Aber 5h-Läufer sind doch auch Spitzenläufer... oder willst Du jetzt was anderes behaupten.caramba hat geschrieben:Ergo sind die internationalen Wettkampfregeln für solche „Veranstaltungen“ anwendbar?
Für die Spitzenläufern auf jeden Fall.![]()
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Um ausnahmsweise was Unproduktives in diese Diskussion einzubringen: Wenn mir jemand bei ner Laufveranstaltung mit Paceansagen via Smartphone auf den Senkel geht, dann würde ich ihm das einfach laut und deutlich sagen. Möglicherweise findet dann ein Umdenken beim Beschämten statt.
Und ganz ehrlich: Die 10€ für ne Casio Stoppuhr sollten neben kostenpflichtigen Laufapps, Kompressionsstrümpfen, Gels, Pülverchen und Riegelchen doch drin sein, oder? Ist außerdem praktischer, weil zuverlässiger. Was, wenn beim Smartphone der Empfang gestört ist und die Pace falsch angesagt wird? Ich kann es mir auch überhaupt nicht vorstellen, ohne Uhr zu laufen, sondern mich auf eine Stimme verlassen zu müssen, die ich im Zweifel im Lärm gar nicht mehr höre.
Und ganz ehrlich: Die 10€ für ne Casio Stoppuhr sollten neben kostenpflichtigen Laufapps, Kompressionsstrümpfen, Gels, Pülverchen und Riegelchen doch drin sein, oder? Ist außerdem praktischer, weil zuverlässiger. Was, wenn beim Smartphone der Empfang gestört ist und die Pace falsch angesagt wird? Ich kann es mir auch überhaupt nicht vorstellen, ohne Uhr zu laufen, sondern mich auf eine Stimme verlassen zu müssen, die ich im Zweifel im Lärm gar nicht mehr höre.
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Wenn die mit Haile, Mo oder sonst wer im selben Wettkampf sind. Was denn sonst?Rolli hat geschrieben:Aber 5h-Läufer sind doch auch Spitzenläufer... oder willst Du jetzt was anderes behaupten.

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"Peter Greif: Marathonläufer sind die modernen Helden. Sie brauchen keine dicken Muskeln und auch keine bildschönen Frauen vor Ungeheuern retten. Es reicht, die Furcht erregende Distanz einfach nur zu schaffen, dann ist man das Tagesgespräch der gesamten Büroetage. Und da die Laienbevölkerung jedes Durchkommen honoriert, ist eine sportliche Statusanhebung eigentlich einfach. Auch wer unterwegs ein paar Kilometer geht, bleib dennoch "the local hero". Und da weniger als ein Prozent der Bevölkerung einen Marathon schafft, ist ein Marathonläufer in seinem Status auch kaum angreifbar. Er bleibt immer der positive Exot. Zumal jeder Laie, aus der Historie begründet, auch den Lauf um das eigene Leben im Hintergrund mitdenkt."
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Mal ehrlich, was geht hier vor?
Ladendiebstahl? Unsportliches Verhalten? Beschämend? Umdenken?
LOL! Zähme euch, es sind langsam all zu bunte Darstellungen.
Diese Regelung ist absurd. Ist absurd auf leise Musik angewendet und um so mehr auf das blosses Verwenden eines Smartphones als Laufuhr. Diese Regelung wird weltweit von nicht Profi (Leute wie ich, nicht wie ihr, natürlich) als ungerecht und unverständlich empfunden. Die wird auch deswegen irgendwann mal abgeschafft. Diese IAAF kümmert sich nämlich NICHT um Leute wie mich, sondern um den Spitzenathleten. Es ist daher nicht verwunderlich, das deren Regelungen nicht komplett auf Hobbyläufer passen können.
Wenn ein Volkslauf (hiess es auch nicht so auf eurer Sprache?) für Leute wie mich offen ist, dann muss auch an deren niedrigen Niveau passen. Und ich möchte mit Laufapp laufen. Nicht Gel, nicht Riegelchen, nicht Pulverchen. Laufapp. Schadet es jemanden? Nein.
Niemand sollte unkritisch Regelungen annehmen, hier ist deutlich ein Fehler dabei.
Ladendiebstahl? Unsportliches Verhalten? Beschämend? Umdenken?
LOL! Zähme euch, es sind langsam all zu bunte Darstellungen.
Diese Regelung ist absurd. Ist absurd auf leise Musik angewendet und um so mehr auf das blosses Verwenden eines Smartphones als Laufuhr. Diese Regelung wird weltweit von nicht Profi (Leute wie ich, nicht wie ihr, natürlich) als ungerecht und unverständlich empfunden. Die wird auch deswegen irgendwann mal abgeschafft. Diese IAAF kümmert sich nämlich NICHT um Leute wie mich, sondern um den Spitzenathleten. Es ist daher nicht verwunderlich, das deren Regelungen nicht komplett auf Hobbyläufer passen können.
Wenn ein Volkslauf (hiess es auch nicht so auf eurer Sprache?) für Leute wie mich offen ist, dann muss auch an deren niedrigen Niveau passen. Und ich möchte mit Laufapp laufen. Nicht Gel, nicht Riegelchen, nicht Pulverchen. Laufapp. Schadet es jemanden? Nein.
Niemand sollte unkritisch Regelungen annehmen, hier ist deutlich ein Fehler dabei.
Trotz aller Mühe kann ich Deutsch NICHT korrekt schreiben, sorry! Ich bin unwiderruflich aus Italien.
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Erstens bin auch ich Hobbyjogger auf niedrigem Niveau, und halte mich an die Regeln;resistenza italiana hat geschrieben:Es ist daher nicht verwunderlich, das deren Regelungen nicht komplett auf Hobbyläufer passen können.
Wenn ein Volkslauf (hiess es auch nicht so auf eurer Sprache?) für Leute wie mich offen ist, dann muss auch an deren niedrigen Niveau passen. Und ich möchte mit Laufapp laufen. Nicht Gel, nicht Riegelchen, nicht Pulverchen. Laufapp. Schadet es jemanden?
zweitens sehe ich nicht, wieso die Regeln nicht auf uns passen sollten;
drittens kann ein Telefon durchaus schaden (Beispiele wurden gegebenen, die du ignoriert hast);
viertens willst du dir durch einen geplanten Regelverstoß einen Vorteil verschaffen, behauptest aber andererseits, dass es dir nicht auf das Wettkampfergebnis ankommt. Warum willst du dann mogeln? Und warum willst du dann überhaupt an einem Wettkampf teilnehmen?
@bones: das hat sich jetzt überschnitten. Du hast recht, dass das hier bzgl. der Fadenerstellerin sinnlos ist. Ich bin dann mal wieder raus.
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming
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Stimmt! Warum boykottieren wir die Veranstaltungen mit den schwachsinnigen Regel nicht. Fahre einen Tag später nach Berlin und laufe da alleine die 42km. So sparrst Du sogar 100 Euro. Und die Urkunde kannst Du Dir auch selbst ausdrucken. Das nennt sich dann "resistenza italiana"-Berliner-Marathon. Und die Regel stellst Du selber auf.
Man kann sogar alle (Teilnehmeranzahl: 1) dazu zwingen einen Smartphone und Kopfhörer zu tragen. (obwohl im Straßenverkehr, auch als Fußgänger, ist das verboten... glaube ich)
Man kann sogar alle (Teilnehmeranzahl: 1) dazu zwingen einen Smartphone und Kopfhörer zu tragen. (obwohl im Straßenverkehr, auch als Fußgänger, ist das verboten... glaube ich)
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Off Topic:crsieben hat geschrieben:Deine Art kotzt mich an.
Ab auf die Ignorier-Liste, das hätte ich viel früher tun sollen,
zu dem Thema gerade guten Artikel gelesen: warum so denkende Leute für uns eine Gefahr sind.
Flüchtlinge: Das Grundgesetz steht über der Bibel und dem Koran
@resistenza italiana, ist nicht an Dich gerichtet.
Gruß
Rolli
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Die willkürliche Aneinanderreihung von verwendeten Begriffen ist kein Argument.resistenza italiana hat geschrieben:Mal ehrlich, was geht hier vor?
Ladendiebstahl? Unsportliches Verhalten? Beschämend? Umdenken?

Ansonsten: Es haben doch jetzt viele Leute hier Beispiele gegeben, die ein solches Verbot rechtfertigen (verringerte Aufmerksamkeit und dadurch erhöhte Gefährdung anderer Teilnehmer, möglicher Wettbewerbsvorteil gegenüber Teilnehmern ohne Telefon usw.). Diese Beispiele mögen bei dir im Einzelfall nicht zutreffen (wobei das auch diskutabel ist), die Regel existiert aber nunmal. Es gibt aber auch noch einen weiteren, für mich sehr einleuchtenden Grund, warum es dieses generelle Verbot gibt: Wenn die Regel dahingehend geändert wird, dass in wie von dir beschriebenen Ausnahmefällen die Nutzung des Mobiltelefons doch gestattet sein soll (nur mit leiser Musik, nur zur Aufzeichnung der gelaufenen Strecke) würde das zu einem für den Veranstalter nicht zu stemmden Mehraufwand führen, was Kontrollen der Mobiltelefonbenutzung angeht. Die Regel wäre folglich nicht mehr praktikabel und die Veranstalter würden sich zu Recht darüber beklagen. Im Zweifel würde dieser Mehraufwand sich dann in den Meldegebühren niederschlagen, was wiederum den Teilnehmern stinken würde, auch zu Recht. Deshalb hält man es simpel, schließlich ist es eine Sportveranstaltung und trotz Event-Charakter kein Fun-Lauf.
Und so ungern ich so Sachen wie "Find' dich damit ab." selbst höre, so treffend ist dieser Hinweis hier. Du musst ja nicht mitlaufen. Eine Veranstaltung besuchen und sich den für alle geltenden Regeln zu widersetzen, weil es einem gerade so passt, wäre unsozial.
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Was natürlich Quatsch ist. Selbstverständlich steht für Christen die Bibel bzw. für Muslime der Koran über dem Grundgesetz. Das ist gut und richtig so, und dazu bekennt sich das Grundgesetz auch ausdrücklich.Rolli hat geschrieben:zu dem Thema gerade guten Artikel gelesen: warum so denkende Leute für uns eine Gefahr sind.
Flüchtlinge: Das Grundgesetz steht über der Bibel und dem Koran
Der FAZ-Schreiberling suggeriert erstens, daß Bibel und Koran einerseits und Grundgesetz andererseits zwangsläufig miteinander kollidieren und daß zweitens Flüchtlinge zunächst mal auf der falschen Seite stehen und deshalb von uns irgendwelche Belehrungen benötigen.
Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!
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Es wurde oft genug erklärt, warum das doch der Fall sein kann.resistenza italiana hat geschrieben:Und ich möchte mit Laufapp laufen. Nicht Gel, nicht Riegelchen, nicht Pulverchen. Laufapp. Schadet es jemanden? Nein.
tut ja auch niemand. Zumindest ich halte die Regel 1. für vernünftig und würde sie 2. - wenn ich meine Überzeugung einmal ändern sollte - kritisieren. Dazu würde ich aber nicht in einem Internetforum herumjammern und die nonkonformistische Heldin raushängen lassen, indem ich mich über die Regel hinwegsetze.resistenza italiana hat geschrieben:Niemand sollte unkritisch Regelungen annehmen,
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Weise Entscheidung. Bitte halte dich daran. Dann brauchst du dich nicht aufzuregen.crsieben hat geschrieben:Deine Art kotzt mich an.
Ab auf die Ignorier-Liste, das hätte ich viel früher tun sollen,

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Und wiederum nicht – wegen dem Lärm.kobold hat geschrieben:Es wurde oft genug erklärt, warum das doch der Fall sein kann.
Sie ist trotz allem ausdauernd, ruhig und höflich geblieben (resistenza italiana), etwas was viele hier nicht von sich behaupten können.tut ja auch niemand. Zumindest ich halte die Regel 1. für vernünftig und würde sie 2. - wenn ich meine Überzeugung einmal ändern sollte - kritisieren. Dazu würde ich aber nicht in einem Internetforum herumjammern und die nonkonformistische Heldin raushängen lassen, indem ich mich über die Regel hinwegsetze.

Zum Rumjammern und nonkonformistische Heldin: Soll sie darauf eingehen, wenn sie möchte.
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Mal sehen was passiert, wenn ich mich oute, dass ich schon ein paar mal mein Händy dabei hatte 
Der Grund war allerdings der, dass ich mich im Ziel schneller mit jemandem verständigen/verabreden konnte
Und dann nahm ich auch an Läufen teil, bei denen das Mitführen eines eingeschalteten Händys zur Pflichtausrüstung gehörte.
Gruss Tommi

Der Grund war allerdings der, dass ich mich im Ziel schneller mit jemandem verständigen/verabreden konnte

Und dann nahm ich auch an Läufen teil, bei denen das Mitführen eines eingeschalteten Händys zur Pflichtausrüstung gehörte.
Gruss Tommi
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Wo steht im GG, dass Gesetze in der Bibel und im Koran über dem GG stehen?aghamemnun hat geschrieben:Was natürlich Quatsch ist. Selbstverständlich steht für Christen die Bibel bzw. für Muslime der Koran über dem Grundgesetz. Das ist gut und richtig so, und dazu bekennt sich das Grundgesetz auch ausdrücklich.
Der FAZ-Schreiberling suggeriert erstens, daß Bibel und Koran einerseits und Grundgesetz andererseits zwangsläufig miteinander kollidieren und daß zweitens Flüchtlinge zunächst mal auf der falschen Seite stehen und deshalb von uns irgendwelche Belehrungen benötigen.
Und ich fände das nicht gut wenn das so wäre.
Beispiel 1: Erste der 10 Gebote widerspricht dem Grundgesetz, und es ist gut so.
Und von "zwangsläufig" habe ich da nichts gelesen.
Wenn Du "anders sein" mit "auf der falschen Seite stehen" assoziierst... das finde ich natürlich nicht gut.
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Ich bin auch schon mal 57km/h durch die Stadt gefahren (58km/h habe ich nicht gewagt) das bedeutet nicht, dass ich die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht verstehe oder nicht befolgen will.dicke_Wade hat geschrieben:Mal sehen was passiert, wenn ich mich oute, dass ich schon ein paar mal mein Händy dabei hatte
Der Grund war allerdings der, dass ich mich im Ziel schneller mit jemandem verständigen/verabreden konnte
Und dann nahm ich auch an Läufen teil, bei denen das Mitführen eines eingeschalteten Händys zur Pflichtausrüstung gehörte.
Gruss Tommi
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Siehste, und ich verstehe die Regel und das Händyverbot auch. Wenn ich es allerdings nicht benutze, es eventuell sogar ausschalte um den Akku zu schonen, dann verstoße ich immer noch zu 100 % gegen die Regel. Dennoch verursacht mir das keine schlaflosen Nächte, da ich es ja nicht benutze und damit dem Sinn dieser Regel nicht zuwider handele. Entsprechend wäre das mit den Kopfhörern zu vergleichen. Auf dem Kopf verboten, in der Tasche unbenutzt nicht verboten.Rolli hat geschrieben:Ich bin auch schon mal 57km/h durch die Stadt gefahren (58km/h habe ich nicht gewagt) das bedeutet nicht, dass ich die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht verstehe oder nicht befolgen will.
Ich wurde übrigens kürzlich geblitzt. Nich inner Ortschaft aber hat mich 30 Tacken gekostet :(
Gruss Tommi
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Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Zu den Menschenrechten bekennt das Grundgesetz sich ohne Wenn und Aber. Das kannst Du explizit in der Präambel nachlesen. Das heißt also: Die Menschenrechte werden als jeder Staatlichkeit (und damit auch dem Grundgesetz) vorgeordnet anerkannt. Der Staat gewährt keine Menschenrechte, sondern er gewährleistet sie.Rolli hat geschrieben:Wo steht im GG, dass Gesetze in der Bibel und im Koran über dem GG stehen?
Und gehen wir nochmal gut 80 Jahre zurück. Damals hatten weite Teile der evangelischen Christenheit in Deutschland kein großes Problem mit Hitler. Schließlich hatte Jesus doch gesagt: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Also folgte man in Glaubensdingen Gott und in der Politik dem Führer. Das bekamen die Leute problemlos unter einen Hut.
Daneben gab es aber auch noch eine Minderheit, die sog. Bekennende Kirche, und die verabschiedete im Mai 1934 die sog. Barmer Theologische Erklärung, in der es u.a. heißt:
Mit anderen Worten: Die Bindung an Christus steht über allen irdischen Bindungen. Es gibt für Christen keine geteilten Sphären des Gehorsams, sondern das komplette Leben ist vor Gott und nur vor Gott zu verantworten. Dieses Prinzip war es, das Leuten wie Dietrich Bonhoeffer den Mut gab, sich dem Regime zu widersetzen. Die Barmer Bekenntnissynode lieferte hier eine Stellungnahme, die auch außerhalb des spezifischen historischen Kontextes absolut gilt. D.h. die Bibel steht natürlich über dem Grundgesetz.Wie Jesus Christus Gottes Zuspruch der Vergebung aller unserer Sünden ist, so und mit gleichem Ernst ist er auch Gottes kräftiger Anspruch auf unser ganzes Leben; durch ihn widerfährt uns frohe Befreiung aus den gottlosen Bindungen dieser Welt zu freiem, dankbarem Dienst an seinen Geschöpfen.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als gebe es Bereiche unseres Lebens, in denen wir nicht Jesus Christus, sondern anderen Herren zu eigen wären, Bereiche, in denen wir nicht der Rechtfertigung und Heiligung durch ihn bedürften.
Ach Rolli, ich geb ja zu: Wenn ich auf dem Niveau trainieren würde, auf dem manche Kirchenfunktionäre Theologie treiben, würde ich mir beim Marathon vergeblich an sub4 die Zähne ausbeißen. Das bedeutet aber nicht, daß man sich mit sowas begnügen und es einfach nachplappern muß. Und daß Du mich offensichtlich für so blöd hältst, daß Du meinst, mir gegenüber auf die Begründung einer solchen Behauptung verzichten zu können - das nehme ich Dir persönlich übel.Beispiel 1: Erste der 10 Gebote widerspricht dem Grundgesetz, und es ist gut so.

Schon der Titel kommt ja sehr plakativ daher. Im weiteren Verlauf vermittelt er dann das Bild, daß es sich bei den Flüchtlingen so ziemlich durchweg um eine Art Barbaren handelt, die hier erst einmal zivilisationskompatibel gemacht werden müssen.Und von "zwangsläufig" habe ich da nichts gelesen.
Und der Verweis auf den Vorfall, als es zu gewalttätigen Krawallen kam, nachdem jemand aus einem Koran Seiten herausgerissen hatte, ist eine Unverschämtheit, die jedwede Empathie vermissen läßt und auch wieder nur der Stimmungsmache bei den Lesern dient. Ich werde das auf Wunsch gern näher begründen, aber da wir uns gerade OT bewegen, will ich es an dieser Stelle nicht noch weiter ausufern lassen.
Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!
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Danke Caramba,caramba hat geschrieben:Und wiederum nicht – wegen dem Lärm.
Sie ist trotz allem ausdauernd, ruhig und höflich geblieben (resistenza italiana), etwas was viele hier nicht von sich behaupten können.![]()
offensichtlich wird dieses Thema in der Tat seit 2007 weltweit vehement diskutiert, mit Pro und Contra. Ich wusste es vorher nicht, habe wirklich ahnungslos mit meiner Laufapp jeden Volkslauf, die in meiner Reichweite war, mitgemacht.
Ich konnte etliche ähnliche Threads auf English und Italienisch lesen. Angemerkt: nirgendwo, aber wirklich nirgendwo, herrscht so eine Null-Toleranz, Prohibizionismus aber vor allem Aggressivität wie hier, in diesem Forum. Jenseits aller Höflichkeit und Austausch. Ich kann nur hoffen, dass es nicht tatsächlich die deutsche Hobby-Läufergesellschaft widerspiegelt. Tut es das?
Diesbezüglich: ich antworte grundsätzlich nicht auf selbstzelebrierende Hassbriefe. Die meisten Posts hier waren dieser Art.
Ich kann nur sagen "Boh!", was auf meiner Sprache bedeutet "keine Ahnung, ich bin überrascht". Ich weiss nicht, wie Kobold auf diese Gedanken kommt. Aber wahrscheinlich komme ich hier eher Martyr, als Heldin heraus, bei der Versteinerung, die ich gerade durchmache. LOL!caramba hat geschrieben:Zum Rumjammern und nonkonformistische Heldin: Soll sie darauf eingehen, wenn sie möchte.
Also letzter Versuch einige konkrete Fakten zum Thema nachzureichen. Dieser Regelung Nr. 144 "Assistance zu Athletes" vom IAAF (internationaler Verband für Leichtathletik), 2007 in USA geboren, sorgte schnell für massenhafte Empörung zwischen den Nicht-Athleten. Schon 2008 veröffentlichte deswegen die USATF (USA Track and Field, der amerikanisches nationaler Verband für Leichtathletik, zuständig ua. für alle Grossmarathons) ein "Amendment": die Regelung 144 gilt nur für professionelle Athleten.
Die Entscheidung, ob "listening devices" verwendet werden können obliegt dem amerikanischem Laufveranstalter, siehe hier
[INDENT]3. The following shall be considered examples of assistance:[/INDENT]
[INDENT=2](a) Pacing in running or walking events by persons not participating in the event, by competitors lapped or about to be lapped, or by any kind of technical device other than those permitted under Rule 144.3(j).[/INDENT]
[INDENT=2](b) The visible possession or use by athletes of video, audio, or communications devices in the competition area. The Games Committee for an LDR
[*] event may allow the use of portable listening devices not capable of receiving communication; however, those competing in championships for awards, medals, or prize money may not use such devices.
...
[/b](j) Carrying or wearing articles of personal equipment such as wrist chronometers and heart rate monitors, speed distance monitors or stride sensors provided that such device cannot be used to communicate with any other person.[/INDENT]
[* LDR = "Long Distance Run"]
Also in USA wird deswegen die Regelung meinstens nicht auf Hobbyläufer "enforced": es bleibt höchstens eine versicherungstechnische Angelegenheit.
In Europa scheint dieses Amendment noch zu fehlen. Es musste wirklich angenommen werden.
In Italien wurden 2010 in Ravenna 25 Hobby-Läufer wegen Kopfhörer von einem IAAF Gericht disqualifiziert. Das sorgte zu einer derartige Missbilligung vom Ravenna-Lauf Veranstalter selbst, das es sich nicht wiederholt hat. Der Veranstalter ist auch technischer Organisator für die FIDAL (Ital. Leichtathletik Verband, er ist "Responsabile Organizzativo di Campionati Italiani Assoluti, Cadetti e Master per la FIDAL").
Trotz aller Mühe kann ich Deutsch NICHT korrekt schreiben, sorry! Ich bin unwiderruflich aus Italien.
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Vielleicht hättest Du Dich einfach mal rechtzeitig informieren sollen, wo Du hier bist: Dies ist ein Forum, in dem bereits in zahlreichen Threads genau dieses Thema ventiliert worden ist. Kannst Du wirklich nicht verstehen, daß es vielleicht auch mal nervt, wenn wieder einmal jemand altbekannte Fragen stellt, anstatt sich (z.B. anhand der Suchfunktion, die dieses Forum bietet) die kleine Mühe zu machen, das eine oder andere kurz mal eben selber zu lesen und dann daran anknüpfend weiterzudiskutieren?resistenza italiana hat geschrieben:Ich konnte etliche ähnliche Threads auf English und Italienisch lesen. Angemerkt: nirgendwo, aber wirklich nirgendwo, herrscht so eine Null-Toleranz, Prohibizionismus aber vor allem Aggressivität wie hier, in diesem Forum.
Und apropos Fragen stellen: Am Anfang hattest Du die Frage gestellt, ob Kopfhörer beim Berlin-Marathon verboten seien. Sowas erweckt bei Deiner Leserschaft (die wohlwollend davon ausgeht, daß Du Deine Frage ernst meinst und ehrlich an Auskünften interessiert bist) natürlich den Eindruck, daß es Dir um Informationen geht - und daß Du auch bereit bist, die Faktenlage, die sich aus den Antworten ergibt, zu respektieren. Wenn's sein muß, auch zähneknirschend. Denn wenn Dir diese Faktenlage sowieso egal wäre, bräuchtest Du Dich ja nicht extra zu erkundigen.
Stattdessen läßt Du aber überdeutlich durchblicken, daß Du Dich im Prinzip einen Dreck um das Regelwerk scherst. Gut, man kann über Sinn und Unsinn solcher Regelungen diskutieren. Das wurde in diesem Forum auch schon immer wieder ausführlichst getan. Lies einfach mal selber nach. Und ich verstehe auch Deine Enttäuschung darüber, daß Du, die Du beim Laufen und auch bei Wettkämpfen gern Musik hörst, Dich nun mit der Information konfrontiert siehst, daß das eigentlich verboten ist und daß es dafür auch durchaus gute Gründe gibt.
Daß Du nun aber dieser Enttäuschung Ausdruck verleihst, indem Du die Antworten, die Dir nicht in den Kram passen, als
oderJenseits aller Höflichkeit und Austausch
abqualifizierst, ist nun wirklich ungeheuerlich!selbstzelebrierende Hassbriefe
Und wenn Du dann auch noch als jemand auftrittst, die sich berufen fühlt zu einem
dann hört sich das ziemlich arrogant an. Warst Du nicht ursprünglich diejenige, die hier irgendwelche Fakten geliefert bekommen wollte?letzten Versuch einige konkrete Fakten zum Thema nachzureichen
Fazit: Eigentlich ging es Dir doch anscheinend gar nicht darum, Dich zu informieren, sondern Deinem Ärger über geltende Regeln Ausdruck zu verleihen und allen, die diese Regeln nicht mit Dir zusammen in Bausch und Bogen verurteilen, mal so richtig einen einzuschenken. Nicht Meinungs- sondern Stimmungsaustausch. Darum ging es.
In Internetforen bezeichnet man solche Leute als Trolle. Wahrscheinlich deshalb, weil sie am besten daran täten, sich zu trollen.
Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!
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Hallo Aghamemnun, da du mich als Troll hältst (obwohl ich in keiner Weise irgendjemanden angestiftet habe) muss ich wohl dich antworten.
Ich werde nur noch hier schreiben, sollte der Veranstalter sich bezüglich meiner Anfrage sich äussert. Es ist schon in München passiert (Kopfhörer erlaubt für leise Musik).
Ich wiederhole für das letztes mal: es geht für mich um das Anhören einer Laufapp als Laufuhr was mit einem Smartphone ohne SIM eventuell gestattet sein kann.
Ich wollte tatsächlich Fakten. Persönliche Meinungen sind keine Fakten, geschrieben Regeln sind es. Im Lauf dieses Thread habe ich, glaube ich, die Regellage klarer dargestellt mit Namen und Paragraphen. War das arrogant oder nicht, es war keinesweg mein Absicht arrogant vorzugehen, nur sachlich.aghamemnun hat geschrieben:Und apropos Fragen stellen: Am Anfang hattest Du die Frage gestellt, ob Kopfhörer beim Berlin-Marathon verboten seien. Sowas erweckt bei Deiner Leserschaft (die wohlwollend davon ausgeht, daß Du Deine Frage ernst meinst und ehrlich an Auskünften interessiert bist) natürlich den Eindruck, daß es Dir um Informationen geht - und daß Du auch bereit bist, die Faktenlage, die sich aus den Antworten ergibt, zu respektieren.
Ich werde nur noch hier schreiben, sollte der Veranstalter sich bezüglich meiner Anfrage sich äussert. Es ist schon in München passiert (Kopfhörer erlaubt für leise Musik).
Ich wiederhole für das letztes mal: es geht für mich um das Anhören einer Laufapp als Laufuhr was mit einem Smartphone ohne SIM eventuell gestattet sein kann.
Trotz aller Mühe kann ich Deutsch NICHT korrekt schreiben, sorry! Ich bin unwiderruflich aus Italien.
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Die Antwort von der SCC Events GmbH wird vermutlich alle hier überraschen.resistenza italiana hat geschrieben: Ich werde nur noch hier schreiben, sollte der Veranstalter sich bezüglich meiner Anfrage sich äussert.

Unterschreibe doch bei deiner Petition an den Veranstalter mit deinem Nicknamen, so könnte er sich glatt seine Argumentation ersparen. Viel Erfolg wünsche ich dir.

129
Warscheinlich bieten sie einen Kompromiss an.Det_isse hat geschrieben:Die Antwort von der SCC Events GmbH wird vermutlich alle hier überraschen.![]()
[INDENT]Teilnehmer (ich schreibe bewusst nicht "Läufer") mit Kopfhörer müssen eine Höchstgeschwindigkeit (z.B.: 7 km/h) einhalten. Das hat in Berlin bereits Tradition: http://forum.runnersworld.de/forum/lauf ... athon.html

- - -
@Resistenza
Du erinnerst mich an meine kleine Schwester, vor ihrer Einschulung. Wenn sie beim "Mensch-ärgere-dich-nicht" am verlieren war, versuchte sie eine Änderung der Spielregeln durchzusetzen.
.
130
Nein. Oder nur Teile.resistenza italiana hat geschrieben: Ich konnte etliche ähnliche Threads auf English und Italienisch lesen. Angemerkt: nirgendwo, aber wirklich nirgendwo, herrscht so eine Null-Toleranz, Prohibizionismus aber vor allem Aggressivität wie hier, in diesem Forum. Jenseits aller Höflichkeit und Austausch. Ich kann nur hoffen, dass es nicht tatsächlich die deutsche Hobby-Läufergesellschaft widerspiegelt. Tut es das?
Lass den ganzen Quatsch. Nimm Deine Technik mit, ohne ausgebreitet herumzufragen. Nehme einen Kaffee (gut, es ist kein espresso) da in der Nähe vom Rathaus Friedenau bei Frau Ulrike Harriersand und die Stöpsel aus den Ohren und wenn Du an der Kaisereiche rechts abgebogen bist (da ist auch noch ein leichtes Gefälle), dann steckst Du sie wieder rein.
Klar habe ich mir einen gefeixt, als mal ein Handtelefon neben mir auf den Boden klatschte, beim ersten Aufprall (oh Wunder) nicht zerbrach, sondern erst nach einem Bogen von 1,75 m beim zweiten.
Knippi
Die Stones sind wir selber.
131
Und demnächst wird hier das Triumphgeschrei laut erschallen, weil es dem Veranstalter in Berlin ******egal ist, ob dort irgendwelche Regeln eingehalten werden, so lange jeder sein Startgeld zahlt und es schöne bunte Bilder fürs Fernsehen gibt.Du hast eine klare Regel wieder und wieder in Frage gestellt.
Was genau spricht eigentlich gegen eine Zweiteilung des Startfelds (noch vor der Einteilung in Blöcke):
1. Block: Läufer, in Sportkleidung und gemäß Regeln des Laufsports
2. Block: Teilnehmer, Kostümierungen erlaubt, Regeln des Laufsports außer Kraft gesetzt, weil es keiner ist.
132
[font="]So ganz kann ich die Intensität dieses Schlagabtauschs nicht nachvollziehen, und das trotz der Tatsache, dass ich noch nie in meinem Leben – auch jenseits von Wettkämpfen – mit Musik gelaufen bin. Auch eine GPS-Uhr besitze ich nicht. Auf die Idee, ein Telefon beim Laufen mit mir rumzuschleppen, käme ich nicht. [/font]
[font="] [/font]
[font="]Bei Laufwettkämpfen benutze ich zur Befestigung der Startnummer Sicherheitsnadeln, ein Startnummernband nur beim Triathlon, wo es erlaubt ist. [/font]
[font="] [/font]
[font="]Aber ich muss mich schuldig bekennen: Ich hatte mal bei einem Wettkampf ein (weißes) Trikot an, das in nassem Zustand durchsichtig war. Klarer Regelverstoß (Regel 143 Nr. 1)![/font]
[font="] [/font]
[font="]Werde ich jetzt dem Bergischen Löwen zum Fraß vorgeworfen?[/font]
[font="] [/font]
[font="]Gruß[/font]
[font="]Markus[/font]
[font="] [/font]
[font="] [/font]
[font="] [/font]
[font="]Bei Laufwettkämpfen benutze ich zur Befestigung der Startnummer Sicherheitsnadeln, ein Startnummernband nur beim Triathlon, wo es erlaubt ist. [/font]
[font="] [/font]
[font="]Aber ich muss mich schuldig bekennen: Ich hatte mal bei einem Wettkampf ein (weißes) Trikot an, das in nassem Zustand durchsichtig war. Klarer Regelverstoß (Regel 143 Nr. 1)![/font]
[font="] [/font]
[font="]Werde ich jetzt dem Bergischen Löwen zum Fraß vorgeworfen?[/font]
[font="] [/font]
[font="]Gruß[/font]
[font="]Markus[/font]
[font="] [/font]
[font="] [/font]
133
Ja natürlich bist du freigegeben, besonders daMurks hat geschrieben:[font=&]... [/font][font=&]Aber ich muss mich schuldig bekennen: Ich hatte mal bei einem Wettkampf ein (weißes) Trikot an, das in nassem Zustand durchsichtig war. Klarer Regelverstoß (Regel 143 Nr. 1)![/font]
[font=&]Werde ich jetzt dem Bergischen Löwen zum Fraß vorgeworfen?[/font]....
Na, dann ist ja alles in Ordnungkobold hat geschrieben:...zum Glück werden die Gesetze aber nicht in Internetforen gemacht, sondern in Expertenkommissionen diskutiert und von demokratisch gewählten Gremien beschlossen. Im Sport gibt es auch solche Kommissionen und Gremien. Vielleicht solltest du dich da einbringen ...

Success is knowing that you did your best to become the best that you are capable of becoming (John Wooden)
134
Verdient hättest du es.Murks hat geschrieben:Werde ich jetzt dem Bergischen Löwen zum Fraß vorgeworfen?

- - -
Spätestens mit Antwort #9 war das Thema bereits durch.
Seitdem dreht die Diskussion sich im Kreis:
[INDENT]Italia: ich will mit Kopfhörer laufen.
Löwe: Das darfst du nicht.
Italia: ich will aber mit Kopfhörer laufen.
Löwe: Das darfst du aber nicht.
Italia: ich will aber mit Kopfhörer laufen.

Löwe: Das darfst du aber nicht.

Italia: ich will aber mit Kopfhörer laufen.

Ist doch lustig.

135
Du liest aber auch reichlich selektiv. Anstatt dich über die von dir kritisierten unhöflichen, aggressiven Posts zu beschweren, hättest du diese schlicht ignorieren und lediglich auf die sachlichen Argumente eingehen können (davon war mein Post ein leuchtendes Beispielresistenza italiana hat geschrieben: Angemerkt: nirgendwo, aber wirklich nirgendwo, herrscht so eine Null-Toleranz, Prohibizionismus aber vor allem Aggressivität wie hier, in diesem Forum. Jenseits aller Höflichkeit und Austausch. Ich kann nur hoffen, dass es nicht tatsächlich die deutsche Hobby-Läufergesellschaft widerspiegelt. Tut es das?
Diesbezüglich: ich antworte grundsätzlich nicht auf selbstzelebrierende Hassbriefe. Die meisten Posts hier waren dieser Art.


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Ich glaube schon, dass das so ist. Wenn man keener doot umkippt, nicht irgend ein Spinner neben dem Sieger zusammen über die Ziellinie läuft usw. usw.. Na ja - und Triumphgeschreicrsieben hat geschrieben:Und demnächst wird hier das Triumphgeschrei laut erschallen, weil es dem Veranstalter in Berlin ******egal ist, ob dort irgendwelche Regeln eingehalten werden, so lange jeder sein Startgeld zahlt und es schöne bunte Bilder fürs Fernsehen gibt.

Knippi
Die Stones sind wir selber.
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Für mich ist die Sache ganz einfach: Ob jemand rückwärts, mit Gummiente unter'm Arm oder im Micky-Maus-Kostüm läuft, ist mir eigentlich vollkommen egal, da es mich als Mitläufer bei meinem Lauf nicht stört. Selbst die Selfie-Fraktion ist auszuhalten (beim FFM Marathon 2014 oft gesehen), da sie einfach irgendwo herumstehen oder das ganze eine Sache von paar Sekunden ist, ähnlich den "Vollbremsern" und In-Ruhe-Überlegern an den Verpflegungsstationen.
Mit Kopfhörern ist die Sache anders. Wer mit Kopfhörern (und meist ja abschließenden In-Ear-Plugs) unterwegs ist, hat meist automatisch einen Laufstil, der einfach grotesk nervt, da er völlig ignorant gegenüber nachfolgenden/schnelleren Läufern ist. Die ganze kognitive Wahrnehmung nach hinten ist ausgeschaltet. Und das beeinflusst mich dann sehr in meinem persönlichen Wettbewerb, weil man laufend antizipieren muss, dass da ein Autist gleich nach außen zieht, die Kurve schneidet, die Spur wechselt. Ich laufe im Training auch öfters mal mit Kopfhörern am Mainufer in Frankfurt, schon das geht nur mit laufenden Schulterblicken bei minimalen Spurwechseln. Macht natürlich in Wettkämpfen kaum jemand.
Daher ist es mMn einfach ein Gebot der Sportlichkeit, die Hörer auszulassen, anstatt anderen die eigene Spur und Rücksichtnahme "aufzuzwingen", ganz egal, was in den Regeln steht.
Mit Kopfhörern ist die Sache anders. Wer mit Kopfhörern (und meist ja abschließenden In-Ear-Plugs) unterwegs ist, hat meist automatisch einen Laufstil, der einfach grotesk nervt, da er völlig ignorant gegenüber nachfolgenden/schnelleren Läufern ist. Die ganze kognitive Wahrnehmung nach hinten ist ausgeschaltet. Und das beeinflusst mich dann sehr in meinem persönlichen Wettbewerb, weil man laufend antizipieren muss, dass da ein Autist gleich nach außen zieht, die Kurve schneidet, die Spur wechselt. Ich laufe im Training auch öfters mal mit Kopfhörern am Mainufer in Frankfurt, schon das geht nur mit laufenden Schulterblicken bei minimalen Spurwechseln. Macht natürlich in Wettkämpfen kaum jemand.
Daher ist es mMn einfach ein Gebot der Sportlichkeit, die Hörer auszulassen, anstatt anderen die eigene Spur und Rücksichtnahme "aufzuzwingen", ganz egal, was in den Regeln steht.
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Was Du meinst, sind nicht Autisten, sondern Egoisten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber ich verstehe, was Du sagen willst: Wer sich einigermaßen an das Regelwerk hält, signalisiert damit den anderen Teilnehmer/inne/n Berechenbarkeit. Das ist auch für mich ein entscheidender Punkt. Ich habe einfach zu oft miterleben müssen, wie Musik hörende Wettkämpfer die Strecke dichtmachten und man keine Chance hatte, sich mit zivilisierten Mitteln bemerkbar zu machen (zum Brüllen fehlt mir die Luft, und nach körperlichen Berührungen ist mir i.d.R. nicht zumute). Wenn ich an solche Leute heranlaufe, weiß ich nicht, was als nächstes kommt und worauf ich mich sonst noch einzustellen habe. Wenn die Strecke breit genug ist, ist das kein Problem. Aber wo es mal eng wird, empfinde ich sowas als ungemütlich.dackel75 hat geschrieben:Und das beeinflusst mich dann sehr in meinem persönlichen Wettbewerb, weil man laufend antizipieren muss, dass da ein Autist gleich nach außen zieht, die Kurve schneidet, die Spur wechselt.
Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!
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Hier sollte jeder der antwortet einmal überlegen, ob er seine Antwort so auch im Berufsleben geben würde. Da waren schon ein paar Antworten dabei, dies ist jetzt auf keine einzelne Antwort oder Person bezogen, wo ich glaube, dass es in einem Besprechungszimmer recht ruhig würde.crsieben hat geschrieben:Doch, dürfen sie. Das ist aber nicht, was hier geschieht. Hier wird etwas gefragt, die Antworten gefallen der Dame nicht und sie sagt sinngemäß "ist mir egal, ich mach eh, was ich will".
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Punkt. Womit kaum eine Religion einverstanden ist. Egal wie kompliziert Du Dir das erklären versuchst. Auch wenn Dir die genannte Beispiele nicht gefallen, sind sie legitime Werkzeuge einer Diskussion, die Du auch gerne benutzt.aghamemnun hat geschrieben:Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht.
Du bist zwar sehr weit OT gegangen... ich wollte mit dem Artikel nur hinweisen, dass wenn man in einer Gesellschaft (Läufer allgemein oder Läufer bei BM) aufgenommen werden will, sollte man aufgestellten Gesetze und Regeln befolgen, was eine Diskussion über Anpassung bzw. Änderung nicht ausschießt.
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Das steht auf einem ganz anderen Blatt. Wir können uns sicher darauf einigen, daß das Grundgesetz oft besser ist als die Menschen, denen es zu dienen hat.Rolli hat geschrieben:Punkt. Womit kaum eine Religion einverstanden ist.
Auch wenn Dir die genannte Beispiele nicht gefallen, sind sie legitime Werkzeuge einer Diskussion, die Du auch gerne benutzt.

Puuuh... Ob das wirklich jemand verstanden hat? Na, egal. Hauptsache, wir haben das geklärt.ich wollte mit dem Artikel nur hinweisen, dass wenn man in einer Gesellschaft (Läufer allgemein oder Läufer bei BM) aufgenommen werden will, sollte man aufgestellten Gesetze und Regeln befolgen, was eine Diskussion über Anpassung bzw. Änderung nicht ausschießt.

Дуа кинум йах иди, ту пуц ца бофт тар ту-хез йатов̌!
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Letzter Versuch...
Erstens ist das maßlos übertrieben, und zweitens antwortest du auch nicht auf sachliche Argumente.resistenza italiana hat geschrieben:Diesbezüglich: ich antworte grundsätzlich nicht auf selbstzelebrierende Hassbriefe. Die meisten Posts hier waren dieser Art.
Falsch.resistenza italiana hat geschrieben:Also letzter Versuch einige konkrete Fakten zum Thema nachzureichen. Dieser Regelung Nr. 144 "Assistance zu Athletes" vom IAAF (internationaler Verband für Leichtathletik), 2007 in USA geboren, sorgte schnell für massenhafte Empörung zwischen den Nicht-Athleten. Schon 2008 veröffentlichte deswegen die USATF (USA Track and Field, der amerikanisches nationaler Verband für Leichtathletik, zuständig ua. für alle Grossmarathons) ein "Amendment": die Regelung 144 gilt nur für professionelle Athleten.
Na, merkste was? Auch dort gilt grundsätzlich das Telefonverbot (mit rot hervorgehoben). Und, wie du selbst zitierst, haben sich alle an die 144 zu halten, die "competing in championships for awards, medals, or prize money", d.h. nicht nur "professionelle Athleten", sondern auch die ambitionierten Hobbyläufer.resistenza italiana hat geschrieben:Die Entscheidung, ob "listening devices" verwendet werden können obliegt dem amerikanischem Laufveranstalter, siehe hier
[INDENT]3. The following shall be considered examples of assistance:[/INDENT]
[INDENT=2](a) Pacing in running or walking events by persons not participating in the event, by competitors lapped or about to be lapped, or by any kind of technical device other than those permitted under Rule 144.3(j).[/INDENT]
[INDENT=2](b) The visible possession or use by athletes of video, audio, or communications devices in the competition area. The Games Committee for an LDR
[*] event may allow the use of portable listening devices not capable of receiving communication; however, those competing in championships for awards, medals, or prize money may not use such devices.
...
[/b](j) Carrying or wearing articles of personal equipment such as wrist chronometers and heart rate monitors, speed distance monitors or stride sensors provided that such device cannot be used to communicate with any other person.[/INDENT]
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming
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Wenn ich es richtig verstehe, geht es resistenza italiana letztendlich um die Geschwindigkeitsangabe über Kopfhörer. Auf die Musik könnte sie „schweren herzens“ verzichten.
Wenn Sie keine Musik hört, ist die Regel aber nicht so eindeutig, wie von vielen hier angenommen.
Ich denke, es geht hier um die DLV Regel „ 144 Unterstützung“.
Hier die Regel 144 3.b:
Regel 144 Unterstützung der Wettkämpfer
3. Im Sinne dieser Regel sind die folgenden Beispiele als Unterstützung anzusehen
und somit nicht erlaubt:
b) Besitz oder Benutzen von Video- oder Kassettenrekordern,
Radios, CD-Playern, Funkgeräten, Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten
im Wettkampfbereich,
Es heißt aber auch weiter unter Punkt 4.d:
4. Im Sinne dieser Regel sind die folgenden Umstände nicht als Unterstützung
anzusehen und sind somit erlaubt:
d) Geräte, die der Wettkämpfer während des Laufes mitführt und die zur
Messung der Herzfrequenz, der Geschwindigkeit oder zum Schrittzählen
geeignet sind, sofern diese nicht zur Kommunikation mit einer
anderen Person genutzt werden können.
Quelle: http://www.leichtathletik.de „Internationale Wettkampfregeln IWR 2014“:
Wenn Du ein Gerät hast, mit dem Du weder musikhören, telefonieren noch Videos schauen/erstellen kannst, es Dir aber über Kopfhörer Deine Pace ansagt, so sind weder das Gerät, noch das Tragen von Kopfhörern verboten.
Es werden bestimmt über 10.000 Läufer mit "Musikkopfhörer" in Berlin am Start sein. Du gehörst mit Kopfhörer, ob Du Musik hörst oder nicht, automatisch dazu. Damit die Gemüter so vieler Läufer ohne Kopfhörer nicht unnötig strapaziert werden, könntest Du ja noch über eine alternative Möglichkeit der Paceangabe nachdenken. Auch im Sinne des Veranstalters: ".... bitten wir Dich, ohne Musikkopfhörer zu laufen"
So oder so wünsche ich Dir viel Spaß in Berlin.
Avanti
resistenza italiana hat geschrieben:…. Aufs Musik konnte ich beim Marathon schwerem Herzen verzichten (aber warum?), aber aufs Laufapp nein: die sagt nämlich Infos über Geschwindigkeit und ist eine ungemeine Hilfe, beim Zielzeit zu bleiben, …sonst läuft man Anderen hinterher…
Wenn Sie keine Musik hört, ist die Regel aber nicht so eindeutig, wie von vielen hier angenommen.
Ich denke, es geht hier um die DLV Regel „ 144 Unterstützung“.
Hier die Regel 144 3.b:
Regel 144 Unterstützung der Wettkämpfer
3. Im Sinne dieser Regel sind die folgenden Beispiele als Unterstützung anzusehen
und somit nicht erlaubt:
b) Besitz oder Benutzen von Video- oder Kassettenrekordern,
Radios, CD-Playern, Funkgeräten, Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten
im Wettkampfbereich,
Es heißt aber auch weiter unter Punkt 4.d:
4. Im Sinne dieser Regel sind die folgenden Umstände nicht als Unterstützung
anzusehen und sind somit erlaubt:
d) Geräte, die der Wettkämpfer während des Laufes mitführt und die zur
Messung der Herzfrequenz, der Geschwindigkeit oder zum Schrittzählen
geeignet sind, sofern diese nicht zur Kommunikation mit einer
anderen Person genutzt werden können.
Quelle: http://www.leichtathletik.de „Internationale Wettkampfregeln IWR 2014“:
Wenn Du ein Gerät hast, mit dem Du weder musikhören, telefonieren noch Videos schauen/erstellen kannst, es Dir aber über Kopfhörer Deine Pace ansagt, so sind weder das Gerät, noch das Tragen von Kopfhörern verboten.
Es werden bestimmt über 10.000 Läufer mit "Musikkopfhörer" in Berlin am Start sein. Du gehörst mit Kopfhörer, ob Du Musik hörst oder nicht, automatisch dazu. Damit die Gemüter so vieler Läufer ohne Kopfhörer nicht unnötig strapaziert werden, könntest Du ja noch über eine alternative Möglichkeit der Paceangabe nachdenken. Auch im Sinne des Veranstalters: ".... bitten wir Dich, ohne Musikkopfhörer zu laufen"
So oder so wünsche ich Dir viel Spaß in Berlin.
Avanti
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Leider muss ich viel zu oft an Besprechungen teilnehmen. Aber da habe ich zum Glück noch nie erleben müssen, dass jemand so sturköpfig nach zig Argumenten verschiedener Personen einfach bockig behauptete, dass es keine Argumente gäbe...ajot hat geschrieben:Hier sollte jeder der antwortet einmal überlegen, ob er seine Antwort so auch im Berufsleben geben würde. Da waren schon ein paar Antworten dabei, dies ist jetzt auf keine einzelne Antwort oder Person bezogen, wo ich glaube, dass es in einem Besprechungszimmer recht ruhig würde.
Ach? Sie hat doch mehrfach erwähnt, mit ihrem Telefon laufen zu wollen, was ausdrücklich verboten ist ("Besitz oder Benutzen von Video- oder Kassettenrekordern, Radios, CD-Playern, Funkgeräten, Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten").Avanti- hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstehe, geht es resistenza italiana letztendlich um die Geschwindigkeitsangabe über Kopfhörer. Auf die Musik könnte sie „schweren herzens“ verzichten.
Wenn Sie keine Musik hört, ist die Regel aber nicht so eindeutig, wie von vielen hier angenommen.
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming
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Wenn das Mobiltelefon ausschließlich zur Geschwindigkeitsmessung benutzt wird?D-Bus hat geschrieben:Ach? Sie hat doch mehrfach erwähnt, mit ihrem Telefon laufen zu wollen, was ausdrücklich verboten ist ("Besitz oder Benutzen von Video- oder Kassettenrekordern, Radios, CD-Playern, Funkgeräten, Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten").


Und entgegen dem Wunsch vieler, dass das Verbot von Musik auf und in den Ohren dem Gebot der Rücksicht anderen Läufern gegenüber entspricht (Ich sehe das ja genau so

Das mit der Kommunikation hab ich auch noch gefettet, weil darin ja wohl der Grund des Handy-Verbotes liegt.Hier die Regel 144 3.b:
Regel 144 Unterstützung der Wettkämpfer
3. Im Sinne dieser Regel sind die folgenden Beispiele als Unterstützung anzusehen
und somit nicht erlaubt:
b) Besitz oder Benutzen von Video- oder Kassettenrekordern,
Radios, CD-Playern, Funkgeräten, Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten
im Wettkampfbereich,
Es heißt aber auch weiter unter Punkt 4.d:
4. Im Sinne dieser Regel sind die folgenden Umstände nicht als Unterstützung
anzusehen und sind somit erlaubt:
d) Geräte, die der Wettkämpfer während des Laufes mitführt und die zur
Messung der Herzfrequenz, der Geschwindigkeit oder zum Schrittzählen
geeignet sind, sofern diese nicht zur Kommunikation mit einer
anderen Person genutzt werden können.
Quelle: http://www.leichtathletik.de „Internationale Wettkampfregeln IWR 2014“:
Dass nun Veranstalter diese Regel für sich erweitern und die Läufer darum bitten, auf die Geräte aus Sicherheitsgründen zu verzichten kann ich gut nachvollziehen. Manche bitten nicht nur sondern weisen explizit auf das Verbot hin. Da fällt mir aus eigenem Erleben Der 50er in Rodgau ein, da steht es groß und fett auf der Startseite im Netz. Und ich weiß auch, dass eine Läuferin gebeten wurde, die Ohrhörer raus zu nehmen. Tat sie nicht und sie wurde dennoch nicht aus dem Rennen genommen. Und in Rodgau ist es in der Tat an manchen Stellen haarig, wenn das Führungsradel von hinten kommt und andere Läufer überrundet werden.
Als Gegenbeispiel: In Reichenbach bei den 24-h-Meisterschaften wurde vom DUV-Präsidenten persönlich das Benutzen von Kopfhörern und Musik erlaubt.
Was mich allerdings nicht überrascht hat, ist die Schärfe, mit der hier wieder diskutiert wird


Gruss Tommi


Mein Tagebuch: forum/threads/96079-Die-dicken-Waden-der-dicken-Wade
"Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."
Thorsten Havener
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Das kommt auf die Hierarchie an, denke ich.D-Bus hat geschrieben:Leider muss ich viel zu oft an Besprechungen teilnehmen. Aber da habe ich zum Glück noch nie erleben müssen, dass jemand so sturköpfig nach zig Argumenten verschiedener Personen einfach bockig behauptete, dass es keine Argumente gäbe...
Im Übrigen gebe ich der TE recht. Die Regel ist aus meiner Sicht für einen Volkslauf unsinnig. Zumindest für die über 90 % Läufer, die nur aus Spaß an der Freude an so einem Lauf teilnehmen. Das Argument der Unfairness wegen unerlaubter Unterstützung ist lächerlich, wenn man berücksichtigt, welcher Unterstützung sich die wirklichen Wettkämpfer beim Berlin-Marathon bedienen. Insbesondere bei den Frauen sollte es dann auch verboten sein, männliche Pace-Maker zu engagieren, die sie in der gewünschten Pace bis ins Ziel ziehen und ihnen die ganzen motivierenden Worte zurufen können, die sich der Normalläufer mit dem Handy auf die Kopfhörer senden müsste.