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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80751
@RunODW

Danke für den schönen Bericht. Super gelaufen, genieß die Früchte deiner Arbeit! Ich kann das unglaublich gut nachvollziehen alles, bin vor fast exakt ) 7 Jahren (10.11.19) dort auf die gleiche Weise meine erste Sub3 gelaufen (auch 2:56). Damals allerdings weniger geplant als bei dir. Aber von der Dramaturgie her sehr ähnlich: Auf der langen Geraden im Wald zurück Richtung Kandel bin ich auch geflogen, überholte dort den Sub3-Pacer, der beim Vorbeilaufen noch sagte: "Du bist wohl gut drauf?". Ich wollte damals einfach nur ins Ziel, ein Baum war schon vom Sturm auf die Straße gefallen und ich wollte die Sub3 noch vor einem möglichen Abbruch eintüten. Der Abbruch des Rennens kam dann für die langsameren Läufer später tatsächlich.

Nur die Probleme mit der Eigenverpflegung wundern mich sehr und machen mich wütend.... Der Bienwald Marathon ist klein, es muss doch möglich sein, hier die wenigen Flaschen zu managen. Frage mich echt, was mit deinen passiert ist. Auf jeden Fall sorry, da ich ja noch die EV in Kandel so beworben hatte. Zum Glück hatte das ja keine negativen Konsequenzen für dich.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80754
Spiridon08 hat geschrieben: 11.03.2026, 11:00 Nur die Probleme mit der Eigenverpflegung wundern mich sehr und machen mich wütend.... Der Bienwald Marathon ist klein, es muss doch möglich sein, hier die wenigen Flaschen zu managen. Frage mich echt, was mit deinen passiert ist. Auf jeden Fall sorry, da ich ja noch die EV in Kandel so beworben hatte. Zum Glück hatte das ja keine negativen Konsequenzen für dich.
Alles gut @Spiridon08 und wie schön, dass Du 2019 so einen wunderbaren Lauf (mit Wertung) hattest. :) Wir Liebhaber der langen Bienwaldgeraden nach Kandel. :rock:
Skurill zb auch, dass ich bei KM 14 auf der anderen Strassenseite den Eigenverpflegungsstand bei KM 32 gut im Blick hatte und meine Flasche mit Fähnchen dort definitiv stand und ich dachte mir, gut, jetzt weiß ich wo ich später gezielt hingreife, 18 KM später hat sich meine Flasche in Luft aufgelöst. Vielleicht bin ich da auch irgendwie "blind" wenn ich vor dem Tisch stehe, who knows.

Schlussendlich ist jeder Lauf ein Unikat und nicht wiederholbar und mit den Gels hat mein Lauf sehr gut funktioniert. 100 % planbar ist da halt nix und das macht den Reiz aus finde ich.

Schönen Abend allen & Grüße, RunODW

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80755
Danke für den tollen Bericht, @RunODW!
Super, dass du ab KM 32 noch so gut in Flow gekommen bist und dass so stark durchziehen konntest!
Ich selbst habe das eigentlich bisher nur einmal in einem MRT erleben dürfen: 2019 bei meiner PB (2:57,20h),- ein Rennen, dass für mich nahezu perfekt gelaufen war. Ich glaube, die 2. Hälfte war nur 12 Sek. langsamer als wie die erste. Und komplett ohne KH-Aufnahme während des Rennens! Es waren aber auch sehr gute äussere Bedingungen und maximal 15 Grad damals.
Dass ich das später dann in dieser Form nicht mehr erleben durfte, war einige Male auch eigene Schuld gewesen, da zu forsch und optimistisch angelaufen. Manchmal spielte einem auch die Wärme einen Streich oder auch Magenprobleme.
Heute hatte ich wie geplant 4 KM MRT-Pace getestet,- d.h. 2 x 1000M. & 1 x 2000M.
Bei Regen und böigen Wind war ich froh, dass die Einheit schnell vorbei war!
Die Beine fühlten sich aber schon gut und deutlich frischer an trotz der zügigen 13 KM von gestern.
Diesen DL hatte ich noch gemacht, weil ich Montag nach dem MLR pausiert hatte und ich dann in der letzten Taperwoche doch noch einen Lauf brauche, bei dem ich ca. 60 Min. unterwegs bin. Ansonsten würde ich mich irgendwie unsicher fühlen im Hinblick auf den WK.
Morgen werden es dann höchstens 30 Min. locker sein und Freitag 15 bis 20 Min. mit ein paar Strides.
Hatte in der Vergangenheit auch schon so einige Tapermodelle ausprobiert,- z.b. nach Greif: Samstag den letzten LaLa; SO. 10 Km Recovery; MO. 3 x 2000M. MRT; DI. 12 bis 13 km DL u. MI. 4 x 1000M. MRT,- das war mir echt zuviel des Guten gewesen und werde ich so nicht mehr machen.
Aber so wie jetzt habe ich das Gefühl, dass es ganz gut passt für mich.
Eine gewisse Grundspannung soll ja auch noch beibehalten werden.
Sonntag werde ich sicher konservativ anlaufen,- vermutlich auf 3:10h,- das könnte passen. Mal sehen, wie sich das anfühlen wird.
Etwas Sorge macht mir, dass durch den Regen die Waldwege im Königsforst etwas matschig werden könnten.
Die meisten Abschnitte sollen aber ganz gut befestigt u. laufbar sein und es gibt pro 21km-Runde 3 relativ leichte Steigungen,- wovon nur eine etwas länger ist (650 Meter),- ansonsten immer leicht wellig.
Bin schon sehr gespannt ...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80756
movingdet65 hat geschrieben: 11.03.2026, 20:42 nach Greif: Samstag den letzten LaLa; SO. 10 Km Recovery; MO. 3 x 2000M. MRT; DI. 12 bis 13 km DL u. MI. 4 x 1000M. MRT,- das war mir echt zuviel des Guten gewesen und werde ich so nicht mehr machen.
Sa: Letzter LL 30-35 km vermutlich 7 Tage (!) vorher
Mo: 3x2 km
Mi: 4x1 km
Ergibt 10 km MRT 5 Tage vorher, plus die Restermüdung vom 35er die man mitschhleppt.

Dazu keinerlei Speed um die Beine noch bisschen aufzuwecken.
Keine Spritzigkeit und Aktivierung.
Klingt Eher einfach nach runtergebrochenen Marathon TDL Einheit 😸
Das ( Spritzigkeit, Aktivierung)halte ich für Fast wichtiger. Weil zu trainieren ist Nix mehr Punkt.
MRT etwas fühlen schön und richtig. Aber es müssen echt keinen 10 km dazu sein. Noch Dazu in fester Struktur.
Aber zum einen sollte und Muss MRT nun sitzten und ich will Aber die Beine Fresh und spritzig und leicht bekommen.
Da fehlt es dann eben. MRT tempo alleine schafft das nämlich nicht.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80757
Interessant ist übrigens auch, das Greif sich im Laufe der Jahre selbst korrigiert hatte, was Tapering anbetrifft: In den ersten Jahren seiner Trainerlaufbahn standen in den Plänen noch 35 KM beim LaLa 8 Tage vor dem WK.
Später ist er dann immerhin schon runtergegangen auf 30 KM,- scheinbar hatte er sich dann doch mal mit Studien zum Sinn und Zweck des Taperns beschäftigt.
Und noch etwas später hatte er dann zusammen mit Kuno Hottenrott einen Taperplan erstellt, wo "27 bis 30 km locker" 8 Tage vorher stehen. Vermutlich immer noch zuviel. Wobei selbst Steffny in seinem 3h-Plan noch 27 km laufen lässt,- aber wirklich schön langsam.
In seinem Buch "For running Life" prahlt Greif auch mit einer Anekdote aus seinem Läuferleben, auf welche Weise er seinen besten Marathon gelaufen war: 8 Tage vorher hatte er noch einen harten 25 KM-WK (!) und dann am Mittwoch danach, nur ganze 3 Tage vor dem MRT in Duisburg, fühlte er sich nach eigenen Angaben so gut, das er noch einen 30 KM-Lauf (!!!) :klatsch: absolvierte. In Duisburg lief er dann glaube ich eine 2:24er-Zeit.
Jetzt kann man sich natürlich fragen, welche Zeit wäre er in Duisburg gelaufen, wenn er an jenem Mittwoch nur 5 KM o.ä. gelaufen wäre ???
Zu seinen Gunsten muss man aber noch erwähnen, dass er ein solches Vorgehen seinen Schülern u. Schützlingen auf keinen Fall weiterempfohlen hatte und das ein absoluter Ausnahmefall war!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80759
movingdet65 hat geschrieben: 11.03.2026, 21:49 Interessant ist übrigens auch, das Greif sich im Laufe der Jahre selbst korrigiert hatte, was Tapering anbetrifft: In den ersten Jahren seiner Trainerlaufbahn standen in den Plänen noch 35 KM beim LaLa 8 Tage vor dem WK.
Später ist er dann immerhin schon runtergegangen auf 30 KM,- scheinbar hatte er sich dann doch mal mit Studien zum Sinn und Zweck des Taperns beschäftigt.
Und noch etwas später hatte er dann zusammen mit Kuno Hottenrott einen Taperplan erstellt, wo "27 bis 30 km locker" 8 Tage vorher stehen. Vermutlich immer noch zuviel. Wobei selbst Steffny in seinem 3h-Plan noch 27 km laufen lässt,- aber wirklich schön langsam.
In seinem Buch "For running Life" prahlt Greif auch mit einer Anekdote aus seinem Läuferleben, auf welche Weise er seinen besten Marathon gelaufen war: 8 Tage vorher hatte er noch einen harten 25 KM-WK (!) und dann am Mittwoch danach, nur ganze 3 Tage vor dem MRT in Duisburg, fühlte er sich nach eigenen Angaben so gut, das er noch einen 30 KM-Lauf (!!!) :klatsch: absolvierte. In Duisburg lief er dann glaube ich eine 2:24er-Zeit.
Jetzt kann man sich natürlich fragen, welche Zeit wäre er in Duisburg gelaufen, wenn er an jenem Mittwoch nur 5 KM o.ä. gelaufen wäre ???
Zu seinen Gunsten muss man aber noch erwähnen, dass er ein solches Vorgehen seinen Schülern u. Schützlingen auf keinen Fall weiterempfohlen hatte und das ein absoluter Ausnahmefall war!
27-30. Na gut geht vlt noch. Ich würd's nicht machen.
27 km a la steffny. Was soll den lockeres rumgeschlurfe nun 7 Tage vorher noch bringen außer Zeit vergeuden die man für ein Nickerchen nutzen könnte 😁.

Haha die Geschichte ist ja lustig.

Ich denke das war schon sein Limit. Er war ja glaube nicht der leichteste und ab Ner gewissen Pace limitiert das einfach.
Sicher wäre mit moderneren traungsmethoden nach Neuerer Erkenntnis auch noch was drin gewesen, aber weiß man natürlich nicht.
Hervorzuheben Ist sicher seine try and Error Mentalität. Keine Angst vor Schmerzen, Körper und Regeneration egal 😁 war wohl Der Zeitgeist damals.
Eines meiner Mottos Ist ja eher:
Hart, ja, viel ja, aber die Einheit und das Training muss auch Physiologisch intelligent sein, spezifisch für Zieldistanz und dabei (zumindest meistens) regenerierbar sein
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80760
Xyris hat geschrieben: 11.03.2026, 20:50
movingdet65 hat geschrieben: 11.03.2026, 20:42 nach Greif: Samstag den letzten LaLa; SO. 10 Km Recovery; MO. 3 x 2000M. MRT; DI. 12 bis 13 km DL u. MI. 4 x 1000M. MRT,- das war mir echt zuviel des Guten gewesen und werde ich so nicht mehr machen.
Sa: Letzter LL 30-35 km vermutlich 7 Tage (!) vorher
Mo: 3x2 km
Mi: 4x1 km
Ergibt 10 km MRT 5 Tage vorher, plus die Restermüdung vom 35er die man mitschhleppt.

Dazu keinerlei Speed um die Beine noch bisschen aufzuwecken.
Keine Spritzigkeit und Aktivierung.
Klingt Eher einfach nach runtergebrochenen Marathon TDL Einheit 😸
Das ( Spritzigkeit, Aktivierung)halte ich für Fast wichtiger. Weil zu trainieren ist Nix mehr Punkt.
MRT etwas fühlen schön und richtig. Aber es müssen echt keinen 10 km dazu sein. Noch Dazu in fester Struktur.
Aber zum einen sollte und Muss MRT nun sitzten und ich will Aber die Beine Fresh und spritzig und leicht bekommen.
Da fehlt es dann eben. MRT tempo alleine schafft das nämlich nicht.
Absolut. Ist wahrscheinlich individuell, aber ich baue in der letzten Woche immer etwas Tempo ein um die Spannung zu halten. Gerne rund um T-Tempo. Das ganze aber kurz und auf keinen Fall >20min kumuliert. Eher 10-15min.

Bei mir war dazu eine Marathon-Vorbereitung der "Aufwach-Moment". Ich hatte eine super Vorbereitung und die letzte Woche habe ich stark getapert. Montags noch etwas MRT, danach nur noch ultra lockere Läufe. Ich wurde von Tag zu Tag irgendwie "schlaffer". Ich glaube mein Körper ist da einfach schon in Erholungsmodus gegangen.
Der Marathon war dann auch sehr enttäuschend.

Seit dem habe ich ein paar Regeln für die letzte Woche: am besten in jeden Lauf etwas Tempo einbauen. Seien es nur ein paar strides, ein Zwischenspurt, egal. Das wichtigste ist: es wird nichts durchgeschlurft.
Die nächste Regel: auch eine ordentliche Frequenz beibehalten. Also nicht auf einmal 2 Tage nicht laufen oder so ein Quatsch.
Und last but not least: am Samstag auch noch eine Mini-Einheit machen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80764
RunODW hat geschrieben: 12.03.2026, 09:01

Und ihr so?

Grüße, RunODW
11,8km@4:51 und darin 10,7km@4:44min/km. Zum ersten mal seit ganz langem etwas Tempo. Das Tempo an sich ist unspektakulär, aber der durchschnittliche Puls in den 10,7km war bei 89%HFmax. Und ich sag mal so: es war schon etwas anstrengend aber weit weg vom Limit.

Spaß hat es aber gemacht. Zum letzten mal Sonne für die nächsten Tage...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80765
Ich kann meinen Beitrag leider nicht mehr editieren: die letzten 6 km hatte ich im Durchschnitt eine HF von knapp 92% der HFmax.
Dabei hatte ich im Durchschnitt nur einen knappen Herzschlag weniger im Durchschnitt als bei meiner 10er PB aus dem letzten Jahr (162 vs. 163; HFmax 177).
Vom Gefühl her heute war das heute aber ca. Marathontempo.
Schon seltsam. Aber ich fühle mich gut.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80766
RunODW hat geschrieben: 12.03.2026, 09:01 Servus zusammen,

bei mir heute sportlich goar nix, gestern Abend war allerdings noch ein kleines Recovery-Läufchen mit 5,4 km drin. :D

Und ihr so?

Grüße, RunODW
Gestern Intervalle auf dem Laufband: 2km WU / 8 x 800m @3.24 (92% Hfmax) / 300m TP / 2,6km CD (13,1km total).

Heute ein 13km DL durch die Stadt. Morgen nichts, am Samstag nur noch ein paar Strides.

Am Sonntag dann HM-Wettkampf.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80767
RunODW hat geschrieben: 11.03.2026, 20:15
Spiridon08 hat geschrieben: 11.03.2026, 11:00 Nur die Probleme mit der Eigenverpflegung wundern mich sehr und machen mich wütend.... Der Bienwald Marathon ist klein, es muss doch möglich sein, hier die wenigen Flaschen zu managen. Frage mich echt, was mit deinen passiert ist. Auf jeden Fall sorry, da ich ja noch die EV in Kandel so beworben hatte. Zum Glück hatte das ja keine negativen Konsequenzen für dich.
Alles gut @Spiridon08 und wie schön, dass Du 2019 so einen wunderbaren Lauf (mit Wertung) hattest. :) Wir Liebhaber der langen Bienwaldgeraden nach Kandel. :rock:
Skurill zb auch, dass ich bei KM 14 auf der anderen Strassenseite den Eigenverpflegungsstand bei KM 32 gut im Blick hatte und meine Flasche mit Fähnchen dort definitiv stand und ich dachte mir, gut, jetzt weiß ich wo ich später gezielt hingreife, 18 KM später hat sich meine Flasche in Luft aufgelöst. Vielleicht bin ich da auch irgendwie "blind" wenn ich vor dem Tisch stehe, who knows.

Schlussendlich ist jeder Lauf ein Unikat und nicht wiederholbar und mit den Gels hat mein Lauf sehr gut funktioniert. 100 % planbar ist da halt nix und das macht den Reiz aus finde ich.

Schönen Abend allen & Grüße, RunODW
Das klingt ja fast so, als hätte sich jemand deine Flaschen geschnappt?
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80768
movingdet65 hat geschrieben: 11.03.2026, 20:42 Etwas Sorge macht mir, dass durch den Regen die Waldwege im Königsforst etwas matschig werden könnten.
Die meisten Abschnitte sollen aber ganz gut befestigt u. laufbar sein und es gibt pro 21km-Runde 3 relativ leichte Steigungen,- wovon nur eine etwas länger ist (650 Meter),- ansonsten immer leicht wellig.
Bin schon sehr gespannt ...
Hey @movingdet65
Da ich dort schon ein paar mal gelaufen bin, wollte ich Dich schon warnen, dass insbesondere eine Steigung (auf den letzten km einer jeden Runde) extrem fordernd ist. Die Steigung hat schon einige Zielzeiten und Träume zerplatzen lassen.

Ich habe aber gerade gesehen, dass sie die Laufrichtung umgedreht und den Lauf insgesamt ein bisschen angepasst haben.
Dadurch läuft man die damalige Steigung nun in die andere Richtung...und damit bergab. :daumen:

Dafür musst Du rauf zum "Monte Troodelöh"...kann auch zäh werden. Dafür wird man belohnt, weil man auf dem höchsten Punkt der Stadt Köln steht (118m :hihi: )

Von der Streckenbeschaffenheit musst Du Dir keine Sorgen machen. Die Wege sind top zu laufen, auch wenn es geregnet hat!
Natürlich kann es irgendwo mal eine Pfütze geben aber grundsätzlich sollte Dir das keine Sorgen bereiten.

Wenn Du möchtest, kannst Du Dir die Runde auch als "Schnelldurchlauf" im Video einmal vorab anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=Y1w7ibidVDY
Die angesprochene "damalige" Steigung ist im Bereich 1:26-1:39...die Steigung ist nicht besonders stark...aber sie zieht sich.

Viele Grüße,
ich drücke Dir die Daumen für einen tollen Lauf! :daumen:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80769
Danke @RunODW für den schönen Bericht. Brutal stark abgeliefert, nimmt dir keiner mehr.

Axel_rennt hat geschrieben: 12.03.2026, 13:40 Dafür musst Du rauf zum "Monte Troodelöh"...kann auch zäh werden. Dafür wird man belohnt, weil man auf dem höchsten Punkt der Stadt Köln steht (118m :hihi: )
118m? wie süß :hihi:
Dude77 hat geschrieben: 12.03.2026, 13:03 Ich kann meinen Beitrag leider nicht mehr editieren: die letzten 6 km hatte ich im Durchschnitt eine HF von knapp 92% der HFmax.
Dabei hatte ich im Durchschnitt nur einen knappen Herzschlag weniger im Durchschnitt als bei meiner 10er PB aus dem letzten Jahr (162 vs. 163; HFmax 177).
Vom Gefühl her heute war das heute aber ca. Marathontempo.
Schon seltsam. Aber ich fühle mich gut.
Das ist doch normal nach Wochen mit Pausen bzw. deutlich weniger Training und speziell QTEs. Ich habe die fehlenden (schnellen) Einheiten dieses Mal auch am Puls deutlich sehen können: beim letzten HM vor 2 Jahren hatte ich deutlich mehr Schnelligkeitstraining gemacht und dann den Puls nicht mehr hochbekommen. Dieses Jahr ist er dafür sowohl bei den Treppen im Training, als auch im Wettkampf in seit Jahren unbekannte Höhen geschossen.


Von meiner Seite aus ein 16km Lauf im 5er Schnitt. Schönes Wetter aber blöder Gegenwind auf der zweiten Hälfte. Fühlt sich fast wieder normal an.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80770
Fjodoro hat geschrieben: 12.03.2026, 17:00 Danke @RunODW für den schönen Bericht. Brutal stark abgeliefert, nimmt dir keiner mehr.

Axel_rennt hat geschrieben: 12.03.2026, 13:40 Dafür musst Du rauf zum "Monte Troodelöh"...kann auch zäh werden. Dafür wird man belohnt, weil man auf dem höchsten Punkt der Stadt Köln steht (118m :hihi: )
118m? wie süß :hihi:
Dude77 hat geschrieben: 12.03.2026, 13:03 Ich kann meinen Beitrag leider nicht mehr editieren: die letzten 6 km hatte ich im Durchschnitt eine HF von knapp 92% der HFmax.
Dabei hatte ich im Durchschnitt nur einen knappen Herzschlag weniger im Durchschnitt als bei meiner 10er PB aus dem letzten Jahr (162 vs. 163; HFmax 177).
Vom Gefühl her heute war das heute aber ca. Marathontempo.
Schon seltsam. Aber ich fühle mich gut.
Das ist doch normal nach Wochen mit Pausen bzw. deutlich weniger Training und speziell QTEs. Ich habe die fehlenden (schnellen) Einheiten dieses Mal auch am Puls deutlich sehen können: beim letzten HM vor 2 Jahren hatte ich deutlich mehr Schnelligkeitstraining gemacht und dann den Puls nicht mehr hochbekommen. Dieses Jahr ist er dafür sowohl bei den Treppen im Training, als auch im Wettkampf in seit Jahren unbekannte Höhen geschossen.


Von meiner Seite aus ein 16km Lauf im 5er Schnitt. Schönes Wetter aber blöder Gegenwind auf der zweiten Hälfte. Fühlt sich fast wieder normal an.
Dein Wort in Gottes Ohr. Ein paar schläge vielleicht, aber ich habe gerade geschaut: bei meiner letzten Pause letztes Jahr sah das aber so aus: 6*4min @10-15k Tempo und bei keinem Intervall war der Puls im Schnitt höher als 156.
Auch bei meinem Wiedereinstieg hatte ich nie mehr als 10min am Stück einen höheren Durchschnittspuls als 160.
Und heute 6km am stück und jeder war über 160. Das ganze bei relativ gemütlichem Tempo.
Das hatte ich bisher nur bei 10er Wettkämpfen. Wenn ich da die aus 2024 nehme, wo ich ziemlich u trainiert in 47min gefinisht habe, dann habe ich da auch keine höheren werte auf die letzten 6km wie heute.

Der Shift bei mir zieht sich wie ein roter Faden durch: Ruheherzfrequenz ist so 3 schläge höher, recovery pace 5-10 Schläge und ca. Marathon pace halt 10 Schläge.

Ich mache mir aber keine Sorgen, weil ich mich absolut fit fühle. Ich habe heute ja nur deshalb nicht mehr Gas gegeben, weil ich erstens die 166 Puls auf meiner Uhr gesehen habe und zweitens die Zahn OP ja erst eine Woche her ist.

Insgesamt stimmen durch diesen shift die ganzen VDOT werte nicht. Runalyze prognostiziert 45min auf 10km. Sorry, aber das laufe ich nachts um 2 nach einem harten Tag.

Wenn ich Mal die nächsten Tage Zeit habe, mache ich vielleicht Mal ein paar vo2max Intervalle. Spätestens wenn ich da die 180 auf der Uhr sehe, weiß ich dass sich da was verändert hat.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80771
Dude77 hat geschrieben: 12.03.2026, 18:58
Der Shift bei mir zieht sich wie ein roter Faden durch: Ruheherzfrequenz ist so 3 schläge höher, recovery pace 5-10 Schläge und ca. Marathon pace halt 10 Schläge.

Ich mache mir aber keine Sorgen, weil ich mich absolut fit fühle. Ich habe heute ja nur deshalb nicht mehr Gas gegeben, weil ich erstens die 166 Puls auf meiner Uhr gesehen habe und zweitens die Zahn OP ja erst eine Woche her ist.

Insgesamt stimmen durch diesen shift die ganzen VDOT werte nicht. Runalyze prognostiziert 45min auf 10km. Sorry, aber das laufe ich nachts um 2 nach einem harten Tag.

Wenn ich Mal die nächsten Tage Zeit habe, mache ich vielleicht Mal ein paar vo2max Intervalle. Spätestens wenn ich da die 180 auf der Uhr sehe, weiß ich dass sich da was verändert hat.
Die 10 Schläge hatte ich in der Tat irgendwie übersehen, das ist natürlich schon ein ordentlicher Zuschlag. Inwiefern du bei 10km und weniger Training in dem Bereich MRT tatsächlich abschätzen kannst, kann ich nicht sagen. Ich würde da eher mit weniger (sprich höherem Puls) rechnen. Da bleiben dann aber natürlich immer noch einige Schläge über. Von daher ist für mich nicht die Frage ob sich etwas verändert hat, sondern was. Das zieht sich ja bei dir ja schon länger hin, irgendwas muss da sein - körperlich, psychisch/Stress oder technisch. Sorgen muss man sich nicht gleich machen, v.a. wenn man sich wie du gut fühlt, ich würde der Sache trotzdem auf den Grund gehen wollen.
Und dass die runalyze-Prognose dadurch verzerrt ist, ist ja logisch. Die kannst du die nächste Zeit in die Tonne kloppen. Ich nehm da sowieso nur den Trend mit, nicht die eigentliche Zeitprognose.

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