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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Unwucht hat geschrieben: 18.10.2026, 19:06 @Steffen42 ließt sich durchaus etwas mühsam, aber Biss scheinst du ja zu haben.
Da ich nicht so der Typ bin, der sein Gefühlsleben hier in epischer Breite darlegt: keine Sorge. Für mich ist das absolut nicht mühsam, in keinster Weise.
Selbst wenn der Wiederaufbau noch Jahre so dauern würde oder auch nicht klappen sollte: für mich liegt hier kein Strick bereit. :wink:
Ich habe sehr großen Spaß am Walken und vermisse erstmal überhaupt nichts. Natürlich wäre es schön, wenn ich wieder Laufen könnte, aber wenn das nicht so wäre, wäre es mir auch völlig egal. Anders kann ich es nicht ausdrücken.
Von daher plagt mich auch keinerlei Zeitdruck.
Unwucht hat geschrieben: 18.10.2026, 19:06 Alles Gute von nem Leidensgenossen den es scheinbar nicht ganz so schlimm erwischte. Hatte grad wieder ne Serie Eigenblutplasmainjektionen, glaube fest daran dass es wirkt 😆
Danke, wünsche Dir auch alles Gute.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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RunODW hat geschrieben: 18.10.2026, 10:31 PS Und Ihr so?
Bei mir heute sehr mühsame 45 Laufminuten, die 7,43 km @ 6:03 ergaben. Kreislauf kam mal so gar nicht in Schwung und Puls ging viel zu hoch.

Die Woche damit insgesamt 30 km gelaufen.

Da dann doch noch die nassen Straßen abtrockneten und sogar noch die Sonne raus kam, gabs Nachmittags noch eine schöne Motorradrunde und mutmaßliche Saison-Abschluss-Tour. Schön war's.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Catch-22 hat geschrieben: 18.10.2026, 20:05
heikchen007 hat geschrieben: 18.10.2026, 19:24 Kreislauf kam mal so gar nicht in Schwung und Puls ging viel zu hoch.
Mein Puls war heute wieder mal völlig im Keller. Das macht mich noch ganz wahnsinnig. 😵‍💫️ Heute daher wieder irrer vdot Wert. An der Messung liegt es nicht, da bin ich mir sicher.
Ich hätte dir sehr gerne was von meinem hohen Puls heute abgegeben. :nick: Hat arg genervt... :haeh:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84906
Bei mir gab es heute einen MLR mit 21 KM @4:44/km (40 HM).
Mit nur 10 Grad ganz schön frisch geworden, da lief es automatisch etwas zügiger als geplant,- besonders 2. Hälfte.
In 8 Tagen ist dann hier bei mir fast um die Ecke der lokale Halbmarathon-WK, den ich ja jedes Jahr mitlaufe.
Ich kalkuliere, dass dann die Pace ca. 35 Sek./km schneller sein sollte als wie heute, also ein HM-RT von ca. 4:10/km sollte schon drin sein, wenn Tagesform passt.
Mal abwarten- mache mir aber keinen Druck, so extrem wichtig ist die Zeit bei diesem WK für mich eigentlich nicht. Strecke ist auch nicht gerade die schnellste und zudem etwas windanfällig.
Meine Garmin zeigt mir momentan übrigens eine maximale HF von "nur" 164 bpm an.
Also völlig unrealistisch ist das nicht,- na ja, evtl. ist sie doch ein paar Schläge höher.
Heute z.b. hatte ich beim Lauf eine durchschnittliche HF von 138 bpm. Allerdings Handgelenksmessung,- also ohne Gewähr!
Aber man muss halt eben auch das Alter berücksichtigen. Vor 30 Jahren hatte ich sicher noch ca. 180 bpm. HF max.
Etwas stolz bin ich immer noch auf mein Gewicht: Heute direkt nach dem Lauf zeigte die Waage 59 kg an!
Woche abgeschlossen mit ca. 70 km Laufen. Dazu noch Radpendeln zur Arbeit etc.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Dude77 hat geschrieben: 18.10.2026, 22:15 @heikchen007 und @Catch-22 : ihr schaut beim Lauf wirklich auf den Puls? Was soll das bringen?
Nein, ich schaue nicht beim Laufen drauf. Erst nach dem Lauf. Bei den Daten wird mir ganz schwindlig. Ich meine, ich verstehe, dass mein Ausdauer durch das Radfahren sehr gut ist, aber die Entwicklung der letzten Wochen ist mir trotzdem schwer zu greifen. Hier mal Screenshot von Runalyze der Wochen ab Juno, also seit der Marathonvorbereitung. In der ersten Woche war es noch ganz gewohnt wie von früher, Puls und Pace haben zusammen gepasst. Inzwischen ist der Puls aber immer weiter gefallen und entsprechend die vdot (die ja nur Puls und Pace in Relation setzt) davon galoppiert. Ich kann mir halt so gar nicht vorstellen Tempi zu laufen, die zu den Werten passen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84909
Catch-22 hat geschrieben: 18.10.2026, 22:56
Dude77 hat geschrieben: 18.10.2026, 22:15 @heikchen007 und @Catch-22 : ihr schaut beim Lauf wirklich auf den Puls? Was soll das bringen?
Nein, ich schaue nicht beim Laufen drauf. Erst nach dem Lauf. Bei den Daten wird mir ganz schwindlig. Ich meine, ich verstehe, dass mein Ausdauer durch das Radfahren sehr gut ist, aber die Entwicklung der letzten Wochen ist mir trotzdem schwer zu greifen. Hier mal Screenshot von Runalyze der Wochen ab Juno, also seit der Marathonvorbereitung. In der ersten Woche war es noch ganz gewohnt wie von früher, Puls und Pace haben zusammen gepasst. Inzwischen ist der Puls aber immer weiter gefallen und entsprechend die vdot (die ja nur Puls und Pace in Relation setzt) davon galoppiert. Ich kann mir halt so gar nicht vorstellen Tempi zu laufen, die zu den Werten passen.
Bildschirmfoto vom 2026-10-18 22-51-54.png
Ich gebe da eh nix drauf. Bei mir heute 21km in 6er pace und 75%HFmax. Das ist dann irgendwie VDOT 44 oder so. Bei den Intervallen ist es dann oft ein vdot>48. Da kann ich dann auch würfeln.

Und wie schon oft hier thematisiert habe ich schon im stehen einen Puls von deutlich >50%HFmax. Beim Zähneputzen bestimmt dann schon fast 60%. Wie ich mit 60% HFMax laufen soll, ist mir ein Rätsel.
Beim Laufen schaue ich aber nie drauf.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84912
Antracis hat geschrieben: 19.10.2026, 08:38 Und Ihr so ?
Hinter mir liegt die zweite Woche mit vernünftigen Umfängen. Diese Woche waren es immerhin 76,5 Wkm. Der Körper und die Form springen so langsam an und der Spaß kehrt auch zurück. Ich hoffe, dass es nun die nächsten Wochen so weitergeht.

Die letzten drei Tage gab es auch wieder ein wenig Qualität:

Freitag: 15km @4:30/km mit 10x400m @3:16/km (200m Tp)
Samstag: 15km easy @4:58/km (70% Hfmax)
Sonntag: 25km @4:28km (15km @4:32/km - 76% Hfmax / 7km @4:14/km - 81% Hfmax / 3km @4:45/km)

Frage an die Experten: Beim Blick in runalyze ist mir aufgefallen, dass meine Schrittfrequenz im Laufe des Jahres spürbar nach unten gegangen ist. Eventuell durch das Tempotraining mit dem 10k Fokus und einem damit verbundenen kraftvolleren Schritt? Lässt sich das denn in runalyze weiter analysieren, sprich die Entwicklung des Verhältnisses Schrittfrequenz zu Pace? Habe mich bisher nicht mit den neuen Features von runalyze beschäftigt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84913
Dude77 hat geschrieben: 18.10.2026, 22:15 @heikchen007 und @Catch-22 : ihr schaut beim Lauf wirklich auf den Puls? Was soll das bringen?
Ja, ich schaue durchaus beim Laufen auch mal auf den Puls. Einfach weils mich manchmal interessiert, ob meine eigene Einschätzung/Empfindung hinhaut. Und nur weil es dir nix bringt, muss das nicht für alle gelten. Im Gegensatz zu dir ist mein Puls beim Laufen auch kein Würfelspiel, sondern passt im Normalfall zur Form und meiner Selbstwahrnehmung. :wink: Und wenn nötig, passe ich mein Tempo auch gelegentlich mal dem Puls an. Gestern habe ich z.B. gewundert, warum mein normales Tempo schnell so anstrengend war und wurde vom Puls leider bestätigt. Ich habe dann schon nach 2 km mein Tempo etwas reduziert, weil es unnötig war, dass ich mit einem so hohen Puls laufe.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84914
heikchen007 hat geschrieben: 19.10.2026, 10:06
Dude77 hat geschrieben: 18.10.2026, 22:15 @heikchen007 und @Catch-22 : ihr schaut beim Lauf wirklich auf den Puls? Was soll das bringen?
Ja, ich schaue durchaus beim Laufen auch mal auf den Puls. Einfach weils mich manchmal interessiert, ob meine eigene Einschätzung/Empfindung hinhaut. Und nur weil es dir nix bringt, muss das nicht für alle gelten. Im Gegensatz zu dir ist mein Puls beim Laufen auch kein Würfelspiel, sondern passt im Normalfall zur Form und meiner Selbstwahrnehmung. :wink: Und wenn nötig, passe ich mein Tempo auch gelegentlich mal dem Puls an. Gestern habe ich z.B. gewundert, warum mein normales Tempo schnell so anstrengend war und wurde vom Puls leider bestätigt. Ich habe dann schon nach 2 km mein Tempo etwas reduziert, weil es unnötig war, dass ich mit einem so hohen Puls laufe.
Bedenke dass 2 km am Anfang machnaml zu wenig sind um dasGEühl zu rechtfertigen, Manchmals braucht der Körper eibnfach bnis sich alles einpüedenlt, Kann bei manchen Leuten nach 100 m, nach 1-2 km o. auch mancvhmal eben erst später sein.

Grds. sollte der Puls so "nebenher" laufen. Man schaut drauf sollte sich aber nicht immer direkt zu Reaktionen verleiten lassen, da kann den Trainingseffekt negativ beeinflussen.
Bei Wind, Hitze etc kann er ein guter Indikator sein, aber da hat man auch das overall Feeling kann kann und sollte hier anpassen (machen aber auch nicht wenige net und kacken dann natürlich hintenraus ab, weil halt der Plan sagt" laufe x bei y, und diese Leute entweder nicht gelernt haben einen Plan zu adaptieren bei zb 35 Grad oder so planhörig sind (oder unflexibel) dass es schon ein Graus sein kann... :-D. man kann jede Einheit im Prinzip anpassen dass sie bedingsungsveträglicher ist aber trotzdem 98§ Effekt der ursprünglichen EInheit hat
i.D::R wird er auch bei guten Trainigszustand auch mit dem Köpergehfühl harmonieren, was wahrscheilich sogar wichtiger ist als der reine Puls.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:21 min (Herxheim) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84915
[quote=Antracis post_id=2862218 time=1792391909 user_id=71170


Und Ihr so ?
[/quote]

Bei mir 8,5km @6:02 bei herrlichem Wetter. Leider aber schlechte Nachrichten: meine Frau hat bei mir gerade Gürtelrose diagnostiziert. Ich hatte seit einer Woche Schmerzen am Rippenbogen. Da ich mich aber sonst gut gefühlt habe, habe ich dem nicht viel beigemessen. Nach dem Duschen heute sind mir aber so Pusteln aufgefallen. Hab das leider auch auf der rechte Seite am rücken und sie meint das sei eindeutig.
Sport ist somit gestrichen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84920
Catch-22 hat geschrieben: 18.10.2026, 22:56 Bei den Daten wird mir ganz schwindlig. Ich meine, ich verstehe, dass mein Ausdauer durch das Radfahren sehr gut ist, aber die Entwicklung der letzten Wochen ist mir trotzdem schwer zu greifen. Hier mal Screenshot von Runalyze der Wochen ab Juno, also seit der Marathonvorbereitung. In der ersten Woche war es noch ganz gewohnt wie von früher, Puls und Pace haben zusammen gepasst. Inzwischen ist der Puls aber immer weiter gefallen und entsprechend die vdot (die ja nur Puls und Pace in Relation setzt) davon galoppiert. Ich kann mir halt so gar nicht vorstellen Tempi zu laufen, die zu den Werten passen.
Sowohl Runalyze als auch Garmin tun sich halt sehr schwer mit Vo2max-Schätzen und Laufprognose, wenn große Radumfänge im Spiel sind. Bei Dir fehlen halt Erfahrungswerte, aber teilweise ist da auch schon gut was möglich. Ich bin ja meine Halbmarathon-PB damals rein aus dem Langdistanzumfang gelaufen. Die einzige Tempoeinheiten waren 4 x 90s ca. 10K Tempo, die Laufumfänge waren sehr moderat, aber ich hatte zu der Zeit halt 17.000 Radkilometer/Jahr. Da ging dann schon was.

Ich würde dennoch vorsichtig starten und Gas geben kannste immer noch. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84921
Meine – vermutlich kontroverse und ohne Anspruch auf wissenschaftliche Belegbarkeit :wink: – Meinung zur Bedeutung von Herzfrequenz während Wettkämpfen:

Ich denke die Nützlichkeit der HF zur Steuerung von schnellen Läufen, insbesondere von Wettkämpfen, ist stark individuell und hängt davon ab, was der aktuell "begrenzende Faktor" des Läufers ist. Die kardiovaskuläre Ausdauer ist definitiv ein extrem wichtiger Faktor beim Laufsport, bei vielen vermutlich sogar tatsächlich der limitierende Faktor. Aber eben nicht der einzige Faktor. Und sobald andere Faktoren zum Limit werden, sinkt die Aussagekraft der HF massiv.

Ganz analog dazu (weil letztlich exakt das selbe) sehe ich das auch mit dem eff. VO2max und den daraus resultierenden Prognosen. Der Wert kann ein guter Indikator für das Leistungsvermögen sein, ist es bei vielen tatsächlich auch, muss aber nicht passen.

In die eine Richtung dürfte das mit den Werten wohl tatsächlich ganz gut funktionieren. Wer z.B. auf den ersten Kilometern eines Marathons mit >90% HFmax unterwegs ist, wird das garantiert später bereuen. Und eine Zeit zu laufen signifikant schneller als das was sein aktueller VO2max her gibt, wird auch niemals funktionieren.

Aber in die andere Richtung funktioniert das imho nicht mehr. Wenn z.B. beim Marathon jemand nur mit 82% HFmax unterwegs ist, bedeutet das noch lange nicht dass er tatsächlich viel schneller laufen könnte. Und nur weil man einen ausreichenden VO2max für eine Zielzeit hat, bedeutetet das noch lange nicht dass man diese Zeit tatsächlich laufen kann.

P.S.
Und das alles setzt natürlich auch noch die Korrektheit der Eingangsdaten voraus, also sowohl der HF-Messung als auch die eingestellte maximale Herzfrequenz. Und das ist meiner Erfahrung nach in der Praxis bei der Mehrheit auch ein sehr, sehr großes Fragezeichen... :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84922
Antracis hat geschrieben: 19.10.2026, 11:48 @Dude77 : Gute Besserung. Hatte ich auch schon. Das kann ne unangehme Sache sein. Wenns schon seit 1 Woche da ist und Du sonst keine Symptome hast, kann man eh nicht viel machen - außer sich schonen. Bist ja in guten Händen.
Die Pusteln sind erst seit heute bzw. gestern da. Hab jetzt ein Antibiotikum verschrieben bekommen, das ich alle 4h (auch nachts) nehmen muss.

Morgen gehen die Kids endlich wieder in die Schule und ich hoffe dann kann ich mich etwas erholen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84923
Dude77 hat geschrieben: 19.10.2026, 12:54
Die Pusteln sind erst seit heute bzw. gestern da. Hab jetzt ein Antibiotikum verschrieben bekommen, das ich alle 4h (auch nachts) nehmen muss.
Der medizinische Klugscheißer in mir vermutet, dass es Bläschen statt Pusteln sind (Pusteln sind mit Eiter gefüllt) und kein Antibiotikum, sondern ein Virustatikum. Den Mist verdankst du ja den reaktivierten Windpocken-Virus, dass vermutlich viele Jahrzehnte in deinem Nervensystem Siesta gehalten hat und - vermutlich - in einer Mischung aus körperlichem und physischen Stress wieder zum Leben erwachte.

Die Bastarde nisten sich nahe des Rückenmark ein und wandern dann nach Erwachen zur Hautoberfläche entlang der großen Nerven. Da du, wie wir alle, mal in einem frühen Entwicklungsstadium deines Lebens, ein Regenwurm warst, gehört zu jedem Nerven der Wirbelsäule ein ringförmiges Haut segment. Deshalb dieser eindeutige Hautbefund. Und in der Regel ist so auch der Schmerzverlauf. Also es tut zunächst in der Tiefe weh und wandert dann immer mehr zu Oberfläche
Morgen gehen die Kids endlich wieder in die Schule und ich hoffe dann kann ich mich etwas erholen.
ja, das ist wichtig. Das ist keine Hauterkrankung, sondern eine systemische Erkrankung des Körpers und vor allem spielt das Immunsystem eine wichtige Rolle. Bei mir war das damals auch Stress in der Klinik plus Langeläufe bei Schnee und Eis, die den Scheiß ausgelöst haben. Die Medikamente helfen halt am besten, wenn die Bläschen noch nicht da sind.

Die Erkrankung hat ein gewisses Rückfallrisiko, wichtig ist dann, wenn du so einen komischen Schmerz noch mal spürst (der ist ja sehr charakteristisch in der Regel erkennt man das wieder), dann sofort zum Arzt und was einwerfen. Hab ich einmal gemacht dann kam gar keine Bläschen und der Spuk war nach zwei Tagen vorbei. Ansonsten hat man schnell ein paar Wochen was davon.

Auch wichtig: konsequente Schmerztherapie, wenn du Schmerzen hast, weil die Schmerzen zur Chronifizierung neigen und man durch konsequente Schmerztherapie das Risiko senken kann.

Gute Besserung!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84924
Antracis hat geschrieben: 19.10.2026, 08:38 Und Ihr so ?
Easy walden 10.06 km @5:22 (62%), nass-regnerisch, Fritz-Walter Wetter. I like it. ❤️

@Zykadli

All ok bei Dir, Gute Genesung weiterhin! 🍀

@KG17

Wo ist der Rest vom nick? :mundauf: , entlaufen? 🫪😸

Mal gucke, gucke was das Wetter in Frankfurt macht, Temperatur stimmt schonmal. :)

@b3ngel

Where are u?

#neverstop

Grüße, RunODW
// M50 | 10k und M bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 37:27 (Wolfratshausen, Juli 2026)
HM = 1:22:04 (Ulm, September 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84925
Antracis hat geschrieben: 19.10.2026, 17:58
Dude77 hat geschrieben: 19.10.2026, 12:54
Die Pusteln sind erst seit heute bzw. gestern da. Hab jetzt ein Antibiotikum verschrieben bekommen, das ich alle 4h (auch nachts) nehmen muss.
Der medizinische Klugscheißer in mir vermutet, dass es Bläschen statt Pusteln sind (Pusteln sind mit Eiter gefüllt) und kein Antibiotikum, sondern ein Virustatikum. Den Mist verdankst du ja den reaktivierten Windpocken-Virus, dass vermutlich viele Jahrzehnte in deinem Nervensystem Siesta gehalten hat und - vermutlich - in einer Mischung aus körperlichem und physischen Stress wieder zum Leben erwachte.

Die Bastarde nisten sich nahe des Rückenmark ein und wandern dann nach Erwachen zur Hautoberfläche entlang der großen Nerven. Da du, wie wir alle, mal in einem frühen Entwicklungsstadium deines Lebens, ein Regenwurm warst, gehört zu jedem Nerven der Wirbelsäule ein ringförmiges Haut segment. Deshalb dieser eindeutige Hautbefund. Und in der Regel ist so auch der Schmerzverlauf. Also es tut zunächst in der Tiefe weh und wandert dann immer mehr zu Oberfläche
Morgen gehen die Kids endlich wieder in die Schule und ich hoffe dann kann ich mich etwas erholen.
ja, das ist wichtig. Das ist keine Hauterkrankung, sondern eine systemische Erkrankung des Körpers und vor allem spielt das Immunsystem eine wichtige Rolle. Bei mir war das damals auch Stress in der Klinik plus Langeläufe bei Schnee und Eis, die den Scheiß ausgelöst haben. Die Medikamente helfen halt am besten, wenn die Bläschen noch nicht da sind.

Die Erkrankung hat ein gewisses Rückfallrisiko, wichtig ist dann, wenn du so einen komischen Schmerz noch mal spürst (der ist ja sehr charakteristisch in der Regel erkennt man das wieder), dann sofort zum Arzt und was einwerfen. Hab ich einmal gemacht dann kam gar keine Bläschen und der Spuk war nach zwei Tagen vorbei. Ansonsten hat man schnell ein paar Wochen was davon.

Auch wichtig: konsequente Schmerztherapie, wenn du Schmerzen hast, weil die Schmerzen zur Chronifizierung neigen und man durch konsequente Schmerztherapie das Risiko senken kann.

Gute Besserung!
Danke für die vielen Tipps. Die Schmerzen fühlen sich bei mir aber eins zu eins wie eine Rippenprellung an. Ich dachte auch die ganze Zeit es wäre eine - konnte mich nur nicht daran erinnern, woher die gekommen sein soll.

Im Moment ist es immer noch so. Schmerzen nur beim aufrichten, also wenn die seitlichen Bauchmuskeln aktiv werden und wenn ich drauf drücke. Die Haut fängt nun so langsam an zu jucken.
Schmerzmittel würde ich erst nehmen, wenn ich chronische Schmerzen bekomme. Ist das falsch?

Stress ist bei mir in den letzten Wochen vor alem psychisch, weil ich unendlich viele offene Baustellen habe.
Nichts wildes, aber die Summe machts. Dazu war ich ja noch 18 Tage krank (Infekt mit Fieber und sehr viel Husten), was sicher das Immunsystem zusätzlich geschwächt hat.
Ich kann hier halt auch wenn ich krank bin nie auf 0 runter fahren. Und wenn es mir besser geht, gehe ich recht zügig auf 100% im Haushalt und den Kids. Beim Sport bin ich wohl vorsichtig genug, denke ich.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84926
@Dude77 Gute Besserung
Ja, wirklich runterfahren ist mit Kindern immer so eine Sache... vor allem in den Ferien.
Bei uns haben die 2 Wochen Herbstferien gerade erst angefangen.
Wären jetzt normalerweise im Urlaub, aber nur Frau und Kinder sind gefahren.
Blöd, wenn man einen Campingplatz mit Hundeverbot bucht und dann relativ spontan zum Hundehalter wird :D
Daher diese Woche komplett Home-Office und kein Radpendeln.

@training:
Gestern 16,2km @4:35 66% Hfmax
Heute 20,8km @4:37 66% Hfmax

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84927
Antracis hat geschrieben: 19.10.2026, 12:15 Sowohl Runalyze als auch Garmin tun sich halt sehr schwer mit Vo2max-Schätzen und Laufprognose, wenn große Radumfänge im Spiel sind. Bei Dir fehlen halt Erfahrungswerte, aber teilweise ist da auch schon gut was möglich. Ich bin ja meine Halbmarathon-PB damals rein aus dem Langdistanzumfang gelaufen. Die einzige Tempoeinheiten waren 4 x 90s ca. 10K Tempo, die Laufumfänge waren sehr moderat, aber ich hatte zu der Zeit halt 17.000 Radkilometer/Jahr. Da ging dann schon was.

Ich würde dennoch vorsichtig starten und Gas geben kannste immer noch. :wink:
Mir geht es gar nicht um Frankfurt, dafür ist der Zug längst abgefahren. Ich werde wie geplant mit 5:30-:40/km loslaufen und hoffen, dass ich es halbwegs nach Hause bringen kann. Sollte hinten raus flotter gehen, nehme ich es gerne mit, nur dran glauben vermag ich nicht wirklich. (bin auch alle meine confidence builder Einheiten nicht gelaufen, da ich sorge hatte dann die Form bis Frankfurt und drüber hinaus nicht halten zu können)
Mir geht es auch nicht darum irgendwelche Prognosen um zu setzen. Interessant finde ich die Zahlen jedoch um die Entwicklung/Tendenz/Trend des Trainings abzuschätzen und frage mich halt schon, woher das kommt. Ich müsste halt auch echt mal die ganzen Tempi anziehen um zu sehen, ob es der Körper annimmt, es wirklich eine so große Entwicklung gab.
Klar, das Radfahren trägt einiges dazu bei. Jedoch bin ich auf dem Rad ja auch nicht gerade sonderlich Leistungsstark. Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit einem langjährigen (und sehr durchtrainierten) Rennradfahrer und irgendwie meinte ich dann beiläufig "ich bin halt nicht so leistungsstark". Der hat sich dann ziemlich dran aufgehangen und kam immer wieder drauf zurück, weil er das "nicht leistungsstark" mir nicht abnehmen wollte. 🫣️ Ich hab einfach daher auch das Gefühl, das ich mich beim Laufen damit rausrede, dass es doch vom radeln kommt. Und beim Radfahren, dass die Fitness vom Laufen ist. 😅️

@Dude77 Auch von mir gute Besserung.

Bei mir heute nur Erholung.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84928
Catch-22 hat geschrieben: 19.10.2026, 20:04 (...) ich müsste halt auch echt mal die ganzen Tempi anziehen um zu sehen, ob es der Körper annimmt, es wirklich eine so große Entwicklung gab.
(...) Ich hab einfach daher auch das Gefühl, das ich mich beim Laufen damit rausrede, dass es doch vom radeln kommt. Und beim Radfahren, dass die Fitness vom Laufen ist. 😅️
Also jetzt sicherlich nicht die richtige Taktik für Frankfurt :wink:, , aber aus genau diesen Gründen bin ich durchaus Fan davon, hin und wieder bei irgendwelchen "unwichtigen" Wettkämpfen entgegen jeglicher Vernunft doch mal viel zu schnell auf volles Risiko anzulaufen, und dann einfach mal zu schauen was passiert. In den meisten Fällen wird das vermutlich im großen Einbruch enden, aber dann hat das zumindest das Körpergefühl geschult bezüglich wie es sich anfühlt, wenn man wirklich zu schnell unterwegs ist. Und manchmal endet das in der Erkenntnis, dass man offenbar doch viel fitter ist als man dachte. :wink: (Bin bei sowohl meiner 10er wie auch meiner HM-PB komplett Kamikaze, eigentlich viel zu schnell gestartet und konnte dann das Tempo entgegener jeglicher Erwartung doch annähernd bis zum Ende halten. :haeh:)

Jetzt nicht speziell auf doch bezogen, sondern ganz allgemein, insbesondere bei vielen so halb-ambitionierten Läufern mit wenig WK-Erfahrung habe ich sehr häufig den Eindruck, dass sie im WK deutlich schneller laufen könnten, wenn sie sich nur trauen würden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar

84929
Dude77 hat geschrieben: 19.10.2026, 19:07
Schmerzmittel würde ich erst nehmen, wenn ich chronische Schmerzen bekomme. Ist das falsch?
Falsch und richtig sind da nicht die richtigen Kategorien. Es ist riskant und die Empfehlungen lauten anders, weil so das Risiko für chronische Schmerzen steigen kann, also wenn man die Schmerzen aushält. Es gibt da allerdings keine gute Studienlage zu und Du hast ja auch eine Ärztin im Hause. :wink:

Ich persönlich würde die Schmerzen immer sehr konsequent behandeln. Chronische Nervenschmerzen durch Herpes Zoster sind keine Bagatelle, sondern können Grund für massive Minderung der Lebensqualität, Berufsunfähigkeit und Suizidalität sein. Demgegenüber sind wenige Wochen konsequente Schmerztherapie in der Regel das deutlich kleinere Risiko.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84930
Dartan hat geschrieben: 19.10.2026, 20:22 Jetzt nicht speziell auf doch bezogen, sondern ganz allgemein, insbesondere bei vielen so halb-ambitionierten Läufern mit wenig WK-Erfahrung habe ich sehr häufig den Eindruck, dass sie im WK deutlich schneller laufen könnten, wenn sie sich nur trauen würden.
Also ich neige im WK fast immer dazu mich zu überschätzen. Liege zwar selten komplett daneben aber so ganz ohne Einbruch hinten raus habe ich es auch nie hinbekommen. 🫣️ Der letzte WK war aber auch im vorigen Läuferleben.
Meine aber, dass es früher bei mir auch schon so war, dass ich bewusst eine Weile mit einem höheren Belastungsgefühl laufen musste, um einen Leistungssprung umsetzen zu können bzw. nicht zu versäumen.

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