Banner

Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81901
Bei mir waren es heute 15.66km in 1:33 bei 69% ⌀ HF. Mein Polar spinnt immer noch. Zeigt wenn ich eine Sekunde weniger auswähle dann eine Pace von 6:40 als Durchschnitt an. Der einzelne km Durchscnitt passt, aber das Tempo auf Sekunden genau zeigt er komplett falsch an. Dasselbe auch beim Übertragen von intervals.icu. Hat hier jemand Polar und habt ihr das selbe Problem? Besteht seit gestern.

Und Ihr so?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81902
Der Rechner erwartet für HM 1:28:20 und Marathon 3:05:53. In meiner Welt erscheint mir ein 3:05 Marathon aber eher wie eine 17:xx auf 5 km. Würde zumindest letzteres wählen, wenn ich eins von beiden in 1-2 Jahren erreichen müsste. :P

Heutiger Lauf 21,22 km @5:27 als Crescendo:
1. Block 5 km: @6:09 - Tiefschlaf
2. Block 10 km: @5:42
3. Block 15 km: @5:14
4. Block 20 km: @4:39 - RPE 6-7/10

79 WKM bislang, könnte mit 11 km easy morgen auf 90, aber fehlen natürlich Erfahrungswerte.
Habe jetzt 6+ Monate 60-70 WKM ins System eingebrannt. Langsam Zeit fürs nächste Level.
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81903
KG-175573 hat geschrieben: 16.05.2026, 09:42 Der Rechner erwartet für HM 1:28:20 und Marathon 3:05:53. In meiner Welt erscheint mir ein 3:05 Marathon aber eher wie eine 17:xx auf 5 km. Würde zumindest letzteres wählen, wenn ich eins von beiden in 1-2 Jahren erreichen müsste. :P
Ganz ehrlich, bei deinen 5k und 10k Leistung erscheint mir das vollkommen realistisch, wenn nicht sogar eher pessimistisch. :daumen: Ich kenne jetzt die Hintergründe zu den in deiner Signatur angegeben HM und M Zeiten nicht, aber dass die wirklich nicht mal im Ansatz zu deinen Unterdistanzzeiten passen dürfte dir ja sicher selber bewusst sein. :wink:

b3ngel hat geschrieben: 16.05.2026, 07:30Und Ihr so?
Wie angekündigt, nach dem "ungezwungen flott" und Überraschungs-sub20 letzter Woche, heute probiert den parkrun mal bewusst flott zu laufen, auf volles Risiko mit der Gefahr am Ende elendig einzugehen. :angst: Lief dann halbwegs ordentlich, gegen Ende zwar schon langsamer geworden, aber kein vollkommener Einbruch:

5.0km in 19:36min @3:55/km
(Splits: 3:47 | 3:54 | 3:56 | 3:59 | 3:55)

Damit immerhin nur 27s von meiner PB entfernt, mein mit Abstand schnellster 5er seit April 2024, und mein immerhin fünft-schnellster (von 144) parkrun bisher. :nick: Formkurve zeigt also wohl weiterhin in die richtige Richtung. :)


P.S.
Und außerdem was geübt, was ich mir für meine nächsten "ernsthaften" Wettkämpfe jetzt tatsächlich vorgenommen habe: Meine Garmin Epix 2 wieder ausgemottet und mit zwei Uhren gelaufen. :klatsch: So sehr ich die Apple Watch Ultra 3 im Alltag nicht mehr missen will, und selbst im Trainingsalltag klar meinen Vorzug erhält (brauchbare Musik-Wiedergabe, LTE für Notfall, Apple Pay, brauchbare Navigation, uvm.), es lässt sich einfach nicht leugnen die die reine Aufzeichnungsqualität bei mir Klassen unter der Epix liegt und exaktes Pacing in Wettkämpfen somit echt schwierig ist. :noidea: Extrembeispiel London Marathon, da hatte ich am Ende 43.11km auf der Uhr. :tocktock: Eine so große Abweichung hatte ich mit Garmin noch nie. Und dabei würde ich die Strecke GPS-mäßig als höchsten mittel-anspruchvoll einschätzen. Selbst im GPS-Albtraum Chicago hatte meine Epix eine bessere Aufzeichnung...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81904
Xyris hat geschrieben: 16.05.2026, 00:30 Absolut richtig.
Aber gerade dann wäre es sicher kein Fehler eben daran verstärkt zu arbeiten - wenn gewünscht.
Hier könnte tatsächlich eben gerade 3/5/10 km spezifisch mit ausführlichen Technik Training (am besten unter fachkundiger Anleitung), Sprints , Hills, etc. hilfreich sein.
Kann ja anfangs auch vorerst ganz unverbindlich regelmäßig eingebaut werden, 1 mal die Woche zb 150 m Technikläufe, 200/200 float, 10x12 sek. Hills plus 6x200 flach schnell kontrolliert etc...
Grundsätzlich sicherlich alles korrekt.

Meine These / meine Erfahrung / mein Problem ist nur, dass wenn man nicht in der Kindheit schon mit solchen Dingen begonnen hat und zumindest eine gewisse Grundlage an motorischen und koordinativen Fähigkeiten aufgebaut hat, da der Zug leider weitestgehend abgefahren ist. :frown: Und dass sich meine Lauftechnik, so wie sie eben ist, jetzt seit über 10 Jahren gefestigt hat, macht die Sache auch nicht leichter.

Ich will ja gar nicht behaupten, dass da bei mir gar keine Fortschritte mehr möglich wären. Aber wenn, wohl nur winzige Schritte mit großem Aufwand. Die Chance das sich an meiner Lauftechnik irgendwann noch mal was signifikant ändert, schätze ich als quasi nicht vorhanden ein. (Und die Frage, wie sinnvoll das überhaupt wäre, und was bei mir ein lehrbuchartigerer Laufstil bezüglich Verletzungsanfälligkeit etc. bedeuten würde, stellt sich auch immer? :gruebel:)

Nicht umsonst kann man Läufer mit leichtathletischer Grundausbildung in ihrer Kindheit meist schon von weiten an ihren vorbildlichen Laufstil erkennen. :nick: Ich hingegen bin einfach vollkommen unfähig irgendwas bewusst an meinen Laufstil zu ändern, oder überhaupt auch nur zu erkennen was ich da überhaupt mache. :klatsch: Ein Extrembeispiel ist da z.B. die Atemfrequenz. Finde ich immer höchst faszinierend wenn irgendwelche Läufer darüber philosophieren ob sie jetzt z.B. mit 2er oder 3er Rhythmus im Vergleich zur Schrittfrequenz laufen. Ich hingegen bin (ganz ehrlich, vollkommen unironisch) noch nicht einmal in der Lage meinen Atemfrequenz zu zählen, geschweige denn daran irgendwas zu ändern. Mein Körper atmet einfach, ohne das ich irgendein Mitspracherecht hätte...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81906
b3ngel hat geschrieben: 16.05.2026, 07:30 Und Ihr so?
Rolling hills easy pace im Olypark 23,66 km @5:19 (66 %). RPE 6,5-7/10. Kiprun Tempo als Turbo an den Füßen, der kann auch Hügel richtig gut.

Morgen geht's in den Odenwald. Habe wieder Bock auf Intervalle und pacen und ich kenne da eine verlassene old-school Sand - Tartanbahn. Richtig urig. 😁

@KG-175573

Du könntest der erste Läufer (oder einer der wenigen) hier sein, der in 12 Monaten seine M-Zeit um über 1 h verbessert und 2026 fliegst Du den Herkomerplatz hoch. Traue ich Dir zu. 😉 Dein Training sieht mir gut durchdacht aus, kein Hauruck, kein absoluter Ritt auf der Rasierklinge, sondern vernünftige Erhöhung der Umfänge und Intensitäten.

@Dartan

Klasse Zeit beim 5er, freut mich sehr, dass deine Formkurve stetig nach oben zeigt.

@Spiridon08

Läufst du heute einen Halbmarathon, da war doch was, falls ja, so wünsche ich Dir ganz viel Erfolg & viel Freude. 😀

Schönen Samstag allen & Beste Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81907
Long Run: 24 km @3:48/min als
4x4 km upper Steady @3:36/min | 1 km @3:57/min float (75 % HF gesamt, in Reps 77%)

Regenradar am Arsch. 😬😠 Regenfenster. Nope. 10 min Sonne dann komplett Regen, zum Schluss mit Sturm. Dazu Mitte Mai Hände abgefroren wie im Winter. Aber sonst mit Singlet und sleeves perfekt, Grade in den paar Minuten mit Sonne 😆
Und natürlich einer der Radwege gesperrt 🤨
Der normale Deviate 4 ist ein guter Daily und auch für flotter, aber bri upper Steady fehlt einfach der Punch und das Gewicht macht sich bemerkbar im Vergleich zum Elite oder gar fast R3

Nach 4 Wochen ohne wirkliche LL nach kleiner Pause nach Zürich, 10er WK WE und kleinem Infekt Muskulär schon etwas gemerkt hintenraus. Aber reicht ja für'n 10er Block auch dicke.

Gute Ergänzung für die Single threshold montag, Double threshold Donnerstag. Rundet die Woche gut ab was die Systeme betrifft.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81909
Dartan hat geschrieben: 16.05.2026, 11:53
[...]
Meine These / meine Erfahrung / mein Problem ist nur, dass wenn man nicht in der Kindheit schon mit solchen Dingen begonnen hat und zumindest eine gewisse Grundlage an motorischen und koordinativen Fähigkeiten aufgebaut hat, da der Zug leider weitestgehend abgefahren ist. :frown: Und dass sich meine Lauftechnik, so wie sie eben ist, jetzt seit über 10 Jahren gefestigt hat, macht die Sache auch nicht leichter.

Ich will ja gar nicht behaupten, dass da bei mir gar keine Fortschritte mehr möglich wären. Aber wenn, wohl nur winzige Schritte mit großem Aufwand. Die Chance das sich an meiner Lauftechnik irgendwann noch mal was signifikant ändert, schätze ich als quasi nicht vorhanden ein. (Und die Frage, wie sinnvoll das überhaupt wäre, und was bei mir ein lehrbuchartigerer Laufstil bezüglich Verletzungsanfälligkeit etc. bedeuten würde, stellt sich auch immer? :gruebel:)

Nicht umsonst kann man Läufer mit leichtathletischer Grundausbildung in ihrer Kindheit meist schon von weiten an ihren vorbildlichen Laufstil erkennen. :nick: Ich hingegen bin einfach vollkommen unfähig irgendwas bewusst an meinen Laufstil zu ändern, oder überhaupt auch nur zu erkennen was ich da überhaupt mache. :
Ich finde du limitierst dich selbst mit dieser These-Meinung-Erfahrung, rein zufällig wird eben keine hohe 1:23:xx im HM gelaufen und auch keine 3:01 im Marathon. Irgendwas mit fehlender Ausbildung in der Jugendzeit und lehrbuch Laufstil zu begründen das möglicherweise nicht mehr Leistung/Potential abgerufen wird ist mir zu vage und nicht plausibel, denn so einige starke Läufer haben erst spät angefangen und da fehlt die Grundlage aus der Jugend. Hey, da draußen + hier im Forum sind viele Läufer, die sich trotz strukturierten Training und Jugend an den Sub-20 über 5k die Zähne ausbeissen (neulich erst erlebt beim Münchner Kindl und einem jungen Läufer am Start (er 5K). Und du schreibst halt mal locker & flockig am Freitag, dass Du mal probierst schneller zu laufen und knallst 'ne 19:36 hin. :gruebel:

Aus meiner bescheidenen Sicht fehlt ein wenig Trainingsvariation & Unterdistanz-Training und ein wenig mehr an "build the engine" anstatt von Marathon zu Marathon zu hangeln. Wenn Du lieber viele Marathons läufst und nicht versuchst an den Stärken und Schwächen zu arbeiten, vollstes Verständnis, dein Ding & gut ist. So viele Läufe wie Du auf hohem Niveau und dazu verletzungsfrei und noch immer motiviert (sprich am Laufen) - ganz große Klasse! :daumen:

Du wirst jedoch nie rausfinden wo deine Grenze ist, nie dein Potential abrufen und Du versuchst es nicht. Kein Vorwurf, sondern meine Meinung. Ich hatte ja selbst längere Zeit keine Motivation Potentiale abzurufen und hab's Walden genießen dürfen. :)

Schönen Samstag noch & sportliche Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81910
@RunODW ich hätte es nicht besser ausdrücken können 😉

@Dartan
Ich denke du solltest es auf einen Versuch ankommen Lassen, sonst will ich hier im Forum kein Gejammer mehr hören 😁

Aber: ein solider, guter Laufstil kommt vor allem aus der Hüfte. Die führt und leitet alles ein. Überprüfen ob du Hier die nötige Flexibilität hast und Beweglichkeit. Gibt genügend Übungen dies herauszufinden, schau mal auf YouTube.
Der Rest ergibt sich oft dann allein schon dadurch.
Und ja. Auch der Atemrhythmus ist wichtig und kann limitierbd wirken;)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81912
Steffen42 hat geschrieben: 16.05.2026, 19:13 Was macht Euch eigentlich so sicher, @Dartan im 93. Versuch von etwas überzeugen zu können, was er bewusst 92 mal nicht annehmen wollte? :wink:
Ich wollte eben och mal mitmischen @Steffen42 , außerdem mag ich Dartan's Antworten. :nick:

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81913
Steffen42 hat geschrieben: 16.05.2026, 19:13 Was macht Euch eigentlich so sicher, @Dartan im 93. Versuch von etwas überzeugen zu können, was er bewusst 92 mal nicht annehmen wollte? :wink:
Steter tropfen höhlt den Stein 😅
Oder neue wissenschsftliche Erkenntnisse.😄
Oder ich sehe als als Übung für mein künftiges Coaching 😄
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81914
Bezüglich der Bedeutung leichtathletischer Grundausbildung und den limitierten Möglichkeiten, da im Alter noch wesentlich was zu ändern, bin ich tatsächlich eher bei Darth.

Quasi alle Sub 2:40-Läufer die ich kenne haben eine sehr solide leichtathletische Grundausbildung. Auch bei Sub 2:50 Läufern ist das häufig und Couchpotatoes, die sich irgendwann aufraffen und früher als Kind auch nicht sportlich waren, findet man in dem Bereich selten. Sub3 und schneller kann man mit etwas Talent natürlich schon laufen, aber das kostet dann schon einiges an Arbeit.

Ich bin ja schon mit Darth gelaufen und ich glaube, ich trete ihm nicht zu nahe, wenn ich sage. dass seine Stärken nicht in koordinativen Fähigkeiten oder Bewegungseleganz liegen :wink: . Ist halt ein fleissiger Arbeiter im Weinberg des Herrn, hat dabei Spaß und ist sehr weit gekommen.

Das gezieltes Arbeiten an der Laufform in seinem Fall wirklich erfolgversprechend ist, halte ich nicht für wahrscheinlich. Widerspricht einfach meiner Erfahrung mit älteren trainingsalten Läufern ohne ausgeprägte koordinative Begabung. Da ist das in der Regel kein effektiver Performancehebel.

Eine andere Sache ist, das Darth mit ein paar Trainingänderungen wahrscheinlich noch etwas schneller werden könnte, aber da bin ich bei Steffen und mittlerweile auch bei Darth. Das sollten wir im Bereich der theoretischen Sportwissenschaft verbleiben lassen. :D

Ansonsten hab ich die letzten Tage etwas gekränkelt bzw. mein Körper war sich offenbar nicht sicher, ob er krank wird oder nicht. Die Läufe Mittwoch und Freitag waren immer Zäh und gegen Ende fühlte ich mich (zu) erschöpft. Nach dem Schwimmen gestern morgen eigentlich wieder ganz gut. Habe deshalb Donnerstag viel weniger gemacht und heute dann ausgeschlafen und langsam in den Tag gestartet.

Insofern mal versucht was noch geht und auf Zwift mit Robopacer Maria

109km/3h @170W

Quasi GA1 auf Zug. Ging ganz gut, Körper hat sich wohl für gesund entschieden. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81915
@Dartan Glückwunsch zum flotten Parkrun :daumen:

Als leistungsorientierter Läufer tue ich mich auch manchmal schwer mit Darths Ansatz. Auf der anderen Seite bewundere ich sein Kontinuität über so viele Jahre. Das spricht dafür, dass er einen Modus gefunden hat, der für ihn gut funktioniert. Und wenn es dann doch nochmal juckt und neue PB angegangen werden, bekommt er hier sicher jede Menge Tipps :wink:

Zu mir: Der Sohnemann ist leider krank und ich bin letzte Nacht nur auf wenige Stunden Schlaf gekommen. Nach dem Doppeln gestern habe ich zudem zu wenig getrunken und war heute dann vermutlich ein wenig dehydriert, das hat dann zu starken Kopfschmerzen geführt. Gegen Abend wurde es dann zum Glück besser und ich konnte doch noch laufen. Im Plan standen 16km im Bereich 4:00/km, aufgrund meiner Verfassung bin ich es aber entspannter angegangen zu Beginn. Die ersten 8km mit 4:24/km. Die Beine wurden mit jeden Meter lockerer. Auf dem Rückweg habe ich es dann laufen lassen und doch noch etwas Qualität in die Einheit bekommen - 8km mit 3:46/km. In Summe dann mit 16km und 4:04/km (79% Hfmax) sehr zufrieden auch wenn die Woche insgesamt nicht komplett nach Plan lief.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81916
Antracis hat geschrieben: 16.05.2026, 20:48Ich bin ja schon mit Darth gelaufen und ich glaube, ich trete ihm nicht zu nahe, wenn ich sage. dass seine Stärken nicht in koordinativen Fähigkeiten oder Bewegungseleganz liegen :wink: . Ist halt ein fleissiger Arbeiter im Weinberg des Herrn, hat dabei Spaß und ist sehr weit gekommen.
:daumen: Ich will auch explizit nicht behaupten, dass ich bezüglich laufen komplett untalentiert wäre oder so. Mir ist absolut bewusst, dass es etlicher Läufer gibt die viel härter / gezielter trainieren als ich, und trotzdem niemals an meine Leistung ran kommen.

Aber ich behaupte eben, dass meine Talente ziemlich einseitig sind, was zu ungewöhnlichen Effekten bei mir führt. Ich würde z.B. behaupten, dass die aerobe / kardiovaskuläre Ausdauer definitiv eine große Stärke von mir ist. Und auch eine überdurchschnittliche Verletzungsunanfälligkeit kann ich offenbar aufweisen. Aber bezüglichen technischer und koordinativen Fähigkeiten weise ich enorme Defizite auf, teils wohl durch mangelnden Talents diesbezüglich, durch fehlende Schulung im Kindesalter noch massiv verstärkt. Durch die überdurchschnittliche Ausdauer und Robustheit kann ich viele dieser Defizite "überspielen" und recht solide Leistungen erbringen, aber irgendwann ist leider einfach die Grenze erreicht.

Antracis hat geschrieben: 16.05.2026, 20:48Eine andere Sache ist, das Darth mit ein paar Trainingänderungen wahrscheinlich noch etwas schneller werden könnte, aber da bin ich bei Steffen und mittlerweile auch bei Darth. Das sollten wir im Bereich der theoretischen Sportwissenschaft verbleiben lassen. :D
Das ist ein Punkt dem ich selbst ja gar nicht widerspreche. Nur hat mir da meine Erfahrung eben gezeigt, dass mir mein Training einfach dauerhaft Spaß machen muss, sonst verliere ich irgendwann die Motivation und der Grundsatz "das beste Training ist das was stattfindet" wird relevant. :wink: Und da ich eben ein ziemliches Gewohnheitstier bin, führt das letztlich zu meist recht ähnlich Training. :noidea:


Aber ansonsten lassen wir das lieber hierbei, Auflage #94 der Diskussion wird eh nicht lange auf sich warten lassen. :zwinker2:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81917
Melde mich nun auch mal wieder hier.

Nachdem ich aktuell einige Wochen beruflich unterwegs bin, hab ich mich nun einigermaßen mit der Umgebung hier in Kanada akklimatisiert.

Die Hausstrecke hier ist etwas hüglig, aber macht Spaß.
Heute bereits das dritte mal hier unterwegs (bis aber alles nur im Grundlagenbereich) und mal wieder etwas länger nach dem HM unterwegs gewesen: 14,3km in 4:40 mit 230hm.

Einen kleine Park mit 2,5km die relativ flach ist, gibt es aber auch.

@Xyris Du hast erwähnt, du gehst bald in die Sommerpause. Machst du in der Phase dann nur Grundlagenläufe, auch auch ab und zu mal was schnelleres oder längeres?

@RunODW Bin evtl. Auch beim 10km in München dabei. Habe mich noch nicht final entschieden, ist aber eine Option. Am 27.9. den HM in Remich und dann den 10km in München. Aktuell habe ich etwas mehr Lust auf den unteren Distanzen etwas zu verbessern und nicht nochmal ne Marathonvorbereitung dieses Jahr zu machen. Spekuliert da eher auf Kandel im nächsten Frühjahr.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81918
ZenZone hat geschrieben: 16.05.2026, 22:07 @Dartan Glückwunsch zum flotten Parkrun :daumen:


Zu mir: Der Sohnemann ist leider krank und ich bin letzte Nacht nur auf wenige Stunden Schlaf gekommen. Nach dem Doppeln gestern habe ich zudem zu wenig getrunken und war heute dann vermutlich ein wenig dehydriert, das hat dann zu starken Kopfschmerzen geführt. Gegen Abend wurde es dann zum Glück besser und ich konnte doch noch laufen. Im Plan standen 16km im Bereich 4:00/km, aufgrund meiner Verfassung bin ich es aber entspannter angegangen zu Beginn. Die ersten 8km mit 4:24/km. Die Beine wurden mit jeden Meter lockerer. Auf dem Rückweg habe ich es dann laufen lassen und doch noch etwas Qualität in die Einheit bekommen - 8km mit 3:46/km. In Summe dann mit 16km und 4:04/km (79% Hfmax) sehr zufrieden auch wenn die Woche insgesamt nicht komplett nach Plan lief.
Das klingt natürlich sehr stressig alles. Schlaf ist natürlich Grade bei höheren Umfang und den Doubles Essential.
Aber die Einheit noch Gut absolviert, wobei ich persönlich den Reiz der Einheit nicht so stark umgeändert hätte für diese Einheit.
Ich hätte es für mich in diesem Fall so angepasst:
Was war das Ziel der Einheit?
Metabolische, längerer Behandlung im ca. upper Steady Bereich, d.h. Laufökonomie,LT1 Bereich, High Aerobic.

Kontrollierter Einstieg bei nicht bester körperlicher Verfassung. Sehr Gut.

Oder die 16km dann zb in 4x4 laufen (ggfs auch progressiv) oder auch nur 3x5. Zur Not auch mit 1 km easy dazwischen. Verlängert die Einheit minimal erhöht aber die Kontrolle und bleibt kontrollierter mit ähnlichen traingseffekt.

Oder bei deinen 8 km kontrolliertem Einstieg, dann maximal 90% für die letzten 8km genommen. Da biste dann schon über dem Ziel Bereich und näherst dich MRT an und bist deutlich über dem Zielbereich für den Reiz den die Einheit setzen will. Das Ziel dieser "LL" ist eigentlich später die ca. 95 % kontinuierlich auf ca. 18-20 km rum vorzubereiten ( Final Session Supportive endurance).
(88% wäre denke ich Ideal gewesen würde ich sagen) Im Aufbau mit prigression 4/4/4/4 @zb dann 81/83/85/87% oder als 5/5/5 @83/85/87). Die 95 sind ja fast HMRT. Zumal am Dienstag eh nochmal 6 km @95% ansteht auch als kontinuierlich....
Das erhält den Charakte, ist kein Problem für folge Einheiten, hat keine zusätzliche ggfs belastende Intensität, Grade nach den stressigen Tagen.
Bietet auch für den Fall dass man abbrechen muss zb im letzten Block bzw "Deckeln" muss bei zb 85% noch eine gute, kontinuierliche Belastung im High Aerobic Bereich.

Hoffe nächste Woche kannste wieder durchstarten ohne belastende Rahmenbedingungen, das Wetter soll ja auch mal etwas weniger windig und regnerischrr werden;)
Zuletzt geändert von Xyris am 16.05.2026, 23:25, insgesamt 1-mal geändert.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81919
Muc85 hat geschrieben: 16.05.2026, 23:01 Melde mich nun auch mal wieder hier.



@Xyris Du hast erwähnt, du gehst bald in die Sommerpause. Machst du in der Phase dann nur Grundlagenläufe, auch auch ab und zu mal was schnelleres oder längeres?
Bei doppelter Peridosierung sollte schon ne Sommerpause sein.
Aber das heißt nur:
Ich reduzier 3 Wochen auf nur 6 Einheiten die Woche und gehe ca. 35-40% im Umfang runter
Dann 1. Woche nur Strides
2. Woche kurze Minuten min fartleks
3 Woche dann anziehen und mit Sub Threshold Ende der Woche kontrolliert einsteigen
4. Woche dann los im Plan
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81920
Xyris hat geschrieben: 16.05.2026, 23:17
Muc85 hat geschrieben: 16.05.2026, 23:01 Melde mich nun auch mal wieder hier.



@Xyris Du hast erwähnt, du gehst bald in die Sommerpause. Machst du in der Phase dann nur Grundlagenläufe, auch auch ab und zu mal was schnelleres oder längeres?
Bei doppelter Peridosierung sollte schon ne Sommerpause sein.
Aber das heißt nur:
Ich reduzier 3 Wochen auf nur 6 Einheiten die Woche und gehe ca. 35-40% im Umfang runter
Dann 1. Woche nur Strides
2. Woche kurze Minuten min fartleks
3 Woche dann anziehen und mit Sub Threshold Ende der Woche kontrolliert einsteigen
4. Woche dann los im Plan
Danke. Das war nämlich auch mein Gedanke, dass ich jetzt nicht gleich wieder mit dem nächsten Plan weitermachen will und mich nur etwas in Bewegung halte. Bzw. auch mal ne nette Rennradtour am Wochenende.
Die Punkte geben mir jetzt ne sehr gute Richtlinie mit der man planen kann.
Man hat ja immer das Gefühl man macht dann zu wenig und übertreibt es dann evtl. doch. Dann kann man sich mit solchen Werte etwas bändigen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81921
Muc85 hat geschrieben: 16.05.2026, 23:30
Xyris hat geschrieben: 16.05.2026, 23:17
Muc85 hat geschrieben: 16.05.2026, 23:01 Melde mich nun auch mal wieder hier.



@Xyris Du hast erwähnt, du gehst bald in die Sommerpause. Machst du in der Phase dann nur Grundlagenläufe, auch auch ab und zu mal was schnelleres oder längeres?
Bei doppelter Peridosierung sollte schon ne Sommerpause sein.
Aber das heißt nur:
Ich reduzier 3 Wochen auf nur 6 Einheiten die Woche und gehe ca. 35-40% im Umfang runter
Dann 1. Woche nur Strides
2. Woche kurze Minuten min fartleks
3 Woche dann anziehen und mit Sub Threshold Ende der Woche kontrolliert einsteigen
4. Woche dann los im Plan
Danke. Das war nämlich auch mein Gedanke, dass ich jetzt nicht gleich wieder mit dem nächsten Plan weitermachen will und mich nur etwas in Bewegung halte. Bzw. auch mal ne nette Rennradtour am Wochenende.
Die Punkte geben mir jetzt ne sehr gute Richtlinie mit der man planen kann.
Man hat ja immer das Gefühl man macht dann zu wenig und übertreibt es dann evtl. doch. Dann kann man sich mit solchen Werte etwas bändigen.
Kommt natürlich drauf an was man sonst trainiert und wie man perisodisiert.
Aber mit 2 Saison Höhepunkten und regelmäßig Training min. 5 Tage die Woche hat es mMn noch keinem geschadet 2,3 Wochen etwas Struktur rauszunehmen und einfach nur locker zu Laufen. Strides und Hills sind immer drin.
Und ab der 2. Woche kann man auch die 1-2 min fartleks Einbauen.
Und dann ab der 3. Leicht hochfahren zb eben mit steady oder Sub Threshold.
Hat eigentlich immer Hingehauen. Vor allem wenn danach eben nochmal ein 14 Wochen HM Block kommt (17 Wochen mit Sommerpause)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81922
Heute Abend ING Night Marathon Halbmarathon in Luxemburg.

Mein 12. Start dort, davon 10 Mal HM. Kenne die Strecke wie meine Hosentasche.
19. Ausgabe, 20 Jahre Jubiläum (seit 2006).
Rekord mit 18.000 Teilnehmern insgesamt.

Die Teilnahme für mich gewissermaßen Pflichtprogramm, mein Verein organisiert teilweise mit. Wenn ich M im Frühjahr laufe, kann ich den HM immer auf Kosten der M-Form laufen, so auch dieses Mal (Boston).

War wieder eine große Party, trotz bescheidenem Wetter für Zuschauer. Stimmung echt an vielen Ecken Major-like, aber natürlich nicht durchgehend.

Es lief sehr gut, dann doch überraschend gut. Die Strecke ist sehr schwer, ordentlich Höhenmeter und viel enges Gekurve und die letzten 5km komplett bergauf. Daher Faustregel: PB + 5 Minuten etwa, wenn es gut läuft. Mein Streckenrekord war 1:22:03. Weil der Lauf nach Boston dieses Jahr für mich zweitrangig war, ging ich volles Risiko am Anfang (bis km 6 bergab). Mein Wetter, kalt, leichter Wind, nass. Aber die ersten km schon hart mit Regen und kaltem Gegenwind.

Aber gutes Gefühl, alles passt. Die 5-km Abschnitte kann ich weit unter den geplante Splits abdrücken und der Zeitverlust auf der letzten, langen Steigung kann ich sehr in Grenzen halten: 1:19:19, Streckenrekord um 2:42 Minuten geknackt. Schon geil, so eine M-Form noch mal zweitverwerten zu können. Platz 49, Platz 9 in der AK.

Wer nicht zu weit weg wohnt: Versucht mal den ING zu laufen irgendwann, lohnt sich echt.

Euch eine gute Nacht! 🙂
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81923
@Xyris Keine Frage, die Einheit war am Ende unnötig weit weg vom Plan. Da sind deine Vorschläge deutlich stimmiger. Ich hatte tatsächlich nicht geplant eine Q-Einheit zu laufen und wollte einfach nur ein paar Kilometer sammeln. War dann ein spontaner Entschluss, wobei ich den Tempoabschnitt nach Gefühl gelaufen bin. Da wäre eine 4:00/km Pace vermutlich die bessere Wahl gewesen. Nächste Woche wird es anspruchsvoll bleiben, da ich auf Dienstreise bin und zudem einige private Termine abends anstehen. Zieht sich noch durch den gesamten Mai. Ab Juni wird es dann aber vermutlich etwas besser planbar und weniger stressig. Achja, heute Nacht hat dann meine Tochter um 04:30 die Nacht für beendet erklärt :klatsch: immerhin mit guter Laune :wink:

@Spiridon08 Glückwunsch zur grandiosen Leistung auf dieser nicht leichten Strecke. Der M in Luxemburg wurde mir schon mehrfach empfohlen. Man darf nur keine PB-Ziele haben, sonst scheint es ein tolles Event zu sein. Machst du jetzt etwas Pause oder wie geht es im Sommer weiter? Bist zum M in Frankfurt ist ja noch etwas Luft.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81925
Glückwunsch, @Spiridon08! Super Leistung, allen Respekt!
b3ngel hat geschrieben: 17.05.2026, 07:38 Und Ihr so?
Gerade 1,5h Zwift beendet. Wollte eigentlich draußen fahren, aber leichter Regen mit nachgelagertem Radputzen: ohne mich.
Davor Krafttraining.

Woche damit erledigt: 7x Radttraining, 7x Krafttraining, 2x Rudern, 1x Yoga. Gesund, verletzt und fit.

Nächste Woche beginne ich mal mit vorsichtigem Wiedereinstieg ins Laufen. Hab mir 200m Laufen/500m Gehen "Intervalle" in die Uhr programmiert. Mal schauen, wie es funktioniert.

Rest des Sonntags wird angesichts des Wetters eher drinnen ablaufen, aber für einen introvertierten Nerd ist das keine Strafe, eher ein Geschenk. Kann ich Legend of Zelda weiterspielen. :wink:

Euch einen schönen Restsonntag und eine gute Woche.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81926
Gekürzte Wochenzusammenfassung
Wann?Was?GesamtDetails
MittwochDauerlauf5.86 km @ 5:23/km-
SamstagDauerlauf6.47 km @ 5:14/km-
Gesamt Laufen2 Einheiten12.33 km @ 5:19/km-
Gesamt Fahrrad4 Einheiten9:07:06-
Diese Woche war weiterhin vom Männerschnupfen geprägt und es gab nur wenig Laufeinheiten. Hoffentlich normalisiert sich der Ruhepuls und HRV kommende Woche.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81928
Glückwunsch und :respekt2: @Spiridon08 zu krassen HM-Zeit! :wow: :geil: :hurra:

b3ngel hat geschrieben: 17.05.2026, 07:38Und Ihr so?
Bei mir heute der erste und einzige halbwegs normale Trainingslauf der Woche, jetzt in der Off-Season geht der wohl auch gleich noch als Long Run durch: :wink:

21.5km 144hm @4:42/km

Ist irgendwie ein weniger flotter gerade als eigentlich angedacht. :gruebel: War jetzt eigentlich kein expliziter Tempolauf oder so, sondern einfach im angenehmen Wohlfühltempo. Und mit 78% HFmax im Schnitt jetzt wohl auch tatsächlich noch einigermaßen im Rahmen. Die ganzen Tempoläufe der letzten Wochen haben wohl Nebenwirkungen hinterlassen. :noidea: :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81929
Wochenübersicht:
TagLaufenKraft / SonstigesKommentar
Montag 8,56 km @5:38
5,63 km @5:25
Double easy
Dienstag Hügel 6,00 km @6:00 Tiefensprünge
Kreuzheben 5x3 @90 kg
Klimmzüge 3x10
Rückenstrecker, Bauch, Kettlebell
Rad 20 km
Mittwoch 7,01 km @5:24 Rad 20 km
Donnerstag 16,88 km @4:50
(3x3 km @4:15)
Rad 8 km
Freitag 8,93 km @5:40
Laufband 5,00 km @6:00
Press 2x5 @40 kg
Klimmzüge 5x5
Rückenstrecker, Bauch, Kettlebell
Samstag 21,22 km @5:27
Sonntag 3,53 km @5:55 Rad 20 km
82 km Laufen
68 km Rad

Rad im Schnitt 25 kmh, aber sowieso egal. Überall Ampeln, Hindernisse, Saboteure. Mir ein Rätsel, wen das nicht 100 % aggressiv macht. :wink:

Woche ganz in Ordnung, steigendes Volumen, etwas Qualität, aber zu keinem Zeitpunkt höher als RPE 8/10 gegangen. Mai und Juni zwei komplette Monate der soliden Trainingseinheiten, keine Wettkämpfe, alles schnörkellos.
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81930
Meine Woche:

Montag: Ruhe
Dienstag: 18km, davon 6.3 km @4:31 - einfach einmal die Run365 Horw schnell Rest gemütlich.
Mittwoch: Radfahren 50'
Donnerstag: 8km + 8km easy, @5:28, @5:26
Freitag: 15km, in der Mitte 2x1200m mit 2' TP. @4:03, @4:01. Ganzer Lauf @5:22 im Schnitt
Samstag: ungeplant Ruhe, aus dem kurzen Famileinausflug wurde ein ganzer Tag. Eigentlich war Rennrad vorgesehen.
Heute: Etwas Berglauf geschnuppert. 10.9km, 520 Hm rauf, deutlich weniger runter - mit Bus nach Hause zum Schonen der Gelenke. Total 73'

Für den Lauf heute habe ich mir vor allem gegen Ende eine richtig gemeine Steigung ausgesucht. Breiter Weg, ja. Aber 220 Hm auf 1.25km. War anstrengend , hab es aber geschafft, nicht zu schnell in die Steigung zu laufen und konnte das Tempo bis oben halten.

In 6 Tagen ist Kreuzegg Classic, dann warten 21.9km und 1000 Hm. Nach der Erfahrung heute sehe ich dem was gelassener entgegen. Einfach nicht zu schnell in die Steigung rein und dann ist das nicht so schlimm, wie man denkt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81931
Dartan hat geschrieben: 17.05.2026, 16:35 Glückwunsch und :respekt2: @Spiridon08 zu krassen HM-Zeit! :wow: :geil: :hurra:


Bei mir heute der erste und einzige halbwegs normale Trainingslauf der Woche, jetzt in der Off-Season geht der wohl auch gleich noch als Long Run durch: :wink:

21.5km 144hm @4:42/km

Ist irgendwie ein weniger flotter gerade als eigentlich angedacht. :gruebel: War jetzt eigentlich kein expliziter Tempolauf oder so, sondern einfach im angenehmen Wohlfühltempo. Und mit 78% HFmax im Schnitt jetzt wohl auch tatsächlich noch einigermaßen im Rahmen. Die ganzen Tempoläufe der letzten Wochen haben wohl Nebenwirkungen hinterlassen. :noidea: :hihi:
Aus Intresse:
Inwiefern hinterfragst du eigentlich dein Training?

Bei den Punkten
- Off season
- 21 km im Bereich "upper Steady/evtl"nur" medium steady" bei deinem Marathon Tempo
- dem Begriff "locker (= maximal nichtssagend)
- HF 78(!)%
- der Unterscheidung in so wie ich das mitbekommen nur zwischen"locker und Tempo "
- Wohlfühltempo(!) -

täten sich mir da tatsächlich einige Fragen auf 😄
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81932
Glückwunsch @Spiridon08 ,- ganz stark abgeliefert!
Ich bin in dieser Woche ganz gut wieder ins Training eingestiegen mit 74 WKM.
Heute gab es einen MLR von 21 KM@4:44/km (45 HM),- also praktisch ein Trainings-Halbmarathon.
1. Hälfte 4:58 /km und 2. Hälfte dann deutlich zügiger (4:30/km).
Mit 5km EB@4:16/km.
Am Pfingstmontag starte ich wie fast jedes Jahr bei einem lokalen 10er hier um die Ecke. Ist eigentlich mehr ein Spasslauf,- kommt auf Zeit nicht so an,- zumal ohnehin nicht vermessen. Es sind sogar ca. 10,3 oder 10,4km.
Wird aber schon ein Formtest werden und Mitte Juni folgt dann ein genau vermessener 10er.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81933
Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 18:37 Aus Intresse:
Inwiefern hinterfragst du eigentlich dein Training?
Aktuell: Exakt garnicht. :noidea:

Ich neige ja schon während einer Marathonvorbereitung nicht gerade zu einer überbordenden Trainingsteuerung :wink:, aber heute:

Ich gehe raus, laufe mit einem sich in dem Moment angenehm anfühlenden Anstrengunslevel los, genieße das Wetter, und fertig. :noidea:

Dass die Uhr dabei eine schnellere Pace anzeigt als erwartet, bzw. schneller als noch vor wenigen Wochen bei vergleichbaren Läufen, ein netter Bonus, mehr aber auch nicht.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81934
Dartan hat geschrieben: 17.05.2026, 20:09
Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 18:37 Aus Intresse:
Inwiefern hinterfragst du eigentlich dein Training?
Aktuell: Exakt garnicht. :noidea:

Ich neige ja schon während einer Marathonvorbereitung nicht gerade zu einer überbordenden Trainingsteuerung :wink:, aber heute:

Ich gehe raus, laufe mit einem sich in dem Moment angenehm anfühlenden Anstrengunslevel los, genieße das Wetter, und fertig. :noidea:

Dass die Uhr dabei eine schnellere Pace anzeigt als erwartet, bzw. schneller als noch vor wenigen Wochen bei vergleichbaren Läufen, ein netter Bonus, mehr aber auch nicht.
Und nachsteuern während der Einheit ist keine Option??
Weil dem Körper ist das Gefühl wurscht er kennt nur den Impuls und Belastung, wie man sich dabei fühlt ist eigentlich egal.

Was ich mich Frage: Du stehst einfach jeden Morgen auf und denkst oh Heute mal das und das? Gleichzeitig aber Gewohnheitstier mir 3 Standardeinheiten oder wie?
Oder: du läufst los und entscheidest dann was es werden soll?😱
Ohne auf die entscheidenden Parameter der traingsplanung und Peridosierung zu achten?
Ohne Zyklen, Blöcke usw..

Das erklärt dann natürlich auch einiges 😉


Aber Respekt für deinem Freigeist...
Würde mich wahnsinnig machen einfach freestyle zu arbeiten 😆
Off season geht noch für 4 Wochen
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81935
b3ngel hat geschrieben: 17.05.2026, 07:38 Und Ihr so?

Bei mir heute ein Longrun bei prima Laufwetter. Anfangs gefühlt etwas zuviel Sonne, aber zum Ende etwas bewölkter und damit angenehmer. Daher spontan den Lauf um 3 km verlängert, da diese Woche noch nicht allzuviele Kilometer zusammen gekommen sind.

Wurden insgesamt 28 km @5:51.

Da wir von Mittwoch bis Freitag viel Spaß mit den Motorrädern auf der Rennstrecke in Groß Dölln hatten, gab's am Donnerstag nur einen kurzen Lauf von 7,5 km.

Diese Woche daher nur 3 Läufe mit insgesamt 48 km.


@Spiridon08
Glückwunsch zum richtig starken Halbmarathon. :daumen:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81936
b3ngel hat geschrieben: 17.05.2026, 07:38 Und Ihr so?
Heute in der Früh habe ich mich bereits für @Spiridon08 mitgefreut, so ein toller Lauf und dann noch die phänomenale Zeit. Superkompensation & Booster-Grinsen seit dem Boston-Kracher, wie?! :daumen:

Bisher in der Frühlingsseason insgesamt tipp topp Leistungen von uns allen, fängt gut an das Jahr 2026.

Bei mir heute ~ 8 km very easy pace @5:28 (63 %) und die Laufwoche mit ~ 108 km an 7 Lauftagen und 2 x Core-Strength + viel Stretching abgeschlossen. Umfang leicht erhöht und Intensität runter (nur 1 QTE und 2 halbe, äh, 2 QTE quasi), fast exakt nach Davis Plan. Beine fühlen sich ziemlich locker an.

Schönen Restabend / Sonntag noch, RunODW
Zuletzt geändert von RunODW am 17.05.2026, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81937
Glückwunsch zur Top Zeit @Spiridon08 Richtig klasse das M-Training mitgenommen.
b3ngel hat geschrieben: Und Ihr so?
Heute war der 2. Lauf unserer Mühlenkreisserie in Pr. Oldendorf. Dieser ist zugleich der mit den meisten Höhenmetern und auch der längste dieser Serie.
Vorweg: Ich habe noch keine Ergebnisse online gesehen, daher nur meine Handgestoppte Zeit mit ~30 Sekunden Verzug. 12,1Km @4:39/Km bei 86% HFMAX mit 292HM in 56:22.

Vorgenommen habe ich mir, die Steigungen hochzulaufen. Diese Taktik ist nicht ganz aufgegangen. Am Höchsten Punkt der Strecke musste ich eine kurze Gehpause einlegen und nutzte diese für ein Getränk. Zu dem Zeitpunkt ist knapp die Hälfte der Strecke geschafft und es geht dann mehr bergab als bergan. Ich bildete gemeinsam über eine lange Zeit mit den ersten beiden Frauen eine homogene Gruppe, dann gab es einen Ausreißversuch der jungen ersten Frau, diese liefen wir dann gemeinsam wieder zu und danach habe ich mich dann auf dem letzten viertel der Strecke abgesetzt, da wir zudem auf zwei vordere Herren aufgelaufen sind. Einen von denen habe ich auf einem Bergabstück im Wald überholen können, der andere machte tatsächlich über rund 2,5Km die Strecke dicht durch abenteuerliche Armbewegungen. Im Zielsprint aber (zum Glück sehr breit) konnte ich dann vorbeiziehen und diesen für mich gewinnen.

Fazit: Hat Spaß gemacht, die Taktik ging auf und der Lauf bei sehr angenehmen Temperaturen ist für mich eines der Highlights der Serie. Wundervolle Waldstrecke, nie allein, teils auch technisch nicht ganz leicht. Genau meins.

Mal sehen wann die Ergebnisse online sind, schätze mal ich bin irgendwas zwischen 12-28 geworden.

Hier dann die Woche:
WANN WAS GESAMT DETAILS
Mo. Rest
Di. Fahrtspiel 8,4Km @4:49/Km bei 73% HFMAX ARC Minden Communitiy Run
Mi. Rest
Do. 1. Lauf Mühlenkreisserie 10,00Km @4:18/Km bei 86% HFMAX 30er Gesamt, 30er Herren, 9ter AK45
Fr. Farming
Sa. Rest
So. 2. Lauf Mühlenkreisserie 12,4Km @4:39/Km bei 86% HFMAX 42. Volkslauf OSTV Pr. Oldendorf
Zusammenfassung 3x Laufen: 30,6Km @4:38/Km bei 82% HFMAX
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81938
@Spiridon08
Ganz überlesen... Glückwunsch zum starken HM!
@topic
Woche heute mit Double (Very) easy abgeschlossen
11,2 km (63% HF) + 6 km (64)
Damit nach dem 3 reduzierten Wochen mit Infekt und Recovery nach HM und WK endlich mal wieder auf 115 km
Demnächst Aber noch paar Urlaubstage da kann ich nochmal bissel rauf aber mit 10 km Fokus ist ~120 eigentlich ein sweet Spot
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81939
Paaah, Kochkäse mit Musik gegönnt :beten2: , eigentlich müsste ich da morgen eine lange Kante a la 35er mit ordentlich Hügeln abfackeln um die Wampe wieder wegzustiefeln. :zwinker2: Zum Glück kein Ebbelwoi nachgeschenkt, bin da noch von früher traumatisiert (Stichwort Ganzkörperreinigung) :teufel:

@RedDesire

Danke für den Bericht, schön, dass Du so viel Freude hattest. Nicht das Du noch zum Bergläufer umsattelst!

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81940
Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 20:16 Und nachsteuern während der Einheit ist keine Option??
Eine theoretische Option bestimmt. Da ich meine innere Vorgabe "ich laufe 21km in einem mir angenehmen Tempo" aber perfekt erfüllt habe, wüsste ich nicht warum ich da hätte nachsteuern sollen. :noidea:

Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 20:16 Was ich mich Frage: Du stehst einfach jeden Morgen auf und denkst oh Heute mal das und das? Gleichzeitig aber Gewohnheitstier mir 3 Standardeinheiten oder wie?
Oder: du läufst los und entscheidest dann was es werden soll?😱
Ohne auf die entscheidenden Parameter der traingsplanung und Peridosierung zu achten?
Ohne Zyklen, Blöcke usw..
Beim loslaufen weiß ich üblicherweise schon ziemlich genau was das werden soll (u.a. die Strecke auf den Meter vorher geplant, spontane Routenführung ... was für ein Horror :nene: :uah:), aber eben häufig mit diffusen Zielsetzungen "locker", "regenerativ", "flott", etc. Bei allem was nicht expliziter Tempolauf ist, mit irgendwelchen exakten Pacevorgaben zu laufen, ist mir mittlerweile echt zu blöd geworden.

Das ich früh beim Aufstehen noch nicht weiß, was ich an dem Tag laufen werde, kommt tatsächlich vor. Aktuell ist das quasi die Regel, während einer Vorbereitung dann doch eher die Ausnahme.

Und was heißt schon "ohne auf die entscheidenden Parameter der traingsplanung und Peridosierung zu achten"? Durch dein Wechsel zwischen Marathonvorbereitung und Off-Season ergibt sich ein Ansatz von Periodisierung ganz automatisch. Während einer Vorbereitung achte ich z.B. schon grob drauf, dass die Schlüsseleinheiten in Laufe des Plans immer fordernder werden. Und innerhalb einer Woche eben (im Normalfall) am Sonntag einmal was langes, am Mittwoch einmal Intervalle mit Laufgruppe, an den Folgetagen von harten Einheiten je nach Zustand der Beine entweder Pause oder was ganz lockeres, und den Rest je nach aktueller Zielsetzung und Verfassung irgendwie auffüllen.

Also sicherlich nicht alles so akribisch, Monate im voraus aufs letzte Detail durchgeplant wie bei manchen anderen Leute hier. Aber ganz komplett ohne Sinn und Verstand dann wohl auch nicht. :wink:

Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 20:16 Würde mich wahnsinnig machen einfach freestyle zu arbeiten 😆
Würde mich wahnsinnig machen jedes einzelnes Detail jedes Laufs bis ins letzte Detail zu planen und zu überanalysieren. :zwinker2:
Zuletzt geändert von Dartan am 17.05.2026, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81941
@RedDesire Glückwunsch, super abgeliefert!
Das waren ja also 2 Wettkämpfe innerhalb von 4 Tagen !!! :geil:
Wow, Respekt, also so etwas wäre für mich Neuland und würde ich wohl auch nicht wagen.
In OWL ist ja jetzt der Volksbanken-Nightcup gestartet mit 6 Läufen praktisch im 1-oder 2 Wochen-Rhythmus.
Auch wenn die alle nicht länger als 10km sind, war ich dafür noch nie gemeldet, weil mir das zuviel war bzw. zu dicht hintereinander.
Elias Sansar z.b. macht da ja auch wieder mit (und hatte prompt den ersten Lauf in Marienfeld gewonnen mit Streckenrekord,- Wahnsinn was der Mann leistet mit 45 J.)
Florian Bochert hatte ja kürzlich den Rennsteig-Halbmarathon gewonnen,- also der konnte die Form vom Hermann auch noch gut mitnehmen. Hatte mich echt gefreut für ihn.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81942
movingdet65 hat geschrieben: 17.05.2026, 20:56Das waren ja also 2 Wettkämpfe innerhalb von 4 Tagen !!! :geil:
Ach, da ich kenne hier ("hier" nicht im Sinne vom Forum, sondern meinen "real life" läuferischen Umfeld) jemanden, der ist diese Woche innerhalb von fünf Tage drei(!) Wettkämpfe gelaufen (HM, ~7km Firmenlauf, ~9.5km Landschaftslauf), und standesgemäß natürlich alle drei gewonnen. :wow: :hihi: Geht also schon alles wenn man nur will... :zwinker2:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81943
Dartan hat geschrieben: 17.05.2026, 20:55
Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 20:16 Und nachsteuern während der Einheit ist keine Option??
Eine theoretische Option bestimmt. Da ich meine innere Vorgabe "ich laufe 21km in einem mir angenehmen Tempo" aber perfekt erfüllt habe, wüsste ich nicht warum ich da hätte nachsteuern sollen. :noidea:


Siehe meine Stichpunktefragen.weiter oben
diffusen Zielsetzungen "locker", "regenerativ", "flott",
Die Begrifflichkeiten sind schon ein Problem.
Auch deswegen weil deine definitiv die nicht erfüllen
Ernsthaft. Die "Bereiche" ist was für Anfänger Aber nicht für (einigermaßen) ambitionierte. Aus Gründen.
Durch den Wechsel zwischen Marathonvorbereitung und Off-Season ergibt sich ein Ansatz von Periodisierung ganz automatisch.
Nicht wirklich ohne alles umzustellen, Mikro-Mesoyklen anzupassen.
Ein Lauf der nur 21 km statt 30 ist und einige Sekunden schneller oder langsamer ist jetzt keine Peridosierung.
Während einer Vorbereitung achte ich z.B. schon grob drauf, dass die Schlüsseleinheiten in Laufe des Plans immer fordernder werden. Und innerhalb einer Woche eben (im Normalfall) am Sonntag einmal was langes, am Mittwoch einmal Intervalle mit Laufgruppe, an den Folgetagen von harten Einheiten je nach Zustand der Beine entweder Pause oder was ganz lockeres, und den Rest je nach aktueller Zielsetzung und Verfassung irgendwie auffüllen.
Das ist der Inbegriff von freestyle 😄

Progressive Gestaltung des Plans ist ja nur ein Merkmal einer systematischen Vorbereitung und Peridosierung. Das beinhaltet aber das ganzes System und alles im Zusammenspiel. Wissen welche Einheiten, wann , warum, wie (intensiv, Länge, Dauer) kommen müssen. Und was die wann wie bezwecken sollen. Dazu muss dann natürlich auch die Belastung, pace etc passen.
Einmal was langes, Mittwoch Standard IV und eine (meistens zu schnelle, also keine wirkliche Regeneration nach harten Einheiten) ist jetzt Aber auch keine...

Würde mich wahnsinnig machen jedes einzelnes Detail jedes Laufs bis ins letzte Detail zu planen und zu überanalysieren
Das tut doch niemand der weiß wie man Daten interpretiert.😉
Daten sind durchsaus sehr hilfreich und es gibt' ja inzwischen gute Quellen diese zu bekommen. Sieht man ja auch was Profis alles analysieren. Wenn manche Dinge net so teuer oder unpraktisch wären 😉
Aber du hast Recht. Bevor man falsch interpretiert muss man 2 mal nachdenken.. aber ich sage es ja: man muss seine Training immer hinterfragen..im beide Richtungen

Ich würde dir ja els Experiment wirklich gerne mal nen plan schreiben 😃
Ein upper Steady 21 km in der Off season wird da (aus nachvollziehbaren Gründen) da definitiv nicht dabei sein 😉, auch wenn man ihm das Label "angenehmea Tempo" verpasst (was es durchaus sein kann, nur juckt es den Körper eben nicht ob es sich angenehm Oder nicht anfühlt, den interessiert nur der nackten Reiz

und die Belastung an sich)
Zuletzt geändert von Xyris am 17.05.2026, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81944
Dartan hat geschrieben: 17.05.2026, 21:03
movingdet65 hat geschrieben: 17.05.2026, 20:56Das waren ja also 2 Wettkämpfe innerhalb von 4 Tagen !!! :geil:
Ach, da ich kenne hier ("hier" nicht im Sinne vom Forum, sondern meinen "real life" läuferischen Umfeld) jemanden, der ist diese Woche innerhalb von fünf Tage drei(!) Wettkämpfe gelaufen (HM, ~7km Firmenlauf, ~9.5km Landschaftslauf), und standesgemäß natürlich alle drei gewonnen. :wow: :hihi: Geht also schon alles wenn man nur will... :zwinker2:
Ja da kennt Wohl jeder so einen. Sind in der Regel die die seit Jahren stagnieren aber durch Siege in Dorfläufe denken das passt so alles?
Gerne auch kombiniert mit 25 km LL mit MRT Anteilen nach dem HM am Vortag 😉 zum Beine lockern 🤣
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81945
Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 21:22 Ja da kennt Wohl jeder so einen. Sind in der Regel die die seit Jahren stagnieren aber durch Siege in Dorfläufe denken das passt so alles?
Nope, sorry, auf das zynische Niveau lasse ich mich jetzt nicht herab.

Und sonst, es ist einfach komplett offensichtlich, dass unsere Zielsetzungen und Motivationsgründe zum Laufen so diametral auseinander liegen, da werden wir niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Zuletzt geändert von Dartan am 17.05.2026, 22:08, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81946
Dartan hat geschrieben: 17.05.2026, 22:03
Xyris hat geschrieben: 17.05.2026, 21:22 Ja da kennt Wohl jeder so einen. Sind in der Regel die die seit Jahren stagnieren aber durch Siege in Dorfläufe denken das passt so alles?
Nope, sorry, auf das zynische Niveau lasse ich mich jetzt nicht herab.

Und sonst, es ist einfach komplett offensichtlich, dass unsere Zielsetzungen und Motivationsgründe zum Laufen so diametral auseinander liegen, da werden wie niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Ohne Spaß ich kenne da wirklich auch so einige.
Ich persönlich halte das aber auch nicht als sinnvoll. Man sollte den Körper auch Ruhe gönnen und ihn respektieren und sich auf solche Spielchen wie 3 Rennen in 5 Tagen Einlassen, selbst wenn die Nicht "voll gelaufen" sind.
Da muss ich auch Ehrlich sagen.
Da finde ich eben nicht dass "es alles geht wenn man nur will" wie du sagst, , das ist einfach Maximal unsinnig und wie gesagt, es respektiert den Körper nicht. Ist nichts was man mMn auch besonders beachten oder hervorheben sollte
Der Zynismus ist mMn hier durchaus angebracht weil solche Leute es i.d.R. nicht merken das Gejammer wegen Verletzung, Ausgebranntheit dann aber Groß ist
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81948
War irgendwie eine nervige Woche. Dienstag hätte ich 3h Rolle fahren können, dann kam die Katastrophenschutzübung.
Mittwoch hatte ich morgens endlich mal einen halbwegs brauchbaren Lauf und nachmittags war ich dann komplett im Eimer, wahrscheinlich leichter Infekt mit Schnupfen.

Fühlte mich Donnerstag beim Krafttraining auch Nicht gut und hab die geplante 4stündige Radtour deshalb gegen das Bett getauscht. Freitag gings besser, aber der Lauf fühlte sich noch mies an.

Wochenende war dann OK, aber zu wenig Training, mehr ging aber mit Hinterggrunddienst nicht. Zudem hat die nächsten zwei Wochen mein Schwimmbad aus „betriebsbedingten Gründen“ zu. Läuft also gerade so mässig. Hoffe, das ich über Pfingsten noch einen Block halbwegs ordentliches Training hinbekomme.

Mo: 60 Minuten Maximalkraft
Di: M: Schwimmen 1.800m Technik und 100er + A: Rad GA1 90 min GA1@151 W NP ( abgebrochen)
Mi: M: 55 Min DL easy @5:09 mit 10 Strides + A: 57min DL sehr easy @5:30
Do: Krafttraining 70 Minuten
Fr: M: Schwimmen 2.200 + A: MLR Easy 90 min @5:24
Sa: 3h/109km Zwift GA1 mittel @170W
So 2hTrailrun mit 500hm 20,5km

Rad 150km Rad
Laufen 58km
Schwimmen 4.100m
Kraft2h
14h/ 811 TSS

Zurück zu „Laufsport allgemein“