Spiridon08 hat geschrieben: 19.03.2026, 10:48
Dartan hat geschrieben: 19.03.2026, 10:30
Was man bezüglich des Höhenprofils von Boston sicherheitshalber auch noch mal klarstellen sollte:
Da ist die Beurteilung immer sehr relativ und abhängig davon mit was man vergleicht.

Im direkten Vergleich zu z.B. Berlin oder Chicago ist das natürlich eine recht anspruchsvolle Strecke. Und wenn man wirklich voll am Limit unterwegs ist, machen sich auch kleinere Hügel einfach deutlich mehr bemerkbar.
Aber trotzdem ist das definitiv
kein Bergmarathon der irgendwelche extremen Herausforderungen darstellt! Im großen und ganzen kann man dort trotzdem recht normal und
halbwegs flott laufen. Nach Garmin Uhr hatte ich da 267 positive und 401 negative Höhenmeter. Auf 42.2km ist das jetzt nicht sooo viel. Und worst-case mal 32hm hoch auf einer Meile, also so ~2% Steigung, was schon auch noch human ist. Bergab gleich am Anfang mal 46m runter pro Meile, also knapp 3%, und auch noch weit davon entfernt irgendwie technisch anspruchsvoll zu sein.
boston_hm.PNG
Absolut, das sehe ich auch so. Wie von dir geschildert, sehe ich die Herausforderung auch eher orthopädisch-muskulär (weil ungewohnt).
muskluär ist das nach 30km zum Schluss sicher ne andere Herausforderung, und wenn es ungewohnt ist, kann es durchaus sein, dass es dann etwas unökonomischer wird vom laufen her.
Mehr als 10km MRT fällt mir aber sehr schwer irgendwie, vielleicht bin ist die Vorermüdung zu hoch durch zu schnelles LDL-Tempo. Bei MRT 4:00, wie schnell sollte der LDL vorher maximal sein?
Wie ist es mit anderen QE: Schwellenläufe eher als TDL oder Intervalle? Und wann würdest du welche QE in der restlichen Zeit bis 20.04 platzieren?
der LL sollte idealerweise so schnell sein, dass das MRT am Schluss sauber u. stabil durchgelaufen werden kann, aber nicht so langsam als dass es wenig zum MRT beiträgt und nur reines easy tempo ist.
Ich selber mache recht wenig im Sinne von LL mit reiner EB, weil ich entweder alles schneller u. vom MRT in Prozent ausgehe und dann meist aufbaue in Blöcken / Wellen. EB selbst halte ich für insgesamt nicht spezifisch genug für das Rennen.
Ideal erweise baut man in 2-3 Key LL 3-4 Wochen vorher 18-25 km MRT ein (nicht alles am Stück).
Oder man läuft im Bereich zb. 95% MRT ca. 35 km +/- oder 97-98% bis ca. 30km. (Die beiden letzteren wären aber eher was für den unmittelbaren Bereich direkt vor den Key LL, also 5-6 Wochen vorher)
3-4 Wo. vorher es geht um Ökonomisierung des MRT. Heißt Schwelle ist dann neben dem spezifischen LL die 2. Tempo/QE Einheit.
Ich würde hier dauernd nicht am Stück arbeiten, weil der LL metabolisch schon sehr belastend ist. Vlt. ein etwas längerer Lauf im Bereich 102-105% MRT also etwas schneller. Rest in Abschnitten. Man kann hier ggf,. auch Tempo im Bereich 95% MRT / 100 % MRT ganz gut verbinden.
was ich zB ne gute Einheit für
mich zw. 2 LL fand war
4x (3+2 km) @95% MRT+100% MRT ohne pause zw. 3+2 km / 400m easy zw. den Blöcken. Kommen 20(!) spezif. km zusammen, davon 12 km upper steady +8 MRT , aber dafür MRT, unter kumulierter Müdigkeit + immer nochmals etwas schneller laufen - genau das war relevant wird im Rennen
Mein Vorgehen sonst wäre: in Abschnitten arbeiten, nicht zu lange am Stück, dafür mir float recoverys / kurzer Pause, Tendenz MRT - ganz leichter schneller als MRT, dann fühlt sich MRT wieder etwas "leichter" an.
Es soll nur supportiven Charakter haben, MRT Ökonomisierung steht im Vordergrund. Arg viel geht Jetzt in 4 Wochen eh nicht mehr.
das reicht für.
- 2-3 LL mit den genannten MRT Anteilen
- 3-4 supportiven Einheiten (hier kommen viele Dinge in Frage ist recht individuell)
- 2-3 Sharpening Einheiten in den 14 Tage vorher