Hallöchen, ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die Woche!
Vorletzte Woche war einfach so traumhaft mit den freien Wegen usw. Die Werte gingen in die Höhe, ich konnte bei gleichem Puls schneller laufen usw. So dass dann ja doch einige km, auch sehr leicht zusammen kamen.
Diese letzte Woche leider nicht so sehr... Erst tat das Knie weh (ungefähr im Bereich der Patella-Sehne), das zog sich ein paar Tage und dann kam wieder Schneechaos, kalter Ostwind...
Hier die Zusammenfassung:
KW 5
Mo - Yoga
Di - 30Min. Schwimmen (ich schwimm ja sonst nicht und wollte es nicht übertreiben)
Do - 1,9 km Testlauf, erst auf Schnee, also mit natürlicher Dämpfung, als das ohne Schmerzen ging, habe ich noch Asphalt getestet, das ging auch gut. Es traten auch keine neuen Schmerzen auf. Außschließlich bei Drehbewegungen im Alltag tat das Knie weh, z.B. wenn man beim Gehen plötzlich ausweichen muss. Ansonsten war alles ok.
Fr - 60 Min. DL, 9,1 km @6:34 - 74% mHF (also ein ganz normaler ruhiger DL)
So - Langer langsamer DL 23,1 km - auf dem Plan standen 22km, aber am Ende bin ich lieber einen Umweg über geräumte Straßen gelaufen anstatt noch einmal duch Schnee und Eis zu waten.
Das war jetzt meine bislang längste Strecke!
Schon vor dem Lauf hatte ich ein wenig Respekt, habe auch Gels eingepackt, wenn die muss ich jetzt noch testen. Und ich habe extra warmes Wasser in meine kleinen Flasks gefüllt. Das war sehr angenehm. Eine feste Route hatte ich mir nicht gesucht, ich wollte lieber schauen, wo es "laufbar" ist. Die ersten 6 Kilometer liefen sehr gut und locker. Entspannter Pulas, entspanntes Tempo, entspannte Schnitte. Obwohl ich viel auf Straßen mit teilweise unwilligen Autofahrern oder neben der Bundesstraße gelaufen bin. Aber alles ist besser als auf Eis auszurutschen und mir vielleicht mein angeschlagenes Knie noch zu verdrehen. Nach 6km war dann aber leider Schluss mit geräumten Radwegen. Die Radwege, auf die ich dort gehofft hatte, waren leider ungeräumt. (Im Nachhinein wäre ich doch lieber in die Stadt gelaufen, das hätte im Rückblick auch funktioniert).
Aber ich hatte mir einen Punkt gesetzt, wo ich ungeähr hin wollte und habe dann den Weg genommen, der mir als das kleinere Übel erschien. Es half allerdings alles nicht. Es war vereist, teilweise befahren und belaufen, aber dann auch wieder zugefroren. Darüber dann teilweise noch verwehter Schnee, so dass sich gar nicht erahnen ließ, wo der Schnee fest oder gar gefroren oder locker ist. Das war richtig ätzend und dort tat dann auch wieder mein Knie weh, weil ich natürlich auch mehrfach weggerutscht bin. Die nächten 5 Kilometer waren dadurch anstrengend, ich musste sehr aufpassen, bin viel gerutscht und bin an den Stellen, an denen es zu eisig war lieber gegangen.
Aber nach insgesamt so 11 Kilometern kam ich wieder auf Asphalt. Was für ein herrliches Geühl! Da hab ich dann gemerkt, dass ich noch laufen kann, meine Pace halten kann, es gar nicht so anstrengend ist und mein Knie beim normalen lnagsamen Laufen auch nicht weh tut. - Vorher hatte ich mich gefragt, ob das denn alles einen Sinn hat, wenn ich jetzt das Knie so belaste, dass ich mir die ganze kommende Trainingswoche zerschieße. - Jetzt war jedoch alles wieder gut und lief gemächlich meines Weges, schaute noch einmal kurz, ob ich denn in die richtige Richtung laufe, meist erkenne ich das nämlich am Sonnenstand. An diesem Tag jedoch nur am Wind.

Dort war ich nämlich auch vorher noch nie gewesen. Dann hielt ich es Zeit für ein Gel. Das schmeckte allerdings nicht nur fies, sondern lag mir auch leider ganz schwer im Magen. Dass ich ein Gel so wenig vertragen habe, hatte ich vorher auch noch nicht. Mir war davon ziemlich schlecht und es ging leider auch nicht weg. Ungünstigerweise lief ich meine letzten 9 km Richtung Osten und viel davon dort, wo der Wind über die Felder Fahrt aufnehmen konnte. Aber immerhin waren die Wege frei und ganz am Ende habe ich noch einen kleinen Umweg eingebaut, um nicht noch einmal durch diese uneinschätzbar Schnee-Eis-Mischung laufen zu müssen. Dann lieber einen Kilometer mehr auf geräumten Wegen und vielleicht auch etwas weniger gegen den Wind. So kamen am Ende 23 km zusammen.
Obwohl ich so warm angezogen war, dass ich nach 2-3 km schon ziemlich ins Schwitzen kam, war ich ganz am Ende schon wieder durchgefroren. Beim Laufen war es noch halbwegs in Ordnung, aber drinnen dauert es schon noch eine ganze Weile bis ich wieder warm wurde. Nachdem ich gut gegessen hatte, war mir auch endlich nicht mehr schlecht.
Muskulär habe ich den Lauf dann auch noch gemerkt. Kein Wunder, war schließlich mein längster, bislang. Aber heute ist wieder alles normal. Das Knie ist komplett unauffällig, nur die Muskeln etwas schwer. Da bin ich heilfroh!
Die Wettervorhersage verheißt aber keine baldige Besserung. Mal sehen, wie ich in den nächsten Wochen zurecht komme.
Letzte Woche waren es nur 34,1 km.
In dieser sollen es laut Plan ca 54 Wkm werden, aber das werde ich minimal reduzieren.
Schöne Woche und passt auf euch auf!
