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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

61901
leviathan hat geschrieben:Das setzt aber voraus, daß Du über alle Tempobereiche eine sehr ähnliche Effizienz hättest. Schnelles Laufen hängt aber insbesondere am Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus. Und ich glaube, daß dieser bei sehr geringen Tempi einfach nicht mehr funktioniert. Und dann läufst Du nicht mehr aus den Fußgelenken. Dann hat es eigentlich gar nichts mehr mit Laufen zu tun, sondern wird Arbeit. Das kann man doch nicht wollen :P
nein, ich meine natürlich nur in einem bestimmten Arbeitsbereich. Dass die Kurve S-förmig ist, ist klar. Aber in einem bestimmten Bereich nahezu linear. Aber siehe voriger Kommentar: hatte einen Denkfehler drin.

61902
D-Bus hat geschrieben:Pro Pfund
1 Meile = 1,609 m
1,4 s/Meile = 0,8 s/km

1 Pfund = 0,454 kg
Pro kg:
0,8 / 0,454 s/km = 1,92 s/km

Dann beachte, dass die 1,4 s/Meile/Pfund sich aufs Gesamtgewicht beziehen, und Greif spricht explizit nur von Fettabnahme.

Ein Beispiel nach Waage (die echten Fettwerte liegen ca. 40% höher):
10,8% bei 73 kg -> 7,88 kg Fett
8,3% bei 69 kg -> 5,73 kg Fett
Fettabnahme: 2,15 kg
Laut Greif bei 40 min auf 10 km: 2,5% schneller, 6 s/km
Laut Artikel: 4 x 1,92 s/km -> 7,7 s/km schneller

Schlussfolgerung: Greif verspricht weniger, als man denkt, und als in dem RW-Artikel steht.
Mittlerweile denke ich sogar, dass es - ohne zu berücksichtigen ob es Fett, Wasser oder Muskeln sind - pro kg und km nicht mehr als eine Sekunde, allerhöchstens 1.5 Sekunden ausmacht.

61903
Fusio hat geschrieben:Mittlerweile denke ich sogar, dass es - ohne zu berücksichtigen ob es Fett, Wasser oder Muskeln sind - pro kg und km nicht mehr als eine Sekunde, allerhöchstens 1.5 Sekunden ausmacht.
Danke, jetzt schmeckt das Stückchen Kuchen gleich viel besser als ohnehin schon :teufel:
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61904
Fusio hat geschrieben:Mittlerweile denke ich sogar, dass es - ohne zu berücksichtigen ob es Fett, Wasser oder Muskeln sind - pro kg und km nicht mehr als eine Sekunde, allerhöchstens 1.5 Sekunden ausmacht.
Ist das Deine persönliche Erfahrung? Du schreibst "mittlerweile" glaubst Du... Das liest sich als ob Du experimentiert hast.
nix is fix

61905
leviathan hat geschrieben:Ist das Deine persönliche Erfahrung? Du schreibst "mittlerweile" glaubst Du... Das liest sich als ob Du experimentiert hast.
Ja Levi, dies gilt natürlich vor allem für mich. Ich laufe jetzt schon lange und habe eine Vergangenheit als Radfahrer. Mittlerweile habe ich schon einige Male mehrere kg abgenommen und wieder zugenommen und der Leistungsunterschied war so gross nicht bei gleichbleibendem Training. Am meisten habe ich es bergauf gespürt, da machen 5kg mehr oder weniger doch einiges aus.

61906
Fusio hat geschrieben:Am meisten habe ich es bergauf gespürt, da machen 5kg mehr oder weniger doch einiges aus.
Ich merke wirklich jedes einzelne Kilo sehr deutlich. Bergauf, in der Ebene und teils auch bergab. Komischerweise werde ich sprichwörtlich hungriger je dünner ich bin. Ich muss nur aufpassen, daß mein Immunsystem mitspielt. Da ist die Grenze von hungrig zu völlig satt fließend :P

Ich versuche das aber nicht auszureizen, sondern hau rein, was geht. Ich habe einfach viel größere Angst vor Unterversorgung oder einem Ermüdungsbruch als vor dem Ausreizen der letzten zwei Sekunden auf den Kilometer. Bei dem Trainingsvolumen kann da schnell unerwünschtes passieren.
nix is fix

61907
leviathan hat geschrieben: Ich versuche das aber nicht auszureizen, sondern hau rein, was geht. Ich habe einfach viel größere Angst vor Unterversorgung oder einem Ermüdungsbruch als vor dem Ausreizen der letzten zwei Sekunden auf den Kilometer. Bei dem Trainingsvolumen kann da schnell unerwünschtes passieren.
Gibt es Anzeichen einer Unterversorgung? Ich habe mich letztens mal wieder auf eine Wage gestellt und festgestellt, dass ich nur noch 58kg wiege bei einer Körpergrösse von 176. Ich esse eigentlich immer wenn ich hungrig bin. Also versuche nicht Gewicht zu verlieren. Eher im Gegenteil. Kann da unbemerkt ein Mangel entstehen oder meldet sich der Körper wenn etwas fehlt?
Strava


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61908
Hagenthor hat geschrieben:Gibt es Anzeichen einer Unterversorgung?
Eigentlich nicht. Ich habe aber mindestens zweimal die Erfahrung gemacht, daß ich sehr anfällig für Erkältungen werde, wenn mein KF Anteil ins bodenlose fällt.
Kann da unbemerkt ein Mangel entstehen oder meldet sich der Körper wenn etwas fehlt?
Häufig merkt man ja erst zu spät, wenn irgendwas fehlt. Deine 58kg bei 176 Größe lesen sich schon extrem wenig. Das ist ein BMI von deutlich unter 20. Ich sehe wirklich ziemlich ausgemergelt aus. Allerdings habe ich bei 174 einige Kilo mehr. Und mein KF Anteil ist noch nicht grenzwertig, aber nicht unendlich weit davon weg. Aber klar, wenn Du so veranlagt bist und dann noch gern solche Monstertouren unternimmst, kannst Du das kaum wieder kompensieren.
nix is fix

61909
Greif und auch andere Autoren empfehlen ja, nicht unter 10% KF-Anteil zu kommen (gilt für Männer! bei Frauen waren es glaube ich 20%).

Eben aus dem von Levi genannten Grund, das Immunsystem wird zu schwach, wenn der Körper zu wenige Reserven hat.
Der Körper ist dann in einer Art Alarmstimmung und verwendet einiges an Energie, den "Versorgungsengpass" zu überwinden. Dabei werden alle "überflüssigen" Funktionen und Gewebe beseitigt, um das Gehirn ausreichend mit Nahrung versorgen zu können. Das ist schon blöd, wenn dann aber noch eine Bazille anklopft, kapituliert der Körper schon mal und ein leichter Schnupfen wird zur großen Grippe - nicht sehr empfehlenswert!
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61910
Thema Pacing:
beim WK letzte Woche habe ich 1,6km mit 180hm in 7:52er Pace überwunden, nächsten Monat stehen 300hm in einer 2km Steigung an.

Wie angehen? Klar trainiere ich jetzt die kommenden 3 Wochen vermehrt hm, ich muss allerdings auch einigen Umfang machen.
Ich überlege, ob ich die Steigung einfach flotter hochgehe, da bin ich in 8:15er PAce unterwegs und spare mir einiges an Kraft.

Mein "Problem" ist, dass die Steigung bei km 3 von 27 losgeht, wenn ich mich da abschieße, ist das Rennen vorbei..

Mit DL-Pace von 5:30 anlaufen, die 2km bergauf @8:00 traben und dann 22km @TDL-Pace von ca 5:12.
Das würde eine 2:26h ergeben, das wäre letztes Jahr um Platz 250 von über 830 Teilnehmern.


Klingt das halbwegs nach einem Plan?

Wie würdet ihr das Training angehen?

Reine "Berg-TEs" oder einfach ordentlich hm in die Langen einbauen (z.B. 300hm bei einem 25km LR?)

Bisher habe ich meist um die 150-200hm in meinen langen Läufen, allerdings etwas verteilt und nicht durchgehend...


Sollte ich einen reinen bergauf-(T)DL in meine Routine einbauen?
Wie würdet ihr das angehen?

Sorry für die doofe Frage, hm hauen einfach ordentlich rein und ich habe Angst, dass mir dann für die Wochen-km die Luft ausgeht...



Heute steht erst einmal wieder Langintervalltraining am Programm, 3x4km @5:00. Könnte mir da aber auch vorstellen, @5:30 zu laufen und hm zu integrieren... Wie viele wären dann Sinnvoll?? Immer diese Entscheidungen!
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61911
feu92 hat geschrieben:Greif und auch andere Autoren empfehlen ja, nicht unter 10% KF-Anteil zu kommen (gilt für Männer! bei Frauen waren es glaube ich 20%).
Die Aussage finde ich sehr komisch. Als ich vor 7 Jahren mal meinen Fettanteil messen liess, kam 7% KF-Anteil raus. Das mit vergleichsweise wenig Sport. Derzeit liege ich garantiert tiefer. Um 10% zu erreichen müsste ich vermutlich komplett auf Bewegung verzichten und täglich über meinen Hunger hinaus essen.
leviathan hat geschrieben:Häufig merkt man ja erst zu spät, wenn irgendwas fehlt. Deine 58kg bei 176 Größe lesen sich schon extrem wenig. Das ist ein BMI von deutlich unter 20. Ich sehe wirklich ziemlich ausgemergelt aus. Allerdings habe ich bei 174 einige Kilo mehr. Und mein KF Anteil ist noch nicht grenzwertig, aber nicht unendlich weit davon weg. Aber klar, wenn Du so veranlagt bist und dann noch gern solche Monstertouren unternimmst, kannst Du das kaum wieder kompensieren.
Danke für die Info! Dann werde ich nach dem angedachten Herbstmarathon vorerst auf kürzere Einheiten setzen und versuchen das Gewicht wieder zuzulegen.
Strava


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61912
Du misst doch stets deinen Puls. Ich würde das als 30 km -WK sehen, und die HF dementsprechend zwischen 80 und 88% der HFmax halten (im Schnitt vielleicht 82 - 84%?), da 30 km für dich doch arg lang sind.
Du kannst das schön beim TDL üben, den du auf einer welligen Runde läufst. Da kann man auch variieren, indem man nicht nur Runden läuft, sondern auch mal gezielt in der Talsohle startet und oben aufm Hügel endet.
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

61913
Hagenthor hat geschrieben:58kg wiege bei einer Körpergrösse von 176.
BMI von 18.7%, d.h. an der unteren Grenze des Normalgewichts nach WHO. Da würde ich mir keine Gedanken machen, sondern mich freuen (liege grade bei 20,6%, ca. 2 kg über meinem damals üblichen WK-Gewicht).
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

61914
Hagenthor hat geschrieben: Danke für die Info! Dann werde ich nach dem angedachten Herbstmarathon vorerst auf kürzere Einheiten setzen und versuchen das Gewicht wieder zuzulegen.
Ich wollte Dir das auf keinen Fall ausreden. Dafür macht Dir das auch einfach viel zu viel Spaß. Du sollst nur aufpassen, daß Du das ausreichend kompensierst und im Hinterkopf hast. Mit guten Fetten (fette Fische, Öle) kann man auch eine wenig besser die Kalorien nachschieben. Und gerade bei Deinen langen und entspannten Touren greifst Du eh auf einen passablen Anteil an Fetten zurück. Mit KH müsstest Du dann fast nachstopfen :)

Übrigens finde ich allein schon aus Essensgründen eine Ironmanvorbereitung wirklich heftig.
nix is fix

61915
feu92 hat geschrieben:Thema Pacing:
beim WK letzte Woche habe ich 1,6km mit 180hm in 7:52er Pace überwunden, nächsten Monat stehen 300hm in einer 2km Steigung an.

Wie angehen? Klar trainiere ich jetzt die kommenden 3 Wochen vermehrt hm, ich muss allerdings auch einigen Umfang machen.
Ich überlege, ob ich die Steigung einfach flotter hochgehe, da bin ich in 8:15er PAce unterwegs und spare mir einiges an Kraft.
Die Steigung zu Beginn kannst du eigentlich nur zu schnell hochgehen/laufen. Daher würde ich dir eher zu hochgehen statt traben raten. So verhinderst du ein zu schnelles angehen. Zeit verlierst du dadurch kaum. Ich nehme an, dass weitere kleinere Steigungen folgen. Die würde ich tendenziell eher hoch traben um den Rhytmus zu behalten. Aber am besten probierst du das einfach aus. Du lebst ja in einer tollen Berglauf-Umgebung.
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61916
Hagenthor hat geschrieben:Die Aussage finde ich sehr komisch. Als ich vor 7 Jahren mal meinen Fettanteil messen liess, kam 7% KF-Anteil raus. Das mit vergleichsweise wenig Sport. Derzeit liege ich garantiert tiefer. Um 10% zu erreichen müsste ich vermutlich komplett auf Bewegung verzichten und täglich über meinen Hunger hinaus essen.


Danke für die Info! Dann werde ich nach dem angedachten Herbstmarathon vorerst auf kürzere Einheiten setzen und versuchen das Gewicht wieder zuzulegen.
Vl hast du eine sehr aktive Schilddrüse? Soll es geben... Ein Bekannter macht 3 Tage lang täglich 100 Liegestütze und hat direkt ordentlich sichtbare Muskeln an den Oberarmen und den Schultern. Macht er mal ein paar Tage keine, ist es aber auch gleich wieder weg^^

Er kann auch essen, was und soviel er will und nimmt einfach nicht zu. Waren mal gemeinsam im Urlaub und der Kerl hat echt jeden Tag reingehauen, was das Zeug hält und kam leichter zurück, als er hin ist... die Differenz habe ich ihm abgenommen, war kein guter Tausch :peinlich:
D-Bus hat geschrieben:Du misst doch stets deinen Puls. Ich würde das als 30 km -WK sehen, und die HF dementsprechend zwischen 80 und 88% der HFmax halten (im Schnitt vielleicht 82 - 84%?), da 30 km für dich doch arg lang sind.
Du kannst das schön beim TDL üben, den du auf einer welligen Runde läufst. Da kann man auch variieren, indem man nicht nur Runden läuft, sondern auch mal gezielt in der Talsohle startet und oben aufm Hügel endet.
Guter Tipp, danke! Das mit der habe ich mir so ähnlich gedacht, darum flach = TDL. 30km sind das längste überhaupt, ich bin bisher max 25km gelaufen. Einen oder 2 30er werde ich davor aber noch machen.
Das mit den Hügeln ist so eine Sache.... Die haben hier entweder <50hm oder >1500hm :D
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61917
D-Bus hat geschrieben:Linear? Geschwindigkeit vs. HF oder Pace vs. HF?

Wenn ich mal als Beispiel Daniels' vdot = 49 nehme (HM in 1:33:08 bei 4:25/km):
65% 70% 75% 80% 85% 90% 95% 99%
6:17 5:46 5:19 4:57 4:38 4:21 4:07 3:56
Dann wird die Pace bei gleich bleibenden 5%-HF-Steigerungen immer langsamer schneller:
0:00 0:31 0:27 0:22 0:19 0:17 0:14 0:11
Hier die Läufe aus 2022 geplottet. Da ist alles dabei von 4-35km, die meisten um 12km. Komplette Läufe, also kein Ein-/Auslaufen oder IV-Pausen herausgestoppt und alle Höhen und Tiefen des Jahres. Ich habe sie lediglich nach der Greifformel höhennormalisiert.
Für mich sieht das ziemlich linear aus (r^2=0.728) . Mir ist klar, dass es bei höheren Herzfrequenzen (fehlen mangels WKs) oder deutlich langsameren Läufen sich verändert, aber im Bereich von 75-85% ist das erstaunlich stabil.

61918
Hagenthor hat geschrieben:Als ich vor 7 Jahren mal meinen Fettanteil messen liess, kam 7% KF-Anteil raus. Das mit vergleichsweise wenig Sport. Derzeit liege ich garantiert tiefer.
Bist du dir denn bei der Genauigkeit der damaligen Messung sicher? Und auf wieviel % schätzt du den Wert dann aktuell?
Laut Wikipedia sind 3% lebensnotwendig und Profi-Bodybuilder haben (knapp) 5%.
Und wenn man sich Bilder von denen ansieht, ist das schon sehr extrem.
Bitte nicht falsch verstehen. Kenne dich ja nicht real und bei deinem BMI und Leistungen wird der Kfa definitiv niedrig sein, aber deutlich unter 7% ist schon ne Hausnummer.

Aber wenn du mit deinem derzeitigen Gewicht/Kfa klar kommst und keine erhöhte Infektanfälligkeit oder Abgeschlagenheit verspürst, würde ich auch nicht versuchen Gewicht anzufuttern. Wozu auch?
Never touch a running system :D

@feu: würde der Empfehlung von D-Bus beipflichten und nach Puls pacen.

@training: die üblichen bummeligen 10km @4:22 bei 71% Hfmax
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61922
feu92 hat geschrieben:Habe mir gerade selbst eine Radaufhängung a la Zwift gebaut, kann jetzt also mein altes Rad während dem Fernsehen treten :nick:
Irgendwie tue ich mir schwer dabei mir vorzustellen, wie man (mit vertretbaren Aufwand) eine Rolle / einen Radtrainer selbst bauen will? :gruebel: Und falls du damit einfach meinst, du hast dein Rad irgendwie so aufgebockt dass das Hinterrad frei drehen kann, dann kannst du auch einfach mit den Beinen ein wenig in der Luft rumstrampeln, dürfte ungefähr den selben Trainingseffekt haben... :zwinker5:

61923
Dartan hat geschrieben:Irgendwie tue ich mir schwer dabei mir vorzustellen, wie man (mit vertretbaren Aufwand) eine Rolle / einen Radtrainer selbst bauen will? :gruebel: Und falls du damit einfach meinst, du hast dein Rad irgendwie so aufgebockt dass das Hinterrad frei drehen kann, dann kannst du auch einfach mit den Beinen ein wenig in der Luft rumstrampeln, dürfte ungefähr den selben Trainingseffekt haben... :zwinker5:
vor Allem wo es für alte Räder und alte Mädchen doch DAS hier gibt; Dank Tipp hier aus dem Faden @Dartan :winken:


Susi sagt (und Edit schreibt ) und immerhin haben wir , also die "Rolle & ich" inzwischen ca. 750km zusammen... wobei seit nun fast 1em Jahr der Pascullino den alten Pseudominiaturrenndrahtesel quasi auch hier ausgebotet hat :steinigen:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...

Ansichten einer Unbedarften :)

61925
Ähm, dkf aka Kampfhoppel aka Wackeldackel*, war das Teil ja auch zuerst nicht gewohnt :uah: und die ersten Anfänge lagen bei 4 Minuten quasi in "Intervallen" mit Dauerseitstütz (Ellbogen rechts und links im Türpfosten verankert :klatsch: :peinlich:

Die längste Einheit inzwischen lag bei 1h30 und das Teil steht bei Gebrauch immer noch im Türrahmen** ( Sicherheit geht vor :) ) aber :prof:

- muss mich inzwischen längst nicht mehr abstützen
- das längste am Stück, ohne auch nur einen einzigen kurzen "Rempler" war mal ganz knapp unter einer Stunde :geil:
- ist gut für die Koordination -> siehe *
- für die kurzen Rempler -> siehe **
:winken:


PS
gab einmal eine recht lustige Situation a la "wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung" ...

bin mit dem Hinterrad von der Rolle gerutscht und hing damit mit den kurzen Beinen noch immer in der Luft und kam auch noch nicht auf den Fußboden (ich muss auf die seitliche Schiene steigen, um auf Rolle & Rad zu kommen (Dackel eben :D )

Najedenfalls hing dkf, das unbedarfte Wesen dann ein paar Denkminuten lang da oben, den linken Ellbogen am Türrahmen, das Rad halb auf der Rolle, halb auf dem Fußboden, bis ich dann irgendwie den Abstieg hinbekommen hab :zwinker2:

PPS
-> https://www.youtube.com/watch?v=UQmuPuRsjSw :love2:

61926
Ich habe inzwischen auch so einen, jedoch deutlich älteren Semesters, dafür mit Lenkerhalterung. Gefunden für "zu verschenken" bei ebay Kleinanzeigen drin quasi um die Ecke von mir. Platziert ist es im Keller, bisher aber nur Probefahrten drauf gemacht. Wartet auf seinen Einsatz in der dunklen Jahreszeit.

61928
feu92 hat geschrieben:Vl hast du eine sehr aktive Schilddrüse?
Ob die Schilddrüse sehr aktiv ist, weiss ich nicht. Bei uns liegt das niedrige Körpergewicht in der Familie. Ist also genetisch bedingt.
D-Bus hat geschrieben:BMI von 18.7%, d.h. an der unteren Grenze des Normalgewichts nach WHO. Da würde ich mir keine Gedanken machen, sondern mich freuen (liege grade bei 20,6%, ca. 2 kg über meinem damals üblichen WK-Gewicht).
Vielen Dank für den Link und die Grafiken. Aktuell sehe ich bei mir auch keine Probleme. Allerdings habe ich über die Sommermonate 2kg abgenommen und ich habe mich gefragt, wie viel ist in Ordnung und ab wann sieht es kritisch aus. Daher auch die Idee im Winter so zu trainieren, dass eine Gewichtszunahme möglich ist und ich nächsten Sommer wieder Reserven für lange Touren habe.
Christoph83 hat geschrieben:Bist du dir denn bei der Genauigkeit der damaligen Messung sicher? Und auf wieviel % schätzt du den Wert dann aktuell?
Wie genau die Messung damals war, weiss ich nicht. Das war im Fitnesscenter auf einer Waage wo ich Hände und Füsse an Sensoren halten musste.

Ich habe etwas improvisiert die Caliper Methode angewandt und komme aktuell ca. auf 5-6% Körperfett.
Strava


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61929
Dartan hat geschrieben:Irgendwie tue ich mir schwer dabei mir vorzustellen, wie man (mit vertretbaren Aufwand) eine Rolle / einen Radtrainer selbst bauen will? :gruebel: Und falls du damit einfach meinst, du hast dein Rad irgendwie so aufgebockt dass das Hinterrad frei drehen kann, dann kannst du auch einfach mit den Beinen ein wenig in der Luft rumstrampeln, dürfte ungefähr den selben Trainingseffekt haben... :zwinker5:
Pfff, da kennst du mein altes Rad schlecht^^ (schwer zu treten)
Und in der Luft herumstrampeln wäre noch immer besser, als gar nichts zu tun....
Ist meine Idee für Ruhetage, muss also nicht der große Sport sein.
Einfach ein bisschen die Beine bewegen und regenerieren vom harten Nicht-Training :D
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61930
feu92 hat geschrieben:Pfff, da kennst du mein altes Rad schlecht^^ (schwer zu treten)
Und in der Luft herumstrampeln wäre noch immer besser, als gar nichts zu tun....
Ist meine Idee für Ruhetage, muss also nicht der große Sport sein.
Einfach ein bisschen die Beine bewegen und regenerieren vom harten Nicht-Training :D
Jeder wie er mag. Und ja, natürlich besser als gar nichts. :zwinker5: Dir sollte aber bewusst sein, dass Radfahren komplett ohne Widerstand von der Belastung her wirklich nur ganz knapp über nichts tun liegt, selbst gemütliches Spaziergehen dürfte deutlich fordernder sein. Und mit 'richtigen' Radtrainer - egal ob mit oder ohne Zwift - hat das kaum was gemein.

Apropos Nicht-Training, bei mir gestern plangemäß Trainingspause und heute früh gerade mal 11km regenerativ, äh sorry, meinte natürlich "normal/easy/locker". (11.1km 184HM @5:07/km) Tapering ist noch immer einfach nur langweilig... :schlafen:

Und ihr so?

61931
Dartan hat geschrieben:Jeder wie er mag. Und ja, natürlich besser als gar nichts. :zwinker5: Dir sollte aber bewusst sein, dass Radfahren komplett ohne Widerstand von der Belastung her wirklich nur ganz knapp über nichts tun liegt, selbst gemütliches Spaziergehen dürfte deutlich fordernder sein. Und mit 'richtigen' Radtrainer - egal ob mit oder ohne Zwift - hat das kaum was gemein.
+1

Ich schätze irgendwas um 25 Watt wenn feu92 nicht das Hinterrad so weit absenkt, dass es am Fußboden schleift :D

61932
feu92 hat geschrieben:Pfff, da kennst du mein altes Rad schlecht^^ (schwer zu treten)
Also so ein Rad kann man auch mal reinigen und fetten. Und wenn das nichts bringt soll Tretlager auswechseln auch möglich sein :zwinker4:

61933
Generator anschließen und zum Aufladen von Akkus verwenden.
Ist der Generator groß genug, hat er auch eine ordentliche Bremswirkung. :)
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

61934
blende8 hat geschrieben:Generator anschließen und zum Aufladen von Akkus verwenden.
Ist der Generator groß genug, hat er auch eine ordentliche Bremswirkung. :)
@Steffen
Hattest du nicht noch ein altes, schwer gängiges Dynamo übrig?
Und wenn wir schon dabei sind, funktioniert der neue Dynamo wie gewünscht oder doch eine andere Lösung?

61935
blende8 hat geschrieben:Generator anschließen und zum Aufladen von Akkus verwenden.
Ist der Generator groß genug, hat er auch eine ordentliche Bremswirkung. :)
Hehe – diese Lösung könnte für die kommenden Monate aus anderen Gründen sehr interessant werden …
"Fahr' schneller, das Licht wird dunkler …!" :hallo:

61937
Catch-22 hat geschrieben:@Steffen
Hattest du nicht noch ein altes, schwer gängiges Dynamo übrig?
Und wenn wir schon dabei sind, funktioniert der neue Dynamo wie gewünscht oder doch eine andere Lösung?
Mist, den alten Dynamo hab ich entsorgt. Wäre aber eine gute Idee gewesen.

Danke der Nachfrage. Neuer Dynamo funktioniert gut. Musste den neulich nutzen, Akkulampe war wider Erwarten leer.

Ansonsten gibt es ja noch für die Nabe eine Widerstandslösung. Hat ein Kumpel von mir für Fahrten mit seiner Frau.

61939
Dartan hat geschrieben: Und ihr so?
Bei mir war heute wieder Tempo angesagt: 12 x (200 m @ 48 s, 200 m TP). Leider konnte ich diese nicht auf der Bahn absolvieren, da das Stadion anderweitig genutzt wurde, und bin auf ein naheliegendes Fußballfeld ausgewichen. Von daher sind die Distanzen nicht exakt, aber vom Gefühl sollte es gepasst haben und ich bin die Wiederholungen zwischen 45.6 und 48.2 s gelaufen. Morgen gibt es dann wahrscheinlich wieder eine Fahrradtour.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 21:42 (01/2021), 10k - 43:40 (02/2022), HM - 1:38:04 (10/2019), M - 3:32:48 (04/2022)

61943
Obacht:
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und hier wiederum die meisten durch ... Stürze! :prof:
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

61947
blende8 hat geschrieben:Obacht:
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und hier wiederum die meisten durch ... Stürze! :prof:
Ummm, tja, bin gestern vom Pferd gefallen. Zum ersten Mal seit 1976. Damals war das Fallen nie ein Problem, aber nu kann ich nicht mal humpeln, obwohl nix gebrochen zu sein scheint. :gruebel:
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

61950
@Christoph83, zunächst auch erstmal noch herzlichen Glückwunsch von mir zu deiner pb! Allerdings verstehe ich auch sehr gut, dass du wegen der Zeit recht enttäuscht bist. Ich hätte dich aufgrund deines Trainings bei sub34 gesehen und ich bin recht sicher, dass du das selbst aus der Marathonvorbereitung raus eigentlich auch drauf haben müsstest. Ein "schlechter" Wettkampf muss ja nicht gleich heißen, dass die Vorbereitung irgendwie falsch war, aber die Tipps von Leviathan klingen für mich auch sehr vielversprechend. Evtl. hast du dir auch zu viel Druck gemacht und zudem einen schlechten Tag erwischt. Der Tempolauf zuvor zeigt ja, was du mal so eben laufen kannst, wenn es ohne großen Druck abläuft.

@Leviathan, ich habe es bisher hier nicht rausgelesen, aber steht bei dir in absehbarer Zeit eigentlich auch ein Marathon, oder ein anderer Wettkampf an?

Hier erstmal noch meine letzte Trainingswoche, insgesamt 70 km

Montag: -
Dienstag: 10 km in 4:29 min/km
Mittwoch: 5 km in 3:35 min/km, insgesamt 7 km
Donnerstag: 20 km in 4:25 min/km
Freitag: 4 x 1000 (3:10) und 4 x 200 (34 Sekunden) P 2 und 1:00
Samstag: 10 km in 4:38 min/km
Sonntag: 15 km in 4:14 min/km

Nach der vorigen Woche mit 150 km sollte die Woche schon etwas ruhiger werden, aber 100 km sollten es eigentlich schon sein. Am Mittwoch sollten es eigentlich 3 x 5, oder 12 km am Stück werden, aber ich hatte dann auf einmal Bauschmerzen die mich ausgebremst hatten und der Hals war vorher schon etwas kratzig, sodass ich doch früh abgebrochen hatte. Freitag sollte es eigentlich auch mehr werden, aber auf der Bahn fand irgendeine Laufveranstaltung einer Schule statt und mit fast 100 Erstklässlern wollte ich mir dann doch nicht die Bahn teilen, bzw. ihnen auch nicht in die Quere kommen. :zwinker2: Ich muss allerdings gestehen, dass ich durch diese paar etwas flotteren 200er schon gut Muskelkater die nächsten beiden Tage hatte. Nach dem Marathon kommen die öfter mal wieder ins Programm.

War aber gar nicht so schlimm, dass ich mich doch etwas mehr geschont hatte als geplant, denn heute wollte ich noch mal 7-6-5-4-3-2-1 km im MRT laufen. Ist ja ein guter Gradmesser denke ich. Wenn man das hinbekommt, kann der Marathon gar nicht so schlecht werden.

Geworden sind es dann aber nur 7-6-5-4-1 km in 3:34 min/km, insgesamt 30 km (vorher und zwischendurch je 1 km) in 3:47 min/km. Um es so gleichmäßig wie möglich hinzubekommen, bin ich das ganze auf der Bahn gelaufen, also 75 Runden. :D Die erste halbe Stunde hatte es ziemlich stark geschüttet und die Bahn stand die ganze Zeit komplett unter Wasser, vor allem die innere Bahn. Dementsprechend hat das Wasser ununterbrochen von unten gespritzt und ich war natürlich die ganze Zeit über durchgenässt. Da war ich am Anfang auch schon am Überlegen das ganze abzubrechen, aber irgendwie lief es halt ganz gut und ich dachte mir mental wäre das ja auch ein ganz gutes Training es bei diesen Bedingungen durchzuziehen.

Es hat ja dann aber leider auch nicht ganz geklappt. Die 4 km am Ende waren dann wirklich schon ziemlich hart, aber ich hatte da noch fest vor es durchzuziehen. Nach dem ersten km der geplanten 3 km hatte ich allerdings von einer auf die andere Sekunde einen starken stechenden Schmerz im Rücken und konnte es auf keinen Fall weiterlaufen. Ich bin kurz noch getrabt und habe mich dann schnell dazu entschieden einfach nur noch die 30 km in langsamem Tempo vollzumachen.

Es war auf jeden Fall super hart zum Ende hin, aber ich rede mir ein, dass ich es ohne die Rückenprobleme hätte durchziehen können. Allerdings traten diese ja vermutlich nur auf, weil die Belastung doch sehr hoch war... Ich habe auch schon gemerkt wie mein Laufstil vom Gefühl her nicht mehr ganz so locker war.

Ist an der einen Einheit sicherlich nicht so einfach das abzuschätzen, aber sagen wir einfach mal das war jetzt die Generalprobe für den Marathon. Denkt ihr mit 3:35 min/km als MRT übernehme ich mich da? Bzw. seid ihr auch schon mal sowas wie 7-6-5-4-3-2-1 km gelaufen und wenn ja wie lief der Marathon dann hinterher bei euch?

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