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Luise Läuft

Re: Luise Läuft

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deluxe71 hat geschrieben: 22.02.2026, 15:45 Super, diese Woche hast du mich kilometermäßig überholt … :daumen:

Ich glaube, das ist völlig normal, dass die Langen Läufe keinen "guten" Vdot haben, da man die ja langsam läuft. Die sind aber gut für die Marathonform. Und die wird bestimmt bald besser bei dir!
Danke! Du bist aber auch gerade sehr stark im Training!
Diese Woche halt gar kein Tempo, nicht mal Steigerungen.... nur km sammeln.

Re: Luise Läuft

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Was sieht denn dein Trainingsplan vor in Zukunft? Bekommen die langen Läufe irgendwann eine EB?
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung … :wink:

Re: Luise Läuft

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Die nächsten Wochen werden weiter km gesammelt, mit ab und an einem Wettkampf dazwischen. Und für meine Zielzeit brauche ich eigentlich keine EB im langen Lauf. Wenn ich sich aber ergibt und ich mich danach fühle, werde ich selbst eine einbauen. Das habe ich im HM-Training schon mal gemacht. Da war es auch nicht vorgegeben.
Derzeitig habe ich das Gefühl das Streckenlänge ohne EB schon schwer genug ist. Aber vielleicht ist das auch der Kopf. Als ich heute eine Stelle erreicht habe, an der ich schon oft sehr zu kämpfen hatte, kam das Gefühl dann auch ein wenig hoch und ich musste mir sagen, dass ich ja jetzt die verbesserte Luise bin und nicht nach 15km schlapp mache!
Aber ich muss bei diesen langen Kanten jetzt auch viel mehr auf Verpflegung achten. Natürlich könnte ich den Kram auch nochmal deutlich langsamer und ohne nennenswerte Verpflegung laufen. Aber darin erkenne ich jetzt auch nicht so viel Mehrwert.
Diese Woche habe ich immer nach 7 km was genommen, aber nächste Woche will ich mal alle 6 km testen. Denn ich denke, dass im Marathon alle 7 km nicht reichen wird, solange ich die "kleinen" Gels nehme.

Re: Luise Läuft

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deluxe71 hat geschrieben: 22.02.2026, 15:45 Ich glaube, das ist völlig normal, dass die Langen Läufe keinen "guten" Vdot haben, da man die ja langsam läuft.
Naja, das ist so aber nicht korrekt... Der Vdot ergibt sich aus der Kombination Pace+Puls. Wenn man solchen Longruns nicht gewohnt ist, geht der Puls hintenraus dann höher, als bei der Pace üblich. Und dann ergibt sich ein niedriger Vdot. Hat aber nix mit der langsamen Pace an sich zu tun.

Meine aktuellen Longruns von 20-23 km bin ich gewöhnt und mache sie häufig. Daher haben die trotz der Länge auch gute/normale Vdot-Werte. Und am Ende einer (guten) Marathon Vorbereitung, wenn man einige 30er gemacht und eine gute Form hat, haben auch die 30er Longruns hohe Vdot-Werte.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Luise Läuft

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deluxe71 hat geschrieben: Was sieht denn dein Trainingsplan vor in Zukunft? Bekommen die langen Läufe irgendwann eine EB?
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung … :wink:
Jetzt hab ich mal in den Plan eine Stufe schneller geschaut, dort hat der letzte lange Lauf noch 10km EB. Vielleicht mach ich die dann lieber, um im Marathon etwas besser durch zu kommen. Aber das sehe ich dann.


In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo? :gruebel:

Re: Luise Läuft

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Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56 Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo? :gruebel:
Also Intervalle im DL-Tempo wären sinnlos. Du trainierst das Tempo dann ja schon ausreichend in den DL. Du solltest die Intervalle dann in einem flotteren Tempo machen, das die Tempohärte und Laufökonomie schult..
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Luise Läuft

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Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56
deluxe71 hat geschrieben: Was sieht denn dein Trainingsplan vor in Zukunft? Bekommen die langen Läufe irgendwann eine EB?
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung … :wink:
Jetzt hab ich mal in den Plan eine Stufe schneller geschaut, dort hat der letzte lange Lauf noch 10km EB. Vielleicht mach ich die dann lieber, um im Marathon etwas besser durch zu kommen. Aber das sehe ich dann.


In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo? :gruebel:
Was sagt denn unser Gastgeber zum Intervaltraining in der Marathonvorbereitung?

"In der Marathonvorbereitung deutlich schneller als im geplanten Marathontempo zu trainieren, ist in eigentlich unnötig, wenn es Ihnen zuvorderst darum geht, die Distanz zu schaffen. Wollen Sie jedoch Ihre bisherige Marathonbestzeit unterbieten, ist ein intensiveres Tempotraining als der oben beschriebene Tempodauerlauf höchst förderlich."
https://www.runnersworld.de/lauftrainin ... bereitung/

Re: Luise Läuft

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bones hat geschrieben: 23.02.2026, 12:24 "In der Marathonvorbereitung deutlich schneller als im geplanten Marathontempo zu trainieren, ist in eigentlich unnötig, wenn es Ihnen zuvorderst darum geht, die Distanz zu schaffen. Wollen Sie jedoch Ihre bisherige Marathonbestzeit unterbieten, ist ein intensiveres Tempotraining als der oben beschriebene Tempodauerlauf höchst förderlich."
https://www.runnersworld.de/lauftrainin ... bereitung/
Aber quasi die ganze Zeit der Vorbereitung nur im DL-Tempo "rumschlürfen" kann ja auch nicht Sinn der Sache eines TP sein. Klar schafft man dann den Marathon, aber etwas Tempo im Training schadet m.E. bei @Die blaue Luise nicht, sie ist ja kein Laufanfänger.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Luise Läuft

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Allein nur fürs Mentale finde ich etwas Tempo schon gut – ich denke, das gibt etwas mehr Selbstvertrauen … und, mehr Spaß am Training (wo @Die blaue Luise doch sowieso das Tempo im Training vermisst … :wink:

@heikchen007 danke für die Richtigstellung, da war ich etwas zu "allgemein", bzw mache ich bei mir regelmäßig die Beobachtung, dass ich bei den Longruns einen deutlich besseren Vdot habe, wenn ich sie zwischen 6:15 und 6:30er Pace laufe, als wenn ich langsamer zwischen 6:30 und 6:45 laufe (exakt die selbe Strecke, nahezu identische Loslauf-Zeit, gleiche Nahrungsaufnahme davor – Beobachtung über mehrere Jahre hinweg immer ähnlich). Obwohl ich 18-20 km in 6:15 durchaus anstrengender empfinde, als mit 6:40. Aber dann ist das wohl eine persönliche Geschichte von mir selbst …

Re: Luise Läuft

761
heikchen007 hat geschrieben: 23.02.2026, 12:27
bones hat geschrieben: 23.02.2026, 12:24 "In der Marathonvorbereitung deutlich schneller als im geplanten Marathontempo zu trainieren, ist in eigentlich unnötig, wenn es Ihnen zuvorderst darum geht, die Distanz zu schaffen. Wollen Sie jedoch Ihre bisherige Marathonbestzeit unterbieten, ist ein intensiveres Tempotraining als der oben beschriebene Tempodauerlauf höchst förderlich."
https://www.runnersworld.de/lauftrainin ... bereitung/
Aber quasi die ganze Zeit der Vorbereitung nur im DL-Tempo "rumschlürfen" kann ja auch nicht Sinn der Sache eines TP sein. Klar schafft man dann den Marathon, aber etwas Tempo im Training schadet m.E. bei @Die blaue Luise nicht, sie ist ja kein Laufanfänger.
Sie wird in ein paar Wochen 42 Kilometer im Marathontempo rumschlürfen müssen.....oder ein bißchen wandern. :wink:
Ich gebe RW völlig recht. Wenn es nur um die Bewältigung der Distanz geht, Ausdauer trainieren. Geht es um mehr, ist das Training zur Beibehaltung des bisherigen Tempos bzw. zur Umsetzung auf eine längere Strecke nötig. In dem Artikel sind einige Anregungen, die sie für ihr Tempotraining übernehmen kann.
In einem Post von vor ein paar Tagen hatte ich mich über die wenigen Trainingskilometer und die vielen Kurzwettkämpfe im Trainingsplan gewundert. Aber das scheint ihr ja zu passen mit dem Plan.

Re: Luise Läuft

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deluxe71 hat geschrieben: 23.02.2026, 13:15 Allein nur fürs Mentale finde ich etwas Tempo schon gut – ich denke, das gibt etwas mehr Selbstvertrauen … und, mehr Spaß am Training (wo @Die blaue Luise doch sowieso das Tempo im Training vermisst … :wink:
Nicht die Strecke tötet, nur das Tempo. Für den Marathon muß man sich im Training tempomäßig mäßigen. Und für das Mentale gaaaanz lange Strecken laufen. Hilfreich ist auch eine motivierte Haltung zu dem Vorhaben. :wink:

Re: Luise Läuft

763
Zu den Intervallen im M-Tempo habe ich wieder in einen benachbarten Plan geschaut: Im nächstlangsameren steht an der Stelle ein Tempodauerlauf. Den werde ich wohl machen.
Allein herumschlurfen fällt mir schwer. Diese eine Woche war es gut, aber ich glaube dass auch der 10er in der Vorwoche noch einen ordentlichen Schub gegeben hat. Zumindest in Sachen Laufkraft und gleichmäßigem Laufen. Ganz ohne diese Abwechselung werde ich drömmelig.
Aber nachdem es mich Anfang letzter Woche gewundert hat, wie gut ich den Wettkampf wegregeneriert habe, hab ich auch heute schon wieder Vorfreude auf den nächsten langen Lauf.
Vielleicht lag das auch am heutigen Sonnenschein, aber ich freue mich schon richtig auf Sonntag.
Die Beine fühlen sich von gestern noch etwas strapaziert an, aber sonst fühle ich mich schon wieder richtig gut!
Und selbst im Regen hat der Lauf gestern die meiste Zeit ziemlich Spaß gemacht. Trotzdem brauche ich zwischendurch etwas Tempo. Diese Woche soll schon wieder meine umfangreichste werden (62km). In der Woche darauf wieder weniger und dann wird es schon bald ernst, dann noch 5 Wochen.

Re: Luise Läuft

764
bones hat geschrieben: Nicht die Strecke tötet, nur das Tempo. Für den Marathon muß man sich im Training tempomäßig mäßigen. Und für das Mentale gaaaanz lange Strecken laufen. Hilfreich ist auch eine motivierte Haltung zu dem Vorhaben. :wink:
Mist, das klingt so logisch und vernünftig, was du da schreibst … :P

Re: Luise Läuft

765
Soweit ich mich erinnere trainiert @Die blaue Luise nach Steffny. Irgendwo in seinem großen Laufbuch geht er auch auf Intervalltraining ein. Dort ist mir hängen geblieben, dass Intervalle so 30-60 Sekunden schneller als das Dauerlauftempo gerannt werden sollen, je jach Trainingsziel. Hier geht's ja auch um Marathontraining, demnach werden wohl kaum 400er vorkommen, sondern eher Langintervalle. Für Steffny typisch werden es hier wohl 3-4x 3000er sein. Bedeutet runtergebrochen also etwa 30Sekunden flotter als Dauerlauftempo, im konkreten also ziemlich genau 6:00/Km, die coolere Zahl ist allerdings 5:55/Km. Pause dazwischen 6-9 Minuten, je nachdem wie gut du regenerieren kannst. Alternativ geht auch ein Tempodauerlauf, aber auch der sollte dann in 6:00/Km absolviert werden, und das über eine Distanz um 10Km, besser 12Km herum.
Steht ein Wettkampf am Wochenende an? Wenn nein, kann in der Folgewoche ein TDL wie eben beschrieben hinterher geschoben werden, geht auch eingebettet in einen mittellangen Lauf so um 90Minuten.
Um den so sonstigen Trott ein wenig aufzulockern kann man auch gerne ein Fahrtspiel in die Dauerläufe einbauen. Hier mal 100m schnell dort 300m flotter oder auch mal ein bis zwei schnelle Stadionrunden. Das Steffny-Training nimmt einem das nicht übel.
Bild

Re: Luise Läuft

766
Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56 In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo? :gruebel:
Wenn ich den gleichen (deinen) Plan im Buch anschaue denke ich, dass du den einfach ablaufen könntest? Das persönliche M Tempo weiß man ja sowieso erst hinterher. ;) Ich glaube mit meiner bescheidenen Erfahrung und aus dem Zuhören bei anderen, dass man nur sehr in etwa tempospezifisch vorbereiten kann. Entweder ist man zu ambitioniert und kann das gewünschte und überwiegend geübte Tempo nicht durchhalten, oder man war zu anspruchslos. Dann war es im Nachhinein vergleichsweise zu einfach.

Als eher anspruchsloser Mensch für mein Training würde ich beim Blick nach Luisenhausen meinen, mach den Plan wie vorgesehen. Die gemütlichen Intervalle trainieren nicht die Geschwindigkeit, sondern die mentale Ausdauer. Ich bleibe dabei, das M Training ist sehr langweilig und mental zermürbend. Und der Blick auf die EB lohnt sich auch, aber mach nicht gleich 10km. Fünf sind auch gut, wenn's klappt. Man ist dann nämlich gut in seinem Schlappschritt drin, und die Muskeln quietschen wahrscheinlich, wenn du 30sec/km anziehst.

Meine Bewunderung für deine anhaltende Freude daran!

Re: Luise Läuft

767
RedDesire hat geschrieben: 23.02.2026, 20:22 Soweit ich mich erinnere trainiert @Die blaue Luise nach Steffny. Irgendwo in seinem großen Laufbuch geht er auch auf Intervalltraining ein. Dort ist mir hängen geblieben, dass Intervalle so 30-60 Sekunden schneller als das Dauerlauftempo gerannt werden sollen, je jach Trainingsziel. Hier geht's ja auch um Marathontraining, demnach werden wohl kaum 400er vorkommen, sondern eher Langintervalle. Für Steffny typisch werden es hier wohl 3-4x 3000er sein. Bedeutet runtergebrochen also etwa 30Sekunden flotter als Dauerlauftempo, im konkreten also ziemlich genau 6:00/Km, die coolere Zahl ist allerdings 5:55/Km. Pause dazwischen 6-9 Minuten, je nachdem wie gut du regenerieren kannst. Alternativ geht auch ein Tempodauerlauf, aber auch der sollte dann in 6:00/Km absolviert werden, und das über eine Distanz um 10Km, besser 12Km herum.
Steht ein Wettkampf am Wochenende an? Wenn nein, kann in der Folgewoche ein TDL wie eben beschrieben hinterher geschoben werden, geht auch eingebettet in einen mittellangen Lauf so um 90Minuten.
Um den so sonstigen Trott ein wenig aufzulockern kann man auch gerne ein Fahrtspiel in die Dauerläufe einbauen. Hier mal 100m schnell dort 300m flotter oder auch mal ein bis zwei schnelle Stadionrunden. Das Steffny-Training nimmt einem das nicht übel.
Vielen Dank für die Tipps! Das habe ich gleich heute beherzigt.
Die Einheit, die mir aktuell am schwersten fällt bzw. sich am zähesten anfühlt, sind die Dauerläufe von einer Stunde. Von denen habe ich gerade jede Woche 2 Stück.
Da zähle ich dann oft schon die km, und unterteile sie in Abschnitte. Die fühlen sich viel langweiliger an als die langen am WE: Vielleicht weil auch gleichzeitig die Aufgaben des Tages in meinem Kopf schwirren und sich der Lauf gefühlt ziemlich zieht. Und die möglichen Strecken sind bei so einem Lauf auch begrenzt.
Da habe ich heute mal die schlammigen Waldwege genutzt, um mit großen schnellen Schritten über ein paar Pfützen zu hüpfen. So hat es dann wieder Spaß gemacht.

Re: Luise Läuft

768
RaviniII hat geschrieben: 23.02.2026, 22:54
Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56 In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo? :gruebel:
Wenn ich den gleichen (deinen) Plan im Buch anschaue denke ich, dass du den einfach ablaufen könntest? Das persönliche M Tempo weiß man ja sowieso erst hinterher. ;) Ich glaube mit meiner bescheidenen Erfahrung und aus dem Zuhören bei anderen, dass man nur sehr in etwa tempospezifisch vorbereiten kann. Entweder ist man zu ambitioniert und kann das gewünschte und überwiegend geübte Tempo nicht durchhalten, oder man war zu anspruchslos. Dann war es im Nachhinein vergleichsweise zu einfach.

Als eher anspruchsloser Mensch für mein Training würde ich beim Blick nach Luisenhausen meinen, mach den Plan wie vorgesehen. Die gemütlichen Intervalle trainieren nicht die Geschwindigkeit, sondern die mentale Ausdauer. Ich bleibe dabei, das M Training ist sehr langweilig und mental zermürbend. Und der Blick auf die EB lohnt sich auch, aber mach nicht gleich 10km. Fünf sind auch gut, wenn's klappt. Man ist dann nämlich gut in seinem Schlappschritt drin, und die Muskeln quietschen wahrscheinlich, wenn du 30sec/km anziehst.

Meine Bewunderung für deine anhaltende Freude daran!
Vielen Dank! Ja vielleicht mache ich mir zu früh Gedanken über das Tempo.
Und ich finde es eigentlich sogar leichter, wenn der Schritt etwas abwechslungsreicher ist. Oft hatte ich bei den langen, das so gemacht, wenn es sich gezogen hat und die Muskeln langsam müde wurde, dass ich immerwieder flottere Abschnitte eingebaut habe, um die Muskeln wieder zu wecken. Das fiel und fällt mir leichter als komplett in einem Tritt zu bleiben. Meinen höchsten Respekt an diejenigen, die das können! Ich hab sogar einige laufende Bekannte, die lieber eine extra Schleife laufen anstatt stehen zu bleiben und dann wieder antraben zu müssen. Das fiel mir eigentlich noch nie schwer.
Nur wenn man von einem ganz leicht flotteren Tempo kommt, dann wieder etwas herauszunehmen, finde ich unfassbar schwierig. Da rutsche ich dann immer in das vorige Tempo zurück.

A propos mental: Ich glaube das Langeweile und Monotonie nicht die richtigen Begriffe sind um sich für ein Training zu motivieren.
Natürlich braucht es eine gewisse Konstanz, einen langen Atem, Durchhaltevermögen, Weitsicht.
Aber wenn ich hier über Felder und durch Wälder laufe, kommt mir der Begriff Monotonie nicht mehr in den Sinn als auf einer Tartan-Bahn. Das ist meiner Meinung auch eine Sache der Sichtweise.
Und ich glaube auch nicht, dass es auf der Marathonstrecke in Hannover langweilig wird. Da wird sicher wieder einiges los sein und es gibt viele Eindrücke für die Sinne. Natürlich wird es lang und zäh und sicher auch hart und zermürbend, aber ich glaube nicht, dass es langweilig wird.

Re: Luise Läuft

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Die blaue Luise hat geschrieben: 24.02.2026, 14:24 Und ich glaube auch nicht, dass es auf der Marathonstrecke in Hannover langweilig wird. Da wird sicher wieder einiges los sein und es gibt viele Eindrücke für die Sinne. Natürlich wird es lang und zäh und sicher auch hart und zermürbend, aber ich glaube nicht, dass es langweilig wird.
Mach Deine Sinne aber auch mit dem Gedanken vertraut, dass vielleicht nix los ist. Die ersten Kilometer frühmorgens Richtung Maschsee/Döhren ist eh noch kein Zuschauer unterwegs. Dann die elend lange Hildesheimer Str. an den Bahngleisen zurück zum Hotspot Aegi. Leider hat es die ganze Zeit in Strömen geregnet.....keine Zuschauer zum Anfeuern da......usw. :teufel:

Wahrscheinlich wird traumhaftes Marathonwetter mit vielen Zuschauern. :nick:

Re: Luise Läuft

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bones hat geschrieben: 24.02.2026, 14:45
Die blaue Luise hat geschrieben: 24.02.2026, 14:24 Und ich glaube auch nicht, dass es auf der Marathonstrecke in Hannover langweilig wird. Da wird sicher wieder einiges los sein und es gibt viele Eindrücke für die Sinne. Natürlich wird es lang und zäh und sicher auch hart und zermürbend, aber ich glaube nicht, dass es langweilig wird.
Mach Deine Sinne aber auch mit dem Gedanken vertraut, dass vielleicht nix los ist. Die ersten Kilometer frühmorgens Richtung Maschsee/Döhren ist eh noch kein Zuschauer unterwegs. Dann die elend lange Hildesheimer Str. an den Bahngleisen zurück zum Hotspot Aegi. Leider hat es die ganze Zeit in Strömen geregnet.....keine Zuschauer zum Anfeuern da......usw. :teufel:

Wahrscheinlich wird traumhaftes Marathonwetter mit vielen Zuschauern. :nick:
Obwohl es ja eigentlich offiziell nicht erlaubt ist, werde ich meine (offenen) Kopfhörer wohl mitnehmen. Wenn es blöd wird, kann ich dann auf meine Playlist zurückgreifen. Da habe ich einige Lieder drin, die mir den passenden Schritt geben und mich auch aus einer negativen Stimmung holen können. Und am Anfang trägt ohnehin das Adrenalin, da ist es gut, wenn ich nicht zu ambitioniert starte. Da hätte ich gar nichts gegen etwas Ruhe.

Re: Luise Läuft

772
Die blaue Luise hat geschrieben: 24.02.2026, 20:21 Obwohl es ja eigentlich offiziell nicht erlaubt ist, werde ich meine (offenen) Kopfhörer wohl mitnehmen. Wenn es blöd wird, kann ich dann auf meine Playlist zurückgreifen. Da habe ich einige Lieder drin, die mir den passenden Schritt geben und mich auch aus einer negativen Stimmung holen können. Und am Anfang trägt ohnehin das Adrenalin, da ist es gut, wenn ich nicht zu ambitioniert starte. Da hätte ich gar nichts gegen etwas Ruhe.
Ich glaube die benötigst du nicht. Haben ist zwar besser als brauchen, aber auf der Strecke wirst du immer jemanden haben wo du dich dran orientieren kannst. Am besten ständig überholen, sich eine Person ausgucken wo man sich langsam aber stetig ransaugt und irgendwann vorbeigeht ohne selbst einzugehen. Das macht Spaß und motiviert :nick:

Sehr schön das du ein Fahrtspiel eingebaut hast, lockert eben entsprechend auf. Macht auch mir persönlich mehr Spaß als Strides, obwohl auch diese ein elementarer Teil des Trainings sind.
Bild

Re: Luise Läuft

773
Beim Deister-Marathon in Springe wollen offenbar viele LäuferInnen ihre Form für den Hannover-Marathon testen. Es sind schon jetzt knapp 300 Teilnehmer nur über die HM-Strecke angemeldet. Und es sind noch 3,5 Wochen bis zum Starttag. Das wird ein großer Pulk auf den Wegen sein.

Re: Luise Läuft

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bones hat geschrieben: 25.02.2026, 10:00 Beim Deister-Marathon in Springe wollen offenbar viele LäuferInnen ihre Form für den Hannover-Marathon testen. Es sind schon jetzt knapp 300 Teilnehmer nur über die HM-Strecke angemeldet. Und es sind noch 3,5 Wochen bis zum Starttag. Das wird ein großer Pulk auf den Wegen sein.
Danke für die Erinnerung. Hatte die Anmeldung fast vergessen. Da sind auch einige dabei, mit denen ich mich messen kann bzw. regelmäßig messe.

Re: Luise Läuft

775
Völlig o.t. im Moment, aber ich wollte mal sagen, dass wir uns alle sehr freuen, wenn @Die blaue Luise irgendwann bald demnächst mal sub50 rennt.
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)

Re: Luise Läuft

776
RaviniII hat geschrieben: 26.02.2026, 10:40 Völlig o.t. im Moment, aber ich wollte mal sagen, dass wir uns alle sehr freuen, wenn @Die blaue Luise irgendwann bald demnächst mal sub50 rennt.
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)
Aber natürlich, für irgendwas muß das Marathontraining doch gutsein. :wink:

Re: Luise Läuft

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RaviniII hat geschrieben: 26.02.2026, 10:40 Völlig o.t. im Moment, aber ich wollte mal sagen, dass wir uns alle sehr freuen, wenn @Die blaue Luise irgendwann bald demnächst mal sub50 rennt.
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)
Irgendwann, wenn ich mal groß bin. :rolleyes:

Immerhin lerne ich im M-Training einiges. Eine Sache, die ich schon gelernt habe, ist wie wichtig Verpflegung für die Regeneration ist. Da achte ich jetzt viel stärker darauf.

Heute gab es einen TDL mit kleineren Hindernissen. Wetter gut! Also die neue kurze Hose, die ich letzes Jahr nicht mehr testen konnte, herausgeholt. Aber die Beinsäume schneiden ein, das muss ich ändern. Dazu noch einen SportBH, der nicht mehr so richtig passt. Und die Deviate 3, die ich anhatte, sind mittlerweile platt gelaufen. Die haben noch nicht viele km drauf.

Geplant waren 9 km @5:45/km oder so, es wurden 9 km @5:32/km bei ca 85%mHF. Ich war aufgrund eines blöden Telefonats so genervt, dass ich mehr nach Gefühl gelaufen bin und keinen Nerv hatte ganz exakt zu kontrollieren. Dafür hatte ich noch zu viel Wut im Bauch.
Dadurch, dass ich oft TDL in dem Pulsbereich laufe. habe ich glücklicherweise ein ganz gutes Gefühl dafür.

Re: Luise Läuft

778
Die blaue Luise hat geschrieben: 26.02.2026, 18:31 Ich war aufgrund eines blöden Telefonats so genervt, dass ich mehr nach Gefühl gelaufen bin und keinen Nerv hatte ganz exakt zu kontrollieren. Dafür hatte ich noch zu viel Wut im Bauch.
Technisches Gerät kann manchmal recht hilfreich sein. In den Anfangszeiten des Laufens mit Pulsmessung (letztes Jahrtausend) lief ein Konkurrent neben mir, der war dauernd am Rumpiepen (Signal vom Pulsmesser). Das hat mich so genervt, dass ich dachte, ich muß hier weg.....natürlich nicht zurückbleiben, sondern hinter mir lassen. Im Ziel hatte ich dank der Pulsmessung von jemand anderem eine neue PB über 10KM. Also auch die Wut im Bauch in die Beine umgeleitet.

Re: Luise Läuft

779
Schuhe: am 4. März ist um 18 Uhr Erika Fisch Stadion in Hannover wieder ein Schuhtest-Event. Man kann alle schnellen Flitzer, und auch halb schnelle, bzw. günstigere ;) , ausprobieren.
Habe ich letztes Jahr klasse gefunden. Gekauft habe ich dennoch (auch im Nachgang) nichts. Hatte das Gefühl, alles zu schnell für mich.
Aber halt geil, die mal 100-500m zu testen und den Rest der Runde zurückzustöckeln.

Re: Luise Läuft

780
bones hat geschrieben: 26.02.2026, 18:47
Technisches Gerät kann manchmal recht hilfreich sein. In den Anfangszeiten des Laufens mit Pulsmessung (letztes Jahrtausend) lief ein Konkurrent neben mir, der war dauernd am Rumpiepen (Signal vom Pulsmesser). Das hat mich so genervt, dass ich dachte, ich muß hier weg.....natürlich nicht zurückbleiben, sondern hinter mir lassen. Im Ziel hatte ich dank der Pulsmessung von jemand anderem eine neue PB über 10KM. Also auch die Wut im Bauch in die Beine umgeleitet.
Haha, das hatte ich mal mit einem, der eine Schachtel mit diesen TicTac- Pfefferminzbonbons dabei hatte! Die haben ewig in seiner Tasche rumgeklappert! Das wollte ich irgendwann nicht mehr hören und habe ihn auch hinter mir gelassen.

Schlimm ist auch noch der Typ Gefängniswärter, in dessen Tasche ein umfangreiches Schlüsselbund klingelt und scheppert...

Re: Luise Läuft

781
Harriersand reloaded hat geschrieben: 27.02.2026, 08:35
bones hat geschrieben: 26.02.2026, 18:47
Technisches Gerät kann manchmal recht hilfreich sein. In den Anfangszeiten des Laufens mit Pulsmessung (letztes Jahrtausend) lief ein Konkurrent neben mir, der war dauernd am Rumpiepen (Signal vom Pulsmesser). Das hat mich so genervt, dass ich dachte, ich muß hier weg.....natürlich nicht zurückbleiben, sondern hinter mir lassen. Im Ziel hatte ich dank der Pulsmessung von jemand anderem eine neue PB über 10KM. Also auch die Wut im Bauch in die Beine umgeleitet.
Haha, das hatte ich mal mit einem, der eine Schachtel mit diesen TicTac- Pfefferminzbonbons dabei hatte! Die haben ewig in seiner Tasche rumgeklappert! Das wollte ich irgendwann nicht mehr hören und habe ihn auch hinter mir gelassen.

Schlimm ist auch noch der Typ Gefängniswärter, in dessen Tasche ein umfangreiches Schlüsselbund klingelt und scheppert...
Bei mir reicht manchmal schon "spezielles" Atmen, um mich zu nerven bzw. aus der Ruhe zu bringen.
Da hatte ich dieses Jahr schon 2 Fälle. Einmal Pressatmung, die war quasi so laut wie ein Schlüsselbund!
Und letztens klang es bei einer jungen Mitläuferin so, als sei sie ins Wasser gefallen, könne nicht schwimmen und würde ständig nach Luft ringen. Da hab ich mir ernsthaft Sorgen gemacht! Das war aber scheinbar ihre "normale" Läuferatmung.

Re: Luise Läuft

783
bones hat geschrieben: 01.03.2026, 12:32 Falls das mit dem Formaufbau bis zum Hannover Marathon nicht ganz reicht, zwei Wochen später ist ein weiterer Marathon in der Region:

"Dein Lauf-Abenteuer: 120 Runden um die historische Inselfestung Wilhelmstein. Exklusiv, verrückt & maritim. Sei dabei! "
https://www.steinhuder-meer.de/event/3- ... lhelmstein
Hab ich auch vorhin gelesehen. Und bei meinem heutigem 30er hatte ich auch direkten Blick auf die Insel.
Man wundert sich wie viele Leute man beim Umrunden des "Meeres" zweimal sieht. Von einem Walker bekam ich sogar Lob. ;)
Das war heute ein heftiger Lauf. Ich glaube, ich hatte nicht zu Unrecht Reskept vor dem 30er.

Re: Luise Läuft

785
@Die blaue Luise

Durchgezogen ist das, was zählt. :daumen:

Der Respekt wird kleiner, je mehr man von den 30er macht... Ist alles eine Frage der Übung.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Luise Läuft

786
Danke euch!

KW 9 ist also auch schon wieder geschafft!

Di 9,3 km teils easy, teils FS - 59 Min
Mi Mini-Krafttraining
Do 9 km TDL @ 5:32/km, 85% mHF, insgesamt 14km in 81 Min
Fr 9 km easy, das erste Mal in kurz/kurz, da 17° plus Sonnenschein

So 30,7 km in 3 Std. 28 Min.

gesamt 63 WKM!

Vor dem langen Lauf hatte schon etwas Respekt, habe am Vortag einiges vorbereitet und als ich meine Isogetränk gemischt habe, haben sogar meine Hände ein wenig gezittert. 30 km klingt nach so viel und ich hatte ja geplant, nicht zu Hause zu starten. Einmal ums Steinhuder Meer hat ca. 30 km, dort sind schon viele gelaufen, also wird die Strecke sicher laufbar sein, aber ich war dort noch nie gelaufen. Also einzelne Orte kannte ich natürlich, aber den größten Teil der Strecke nicht.
Vor Aufregung bin ich auch die ersten km immer wieder zu schnell geworden, es war extrem sonnig, gab aber auch so ca die ersten 10km spürbaren Gegenwind. Ich fürchte, dass ich dort schon ordentlich Körner verpulvert habe. Nach der Hälfte habe ich schon hin und her überlegt, wen ich anrufen kann, der mich unterstützen oder motivieren könnte... ich war dort schon am kämpfen. Den Südstrand, der bei dem guten Wetter wirklich stark besucht war, erreichte ich erst danach und ich musste mich durch Menschenmassen kämpfen, das lenkte aber wenigstens etwas ab. Auf den letzten 5 km war mir dann auch noh ziemlich schlecht, vielleicht liegt es daran, dass die großen Flasks in der Weste, wenn sie leerer werden unten ziemlich auf den Magen drücken, jedenfalls wurde es etwas besser, als ich die Weste dort gelockert habe.
Nach dem Lauf, also als ich die 30 voll hatte und langsam wieder am Parkplatz ankam, war ich so fertig, dass ich hätte heulen können. Bevor ich wieder gefahren bin, hab ich dann erst noch Iso getrunken und mich gedehnt um wieder etwas zu mir zu kommen.
Und ich habe mich gefragt, ob Marathon wirklich etwas für mich ist .... die anderen Läufer sahen so locker aus. Und ich habe so gekämpft. Aber vielleicht ist das auch nur meine subjektive Sicht und die haben sich dasselbe gefragt.
Gels hatte ich jetzt alle 6 km und habe natürlich das erste Gel gleich schon so blöd aufgerissen, dass mir die scharfe Abrisskante schön die Lippe aufgepiekt hat. :klatsch:

Prognose bei runalyze: 4:39:xx, M-Form: 60

Was als nächstes ansteht:
Diese Woche (KW 10) ist Entlastungswoche, am Sonntag gibts nen 10er. (max.40 Wkm)
In der Woche darauf (KW 11) gibts den nächsten 30er, allerdings vorgezogen auf Samstag - oder ich überlege ihn sogar schon am Freitag zu machen, da der HM danach schon am Samstag ist.
In KW 12 gibt es 3x3000 in M-Pace und am Samstag den HM.
Am Sonntag in KW 13 gibt es 32 km mit EB und dann beginnt das Tapering für den Marathon, der liegt dann So in KW 15, also genau 14 Tage nach dem längsten (Trainings-) Lauf.

Immerhin bin ich ganz froh, dass ich jetzt schon die Klamotten für den Marathon testen konnte, denn so 17°- 18° C und Sonne ist das maximale (wärmste) Wetter, das ich mir für den 12. April vorstelle. Dann hatte ich das jetzt schon zum Testen.

Habt eine schöne Woche! :winken:

Re: Luise Läuft

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Ob Marathon etwas für dich ist, entscheidet sich erst einige Monate nach dem ersten Finish! Oder sogar erst im nächsten Training für den nächsten Marathon. :nick: Jedenfalls entscheidet sich das natürlich nicht nach dem ersten 30 km Trainingslauf. ; )
Die Schiebe-Überlegung für die nächsten Longrun finde ich persönlich gut. So arbeite ich auch.

Was für Einheiten sind das bei der Prognose? 60 bezieht sich auf 100 als Ganzes? Oder ist das sowas wie Watt, nach oben offen und je mehr, desto besser?

Re: Luise Läuft

788
RaviniII hat geschrieben: 02.03.2026, 10:50 Ob Marathon etwas für dich ist, entscheidet sich erst einige Monate nach dem ersten Finish! Oder sogar erst im nächsten Training für den nächsten Marathon. :nick: Jedenfalls entscheidet sich das natürlich nicht nach dem ersten 30 km Trainingslauf. ; )
Die Schiebe-Überlegung für die nächsten Longrun finde ich persönlich gut. So arbeite ich auch.

Was für Einheiten sind das bei der Prognose? 60 bezieht sich auf 100 als Ganzes? Oder ist das sowas wie Watt, nach oben offen und je mehr, desto besser?
Ja, im Nachhinein ist ein Longrun, der sich blöd angefühlt hat, natürlich nicht entscheidend. Da gibt es auch so viele Faktoren, wie z. B. den Wetterumschwung oder das ich mir vorher viel zu viele Gedanken darüber gemacht habe.

Das mit der Marathon-Form ist ein theoretisches Konstrukt, das Maximum ist 100 %.

Die Marathonform ist eine Erfindung von Runalyze zur Optimierung von Prognosen für lange Strecken, die auf dem effektiven VO2max basieren. Diese Prognosen können normalerweise nicht berücksichtigen, ob der Athlet die optimale Fitness oder Ausdauer für einen Marathon hat. Die Marathonform ist die Lösung für dieses Problem, da die Prognosen ständig an die fehlende Fitness angepasst werden.

Um die Marathonform zu berechnen, werden die in einer Woche zurückgelegten Kilometer sowie jeder einzelne Lauf nach Länge betrachtet. Andere Aktivitäten (z.B. Radfahren) werden nicht berücksichtigt. Das Ziel wird auf einen berechneten Wert entsprechend der aktuell bestmöglichen Marathonzeit des Athleten, basierend auf der VO2max, gesetzt. Die Kilometer und die Distanz des wöchentlichen Langlaufs werden aus typischen Marathon-Trainingsplänen abgeleitet.

Standardmäßig basieren diese Berechnungen auf dem Training der letzten sechs Monate, wobei die Wochenkilometer zu 2/3 und die langen Läufe zu 1/3 für die "Marathonform" zählen. Diese Parameter können individuell angepasst werden.

Re: Luise Läuft

789
Hatte letztes Jahr mit diversen Schmerzen zu tun, v.a. in den Füßen, bei den Longruns. Sowas kannte ich vorher nicht. Zum Glück erlebe ich das jetzt gar nicht. Schön, dass du nur im Bereich energetischer Struggle unterwegs warst. Vielversprechend!

Meine Zielzeit ist mir egal. Es wird schon irgendwas bei rauskommen, was dem Training angemessen ist, und ich hoffentlich einen okayen Tag erwische. Plane etwas defensiver loszulaufen, als der TP vorschlägt, und dann mal schauen, wie ich mich fühle.

Anekdotisch: Die Sportuhr muss ich schon mitnehmen, ich will im Nachhinein ja wissen, "wo ich gelaufen bin", und wie sich die Daten unterwegs entwickelt haben. Aber je öfter ich analog laufe, desto besser gefällt es mir. Für gestern zB kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen, wie die Pace-Entwicklung war, oder wie die HF. Dafür kann ich sagen, dass sich mein Gefühl unterwegs richtig angenehm angefühlt hat, mich gut geleitet hat, ich mich im Ziel noch hervorragend gefühlt habe, usw.
Hätte ich bei dem offenbar angeschlagenen Tempo auf die Uhr geschaut, wäre mein Kopfkino losgegangen, "zu schnell, du riskierst eine Verletzung durch die Vorbelastung, du zerstörst deine evtl. Form", usw.

Fun facts: aufs Klo habe ich es vorher nicht mehr geschafft, Schlange zu lang, und ich hatte vorher schon ordentlich Durst, aber nichts mehr zu trinken Hab's alles gelassen ignoriert, die 20 Minuten müsste ich es ja überleben.
Weil ich manchmal sehr fixiert an gewisse Erwartungen bin, freut mich, wenn ich auch mal etwas locker nehmen kann.

Re: Luise Läuft

790
Danke!

Was ich noch vergessen habe: Scheuerstellen, Blasen etc. habe ich gar keine. :hurra:
Schon eher Sonnenschäden, aber selbst dem habe ich mit Sunblocker entgegengewirkt.
Die Füße haben, na gut eigentlich nur der rechte, sich mal im Schuh etwas verkrampft... aber ich als bekennende Yoga-Tante hab dann gut entgegenwirken können: Den Fuß mitsamt Zehen ordentlich ausgestreckt, danach saß alles wieder ganz gut.
Also waren die Schwächen nur enrgetisch und muskulär (vielleicht auch mental, obwohl ich mich gut durchgekämpft habe)... die Beine waren heute früh schon ordentlich schwer. Daher heute nur etwas Yoga und vielleicht einen Spaziergang, obwohl die Sonne sehr nach draußen lockt.

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