ZenZone hat geschrieben: 19.06.2026, 13:02
RunODW hat geschrieben: 19.06.2026, 11:46

, werde bei 24+ Grad in der prallen Sonne progressiv laufen und nix mit neuer PB. Fein mit @Xyris so besprochen

.
Parkrun und PB (Strecken-PB ausgeklammert) schließt sich doch streng gesehen sowieso aus, oder sind die offiziell vermessen? Ich an deiner Stelle würde dann lieber für mich laufen und die Hitze umgehen. Vom Trainingseffekt würde ich mir da mehr versprechen. Aber wenn Xyris das so entschieden hat für dich, muss es ja passen

Bei 5km wird auch die Hitze keine grö´ßeren Spuren hinterlassen vermute ich.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind Parkruns nicht bestenlistenfähig.
Und da RunODW bereits einige 5er Park Runs WK gelaufen ist, sehe ich wenig Sinn darin, den Lauf unter den Bedingungen jetzt unbedingt all Out zu laufen – vor allem weil Mittwoch bereits eine längere metabolische Einheit anstand und mit der nächsten Key Session zeitnah wieder ein wichtiger Trainingsreiz folgt.
Und die Bedingungen aktuell etwas mahnen lassen.
Ich persönlich an seiner Stelle wäre bei bis zu 30 Grad wahrscheinlich gar nicht gestartet oder hätte stattdessen eine kontrollierte Einheit wie 6×1 km gewählt, weil sie noch etwas besser steuerbar und insgesamt weniger belastend ist.
Aber er wollte nun mal Park Run laufen
Wenn man den Lauf damm ohnehin macht, halte ich die progressive Variante für einen sehr guten Kompromiss:
+ erster Kilometer kontrolliert knapp unter 10km RT
+ Kilometer 2–4 zw. 10km und 5km RT
+ letzter Kilometer etwa 5km RT
So bleibt der Wettkampfcharakter erhalten, man setzt trotzdem einen soliden und ausreichenden VO2max-Reiz, begrenzt aber die Gesamtbelastung.im Hinblick auf die letzten Key Sessions.
Und nicht ganz unwichtig: Durch die progressive Gestaltung nimmt man meistens auch ein deutlich besseres Gefühl aus dem Lauf mit, als wenn man bei 30 Grad nach 2 km überzieht und die letzten Kilometer nur noch verwaltet.
Ob er den Park Run nun in der Taktik alleine läuft oder mir Startnummer ist dann eigentlich fast egal.
Die thermische Belastung ist natürlich auch aber nicht nur von der Distanz abhängig (Uma von Strecke, Schatten, Taupunkt, Wind, Läufertyp, Gewicht, Fettanteil usw). . All Out im 5 km Tempo aber definitiv höher als kontrolliert progressiv.
Wenn das Ziel eine möglichst schnelle bestenlistenfähige 5 km Zeit wäre, würde ich dann auch entweder früh morgens laufen oder den Lauf switchen und auf gute Bedingungen legen wenn möglich.
Hier ging es aber weniger um die maximale 5 km Leistung als um die Einordnung in die Trainingswoche.
Nach den Alternations und der Key Session am Mittwoch sehe ich den Parkrun eher als zusätzlichen Trainingsreiz als als A-Wettkampf.
Und unter dem Gesichtspunkt finde ich einen progressiven Lauf bei 30 Grad sinnvoller als einen all Out Versuch.
Mir geht es dabei vor allem um die Relation aus Trainingsreiz, Ermüdung und Erholungszeit und den aktuellen Bedingungen gerade noch in Top. . Daher geht es nicht um (inoffizielle) Pb verhindern", sondern "einen guten Reiz mit vertretbaren Kosten mitnehmen".
Also Kluge und sinnvolle Steuerung im gesamten und nicht nur mit Blick auf einen isolierten Tag