nach dem was er draufhat fast das doppelte der Zeit in diesem Tempo.
Natürlich ist es für die Elite Schwelle und für den Anfänger nicht, aber trotzdem ist Zeit sicher ein Faktor.

Ich würde einen Anfänger, der z.B. 4h-4:30h im Marathon anpeilt, auch nie 35km im Training laufen lassen. Da würde ich auch eher nach Zeit gehen und sagen, dass spätestens bei gut 3h Schluss sein sollte.

Re: 10 Km SUB 40

8469
Dude77 hat geschrieben: 27.01.2026, 08:43 @Xyris : ich kann deine Bedenken hinsichtlich Minuten anstatt Kilometer nur so halb teilen.
1. hat das bei mir wirklich noch nie Einfluss auf die Pace gehabt. Warum auch? Ich habe eine Uhr, da kann ich sehen wie schnell ich auf einem Intervall unterwegs bin. Davon abgesehen, laufe ich eh nach Power weil ich in eine Richtung mehr bergab drin habe und in die andere mehr bergauf.
2. Mag sein, dass in der spezifischen Vorbereitung es nicht zielführend sein kann, wenn man nach Zeit läuft.
Vor der spezifischen Phase ist es damit aber deutlich einfacher die Belastung zu steuern. Ich mache ja im Moment sub Threshold. Angefangen habe ich mit 3*24' Belastung und das steigere ich jede Woche um 4' bis ich bei 3*40' bin. Ist für mich deutlich einfacher, als das in Kilometer auszurechnen.
Es ist ja auch nicht unerheblich die Zeit mit im Auge zu haben. Wenn du in einen Plan z.B. in insgesamt 15km HMRT reinschreibst, so ist das für einen Elite-Läufer eine ganz andere Belastung als für einen Anfänger. Der Anfänger verbringt je nach dem was er draufhat fast das doppelte der Zeit in diesem Tempo.
Natürlich ist es für die Elite Schwelle und für den Anfänger nicht, aber trotzdem ist Zeit sicher ein Faktor.

Ich würde einen Anfänger, der z.B. 4h-4:30h im Marathon anpeilt, auch nie 35km im Training laufen lassen. Da würde ich auch eher nach Zeit gehen und sagen, dass spätestens bei gut 3h Schluss sein sollte.
Pulesdriver hat aber keine Uhr mit Splits, das ist ja sein Problem, und sein Gefühl war aus der Vergangenheit eher so mittel wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

ich hab nichts gegen Minuten, grade in der Vorbereitung, mache uich zwar selten aber geht auch mal klar. In der spezifischen Phase würde ich aber klar abraten.

genau das ist das Problem auch,
Ich hatte letztens jmd der hat ne Einheit von mir (LL 30 min easy, 30 min steady, 30 min Steady progressiv Richtung upper Steady kopiert). Alles gut, nur waren meine 90 Minuten halt 23 km, bei ihm jedoch eben nur 19 km.
Bei gleicher Belastungsdauer u. Intensität. Heißt für mich war das leichte Überdistanz zum HM high aerob hinten raus. er ist grade mal an die HM Distanz rangekommen. Wobei das nun keine spezifische Einheit war also nicht allzu dramatisch.
Aber für den spezifischen LL wäre es nicht unerheblich ob ich z.B. statt der geplanten Bsp. 8 Km HMRT nah nur 6 habe weil ich statt 8 km 40 Minuten einbaue. Da bin ich weniger lange, weniger schnell u. intensiv unterwegs.

Selbiges nun bei zB 4x3 km. Das ist halt immer die Gefahr, wenn "blind" nach Zeit gelaufen wird u. die Zieldistanhz ignoriert wird,.

Für M stimme ich dir teils zu, da dann ab ca. +/-3:30 die VErlertzungsriskio ansteigt u. auch die Laufökonomie in den Keller gehen wird usw.
Trotzdem sollte das Ziel sein denjenigen - wenn er nicht nur ankommen will - schnell an lange (u. später schnelle) LL ranzuführen.
Es ist ja auch nicht unerheblich die Zeit mit im Auge zu haben. Wenn du in einen Plan z.B. in insgesamt 15km HMRT reinschreibst, so ist das für einen Elite-Läufer eine ganz andere Belastung als für einen Anfänger. Der Anfänger verbringt je nach dem was er draufhat fast das doppelte der Zeit in diesem Tempo.
Natürlich ist es für die Elite Schwelle und für den Anfänger nicht, aber trotzdem ist Zeit sicher ein Faktor.
korrekt u. der Elite Läufer wird weniger TSS haben dadurch u. sich schneller regenerieren.
Aber so funktioniert es halt. Der langsame Läufer mit vl.t.- dann 9km hat dann einfach zwar den gleichen TSS aber weniger spezifisch trainiert. (distantmässig, was er im WK dann laufen muss, weil WK eben nicht nach Zeit sondern Distanz geht.) Aber daher würde ich das so auch nicht reinschrieben. Nicht mal die 15km würde ich oft reinschreiben für nen Sub Elite

Leider ist es ja so, ist man schneller werden die Einheiten eigentlich "einfacher" werden /sind als wenn man langsamer ist.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8470
Xyris hat geschrieben: 27.01.2026, 08:27 Auch die EB auf den 25 km Läufen halte ich für ok, aber nicht ausreichend, bzw. auch nicht das gelbe vom Ei, wenn das das einzige HM Element im LL ist; dazu werden im Vergleich zu viele LL "verschenkt" weil die vorher easy gelaufen werden. Das ist für den HM in der spezifischen Phase aber nicht optimal, weil der HM eben keine "Ausdauerproblem" ist.
Naja der HM ist ja ein Meilenstein aufm Weg zum M, ist doch ok nicht komplett auszureizen?

Ne Weile bin ich Fr. 21:00 immer 21-25km progressiv gelaufen (👋 @ZenZone). Das hat richtig reingeknallt da kamen dann die bisher besten Leistungen meiner 2. Laufkarriere in (HM und 15km nach VDOT). PS jetzt sind die Kinder älter und ich laufe kurz wenn sie abends wohlverdient bissi vor Netflix faulen, 🤔damals war ich schneller. Bin alt und weich geworden...

Re: 10 Km SUB 40

8471
Unwucht hat geschrieben: 27.01.2026, 15:43
Xyris hat geschrieben: 27.01.2026, 08:27 Auch die EB auf den 25 km Läufen halte ich für ok, aber nicht ausreichend, bzw. auch nicht das gelbe vom Ei, wenn das das einzige HM Element im LL ist; dazu werden im Vergleich zu viele LL "verschenkt" weil die vorher easy gelaufen werden. Das ist für den HM in der spezifischen Phase aber nicht optimal, weil der HM eben keine "Ausdauerproblem" ist.
Naja der HM ist ja ein Meilenstein aufm Weg zum M, ist doch ok nicht komplett auszureizen?

Ne Weile bin ich Fr. 21:00 immer 21-25km progressiv gelaufen (👋 @ZenZone). Das hat richtig reingeknallt da kamen dann die bisher besten Leistungen meiner 2. Laufkarriere in (HM und 15km nach VDOT). PS jetzt sind die Kinder älter und ich laufe kurz wenn sie abends wohlverdient bissi vor Netflix faulen, 🤔damals war ich schneller. Bin alt und weich geworden...
wenn es in der gleichen Saisonhälfte wäre würde ich dir recht geben.
Aber da der M im Herbst ist und er im Sommer sich erholen kann, würde ich den HM für April (!) schon explizit vorbereiten. Dann fällt auch ein mögliches Ermitteln des M Tempos leichter für Herbst
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8472
Xyris hat geschrieben: 27.01.2026, 08:27
ich bin da gespannt.
ehrlich gesagt, ich bin nicht der Meinung, dass man ohne das alles deutlich umzukrempeln den Greif Marathon Plan (der sehr starr ist, sehr unbeweglich, sehr MRT lastig und viele Dinge vernachlässigt für HM auf HM "umzubauen"

Das muss man schon
a) sehr viel wissen was man tut, bgzl. Trainingslehre, Aufbau, Abfolge der Einheiten etc.
und
b) kann man den dann gleich selber machen.

Weil nur die MRT Einheiten auf HM Tempo zu skalieren und den Umfang runterzuschrauben funktioniert nicht. Jedenfalls nicht wirklich optimal. Allein aus Gründen der Belastung des höherem HM Tempos, von Belangen wie 10km RT/5 km RT, HM unter Ermüdung, u. supportivem Tempo mal abgesehen.

Auch die EB auf den 25 km Läufen halte ich für ok, aber nicht ausreichend, bzw. auch nicht das gelbe vom Ei, wenn das das einzige HM Element im LL ist; dazu werden im Vergleich zu viele LL "verschenkt" weil die vorher easy gelaufen werden. Das ist für den HM in der spezifischen Phase aber nicht optimal, weil der HM eben keine "Ausdauerproblem" ist.
Über die ganzen schnellen Session sollte man eines aber nicht vergessen: Den maximalen Anteil an schnell.
Ich bin jetzt bei 75 bis 80km Laufen in der Woche und noch 2 Stunden alteratives Training drauf. Selbst wenn man das mitzählt sind es nur etwa 100km die Woche.

Davon muss ein erheblicher Teil langsam sein, doch deutlich mehr als die Hälfte. Ich bin jetzt ganz am Anfang vom TP, wo die QE noch was kürzer sind. Letzte Woche waren es 7km HMRT, diese schon 10. Nächste könnten es z.B. 12km werden, das Maximum, was ich vorsehe, ist bei 15km in dieser einen QE, die ich jede Woche mache, Ausnahme um den Test WK rum -der ist 21.1km HMRT :)

Die zweite QE war letzte Woche 8km, die will ich bis 10km steigen lassen.

Schon vor der EB sind damit etwa 22km die Woche schnell. Mit 3km EB geht das auf 25km, gegen Ende werden es über 30km (10km für die QE schneller als HMRT, 15km QE HMRT und eine längere EB, z.B. 8 oder 9km mit HMRT).
Wenn ich von 80km Laufen und 100km inkl alterativem Training ausgehe, sind das dann 40% vom Laufen oder immer noch 1/3, wenn man das alternative Training mit zählt. Ich finde, das ist viel. Und ich finde, dass es gar nicht so wenig HMRT pro Woche ist. Nächste Woche (die 3. ) werden es wohl 12km, in der 4. 14km (12 + 2km EB), dann 15km und auch noch über 20km die Woche.

Wenn ich zusätzlich zu zwei QE noch im LaLa einen hohen Anteil an schnell machen will, dann müssen 120 bis 130 km die Woche her. Und letztlich ein zweiter LaLa, denn alles über 90 Minuten ist für mich ein LaLa. Bei total 6 Lauftagen die Woche wären das im Durchschnitt 20 bis 21km pro Tag!

Und das andere Tempo? Ich habe die eine QE pro Woche nur für schnelleres. Heute denke ich an 1km, 2km, 3km, 2km, 1km. Die 3km Schwelle, die 2km 10kRT und den 1km 5kRT.

Re: 10 Km SUB 40

8473
pulsedriver75 hat geschrieben: 28.01.2026, 08:31 Schon vor der EB sind damit etwa 22km die Woche schnell. Mit 3km EB geht das auf 25km, gegen Ende werden es über 30km (10km für die QE schneller als HMRT, 15km QE HMRT und eine längere EB, z.B. 8 oder 9km mit HMRT).
Wenn ich von 80km Laufen und 100km inkl alterativem Training ausgehe, sind das dann 40% vom Laufen oder immer noch 1/3, wenn man das alternative Training mit zählt. Ich finde, das ist viel. Und ich finde, dass es gar nicht so wenig HMRT pro Woche ist. Nächste Woche (die 3. ) werden es wohl 12km, in der 4. 14km (12 + 2km EB), dann 15km und auch noch über 20km die Woche.
Finde auch dass das HMRT nicht zu knapp ist.
20km@4:15 summiert sich auf ca 1h25, bei 25km gehts in Richtung 1:45 kumulativ pro Woche.
Dazu 60km@5:20 (nur mal so angenommen) sind 5h20.
Das ist doch ohne Crosstraining schon ein super Pensum. Da würde ich gar nicht mehr mit der Brechstange wöchentlich steigern.

Re: 10 Km SUB 40

8474
@pulsedriver75

du hast meinen Beitrag bricht korrekt verstanden. Ich habe weder gesagt dass zu zu wenig HMRT hat, aber du zeigst schon wieder mit der Steigerung von 7 um 3 km bis 12 also jede Wo. 3 km) die Tendenz dich in den ewigen HMRT TDLs zu verlieren ohne die wichtigen Komponenten des HMRT zu beachten und wieder sehr einseitig metabolisch belastend vorzugehen.
Das ist der Punkt...
aber was rede ich schon ;-)
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8475
So, die schnelle QE ist durch.
1km, (600m), 2km, (800m), 3km, (800m), 2km, (600m), 1km. In Klammern jeweils die Pausen, erste 30" Gehen.
3:59, 4:08, 4:13, 4:09, 3:58.

War für den Moment hart genug, mehr muss nicht sein. Vor allem das zweite 2km Intervall.

Re: 10 Km SUB 40

8476
Xyris hat geschrieben: 28.01.2026, 12:22 @pulsedriver75

du hast meinen Beitrag bricht korrekt verstanden. Ich habe weder gesagt dass zu zu wenig HMRT hat, aber du zeigst schon wieder mit der Steigerung von 7 um 3 km bis 12 also jede Wo. 3 km) die Tendenz dich in den ewigen HMRT TDLs zu verlieren ohne die wichtigen Komponenten des HMRT zu beachten und wieder sehr einseitig metabolisch belastend vorzugehen.
Das ist der Punkt...
aber was rede ich schon ;-)
Ich hab die doch nun bewusst mit Pause gemacht. 2x3.5km, 2x5km. Und nächste Woche vielleicht 2x6km - oder auch 3x4km. Oder 3,4,5km.
Wechselndes Tempo habe ich heute gemacht. Auch dafür gibt es ja eine QE in der Woche.

Re: 10 Km SUB 40

8477
Das große Problem bei Pulsedriver sehe ich immer in der Tendenz im Training schon den Wettkampf zu testen.
Natürlich muss am Ende des Trainings eine gewisse Spezifität da sein, aber ich habe meinem Plan immer im ganzen vertraut und nicht "die" eine Einheit gesehen. Wie ein Puzzle mit tausend Teilen: sie gehören alle zusammen, und das Bild sieht man am Schluss.
Mich hat es einfach nicht interessiert ob ich das späterer Wettkampf Tempo am Anfang des Plans schon gut treffen konnte.
Das Training habe ich ganz unabhängig von der Ziel Wettkampf Zeit angepasst.

Pulsedriver macht aber einen Probemarathon im Training, er macht probeweise den Greiff Countdown für den Halbmarathon um ihn dann im Spätjahr für den Marathon zu machen.
Er macht zur Probe richtig lange Läufe um in der Vorbereitung (Monate später?!) auf diese vorbereitet zu sein.

Ich glaube es wäre untertrieben zu sagen, dass Pulsedriver keine Überraschungen mag. :hurra:

Zum Plan im einzelnen kann ich gar nichts sagen, aber die Tendenz ist schon klar zu sehen.

Re: 10 Km SUB 40

8478
Dude77 hat geschrieben: 28.01.2026, 12:45 Das große Problem bei Pulsedriver sehe ich immer in der Tendenz im Training schon den Wettkampf zu testen.

Mich hat es einfach nicht interessiert ob ich das späterer Wettkampf Tempo am Anfang des Plans schon gut treffen konnte.
Das Training habe ich ganz unabhängig von der Ziel Wettkampf Zeit angepasst.

Pulsedriver macht aber einen Probemarathon im Training, er macht probeweise den Greiff Countdown für den Halbmarathon um ihn dann im Spätjahr für den Marathon zu machen.
Er macht zur Probe richtig lange Läufe um in der Vorbereitung (Monate später?!) auf diese vorbereitet zu sein.

Ich glaube es wäre untertrieben zu sagen, dass Pulsedriver keine Überraschungen mag. :hurra:

Zum Plan im einzelnen kann ich gar nichts sagen, aber die Tendenz ist schon klar zu sehen.
genau, das WK Tempo entwickelt sich dann mit dem Plan. Es steht selten am Anfang fest. Außer wenn man ggf. zum ersten Mal ne neue Distanz erschließt hat man zB aus Unterinstanzen eine Realistische Zeit X als Einstieg. Das kann passen kann sich aber auch entwickeln.

Ich bleibe auch dabei den Greif CD anzupassen für einen guten HM ist kaum möglich ohne wirklich alles neu zu überdenken und anders zu planen. VOn Grund auf. Dazu ist die Vorgabe zu starr, zu wenig HM spezifisch zu arg werden andere Dinge vernachlässigt.

Einen großen Punkte sehe ich bei der (fast schon sturen) Fixierung auf reine TDLs. Immer mehr u. schneller u. länger?? Das kommt in ambitionierten Plänen eher seltener Vor weil a) andere Dinge ebenso wichtig, teils wichtiger sind, die dann vernachlässigt werden und b) es ein metabolischer fordernder Reiz ist der sich auf andere Einheiten in der Woche auswirkt ohne jedoch - im Vergleich zur Regenerationszeit - signifikant mehr zu bringen. Kontrolliert ja, aber als STandardmittel. - halte ich für suboptimal.

Heißt: Beschränkung auf reine kontinuierliche TDL - mehr Regeneration - Vernachlässigung von andern Einheiten die ich ebenso benötige usw. Ein "Plan" der auf reinen kontinuierlichen TDL bze. HMRT Dauertempo zur Leistungsentwicklung basiert greif mMn zu kurz u. vor allem ist nicht umfassend u. nicht nachhaltig.

Ich bin gespannt ob es im HM Training hier dann aber besser läuft
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8479
Tempo festlegen und dann immer längere Läufe am Stück damit hab ich letztes Jahr gemacht.
Ich hab bisher nicht mehr als 5km am Stück mit hohem Tempo gemacht.

Im Moment laufe ich mit Paces, die meiner VDOT und dieser VDOT + 1 entsprechen. das gibt die Bereiche. Die gelten aber nicht bis zum WK Mitte April, müssen sicher noch mal nach justiert werden, Nur nicht jetzt, wo der TP gerade erst 10 Tage (!) läuft.

Nachjustieren kann ich mit dem Test WK am 8 März, 5 Wochen vor dem richtigen WK. Vorteil: Ich bin letztes Jahr auch diese zwei HM gelaufen. Die Strecke in Aarau ist langsamer, u.a. durch gut 200 Hm. Da kann man aber letztes Jahr schauen, was die Zeiten waren, und was die Pace dann in Zürich war. Damit dürfte eine recht genaue Prognose möglich sein, ausser es gibt eine Überraschung die die Strecke muss leicht geändert werden, im Moment bauen sie z.B. in Aarau noch an der Bachstrasse. Dann muss ich genau wissen, wieviel länger/kürzer die Strecke wird.

Ich finde das ein normales Vorgehen für einen 12 Wochen TP, das irgendwo ungefähr in der Mitte ein Test WK ist, den man nochmals zum Justieren der Paces nutzen kann. Wäre oft nur ein 10km für einen HM WK, aber ich hab letztes Jahr auch gute Erfahrungen damit gemacht, beide HM zu laufen.

Zum TP: Den LaLa jetzt mit 10 bis 15km schnell in verschiedenen Tempi füllen, das würde den ganzen Plan über den Haufen werfen. Ruhetage wären anders zu setzen, die Vorbelastung am Freitag zu reduzieren. Sollen dann noch kürzere Pausen zwischen Intervallen rein, werden auch die Paces noch was langsamer.

Finde ich nicht sinnvoll, jetzt den ganzen Plan über den Haufen zu werfen, wo ich gerade damit angefangen hab und einen Plan hab, den ich bisher gut laufen kann, ohne mich aber auch komplett zu verausgaben. Es hat bis jetzt kein "tolles Trainigsresultat" im Sinn von viel schneller als der Plan gegeben, aber auch nicht eines, was weniger gut ging als geplant. Die eine Abweichung von 1" in einem einzigen Intervall mit Schwelle unter den Zielbereich, 4:09 statt 4:10 bis 4:15? Das lasse ich unter kaum relevant laufen, ist eh noch im Bereich der Messgenauigkeit.

Ich hab bis jetzt LaLa immer im konstanten Tmepo gemacht. Bis auf wenige Ausnahmen letzten Sommer, wo ich was mit gemischtem tempo probiert hab. Das war oft Easy Pace +-10 bis 15". Teilweise waren es auch schnellere, z.B. die längeren Läufe mit MRT letzten Herbst.

Jetzt ändere ich das, aber eben nicht gleich zu 6km Einlaufen, dann 2x3km Schwelle mit was Pause, dann was 10 kW RT wieder mit Pausen und dann noch 5kRT. Nein, ich ändere es weniger stark, nur EB im HMRT. Gefahr von Übertraining viel geringer und ich kann erstmal schauen, ob es überhaupt was bringt und klappt. Kann ja auch sein, dass ich das HMRT nach 20km easy gar nicht hinkriege. Wäre nicht überrascht. Und dann? Hätte ich den LaLa dann statt dessen noch voller packen sollen mit noch mehr tempoteilen in verschiedenen paces?

Wir reden hier von einem Training, das in den Bereich 88 bis 89' für den HM führen soll, damit die Sub90 ziemlich sicher klappt. Nicht Sub 75 oder 70. Und ich laufe in der M50, harte Trainingssessions brauchen mehr Ruhe danach als bei einem halb so alten Läufer.Für mein Ziel muss man auch keine 120 oder 150 Wochen km machen mit komplizierter Mischen der verschiedenen Paces in vielen Sessions.

Ich will einen einfachen TP mit vertretbarem Umfang. Passend zu 'ner klaren Sub 90, mehr nicht.

Re: 10 Km SUB 40

8480
Das Knie wird langsam besser. War auch beim Doc er meinte es wäre nur ein kleiner verspannter Muskel in der Kniekehle der am Gelenk zieht. Leider für Dehnung/Massage/Blackroll schlecht zugängliche Stelle. Hier meine Versuche die Form halbwegs zu halten:

Mo; 45' Rad (6x 4'/1')
Di; --
Mi; 55' Rad (8x 4'/1')
Do; --
Fr; 60' Rad (8x 4'/1')
Sa; 30km Rad (2x 20')
So; 50km Rad (2h)

Hoffe ich kann nächste Woche mal anjoggen. Besonders Indoor-Rad ist leider logistisch etwas aufwändig dazu muss ich ins Gym. Wird schon werden. Zur Not halt im Urlaub täglich 45' Kniebeugen 🫣.

Haut rein!

Re: 10 Km SUB 40

8481
Unwucht hat geschrieben: 01.02.2026, 19:02 Das Knie wird langsam besser. War auch beim Doc er meinte es wäre nur ein kleiner verspannter Muskel in der Kniekehle der am Gelenk zieht. Leider für Dehnung/Massage/Blackroll schlecht zugängliche Stelle. Hier meine Versuche die Form halbwegs zu halten:

Mo; 45' Rad (6x 4'/1')
Di; --
Mi; 55' Rad (8x 4'/1')
Do; --
Fr; 60' Rad (8x 4'/1')
Sa; 30km Rad (2x 20')
So; 50km Rad (2h)

Hoffe ich kann nächste Woche mal anjoggen. Besonders Indoor-Rad ist leider logistisch etwas aufwändig dazu muss ich ins Gym. Wird schon werden. Zur Not halt im Urlaub täglich 45' Kniebeugen 🫣.

Haut rein!
Rad ist immer noch besser als nix.
Bei mir nächste Woche Mini-OP. Dann soll ich 1-2 Wochen mit Laufen pausieren.
Für Woche Zwei habe Hoffnung, dass ich zumindest bisschen was machen kann. Kraft oder Crosstrainer - mal sehen.
5km: 19:54 | Mai 20 --- 5km Parkrun: 20:38 (70,36%) | Nov 25 --- 7,33 km (Alster): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
10Meilen / 16,1 km: 1:12:52 | Okt 23 --- 21,1 km: 1:35:42 | Okt 23 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

Re: 10 Km SUB 40

8482
emel hat geschrieben: 01.02.2026, 19:14 Bei mir nächste Woche Mini-OP. Dann soll ich 1-2 Wochen mit Laufen pausieren.
Für Woche Zwei habe Hoffnung, dass ich zumindest bisschen was machen kann. Kraft oder Crosstrainer - mal sehen.
Alles Gute Kollege 🤞

PS musste mich die Tage mal in Schale werfen. Letztes quartalsmäßiges Wiegen war ja nicht wie erhofft, aber die Hose es Lieblingsanzuges ließ sich zum ersten Mal seit ein paar Jahren wieder problemlos schließen. An den Oberschenkeln aber etwas eng, blödes Radfahren. Wird.

Re: 10 Km SUB 40

8483
Bei mir macht der rechte Fuss Probleme seit dem LaLa. Fusssohle bei der Ferse tut weg beim Auftreten. Hatte ich vor einer Woche mal ganz kurz am Morgen nach dem LaLa, ging dann weg. Gestern ist es nicht weggegangen, hab den Tag Regenration alles alternativ trainiert. Heute ist es schon viel besser, aber eine HMRT QE wäre wohl das falsche heute, gibt nochmals Fahrrad. Hoffe, das die QE am Mittwoch wieder drinnen liegt.
Scheint eine klassiche Überlastung zu sein, was man so liest. Besser dehnen und massieren nach dem Lauf und auf gute Dämpfung der Schuhe achten.

Gerade bei den Schuhen dürfte eine der Ursachen sein, weshalb das erst jetzt mit dem TP auftritt. Nur der Umfang alleine ist es nicht, den hab ich davor schon knapp 2 Monate so gemacht. Der Unterschied zu vor dem TP? Davor hab ich nur eine kleinere QE pro Woche gemacht, z.B. 6x800m oder auch mal 4x1600m, im Maximum 3x3km. Das waren meist nur gut 10km inkl Einlaufen und Pausen. Und das ist der relevante Teil, denn die schnellen QE laufe ich bisher immer(!) mit den Carbon Tretern, die natürlich viel weniger dämpfen.

Letzte Woche kamen nun für 10km HMRT und 9km in verschiedenen Paces schneller als HMRT total 30km mit ein- und auslaufen und Pausen zusammen in diesen Schuhen. In der Woche davor waren es total 21km in den harten Schuhen.

Muss ich dann wohl sein lassen mit diesen Schuhen. Ich nehme die u.a. auch deshalb, weil ich nicht immer mit dem gleichen Paar weichen Trainigsschuhen laufen will, dem Clifton 10. Ich habe nur ein weiches paar, das jeweils runter gelaufen wird und dann gibt es neue. Dass die harten Schuhe auch leichter und schneller sind, ist natürlich auch willkommen für die QEs, wird aber nicht so viel ausmachen, als dass damit das ganze Training nicht mehr geht.

Hoffe, dass ich das mit dem Verzicht auf die schnellen Schuhe fürs Training und was besserem Dehnen etc nach dem Lauf wieder in den Griff bekomme. Der dritte Hebel wäre Maximieren des alternativen Trainings, mein TP erlaubt es grundsätzlich auch, alles ausser den zwei schnellen QE und den beiden Läufen an Fr und Sa alternativ zu machen. Jetzt zum Ausheilen des Wehwehchens sicher eine gute Idee, nur die absolut nötigen Einheiten auch zu laufen. Wäre also diese Woche noch der Mittwoch, der hoffentlich geht und Freitag und Samstag. Für diese eine Woche des Auskurierens könnte man sogar die QE vom Mittwoch noch auf Donnerstag schieben und dafür ein bisschen weniger hart machen, damit es gut ohne Ruhetag danach geht.

Re: 10 Km SUB 40

8484
das ist der relevante Teil, denn die schnellen QE laufe ich bisher immer(!) mit den Carbon Tretern, die natürlich viel weniger dämpfen.
Das Gegenteil ist der Fall. Die dämpfen Mehr als Alte racing Flats 😅
Und aus meiner Erfahrung mit Fersensporn vor 3 Jahren etc.
Die Schuhe waren kein Faktor. Wichtiger war Dehnen, triggern, dehnen.
Und die Zeit regelt das. Ich konnte ohne Pause weiter trainieren musste Aber Teils nach langen Läufen mehr Fokus auf Dehnung und Recovery legen.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8485
Ich meinte die dämpfen weniger als mein normaler Trainigsschuh, der Clifton 10 von Hoka. Der ist wirklich ziemlich stark gedämpft. Eigentlich müsste ich die Belastung doch reduzieren, wenn ich den statt der Hoka Carbon nehme, oder liege ich da falsch? QE mit dem besser gedämpften Schuh laufen wäre etwas, was man neben dem Dehnen usw doch auch ganz gut machen kann, man wird vielleicht wenige Sekunden langsamer in der Pace, aber andere Nachteile?

Re: 10 Km SUB 40

8486
pulsedriver75 hat geschrieben: 02.02.2026, 18:24 Ich meinte die dämpfen weniger als mein normaler Trainigsschuh, der Clifton 10 von Hoka. Der ist wirklich ziemlich stark gedämpft. Eigentlich müsste ich die Belastung doch reduzieren, wenn ich den statt der Hoka Carbon nehme, oder liege ich da falsch? QE mit dem besser gedämpften Schuh laufen wäre etwas, was man neben dem Dehnen usw doch auch ganz gut machen kann, man wird vielleicht wenige Sekunden langsamer in der Pace, aber andere Nachteile?
Da du ja gerne alles anders machst als gewöhnlich, wäre das nur schlüssig :wink:

Re: 10 Km SUB 40

8487
pulsedriver75 hat geschrieben: 02.02.2026, 18:24 Ich meinte die dämpfen weniger als mein normaler Trainigsschuh, der Clifton 10 von Hoka. Der ist wirklich ziemlich stark gedämpft. Eigentlich müsste ich die Belastung doch reduzieren, wenn ich den statt der Hoka Carbon nehme, oder liege ich da falsch? QE mit dem besser gedämpften Schuh laufen wäre etwas, was man neben dem Dehnen usw doch auch ganz gut machen kann, man wird vielleicht wenige Sekunden langsamer in der Pace, aber andere Nachteile?
was du musst ist die Einheiten in der vorgesehene pace zu machen,. mit welchen Schuhe ist wumpe.
Mit 8-11 Einheiten bspw. ist allein der Punkt der schnelleren Regenration bei Tempoeinheiten ein Punkt für Carbon,
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8488
Zum Thema Verletzungen etc.: nach meiner Meinung nach, bist du rein statistisch auch schon im oberen Drittel was man in deinem Alter verletzungsfrei dauerhaft laufen kann.
Viele wären froh 60-70 Wkm neben Job hinzubekommen. Die Regeneration wird mit dem Alter nicht einfacher.
Da ich deine Situation aber nicht genauer kenne, will ich da jetzt nicht vorschnell urteilen. Neben der Möglichkeit, die Schuhe zu wechseln, Krafttraining zu machen, die Beweglichkeit zu erhöhen, gibt es auch noch die Möglichkeit die Belastung optimal zu verteilen (vielleicht mal double mit 2 sehr leichten Einheiten), oder die Gesamtbelastung runterzufahren.
Ich bin ja der Überzeugung dass du sub 90min im HM auch mit 50-60 Wkm und klugem Training hinbekommen solltest.

Re: 10 Km SUB 40

8489
Schuhrotation ist bei mir ein wichtiger Faktor der Verletzungsprophylaxe!
Habe das erst wieder um Weihnachten rum ausprobiert. Hatte für 1 Woche Urlaub nur 1 paar Laufschuhe eingepackt.
Und dann ging es am Ende der Woche direkt wieder los mit leichten Schmerzen am Fuss.

Hatte daraufhin ein paar Tage auf Crosstraining umgestellt und wieder fleißig Schuhe rotiert, dann war der Spuk schnell wieder vorbei.
5km: 19:54 | Mai 20 --- 5km Parkrun: 20:38 (70,36%) | Nov 25 --- 7,33 km (Alster): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
10Meilen / 16,1 km: 1:12:52 | Okt 23 --- 21,1 km: 1:35:42 | Okt 23 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

Re: 10 Km SUB 40

8490
Also verzichte ich nicht auf die Carbon Schuhe.

Am Dienstag hab ich 8km gemacht, das war aber noch zu früh, danach war es wieder ein wenig schlimmer. Gestern waren wir eh den ganzen Tag unterwegs, Tagesausflug, da wäre eh kein Lauf gegangen, 6 Uhr los, 22 Uhr zu Hause.

Heute schone ich auch noch mal, morgen mal weiter sehen.

Schonen heisst nicht, dass ich mich auf die faule Haut lege. Das heisst knapp 30km und gut 500 Hm mit dem Rennrad. Und nach Lust und Laune spät am Abend noch schwimmen gehn.

Re: 10 Km SUB 40

8491
Dude77 hat geschrieben: 03.02.2026, 08:51 Zum Thema Verletzungen etc.: nach meiner Meinung nach, bist du rein statistisch auch schon im oberen Drittel was man in deinem Alter verletzungsfrei dauerhaft laufen kann.
Viele wären froh 60-70 Wkm neben Job hinzubekommen. Die Regeneration wird mit dem Alter nicht einfacher.
Da ich deine Situation aber nicht genauer kenne, will ich da jetzt nicht vorschnell urteilen. Neben der Möglichkeit, die Schuhe zu wechseln, Krafttraining zu machen, die Beweglichkeit zu erhöhen, gibt es auch noch die Möglichkeit die Belastung optimal zu verteilen (vielleicht mal double mit 2 sehr leichten Einheiten), oder die Gesamtbelastung runterzufahren.
Als Ausgleich mache ich Tai Chi.

Über 90km wirklich gelaufen pro Woche, das hab ich vor Beginn des TP gemacht. Sehr grundlagenlastig ging das gerade. Da hab ich eine schnelle QE die Woche gemacht und die eher kurz. Sonst Easy, easy, Easy. Fast alles langsamer als 5:20.

Jetzt war ich eigentlich bei 75, auch mal 80km die Woche laufen + 2h alternativ. Für die nächsten Wochen ist das Thema Umfang sicher wichtig, wobei es da um den gelaufenen Umfang geht. Ich versuche auf dem Rennrad zu machen, was geht. Wenn ich dem TP folgen will, dann sind das die QE vom Montag und Mittwoch, und die Läufe Freitag und Samstag. Die machen zusammen je nach genauer Länge der QE mit allen langsamen Anteilen zwischen 60 und 70km die Woche.

Doppeln habe in den Wochen mit 90 bis 100km viel gemacht. Da geht wunderbar für alles, was nicht QE und LaLa ist. Mache ich auch sehr gerne. Solange das nicht verheilt ist im Sinn von ich kann 25km laufen, ohne dass es danach wieder weh tut, gehe ich mit diesen Einheiten aber lieber aufs Rennrad, ausser es ist so kalt, dass das nicht funktioniert. Warm anziehen ist das eine, aber die durchgeschaubten Cleats in den Schuhen für die Klickpedale ist das andere, da hilft auch was drüber ziehn nicht, die Kälte kommt durch die dauerhafte Metallverbindung zuverlässig zu genau dem Punkt, der für kalte Zehen sorgt. Das könnte man nur mit Heizsohlen lösen, muss auch nicht sein für ein paar Wochen. Wenn zu kalt, dann wohl gedoppelt in Form 1x kurz laufen, 1x schwimmen.

Re: 10 Km SUB 40

8492
Ich hab am Dienstag und Freitag kurze Läufe gemacht. Die Stelle hat die ganze Woche was geschmerzt. Bei den möglichen Behandlungen findet man Quellen, die Ruhe empfehlen, andere durchaus auch etwas Bewegung, ohne zu übertreiben. Und dann bei allen natürlich dehnen, Rolle,...
Lange Läufe oder QE sind nicht drinnen so. Heute ist es endlich was besser geworden, spüre es fast nicht mehr. Hoffe, dass ich bald wieder mit QE loslegen kann.

Mir ist noch ein Muster aufgefallen, das mir nicht gefällt.
Bevor das jetzt aufgetreten ist, hab ich 25km LaLa gemacht und aus Neugier die letzten 1.2km schon mal was EB geschnuppert. Nur 1.2km im HMRT.
Und die Verletzung gut 10 Tage vor dem Marathon im Herbst? Nun, da hab ich zwei oder drei Tage vorher einen 21km im MRT gemacht mit noch was EB auf den letzten 2km, den letzten km z.B. 20" schneller als MRT.

Das sind jetzt zwei Verletzungen direkt oder kurz nachdem ich mal 'ne EB probiere und keine allzu lange.

Ich befürchte, die EB ist viel Risiko für mich. Ich war auf dem LaLa nicht zu schnell, Tempo vor der EB war ca. 5:20. Und 1.2km ist eigentlich nichts. Mag sein, dass das mit angepasstem Plan und Umfang doch ginge mit der EB. Aber viel Umfang + EB, das ist zumindest riskant für mich.

Ich überlege, was das nun für den TP heisst. Der Verzicht auf EB hätte grosse Auswirkungen auf diesen, da das ein Kernelement ist. Der Trainingsreiz am Wochenende würde sich komplett ändern ohne Tempoanteile und der Anteil an HMRT sinkt auch deutlich, wenn ich das lasse.

Re: 10 Km SUB 40

8493
ich glaube nicht, dass 1.2 km Endbeschleunigung Grund einer Verletzung ist.
Viel eher Gesamtvolumen was du aktuell läufst.
5km: 19:54 | Mai 20 --- 5km Parkrun: 20:38 (70,36%) | Nov 25 --- 7,33 km (Alster): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
10Meilen / 16,1 km: 1:12:52 | Okt 23 --- 21,1 km: 1:35:42 | Okt 23 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

Re: 10 Km SUB 40

8494
emel hat geschrieben: 08.02.2026, 18:46 ich glaube nicht, dass 1.2 km Endbeschleunigung Grund einer Verletzung ist.
Viel eher Gesamtvolumen was du aktuell läufst.
Dass die mimi "EB" die Ursache ist, sehe ich auch so, ist quasi ausgeschlossen. Vor allem wenn man bedenkt, dass er schon regelmäßig 20-22 km MRT gelaufen ist. Da ist das überhaupt nicht mehr relevant im "Long Run". Eigentlich war das 20-23 km MRT schon "long Run"

Ich sehe als Außenstehender die Ursache dafür (und am stagnieren der Leistung) in 3 Hauptursachen:

1. fast schon pathologische Fixierung auf MRT Läufe lang und Immer länger, ohne Sinn bzw Einbettung in einem Gesamtlan und konstrukt, zudem MRT Läufe lang als fast alleiniges Tempoelement was MRT/ HM Elemente anbelangt.

2. Teils "sonderbare" Auffassung von Trainingsphilosophie und
Physiologie in Verbindung mit fragwürdiger Trainingsgestaltung

3. Be-und Entlastung bisher nicht gut aufgebaut in Verbindung mit wahrscheinlich ausbaufähigem Körpergefühl bzw Bewusstsein.

Mag sich hart anhören Pulsedriver, Ist Aber wirklich nicht böse gemeint.

Ja wenn du den Greif Plan machen willst ist das EB Element das wichtigste, weil halt auch einzigste und damit von vornherein limitiert.
Jetzt solltest du , wenn du die EB streichen willst, klug vorangehen und sinnvoll ausgleichen.
Der Trainingsreiz am Wochenende würde sich komplett ändern ohne Tempoanteile und der Anteil an HMRT sinkt auch deutlich, wenn ich das lasse
??? Ha?
Man muss dann einfach anders planen. Klug gebaut könnte man insgesamt sogar mehr HM nahes Tempo unterbringen ohne die Gesamtbelastung entscheidend zu erhöhen (im Vergleich zu langen HMRT Tempo Einheiten von 100% HMRT)
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8495
Noch ist gar nichts entschieden. Ist halt nur die Frage, wieviel Risiko ich gehen will. 1.2km HMRT ist fast nichts, das stimmt. Es wird einfach der Tropfen gewesen sein, der das Fass (die Gesamtbelastung) zum Überlaufen gebraucht hat.

Wenn ich auf die EB verzichten sollte, werde ich zum Ausgleich die QE mit HMRT verlängern müssen. Und damit meine ich nicht am Stück. Sondern wie zuletzt mit Pause. Zum Beispiel 3x5km. Oder 6, 5, 4km.
Mit total um die 15km, aufgeteilt in 3 Teilstücke müsste das doch noch OK sein, oder? Da kommt auch schon ordentlich Distanz zusammen. Mindestens 2km einlaufen, Pausen wie gehabt eher lang, macht total 1.5 bis 2km für zwei Pausen, dann ist das letzte Intervall schon sehr nah am HM zu Ende.

Der LaLa wäre dafür dann ohne Tempoteile. Am Montag oder am Mittwoch könnte ich so eine lange QE auch unterbringen zeitlich.

Die Alternative ist Laufen auf das absolute Minimum runter und so viel wie möglich aufs Rennrad. Und die EB behalten.
Ich würde dann so laufen:
Mo: erste QE
Mi: Zweite QE
Fr: Easy, max 1h - wenn es ganz eng wird, geht auch die aufs Rennrad
Sa: LaLa mit EB

Und Di, So und evtl auch Do dann Rennrad oder Schwimmen.

Den Gesamtumfang an Ausdauertraining lasse ich so. Ich bin jetzt bei 73.x kg. Gut 3kg weniger als beim Marathon im Herbst. Der Bauch nimmt schön ab, die Muskeln was zu und das Gesamtgewicht geht leicht runter. Das will ich weiter führen. Dafür müssen einfach genug Kalorien verbrennt werden pro Woche, weniger essen ist nichts meines. Auf dem Rennrad hat das auch kaum Verletzungsrisiko. Der Umfang mit alternativem Training soll nach wie vor ca. 100km Laufen pro Woche entsprechen.

Re: 10 Km SUB 40

8496
Wenn ich auf die EB verzichten sollte, werde ich zum Ausgleich die QE mit HMRT verlängern müssen. Und damit meine ich nicht am Stück. Sondern wie zuletzt mit Pause. Zum Beispiel 3x5km. Oder 6, 5, 4km.
Mit total um die 15km, aufgeteilt in 3 Teilstücke müsste das doch noch OK sein, oder? Da kommt auch schon ordentlich Distanz zusammen. Mindestens 2km einlaufen, Pausen wie gehabt eher lang, macht total 1.5 bis 2km für zwei Pausen, dann ist das letzte Intervall schon sehr nah am HM zu Ende.
Könntest du. Würde ich nicht.
Wieso zwingend verlängern?
Zudem blägen die langen Pausen die Einheit vom Umfang auf, mehr als nötig - auch Dadurch höhere Gesamtbelastung weil Dauer auf der Strecke

Du musst Raus aus dem Gedanken, es gibt nur HMRT am Stück Oder in Blöcken.

Mein Rat:

1.Lass die Sache mit zb 3x4 km drin. Oder 6/5/3 etc. Hier muss dann aber mit anderer Pause gearbeitet werden. Mit 2 km in ist die Erholung zu hoch und die Einheit verlängert sich unnötig.
Ich bin Fan hier mit TP von ca. 90% des HMRT zu arbeiten bei solchen Einheiten. Nicht Immer aber min. In Key Sessions.
2. Bau eine HM Support Einheit ein, die HMRT in nicht belastender Weise (bzw nur wenig) hat. Zb 10x2 min mit 1 min easy. Oder Minuten Reps zb 4x3/2/1min. Bei nur kleinen Umfang auch als 2. Einheit gut möglich.
3. Bau HMRT auf Vorermüdung auf. Erreicht die gleiche Wirkung und sogar eine spezifischere wie ähnliche Dauer "ausgeruhtes HMRT". Merke: Vorermüdung ungleich 25 km LL. Vorermüdung kommt aus SUB Threshold und Threshold (!!). Aufbau auch zb als Waves möglich, gleiches Prinzip. Siehe dazu meinen Trainingswoche Iwann im Januar im Thread "3-4mal SUB 3:20".
4. Baue zur Unterstützung des HMRT Tempos auch Tempo im Bereich 90 und 105(110) % HMRT ein. Aber kontrolliert und in kleineren Dosen
5. Statt LL Easy wäre hier Steady, bis upper steady sinnvoller um HMRT Tempo nachhaltig tragbar zu bekommen. Auch nicht Immer am Stück, sondern variantenreich.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 Km SUB 40

8497
@Pulsedriver : Bei der Analyse bin ich komplett bei meinen Vorrednern. Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass 1,2km Endbeschleunigung eine Verletzung provozieren?
Hättest du jetzt 1,2km schneller als 10er Tempo am Ende einer harten Woche an den langen Lauf angehängt, so könnte ich mir das vorstellen. Aber HMRT ist doch auf 1,2km sehr locker. Da kommt man normalerweise nicht groß außer Atem und es ist auch für den Bewegungsapparat keine ungewohnte Belastung.

Am Ende bin ich wieder komplett bei @Xyris : immer mehr, immer monotoner etc. bringt vor allem dir nach meiner Meinung nach nichts. Du machst (von außen betrachtet) sowieso aus den einzelnen Trainingseinheiten einen kleinen Wettkampf. Mit den "heroischen" Trainingseinheiten von Greiff tust du dir eventuell keinen Gefallen.

Lass dir von @Xyris was sagen, gehe den Plan dann sehr konservativ an und achte auf Regeration. Dann wird das schon. Ist nicht immer alles schwarz oder weiß.

Re: 10 Km SUB 40

8498
Ich mach ja nicht 2km Pause zwischen den Intervallen. Meist sind es 800m also ca. 5'. Zwei Pausen wie oben geschrieben geben dann total 1.5 bis 2km Pause.
Eine kurze Pause wäre z.B. 300m. Die paar hundert Meter Unterschied pro Pause und nur 2 Pausen machen so viel nun auch nicht auf den Gesamtumfang aus. . Da geht es eher um die Frage will man mit kurzer oder langer Pause trainieren. Ich möchte dieses Jahr bei langer Pause bleiben.

Bei Intervallen kürzer als 2km gehe ich eher 600m Pause. Also z.B. für 6x1000m - die Pause ist dann praktisch identisch lang wie das Intervall

Die ganz langen pausen von 1200 bis 1600m zwischen langen Intervallen, wie sie der Greif je nach Version hat, mache ich gar nicht mehr, hab damit, ein, zwei Versuche gemacht. War aus meiner Sicht länger als nötig, um recht ausgeruht das nächste Intervall zu beginnen.

Bezüglich Monotonie des HMRT: Ich will einen gewissen Umfang pro Woche mit HMRT machen. Aktuell getrennt. Eine QE nur HMRT, eine alles, was schneller ist. Wenn ich das richtig verstehe, wäre 2x gemischt besser. Kann ich auch machen, so lange rund die Hälfte der schnellen km pro Woche mit HMRT ist. Das Tempo möchte ich einfach gerne häufig laufen. macht auch besonders viel Spass.
Ich kann das durchaus auch so umbauen, dass beide was HMRT und schneller haben. z.B. als Treppe aufwärts mit schnell am Anfang und HMRT gegen Schluss. Oder umgekehrt. oder Pyramide. Rein aus praktischen Grünen muss eine der beiden QE die etwas härtere sein, denn die bekommt den Ruhetag am Tag drauf. Das wäre auch noch zu beachten, aber solle ja easy machbar sein.

10x2' HMRT mit kurzen pausen? Tönt spannend, könnte ich mir mit Doppeln gut vorstellen. 2' HMRT ist nicht so anstrengend, dass es viel Pause bräuchte, das wird nicht massiv Laktat anhäufen.

Re: 10 Km SUB 40

8499
Das Thema hier ist mit Abstand das unterhaltsamste des ganzen Forums, danke euch!
Xyris hat geschrieben: 09.02.2026, 09:11 5. Statt LL Easy wäre hier Steady, bis upper steady sinnvoller um HMRT Tempo nachhaltig tragbar zu bekommen.
Wie definierst du steady, bzw. hast du da mehrere Bereiche (upper, lower,..)?

Du orientierst dich ja an John Davis percentage-based training, wäre steady da z.B. 90% HMRT?
Ich lese mich dank dir gerade auf seiner Webseite ein - sehr empfehlenswert!- bin da aber noch nicht darauf gestoßen.

Re: 10 Km SUB 40

8500
So wie ich das verstanden habe, war steady 5 bis 10% langsamere Pace als MRT.
Das hab ich früher oft als LaLa gemacht - aber natürlich am Stück. War 2024, meist knapp unter 20km mit Einlaufen.
Und im Frühling 2025 hab ich das auch noch gerne gemacht, auch mal zwei, drei km mehr als HM.

So am Stück verträgt es das nur, wenn ich entsprechend am Tag danach Ruhe mache und auch die restlichen QE eher kurz und knackig halte. Das waren dann oft 5km Schwelle oder 6x800.
Wenn ich die anderen QE wie jetzt länger mache als früher, werde ich die Steady besser aufteilen müssen als einfach am Stück die Pace durchziehen.

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