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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Bei mir heute was verrücktes:
9x 20m in 37,6sek mit ca 2min Trabpause

Beim 8. Antritt haben sich die Waden gemeldet, nach dem nächsten habe ich dann auf den letzten verzichtet. War auch so schon unvernünftig genug, wollte aber wieder mal schnell laufen. Ist gelungen, ein 200er in 34,2 sek :daumen:
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Gute Besserung D-Bus!

@V-Runner: Toll, dass du hier mitschreibst. Dein Training ist sehr beeindruckend. Vorallem die MRT Einheit ist brutal.

@Me: Heute wollte ich 15km im MRT machen. Allerdings war ich noch sehr verdieselt und habe das Training daher spontan umgesgellt. 8km gesteigerter Tdl von 4.00 bis 3.35, im Schnitt 3.47min/km. Anschliessend noch 2', 2x1' und 4x30" schnell um wieder etwas Spritzigkeit zu erlangen. Die HF ausserordentlich tief, was vermutlich auf die Vorermüdung durch die lange Radfahrt am Sonntag zurückzuführen ist.

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@V-Runner: Was für eine brutale Einheit: 75 Runden auf der Bahn und dann noch bei solchem Mistwetter :geil:
30km und davon 23km Tempo sind schon enorm und für mich kaum vorstellbar. Gut, es war MRT-Pace, aber dennoch ...
Bei mir sind so 16km, evtl. noch 18km an Tempo die max. Grenze, ansonsten hätte ich doch Bedenken, dass es orthopädisch zu heftig und riskant wird.
Aber dennoch Respekt, allein schon rein mental eine enorme Leistung! :daumen:
Schwer zu beurteilen, ob du dich bei 3:35/km MRT-Pace im WK evtl. übernehmen könntest,- kommt auch auf Bedingungen u. Tagesform an, aber unrealistisch wird das sicher nicht sein. Evtl. erstmal etwas langsamer anlaufen u. dann sehen, ob es passt ...

Bei mir heute auch Intervalltraining (auf schneller Asphaltrunde),- bin da immerhin auf 15km an Tempostücken gekommen.
"Treppe rauf und runter": 1km/2km/3km/2km/1km/1km/2km/3km mit ca. 2,5 bis 3,5Min. TP`s.
Pace HM-RT-15k(Schwelle) bis 10k-Pace bei den 1000ern und 2000ern.
Nach längerer Zeit mal wieder deutlich schneller als MRT-Pace gelaufen,- dass war erst noch ungewohnt und begann etwas zäh, wurde dann aber besser.
Der progressive 36er von Sonntag steckte natürlich auch noch etwas in den Beinen.
Die 1000er lagen so zwischen 3:50 und 3:54/km; die 2000er zwischen 3:53 und 3:57/km und die beiden 3000er zw. 3:57 und 3:58/km (also noch unter 12 Min., immerhin). HF lag so zwischen 87 und 93%
War schon ganz ordentlich, auch wenn ich noch nicht wieder in die schnelleren Pace-Bereiche zu Zeiten meiner Bestform vordringen konnte,- hatte ich aber auch nicht erwartet. Etwas hapert es noch immer an der Lauf-Motorik u. Schrittlänge.
Auf jeden Fall aber ne sinnvolle Einheit zur Formsteigerung, denke ich mal.

@Holger: So ein Pech, auch von mir gute Besserung :besserng:
PB Marathon: 02:57,20h (Münster, Sept.2019) HM-Splits: 01:28,34 / 01:28,46; AK-Platz 6
50.Hermannslauf April 2022: 02:16,37 (31,1km Trail, ca. 520 HM; 700M. Gefälle); AK-Platz 4 (von über 400 in AK 55)
49.Rennsteig-Supermarathon Mai 2022: 06:47,56h (73,9km, 1835 HM) Gesamtplatz 46; AK-Platz 3
60. Marathon Essen, Okt. 22: 03:08,22h (AK-Platz 3)

PB Halbmarathon: 01:25,10h (Nov. 2019, DJK-Halbmarathon Gütersloh)
PB 10km: 39:00 (März 2020; Trainingslauf); 9,2km: 35:51 (Isselhorster Nacht)
Rothaarsteig-Trail-Marathon (835 Höhenmeter), Okt. 2019: 3:18:00h (AK-Platz 1; Gesamt-Platz 11)



"Wenn du nicht anfängst, besser werden zu wollen, hörst du auf, gut zu sein!" (Martin Luther)

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V-Runner hat geschrieben: Bzw. seid ihr auch schon mal sowas wie 7-6-5-4-3-2-1 km gelaufen und wenn ja wie lief der Marathon dann hinterher bei euch?
Ich bin mal 30km @ 3:29 gelaufen. War aber komplett ohne Verpflegung. Den Marathon bin ich dann in einer 3:30er Pace gelaufen. Da war ich aber schon leicht drüber. In der Retrospektive würde ich das definitiv nicht mehr machen. 30km am Stück absolut nicht nötig, um einen angemessenen Reiz zu setzen und sie sind m.E. deutlich zu viel, um den Reiz schnell zu verdauen. Mit anderen Worten passabler Reiz und hoher Preis.
@Leviathan, ich habe es bisher hier nicht rausgelesen, aber steht bei dir in absehbarer Zeit eigentlich auch ein Marathon, oder ein anderer Wettkampf an?
Aktuell trainiere ich just for fun. Marathon will ich erst nächstes Frühjahr wieder laufen. Die M50 lockt :)

Weil auch Nicolas mal 200er gemacht hat und Du ja auch so schwärmst. Ich hatte mittag einen sehr lockeren Dauerlauf im Gelände 13km (230HM) 4:26er Pace bei Puls 134. Und genau so hat es sich angefühlt. Einfach genial. Abends wollte ich auch etwas für die Motorik machen. Ging dann 14km flach mit 10x(30s schnell/3min easy). Diesmal bin ich schneller gelaufen als letzte Woche. Im Schnitt lagen die die schnellen Abschnitte trotz ein paar Hügeln und Kurven unter 2:40, die Pausen im Schnitt bei 4:15. Power war super. Ich bin aber nur so schnell gelaufen wie es sich noch locker und entspannt angefühlt hat. Im letzten Durchgang habe ich wieder etwas gedrückt und war in Richtung 2:30er Pace unterwegs. Das war aber mein motorisches Limit. Darüber wäre ich definitiv verkrampft. Diese Einheiten sind extrem wichtig für mich, weil sie das Gefühl für schnelles Laufen vermitteln.
movingdet65 hat geschrieben: War schon ganz ordentlich, auch wenn ich noch nicht wieder in die schnelleren Pace-Bereiche zu Zeiten meiner Bestform vordringen konnte,- hatte ich aber auch nicht erwartet. Etwas hapert es noch immer an der Lauf-Motorik u. Schrittlänge.
Da geht's den Menschen wie den Leuten :wink:
Wir müssen einfach etwas für die Motorik tun. Und Du bist ja nochmal 5 oder 6 Jahre älter als ich. Für uns ist das wohl der größte limitierende Faktor.

War aber auch so eine starke Einheit.
nix is fix

61955
leviathan hat geschrieben:Ich bin mal 30km @ 3:29 gelaufen. War aber komplett ohne Verpflegung. Den Marathon bin ich dann in einer 3:30er Pace gelaufen. Da war ich aber schon leicht drüber. In der Retrospektive würde ich das definitiv nicht mehr machen. 30km am Stück absolut nicht nötig, um einen angemessenen Reiz zu setzen und sie sind m.E. deutlich zu viel, um den Reiz schnell zu verdauen. Mit anderen Worten passabler Reiz und hoher Preis.
Du bist dann also auch dementsprechend 30 km am Stück gleichmäßig im Marathontempo gelaufen? Ich würde nämlich schon meinen, dass das dann noch mal eine ganze Spur heftiger ist als etwa die von mir geplanten 28 km (also 7 bis 1 km), bzw. die von mir gelaufenen 23 km, bei welchen ja auch immer eine Erholung zwischen war.

30 km am Stück im MRT mal eben so im Training zu laufen, darauf hätte ich dann doch eher verzichtet und damit bis zum Marathon gewartet. :D Oder anders gesagt, ich glaube auch nicht, dass ich dazu in der Lage wäre. Und als nötig, oder sinnvoll, würde ich das in Hinsicht auf eine gute Marathonzeit ja auch nicht ansehen. Aber die Strecken die man im MRT im Training zurück legt, sollte man über das Training hin weg sicherlich schon nach und nach verlängern, bis zu einem gewissen Maße.

61956
Ob jetzt 30km im MRT am Stück oder 28km von 7 auf 1 im 1er Schritt - beides zu heftig und nicht nötig IMHO. Kann gut gehen, kann aber auch in die Hose gehen. Ich sage immer: 'Am Limit entscheidet dann der Zufall' :)

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Ihr seid komisch.... meinen Kommentar bezüglich selbstgebauter Radrolle verpflückt ihr ausführlich, aber diesen Tippfehler lässt ihr unkommentiert stehen:
feu92 hat geschrieben:9x 20m in 37,6sek mit ca 2min Trabpause
Kein blöder Witz bezüglich "bist du da auf allen vieren rückwärts gekrabbelt" oder dergleichen, ich bin schwer enttäuscht :D


Heute spüre ich die 200er ordentlich in den Beinen, da wird es Zeit für das Rad.
Apropos.... als ich das am Montag meinem Schwiegerpapa gezeigt habe, hat er ähnlich skeptisch wie ihr reagiert.
Die Folge: er hat mir seinen alten TacxT-2650 geschenkt :geil: Der gehört heute "installiert" ergo aufgebaut und getestet...


@Darth: maximaler Tretwiderstand 700 Watt, ist das genug? :zwinker4:
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61959
V-Runner hat geschrieben:Du bist dann also auch dementsprechend 30 km am Stück gleichmäßig im Marathontempo gelaufen? Ich würde nämlich schon meinen, dass das dann noch mal eine ganze Spur heftiger ist
Beides. Ich wollte nur sagen, daß die Prognosekraft schon in eine Richtung zeigt. Da kann es aber durchaus Abweichungen geben. Und man sollte den Preis nicht vergessen, den man zahlt.
Aber die Strecken die man im MRT im Training zurück legt, sollte man über das Training hin weg sicherlich schon nach und nach verlängern, bis zu einem gewissen Maße.
Die Frage ist nun, wo dieses Maß ist. Ich denke für die meisten von uns liegt das bei ca. 15km +/-.
Fusio wirft zwar keine Zahl in den Äther, geht aber auch in eine Richtung weit weg von 30km.

Ich würde heute wohl eher sowas machen wie:

5x(0,5km@HMRT/2,5km@MRT) oder 4x (3km@MRT/1km@HMRT). Das macht Dich auf der Stoffwechselseite etwas flexibler und macht den Lauf abwechslungsreicher. Und (zumindest ist das mein Empfinden) es ist deutlich leichter verträglich als so lange Sachen @ MRT. Da kann Canova schreiben, was er will :D
nix is fix

61960
Steffen42 hat geschrieben:Gute Besserung und schnelle Genesung, D-Bus!
+1
Du musst Levi doch nicht wirklich alles nachmachen und dich ständig außerhalb vom Laufen verletzen... :nene: :zwinker5:
feu92 hat geschrieben:Ihr seid komisch.... meinen Kommentar bezüglich selbstgebauter Radrolle verpflückt ihr ausführlich
War ja gar nicht böse gemeint. Zuerst dachte ich wirklich, du hast dein Rad irgendwie so aufgebockt dass das Hinterrad frei drehen kann. Und da ginge der Trainingseffekt wirklich gegen null, was mir aber z.B. vor der Anschaffung eines Trainers und dem Befassen mit der Materie so gar nicht unbedingt klar gewesen wäre.

Mit dem Selbstbauen einer freien Rolle hatte ich nicht gerechnet, :respekt2: vor dem Aufwand :daumen: . Ganz unironisch ehrlich wäre ich auf das Resultat gespannt gewesen. Einerseits bezüglich Stabilität. So eine freie Rolle ist ja eh schon für Fortgeschrittene und ich würde mich vermutlich nicht mal drauf trauen. Und selbstgebaut ist ja noch mal ein ganz anderes Kaliber. :uah: (Und auch wirklich nicht ganz ungefährlich, wenn sich da in voller Fahrt was löst macht das sicher keinen Spaß... :kruecke: ) Und andererseits bezüglich Haltbarkeit. Wenn man das tatsächlich aus Nudelhölzern baut, also ohne sinnvolle Lager in den Achsen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen dass das auch nur die erste längere Fahrt überlebt... :gruebel:
feu92 hat geschrieben:@Darth: maximaler Tretwiderstand 700 Watt, ist das genug? :zwinker4:
Für alles außer harte Sprints garantiert, und für die Mehrheit der Leute hier (inklusive mir :peinlich: ) wohl sogar für Sprints. :daumen:

@Training
Heute bei frostigen 4°C :tocktock: das übliche Pfitzinger "Dress Rehearsal", also 11km mit 3km MRT. Lief ganz ordentlich, die MRT-Kilometer wurden mit 4:17/km einen Ticken zu flott, und auch der Rest war wohl etwas flotter als vorgesehen, aber irgendwas muss man ja gegen das Unterkühlen unternehmen... :noidea: (Insgesamt: 11km @4:35/km mit 3km @4:17/km)

61961
Fusio hat geschrieben:Ob jetzt 30km im MRT am Stück oder 28km von 7 auf 1 im 1er Schritt - beides zu heftig und nicht nötig IMHO. Kann gut gehen, kann aber auch in die Hose gehen. Ich sage immer: 'Am Limit entscheidet dann der Zufall' :)
+1
So heftige Sachen bin ich nie gelaufen und würde ich auch gar nicht überleben...
Selbst die "abgespeckte" 7-6-5-4-1 @MRT finde ich schon heftig. Machbar bestimmt, aber sinnvoll? Vielleicht ja, aber mit ner gewissen Portion Risiko ist das dann schon verbunden. Muss man halt abwägen, was man bereit ist in die Waagschale zu werfen und was die Schale an Gewicht trägt.
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Dartan hat geschrieben:+1
Du musst Levi doch nicht wirklich alles nachmachen und dich ständig außerhalb vom Laufen verletzen... :nene: :zwinker5:
[/B])
Zumindest nicht den allergrößten Mist. Von mir auch gute Besserung! Wird es langsam besser?
Mit dem Selbstbauen einer freien Rolle hatte ich nicht gerechnet, vor dem Aufwand . Ganz unironisch ehrlich wäre ich auf das Resultat gespannt gewesen.
Ich war völlig geplättet und beeindruckt. Das Resultat und die ersten Berichte hätten mich auch interessiert :nick:
Für alles außer harte Sprints garantiert, und für die Mehrheit der Leute hier (inklusive mir ) wohl sogar für Sprints.
Den höchsten Wert den ich jemals in die Rolle programmiert hatte, waren 450W für die 30s Intervalle. 700W liest sich monströs. Und ich halte mich eigentlich für einen etwas überdurchschnittlichen Radfahrer :peinlich:
Heute bei frostigen 4°C das übliche Pfitzinger "Dress Rehearsal", also 11km mit 3km MRT.
Wie geht die Woche jetzt weiter?
Übrigens geben wir uns die Klinke in die Hand. Ich werde von Freitag bis Sonntag in Reichenberg sein. Kann man dort gut laufen gehen? Den Mainradweg habe ich schon ausgemacht. Da wäre die Frage in welche Richtung es sinnvoller ist.
nix is fix

61963
Christoph83 hat geschrieben:+1
So heftige Sachen bin ich nie gelaufen und würde ich auch gar nicht überleben...
Selbst die "abgespeckte" 7-6-5-4-1 @MRT finde ich schon heftig. Machbar bestimmt, aber sinnvoll? Vielleicht ja, aber mit ner gewissen Portion Risiko ist das dann schon verbunden. Muss man halt abwägen, was man bereit ist in die Waagschale zu werfen und was die Schale an Gewicht trägt.
Definitiv. Wenn nun aber jemand einen HM in der Vorbereitung läuft, ist das noch härter. Hier könnte die Frage sein, ob das on top kommt oder als Ersatz. Ich bin dreimal den Daniels Elite Plan gelaufen. Das war richtig heftig. Mit etwas Glück machen einen die erste oder vielleicht sogar noch die ersten beiden dieser Einheiten (sind noch härter) etwas besser. Aber irgendwann zahl man ein. Und das irgendwann ist näher als man denkt und hofft :zwinker2:
nix is fix

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leviathan hat geschrieben: Den höchsten Wert den ich jemals in die Rolle programmiert hatte, waren 450W für die 30s Intervalle. 700W liest sich monströs. Und ich halte mich eigentlich für einen etwas überdurchschnittlichen Radfahrer :peinlich:
Du hast doch auch einen Tacx Neo, richtig?
Wenn du da mal nichts einprogrammierst, sondern bei freier Fahrt (vielleicht bei 2-3% Steigung) voll reinhältst, würde es mich überraschen, wenn da nicht ein (deutlich) vierstelliger Wattwert rauskommt.
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61965
Hoppla, überlesen: auch von mir schnelle Genesung an Holger!


Darth, das war Spaß :) Ich hatte es ja wirklich sehr ungenau hingeschrieben und finde es wahnsinnig nett, dass ihr da hinterfragt und mir Tipps gebt! :daumen:
Fettes Danke dafür!


Nun, der Kosten-Nutzen-Faktor geht ehrlich gesagt gegen 0. Kosten hatte ich fast keine, hatte altes Holz übrig und habe das verwendet. Die Nudelhölzer haben mich 2x4€ gekostet. Was ich als "Kosten" sehe, ich der Aufwand... Das Projekt hat mich etwa 2 Stunden bauen + eine Fahrt zum Möbelhaus gekostet.

Der Nutzen: nun. ich habe es am Montag natürlich gleich getestet. War natürlich eine wacklige Angelegenheit, bin nur locker gefahren.
Wenn ich mich da wirklich anstrengen möchte, ist mir das auch zu riskant. Schwiegerpapa hat das ähnlich gesehen, von daher... Problem gelöst :D
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Christoph83 hat geschrieben:Du hast doch auch einen Tacx Neo, richtig?
Wenn du da mal nichts einprogrammierst, sondern bei freier Fahrt (vielleicht bei 2-3% Steigung) voll reinhältst, würde es mich überraschen, wenn da nicht ein (deutlich) vierstelliger Wattwert rauskommt.
Ich weiß nicht mal wie man den ERG Modus ausschaltet. Ich finde den einfach geil. Du musst Dich um nix kümmern. Ok, Du verlernst das Radfahren komplett. Da muss man dann eben mal raus. Habe ich dieses Jahr leider zu selten gemacht. Das ist aber wieder ein gutes Zeichen, daß ich sehr viel gelaufen bin :)
nix is fix

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feu92 hat geschrieben: Kein blöder Witz bezüglich "bist du da auf allen vieren rückwärts gekrabbelt" oder dergleichen, ich bin schwer enttäuscht :D
Es ist mir unglaublich schwer gefallen einen Kommentar mir zu verkneifen. Ich hatte jedoch gehofft, du reichst noch ein Bild von Rollentrainer nach und wollt dich nicht all zu sehr necken. :D
Der Nutzen: nun. ich habe es am Montag natürlich gleich getestet. War natürlich eine wacklige Angelegenheit, bin nur locker gefahren.
Wenn ich mich da wirklich anstrengen möchte, ist mir das auch zu riskant. Schwiegerpapa hat das ähnlich gesehen, von daher... Problem gelöst :D
Freie Rolle ist halt wacklig, sogar mit Lenkerhalterung muss ich da aufpassen, sonst neigt sich das Rad zur Seite. :peinlich:
Mit einer schwer gängigen Kurbel sicher auch nicht angenehm, da man schon gleichmäßig und auch eine mindest Tempo treten muss, damit die Kreiselkräfte das Rad auf der Rolle stabilisieren.


Auch von mit gute Besserung @D-Bus.

61968
Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich bei einem geborgten Rennrad mal mit ca 820 Watt gesprintet bin.
Also laut dem Radcomputer, bitte keine Fragen zu Modell oder Rad.... War ein richtiger Flitzer von einem ambitionierten Hobbyradsportler (Top 100 beim Ötztal Radmarathon :geil: ). Waren dann um die 56 km/h beim all out Sprint auf der Geraden (flach)

Fazit: ich komme mit 700 Watt sicher locker aus, wenn ich da einfach mal 1h lang strampeln will. :D

Wenn ich jemals so ein Interesse habe, dass Zwift für mich interessant wird, muss ich ohnehin in ein gutes Rad investieren... Und dann soll es nicht an einem neuen Rollentrainer mit mehr Watt scheitern :zwinker4:
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61969
leviathan hat geschrieben:Wie geht die Woche jetzt weiter?
Original nach Pfitzinger: Do 8km Recovery, Fr 8km Recovery mit 6x100m Strides, Sa 6km Recovery

Die Strides werde ich weglassen, da ich die komplette Vorbereitung keine gemacht habe und jetzt ein dämlich Zeitpunkt wäre damit anzufangen. Ansonsten muss ich mal schauen, was sich Rund um Anreise etc. so ergibt. Letztlich wird es wohl einfach auf jeweils irgendwas zwischen 5 und 10km regenerativ an allen drei Tagen hinauslaufen.
leviathan hat geschrieben:Übrigens geben wir uns die Klinke in die Hand. Ich werde von Freitag bis Sonntag in Reichenberg sein. Kann man dort gut laufen gehen? Den Mainradweg habe ich schon ausgemacht. Da wäre die Frage in welche Richtung es sinnvoller ist.
Ist die Frage was für eine Art Wege du bevorzugst? Für eher wellige Waldwege, alles zwischen "Waldautobahn" und (moderaten) Single-Trails – was ja mutmaßlich genau in dein Beuteschema fallen dürfte – würde es sich anbieten direkt nördlich von Reichenberg im Waldgebiet zu laufen, im Dreieck zwischen Reichenberg / Kist / Steinbachtal ist alles von unzähligen Waldwegen durchzogen. (Im Zweifelsfall bei Routenplanung an https://www.strava.com/heatmap#14.07/9. ... 44/hot/run orientieren.)

Mainradweg ist super zu laufen, flach und durchwegs Asphalt. Aber da musst du halt erst nach Würzburg runter und einmal über den Main. (Auf der westlichen Mainseite kann man prinzipiell auch laufen, aber der 'echte' Mainradweg liegt dort östlich und ist schöner/besser zu laufen.) Richtung ist prinzipiell egal, beide Richtungen gehen gut. Praktischer wäre vermutlich Richtung Ochsenfurt, da du ansonsten bald durch Würzburg musst, wo die Wegführung etwas komplizierter und mit mehr Unterbrechungen ist. Das Stück zwischen Würzburg und Ochsenfurt ist übrigens meine totale Standardstrecke für alle meine flachen Läufe, inklusive dem heute früh. :D

61970
feu92 hat geschrieben: Wenn ich jemals so ein Interesse habe, dass Zwift für mich interessant wird, muss ich ohnehin in ein gutes Rad investieren... Und dann soll es nicht an einem neuen Rollentrainer mit mehr Watt scheitern :zwinker4:
Warum ein gutes Rad. Ich habe dort mein Rennrad, daß ich mir 2004 zugelegt habe. Ist doch dafür genial. Ich habe auf dem Teil im Winter ganz schön was abgerissen. Was ich jetzt tauschen werde, ist der Sattel.

@Dart: Danke für die Tipps. Das schau ich mir an.

Bzgl. Deiner Strides kann ich das nachvollziehen. Aber auch Du hast nicht gerade optimale Spannung in der Muskulatur. Lauf doch anstatt der Strides einfach 3x1min @ 5km-10km RT. Das ist kurz genug, um nicht zu belasten und lang genug, um Spannung in die Wade zu bringen. Irgendwas in die Richtung würde ich schon machen.
nix is fix

61971
Schon wieder ungenau geschrieben... Wenn ernsthaftes Indoortraining für mich interessant wird, benötige ich DAVOR ein gutes Rad für OUTDOOR.

Momentan fahre ich nicht sportlich rad, sondern nütze es nur als Verkehrsmittel.
Ausnahme sind gemütliche Radtouren um die 20 km/h mit meiner Verlobten :P
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61973
leviathan hat geschrieben:Abends wollte ich auch etwas für die Motorik machen. Ging dann 14km flach mit 10x(30s schnell/3min easy). Diesmal bin ich schneller gelaufen als letzte Woche. Im Schnitt lagen die die schnellen Abschnitte trotz ein paar Hügeln und Kurven unter 2:40, die Pausen im Schnitt bei 4:15. Power war super. Ich bin aber nur so schnell gelaufen wie es sich noch locker und entspannt angefühlt hat. Im letzten Durchgang habe ich wieder etwas gedrückt und war in Richtung 2:30er Pace unterwegs. Das war aber mein motorisches Limit. Darüber wäre ich definitiv verkrampft. Diese Einheiten sind extrem wichtig für mich, weil sie das Gefühl für schnelles Laufen vermitteln.
Diese Einheit bin ich übrigens wieder in den Tempo Next gelaufen. Ich wollte das mal probieren. Zu Beginn und teilweise zwischendrin war es noch feucht. Da fühlen sich die Schuhe wirklich nicht gut an. Wo sie mich völlig überrascht hatten, waren die schnellen Passagen. Man konnte immens hoch drehen und der Abdruck war erste Sahne. Normalerweise merke ich am nächsten Tag immer etwas Spannung auf der Achillessehne. Nicht Schmerzen, sondern einfach Spannung. Aber auch hier scheinen die Schuhe trotz (für mich) sehr hohem Tempo sehr schonend zu sein. Aber der Vortrieb ist einfach sensationell. Am liebsten würde ich mittlerweile alles in den Schuhen laufen.

Die Adidas Adios Pro hatte ich am Sonntag probiert im Gelände. Da konnte ich keinen Unterschied zu den Boston oder den Adios 5 erkennen. Schöner, aber auch irgendwie normaler Schuh.

Eigentlich hätte ich gern den Deviate Elite getestet. Aber dafür war es mir zu matschig. Die Next%, die Alphafly und die Metaracer rufen auch schon :nick:
nix is fix

61974
leviathan hat geschrieben:Die Adidas Adios Pro hatte ich am Sonntag probiert im Gelände. Da konnte ich keinen Unterschied zu den Boston oder den Adios 5 erkennen. Schöner, aber auch irgendwie normaler Schuh.
Wirklich einen Adizero Adios Pro, also mit hoher Sohle? (1er, 2er oder 3er Version?) Oder einen Adizero Pro, also der flache Schuh mit irgendwie Carbon?

(Habe ich schon mal erwähnt, dass die Adidas Abteilung die sich die Namen ausdenkt komplett besoffen sein muss...? :gruebel: )

61975
Dartan hat geschrieben:Wirklich einen Adizero Adios Pro, also mit hoher Sohle? (1er, 2er oder 3er Version?) Oder einen Adizero Pro, also der flache Schuh mit irgendwie Carbon?
Der mit der flachen Sohle. Den anderen habe ich nicht. Auf jeden Fall sieht der eher aus wie ein Boston8 oder ein Adios5. Und genauso läuft er sich auch. Ich konnte da wirklich keinen Unterschied erkennen. Kann aber auch sein, daß man das auf Waldwegen nicht so merkt. Auf jeden Fall ist der Tempo (ohne Carbon) eine ganz andere Liga. Der Deviate Elite trägt sich auch ganz anders.
nix is fix

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