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Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6501
Xyris hat geschrieben: 05.04.2026, 22:49
🤔 Müsste man mal eroieren...

Mal allgemein.
Wie definiert du (15km) TDL
Was ist @4:50 für ein Tempo ? MRT
Was ist @4:25? müsste etwas unter angepeilten 10k Tempo sein -10sec
Was ist @4:43? Was sollen die 4x2 konkret ansprechen? HM-RT
Was ist deine threshold und 10 km RT? threshold? was ist das? 10km RT bin ich aktuell echt unschlüssig. 4:30 wohl zu schnell 4:45 bring ich "easy" hin. Wahrscheinlich die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Auf was trainierst du Gerade? Ich versuche aktuell meine Unterdistanzen zu verbessern.
Wo stehst du in einem möglichen Plan? Da verstehe ich die Frage nicht.
Wie ist die Wochenstruktur? Ich versuche 2 schnelle Einheiten zu machen (Meist Dienstag und Freitag) davon eine Intervalleinheit wie 6x1000 oder 4x2000 (seltener 10x400 oder 12x200), dazu noch einen Tempodauerlauf im MRT bis HRMT. Dazu noch ein längerer Lauf 18-25km. Restliche 1-2 Einheiten Dauerläufe 5:30-6:00
Ich hatte mich in etwa an den Plan der LSF Münster gehalten, da der für 42min geschrieben ist, hab ich die Zeiten um 10% erhöht, was einer Zielzeit von etwa 46min entspräche. Daher hab ich auch etwas die Zeiten für die Intervalle und TDL.
Den Plan hab ich aber sozusagen durch und bin am Ende auf dem 10er langsamer als nach 12 Wochen Greifs "heissen Ofen" :(

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6502
Hmmm....
Also wenn du meine Meinung hören willst...

Es gibt mMn einige auptpunkte:

1. Du kennst deine Tempobereich nicht wirklich präzise und auch deine WK Leistungen wahrscheinlich nicht. Auch die pace Zuordnung ist vermutlich zu ungenau.
Dadurch wird gezielte Steuerung schwer.

- Gefahr 1: viel in Grey Zone, viele unscharfe Reize die nicht das treffen was die treffen sollten. "Vielleicht 10 km RT ist schwierig. Von guter 10 km Zeit kann man viel ableiten.

Ist nun die Frage was stimmt:
Wenn @4:50 angenommen MRT ist, ist @4:43 HMRT eigentlich zu langsam, 7 sek. Differenz ist auf dem Niveau eher zu wenig. Oder MRT stimmt eben nicht. Ich Denke MRT ist zu schnell angesetzt. Bei 4:50 müsste 10 km RT schon im Bereich 4:25-4:30 bis leicht schneller liegen.

Wenn du sagst 4:45 easy, 4:30 zu schnell (für 10 km RT vermutlich? dann wahrscheinlich MRT zu schnell.
Und wenn wir nun Sagen dass ca. 4:35 machbar wären für 10 km dann würde es auch eher zu MRT @5:00 passen, HMRT wäre dann so 4:45-4:50. Threshold (Schwelle) dann etwas schneller.

Aber das ist schwierig zu Sagen wenn dir die Bereiche selbst nicht wirklich klar sind.


- Gefahr 2. Dadurch viel Tempo aber falsch gesteuert, weil dann u.U. auch die Pace Bereiche des Plan nicht wirklich passen. Du hast dann viel trainiert und auch hart aber wenig nachhaltig und sinnvoll, ggfs zu hart, schwerer dadurch dann Adaption und Verbesserung zu erreichen. Dann wäre auch der 15 km TDL hart weil er knapp im HMRT Bereich oder nur leicht drunter wäre

Gefahr 3:
- mangels stabiler Schwelle (fehlt im Plan), läufst du viel hohes Tempo, was ohne stabile Schwelle aber nicht wirklich nachhaltig tragfähig ist..
Ja ist im 10 km Training nicht zwingend Hauptfokus aber Mann muss die Vo2max Einheiten natürlich stabilisieren können was mit niedriger Schwelle oder instabiler schwer ist (und wenig bringt).



Vorschlag: Tempo und Bereiche müssen besser ermittelt werden, dann bessere Steuerung erst möglich dann Erst zielgerichtet Training möglich


mal zum Plan,
- will ich wirklich kaum so bezeichnen, der ist mMn ziemlich schlecht, was Leistungsverbesserung betrifft.
Warum:
  • Ich sehe keine klare Progression/Peridosierung/Zuspitzung
  • es gibt 2,3 Standardeinheiten/Struktur/Aufbau,etc fast immer gleich
  • Außer 200/400/300/600/800/1000 UV gibt es nichts. Und die sind Fast immer gleich. Da mag Wohl Einer Intervalle und Schema F. ...
  • Keine Schwellenarbeit
  • Keine Race specific/ Rennrealität
  • Umfang mir persönlich zu sprunghaft, kaum mal ein solides Plateau, jeder Woche rauf und runter


Was mir auch auffällt. Teilweise sehr lange Pausen, einmal ne harte Vo2max max Einheit , kann man schon machen Aber wenn wir oben geschrieben der Rahmen nicht passt würd es schwer, Grade Belastungssteuerung usw.

Und Gefahr 4: angenommen du Hast 10 % richtig runtergerechnet. Das gilt dann tatsächlich nur für das RT. Deine (falschen) Bereiche bleiben physiologisch natürlich immer noch gleich. Also die Schwelle wird zb nicht 10% langsamer das ist Klar.
Der Plan basiert Aber wahrscheinlich nicht auf Renntempo in %.
Heißt damit das mathematischen System funktioniert muss zwingend dein aktuelles 10 km RT exakt passen und dann wenn du so vorgehst müssen aber alle Tempos der Einheiten danach ausgerichtet werden.
Die physiologischen Bereiche kann man nicht linear runter rechnen.
Will man aber einen bestimmten Reiz setzten zb Schwelle triggern muss das natürlich auch mit reduziertem Tempo beachtet werden.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6503
Xyris hat geschrieben: 06.04.2026, 01:16
Ist nun die Frage was stimmt:
Wenn @4:50 angenommen MRT ist, ist @4:43 HMRT eigentlich zu langsam, 7 sek. Differenz ist auf dem Niveau eher zu wenig. Oder MRT stimmt eben nicht. Ich Denke MRT ist zu schnell angesetzt. Bei 4:50 müsste 10 km RT schon im Bereich 4:25-4:30 bis leicht schneller liegen.

Wenn du sagst 4:45 easy, 4:30 zu schnell (für 10 km RT vermutlich? dann wahrscheinlich MRT zu schnell.
Und wenn wir nun Sagen dass ca. 4:35 machbar wären für 10 km dann würde es auch eher zu MRT @5:00 passen, HMRT wäre dann so 4:45-4:50. Threshold (Schwelle) dann etwas schneller.

Aber das ist schwierig zu Sagen wenn dir die Bereiche selbst nicht wirklich klar sind.
Ja, ich weis, die Tempos stimmen bei mir nicht zusammen, das was ich wirklich von Wettkämpfen habe ist von 2025 ist:
10km - 4:36 min/km (April)
21.1km - 4:41 min/km (Mai)
42.2km - 4:51 min/km (Oktober)
Den HM im Mai komplett ohne spezifische Vorbereitung, einfach aus Volumenwochen von >100km für den Rennsteigleif und 3 Tage noch einen 7,5km Crosslauf aus der Laufserie.

2023 und 2024 war die Diskrepanz noch größer, da bin ich den Marathon im September im selben Tempo gelaufen, wie den 10er im Frühjahr. Ok, klar, die Marathons waren natürlich besser vorbereitet als die 10er.

Daher ja auch die Idee, an den Unterdistanzen zu arbeiten.

Die 10% waren für mich jetzt eigentlich schon ziemlich einleuchtend.
Beispiel Woche 4:
42min Plan: 6x1000m in 4:00 min/km
Also etwas schneller als Renntempo (4:12 min/km)
Umgerechnet auf 46min ergibt das 4:24
Also ebenfalls etwas schneller als Renntempo.

Die langsameren Sachen wie 18km in 5:20(42-Plan) zu 5:52 (46-Plan) erschienen mir nun auch gar nicht mal so schlecht.

Erster Schritt wäre wohl ordentliche Tempobereiche zu definieren. Im Marathontraining bin ich mit dem Greif´schen "heissen Ofen" immer ganz gut gefahren. Allerdings habe ich als MRT-Steuerzeit in der Regel wirklich die 5:00min/km genommen und das ganze erst nach ~6 Wochen adaptiert. Lieber einen Tacken zu langsam als zu schnell.

Zudem sind mir regelmässige 2 QE pro Woche etwas zu viel. Da halte ich mich wieder gern den "heissen Ofen" (ich weis, du magst den nicht ;-) ) , der ja im wöchentlichen Wechsel je eine und zwei QE plus LL hat.

Wie du auch erwähnst, lauf ich die Tempoeinheiten wahrscheinlich auch zu schnell. In Verbindung damit, daß ich die auch nicht gewohnt bin (hab das bisher ja kaum gemacht) streckt es mich dann nach kurzer Zeit nieder. Lieber nicht ganz Vollgas und dafür eine Einheit mehr? Glaub sogar, daß ich das mal von dir gelesen hatte, daß 98% Einheiten im Grunde das Ziel erreichen.
Ich kann über Wochen Umfänge von >100km laufen, schaff aber keine 2 QE pro Woche :rolleyes:

Problem bei der Tempofindung ist, daß sich das ja ständig ändert. Vor 5 Wochen bin ich im 10k Wettkampf 4:46min/km gelaufen, was ich halt heute im Training schneller durchbringe.

Im Übrigen: Danke für die Zeit, deine Analysen und Ratschläge (auch wenn ich nicht immer alles verstehe und umsetzen kann)

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6504
10km - 4:36 min/km (April)
21.1km - 4:41 min/km (Mai)
42.2km - 4:51 min/km (Oktober)
Das ist doch was. Dann kann man jetzt mal schauen was wirklich sein könnte.Die HM Zeit wäre mit Taper etc sicherlich noch etwas besser. Und dann Marathon+ HM zeigen aber deutlich dass 10 km dann zu langsam ist im Verhältnis.

Die Zeiten sind aus 2025 also recht aktuell.

Aber dein Fehler nun:

Du rechnest aus @4:12(Plan) 10% weniger Renntempo
Das ergibt 4:36.
Aber dann kannst du nicht 10% von @4:00 rechnen und dann die @4:24 laufen. Das ist physiologisch unsauber. Physiologisvhe Zonen verschieben sich nicht linear von einer Pace zu einer anderen.

Hatte ich ja schon geschrieben, mich aber wahrscheinlich unsauber ausgedrückt (liegt auch am Handy Geschreibe).

Du kennst nur von einem (deinem!) Renntempo ausgehend die korrekten mathematischen Prozente für ein Renntempo errechnen.

Also du kennst errechnen: mit RT xY, ist meine geplante Einheit zb 10% physiologisch vom Renntempo entfernt.
Das klappt gut wenn im Renntempo gelaufen wird. Bei Läufern die ungefähr gleich stark sind besteht meistens eine Korrelation von je 5% langsamer zu jeder weiteren Distanz (5/10/HM/M) oder auch steady.

Aber sobald du zb eine Einheit auf Schwelle laufen willst musst du zwingend dein Tempo im Bereich der Schwelle wissen, sonst verwässert du den Reiz. Bei sehr schnellen Läufern kommt vereinfacht hinzu dass Schwelle oft HMRT in etwa entspricht und somit wieder 5% greifen.

Aber du kannst nicht einfach Einheiten langsamer Rechnen ohne dein eigenes Renntempo in Relation zu setzten.

Ausgehend von 4:36 wäre es @4:24. Ja es ist un dem Fall das gleiche wie 10% von @4:0 aber immer vom Renntempo rechnen nicht vom Intervalltempo.

Wird deutlich wenn man zb mal @2:55 (meine Relation zu den @4:00) als IV RT nimmt. 10% langsamer wie du rechnest, Dann wären meine IV die als 10 km RT gedacht wären nämlich exakt nur mein HMRT.

Heißt ich arbeite im Graubereich werde müde und auch allgemein Wohl für aber mangels richtigen Reiz vermutlich nicht schneller.

Lange Rede:
Warum nutzt du nicht deine aktuelle 10 km RT. Ist ja nichts so lang her, es sei denn du könntest das aktuell definitiv nicht Laufen. Dann wim aktuellen Niveau ausgehen. Notfalls brauchste eben ne aktuelle Standort Bestimmung.

Aber ich gebe dir Recht. Deine 10 km Leistung ist vermutlich zu schwach und Unterdistanzen machen sinn,
Aber
Du brauchst klare Zuordnung deiner Zonen, eine aktuell verwertbare 10 km Zeit und du kannst nicht die Intervalle im Tempo einfach langsamer rechnen.
Das klappt im mittleren Bereich deines Niveau Vlt noch so Mittel weil die Tempos eh weiter auseinander liegen aber Fang das gar nichts Erst falsch an.
Auf deinem Niveau macht eine reine physiologische Zonen Betrachtung vlt auch mehr Sinn als ein mathematischer Ansatz.

Ja die 98%
Ging wahrscheinlich darum. Qualität vor Quantität.
Es bringt dir im Zweifel mehr wenn du zn eine Einheit mit 10 km Tempoanteil laufen musst aber nach 7 km schon abbbausr mit, die dass du die letzten 3 km gar nicht mehr in dem Bereich unterwegs bist denn du absprechen willst. Ist es bessere statt 7 km , und 3 die auseinderfallen, 8 sauber zu laufen und dann die Einheit zu beenden. Heißt besser 8 sauber als 10 inkonsequent und unsauber hintenraus. Oftmals, nicht immer
Bzw man erreicht von 98% der Pace zb in einem LL im Prinzip den gleichen Effekt, hat aber weniger Regeneration.
Heißt wenn ich zb 30 km LL im MRT machen will muss ich nichts zwingend 100% erreichen. Gut wenn. Aber auch 98% sind absolut perfekt und reichen auch süß um im WK 100 zu laufen.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6505
Xyris hat geschrieben: 06.04.2026, 11:28

Lange Rede:
Warum nutzt du nicht deine aktuelle 10 km RT. Ist ja nichts so lang her, es sei denn du könntest das aktuell definitiv nicht Laufen. Dann wim aktuellen Niveau ausgehen. Notfalls brauchste eben ne aktuelle Standort Bestimmung.

Aber ich gebe dir Recht. Deine 10 km Leistung ist vermutlich zu schwach und Unterdistanzen machen sinn,
Aber
Du brauchst klare Zuordnung deiner Zonen, eine aktuell verwertbare 10 km Zeit und du kannst nicht die Intervalle im Tempo einfach langsamer rechnen.
Meine aktuelle 10k wird irgendwo zwischen 46 und 47 Minuten liegen (in 2 Wochen hab ich einen vermessenen 10er)
Wenn ich hier die beiden Rechner bemühe:
- https://www.runnersworld.de/tools/inter ... s-rechner/
- http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaw ... =berechnen

Dann komme ich für die 1000er exakt auf die gleichen Werte: für 46 Minuten 4:18 min/km für 47 Minuten sinds 4:24.
Spielt es in meinem Leistungsbereich wirklich eine entscheidende Rolle, ob ich die Dinger in 4:18 oder 4:24 laufe? Da spielt doch schon Temperatur, Wind, Streckenverhältnisse und vor allem das persönliche Befinden eine Rolle.
Ich kann das in diesem kleinen Bereich wohl auch gar nicht timen...

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6506
Bonfire307 hat geschrieben: 06.04.2026, 12:05
Xyris hat geschrieben: 06.04.2026, 11:28

Lange Rede:
Warum nutzt du nicht deine aktuelle 10 km RT. Ist ja nichts so lang her, es sei denn du könntest das aktuell definitiv nicht Laufen. Dann wim aktuellen Niveau ausgehen. Notfalls brauchste eben ne aktuelle Standort Bestimmung.

Aber ich gebe dir Recht. Deine 10 km Leistung ist vermutlich zu schwach und Unterdistanzen machen sinn,
Aber
Du brauchst klare Zuordnung deiner Zonen, eine aktuell verwertbare 10 km Zeit und du kannst nicht die Intervalle im Tempo einfach langsamer rechnen.
Meine aktuelle 10k wird irgendwo zwischen 46 und 47 Minuten liegen (in 2 Wochen hab ich einen vermessenen 10er)
Wenn ich hier die beiden Rechner bemühe:
- https://www.runnersworld.de/tools/inter ... s-rechner/
- http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaw ... =berechnen

Dann komme ich für die 1000er exakt auf die gleichen Werte: für 46 Minuten 4:18 min/km für 47 Minuten sinds 4:24.
Spielt es in meinem Leistungsbereich wirklich eine entscheidende Rolle, ob ich die Dinger in 4:18 oder 4:24 laufe? Da spielt doch schon Temperatur, Wind, Streckenverhältnisse und vor allem das persönliche Befinden eine Rolle.
Ich kann das in diesem kleinen Bereich wohl auch gar nicht timen...
OK zusammenfassend:

1. Du kannst bzw sollst nicht Intervallpaces einer Einheit in Prozent auf eine andere Zielzeit rechnen. Das mag im mittlerem Bereich passen (weil der Unterschied sehr klein) verzerrt aber irgendwann die Physiologischen Zonen (s. mein Bsp. mit der 2:55/min oben).
Am besten gar nicht angewöhnen

2. Du solltest die Konzepte nicht mischen.
Entweder du nimmst einen mathematischen Ansatz der geht aber dann immer vom jeweiligen eigenen Renntempo aus, dann werden alle Einheiten danach ausgerichtet und in Prozent vom RT gelaufen (zb. ist das mein Ansatz).

Oder

Du arbeitest mit klassischen "Zonen" physiologischer Art
Also zb. Schwelle, HMRT, 10 km RT.
Hier orientiert sich auch der klassische Ansatz also klassisches IV also zb 5x1 km @5 km RT/400 m Pause whatever.

3. Der Plan den du da hast ist aber nach dem klassischen Modell aufgebaut. Man könnte den natürlichen zum rein mathematischen Ansatz umbauen Aber das benötigt viel wissen und Kenntnisse der Zonen, Intensitäten etc.

Oder du lässt ihn so und änderst nur die im Plan genutzte Intensität auf deine aktuelle mögliche Intensität und dein Leistungsniveau.
Aber auch dafür musst du deine physiologischen Zonen kennen bzw deine Leistungsfähigkeit.


4. Dann bleibt nur eine offene Frage für du für selbst beantworten musst.

Ist deine @4:35/46 Minuten aktuell realistisch?
Wenn ja. Dann arbeite nach der.
Wnn nein warum nicht? Weil 2025 ist nicht soooo lange her und warum solltest du dich signifikant verschlechtert haben?
Wenn nicht realistisch dann brauchst du eine aktuelle realistische Zeit und dann gebe ich dir Recht, macht es nichts den absoluten entscheidenden Unterschied in du die IV in @4:18/23 läufst, sofern die stabil sind.
Aber trotzdem wäre es sehr von Vorteil deine aktuelle Schwelle und dein 10 km RT zu kennen davon kann man deutlich bessere arbeiten.

Dass du mit Greif besser gefahren biste kann gut sein weil:

5. Der "Plan" eben nicht das gelbe vom Ei ist.
Mit Greif Denke ich hattest du mehr Umfang, mehr Härte (was Nicht immer gut ist Aber im mittleren Niveau schon was bringt), mehr Abwechslung und Struktur und zumindest rudimentär Progression drin. Zudem hat Greif wahrscheinlich die Schwelle relativ gut angesprochen was hier im Plan Kaum der Fall ist
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Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6507
Bei all dem Fachsimpeln traue ich mich kaum zu schreiben, dass ich meine Paces nur aus einer Tabelle ablese. :peinlich: ... und mich auch nicht immer 100%ig daran halte. Dazu kommt noch, dass ich Wettkämpfe auch noch etwas nach Gefühl laufe und TDL auch (oder nach Puls... die passen dann aber eigentlich immer zur Tabelle).
Aber ich lese sehr gerne mit, versuche zu verstehen und lerne hoffentlich daraus. Daher bin ich sehr dankbar über die Ananlyse!

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6508
Die blaue Luise hat geschrieben: 06.04.2026, 17:51 Bei all dem Fachsimpeln traue ich mich kaum zu schreiben, dass ich meine Paces nur aus einer Tabelle ablese. :peinlich: ... und mich auch nicht immer 100%ig daran halte. Dazu kommt noch, dass ich Wettkämpfe auch noch etwas nach Gefühl laufe und TDL auch (oder nach Puls... die passen dann aber eigentlich immer zur Tabelle).
Aber ich lese sehr gerne mit, versuche zu verstehen und lerne hoffentlich daraus. Daher bin ich sehr dankbar über die Ananlyse!
Vdot Tabelle ist OK auch wenn ich der Meinung bin dass die mit Vorsicht zu genießen ist (Begründung etc hatte wir irgendwie schonmal ausführlich diskutiert).
Aber das ist für den Anfang und im mittleren Bereich auch ausreichend wenn man von den passenden Werten ausgeht.
Wettkämpfe nach Gefühl, okay, ja. Gefühl ist natürlich dabei aber ein solider pace plan und pacing allgemein und Renntaktik macht natürlich noch mal einen Unterschied 😉
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Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6509
Xyris hat geschrieben: 06.04.2026, 19:25 Wettkämpfe nach Gefühl, okay, ja. Gefühl ist natürlich dabei aber ein solider pace plan und pacing allgemein und Renntaktik macht natürlich noch mal einen Unterschied 😉
Da hast du auch Recht, aber bei denen im Winter hatte ich noch nicht genug Training/ Basis, um sinnvoll strategisch laufen zu können. Da hab ich dann nur gesehen, dass der erste km passt und dann nach Gefühl gehalten oder minimal reduziert bzw. am Ende beschleunigt. Also komplett ohne Pacing war es dann vielleicht auch nicht. Aber wenn ich gemerkt hat, dass es sich zu schnell/ hart anfühlt, habe ich mein Tempo angepasst. Und da ich sowieso irgendwo in der Mitte bin, brauche ich eh nicht so sehr taktieren.
Ein wenig taktiere ich vielleicht, wenn ich bei windanfälligen Stellen hinter den großen Männern bleibe und mich in der Startaufstellung vor denjenigen einordne, die sich für tiefstes Winterwetter angezogen haben. Aber das ist sicher nicht das, was du meinst.

Die Tabelle ist übrigens aus Steffnys "optimales Lauftraining". Das hab ich jetzt mal mit den Paces des vdot-Rechners verglichen. Die Paces sind nicht weit auseinander, aber bei Steffny minimal langsamer.
Meine 10k PB ist aus März: 52:13 (dlv vermessen), also noch ziemlich frisch und passt zur 5k PB von letztem Jahr.
Gerade trainiere ich für meinen ersten Marathon, daher hauptsächlich Dauerläufe, lange Läufe wenig Tempotraining, nur ein wenig Unterdistanz-Rennen und TDL.
Danach möchte ich gern schneller auf den kürzeren Distanzen werden. Für Tipps wie ich dafür sinnvoll trainiere, bin ich offen.
Bei Steffny gibt es immer 400er (Interval Pace bei Daniels) und 1000er Intervalle (10k Tempo), im 5er Plan auch andere Längen aber in 5k Pace. Dazu dann noch TDL bei 85% mHF, das wäre bei Daniels M-Pace.
Bei Steffny trainiere ich mich halt nicht kaputt, habe ne Progression und kurze Pläne für viele kleine Läufe. Für den Anfang fand ich das ganz angenehm und Spaß bringend. Aber vielleicht sollte ich demnächst mal über den Tellerrand schauen.

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6510
Am Wochenende laufen mein Partner und ich auch wieder. Er streng nach Zeit und sogar offensiv.
Kann ich nicht! Natürlich habe ich eine grobe Idee, was gehen könnte bzw. müsste. Aber als W50 ist die Performance unfassbar von der Tagesform abhängig. Ab 60 dürfte es wieder berechenbarer werden, aber aktuell sind die Ausschläge in jede Richtung einfach nur krass. (Wechseljahre)
Ganz ehrlich hoffe ich auf nächstes Jahr schon wieder berechenbarer, aber ... only God knows ...

Lese alle Beiträge von @Xyris auch immer it großem Interesse und kann immer was mitnehmen! Danke an dieser Stelle mal dafür!!!

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6511
Die blaue Luise hat geschrieben: 06.04.2026, 20:04
Xyris hat geschrieben: 06.04.2026, 19:25
Bei Steffny trainiere ich mich halt nicht kaputt, habe ne Progression und kurze Pläne für viele kleine Läufe. Für den Anfang fand ich das ganz angenehm und Spaß bringend. Aber vielleicht sollte ich demnächst mal über den Tellerrand schauen.
Ja kaputt trainierst du dich da nicht. ;).
Aber Verbesserung wird auch schwer.
Zumindest das was ich grob so von ihm lese.
Ich meine. Ich Habe immer das Gefühl als wäre es ihm zu viel Arbeit für den mittleren Leistungsbereich gescheiten Pläne zu schreiben daher macht er Standard Einheiten (Tdl, 5x1000, whatever) und sagte. Nun Laufe noch ein paar WK dann wird das ein solider Marathon.
Und ja man wird ihn schaffen und sicher auch solide sein?
Aber sollte das der Anspruch sein? Wenn ja alles gut.
Ist halt für Einsteiger, etc gut und leicht verständlich. Wenig verletzungsanfällig.
Im besten Falle old school Training aber solide würde ich sagen.
Aber wenn die Ansprüche andere sind:
dann ist er vlt nicht der richtige.

Ich habe auch immer das Gefühl er lässt mit angezogener Handbremse trainieren und die Leute können ihr Potenzial nicht ausschöpfen.
Aber wie gesagt ich habe nicht den Einblick im Detail in seine Arbeitsweise.

Ich weiß nicht Mal ob er selbst danach trainiert hat und wenn glaube ich er ist immer unter seinem Potenzial geblieben.
War Stefffny dann Nicht auch derjenige der oft WK als Tempo Laufen lässt?
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6512
Ist es aber im Grunde nicht so, dass jeder Plan "von der Stange" im Grunde kein Plan sein kann, der 100% Leistung rauskitzelt? Er muss ja für verschiedenste Läufertypen geschrieben werden, @RaviniII kommt wohl (vermutlich) eher über Grundschnelligkeit, ich eher von der Ausdauerseite. Der Plan muss aber für beide Läufertypen irgendwie passen, bzw. passend gemacht werden.
Für mich persönlich funktionert der "heisse Ofen" vom Greif ganz gut, ich kann die Tempi darin gut nachvollziehen, schaffe die Intervalle in den vorgegebenen Zeiten, der Umfang ist für mich kein Problem. Wahrscheinlich würde ein angepasster Heisser Ofen noch bessere Ergebnisse bringen. Mangels Fachwissen passe ich den allerdings eher nur in Nuancen an, eben aus Angst irgendwas noch schlechter zu machen. Für andere Läufer ist der Plan einfach "grottig", die kommen vielleicht mit JD besser klar. Ich könnte da die Intervalle niemals in den geforderten Tempi laufen.
Daher auch mein aktueller Versuch, die Unterdistanzen zu verbessern um dann auch fürs Marathontraining andere Möglichkeiten zu haben.
Für dieses Unterdistanz-Training fehlt mir allerdings ein geeigneter Plan. Hier kann ich natürlich selbst etwas basteln, oder auf fertige Pläne "von der Stange" zurück greifen. Mein aktueller Plan scheint aber wohl nicht so das gelbe vom Ei zu sein. Die Gefahr eines selbst gebastelten ist aber, dass er dann weder gelb ist, respektive überhaupt kein Ei ist. Mein Fachwissen hält sich in Grenzen...
RaviniII hat geschrieben: 06.04.2026, 20:07 Lese alle Beiträge von @Xyris auch immer it großem Interesse und kann immer was mitnehmen! Danke an dieser Stelle mal dafür!!!
Und für die Engelsgeduld :daumen:

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

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Bonfire307 hat geschrieben: 06.04.2026, 21:16 Ist es aber im Grunde nicht so, dass jeder Plan "von der Stange" im Grunde kein Plan sein kann, der 100% Leistung rauskitzelt? Er muss ja für verschiedenste Läufertypen geschrieben werden, @RaviniII kommt wohl (vermutlich) eher über Grundschnelligkeit, ich eher von der Ausdauerseite. Der Plan muss aber für beide Läufertypen irgendwie passen, bzw. passend gemacht werden.
Für mich persönlich funktionert der "heisse Ofen" vom Greif ganz gut, ich kann die Tempi darin gut nachvollziehen, schaffe die Intervalle in den vorgegebenen Zeiten, der Umfang ist für mich kein Problem. Wahrscheinlich würde ein angepasster Heisser Ofen noch bessere Ergebnisse bringen. Mangels Fachwissen passe ich den allerdings eher nur in Nuancen an, eben aus Angst irgendwas noch schlechter zu machen. Für andere Läufer ist der Plan einfach "grottig", die kommen vielleicht mit JD besser klar. Ich könnte da die Intervalle niemals in den geforderten Tempi laufen.
Daher auch mein aktueller Versuch, die Unterdistanzen zu verbessern um dann auch fürs Marathontraining andere Möglichkeiten zu haben.
Für dieses Unterdistanz-Training fehlt mir allerdings ein geeigneter Plan. Hier kann ich natürlich selbst etwas basteln, oder auf fertige Pläne "von der Stange" zurück greifen. Mein aktueller Plan scheint aber wohl nicht so das gelbe vom Ei zu sein. Die Gefahr eines selbst gebastelten ist aber, dass er dann weder gelb ist, respektive überhaupt kein Ei ist. Mein Fachwissen hält sich in Grenzen...
RaviniII hat geschrieben: 06.04.2026, 20:07 Lese alle Beiträge von @Xyris auch immer it großem Interesse und kann immer was mitnehmen! Danke an dieser Stelle mal dafür!!!
Und für die Engelsgeduld :daumen:

Ja er bedient halt ne breite Zielgruppe insofern ist klar dass er sehr standardisierte ist. Das ist der Heiße Ofen Aber auch Aber der ist fordernder. Der Ofen bzw Greif passt in dem Bereich noch gut. Später bei schnellen Zeiten stößt er aus diversen Gründen schnell an Grenzen
Ein guter Plan für einen sollte zwangsläufig individualisiert sein. Aber das geht natürlich nicht für jeden.
Entweder die Leute passend den Standard Plan an suchen sich einen passenden Oder erstellen selbst einen (lassen erstellen). Die Möglichkeiten hab ich.

Für eine Saison könnte ich was Abwechslung betrifft eigentlich nen plan von 80/20 endurance empfehlen. Der arbeitet nach dem 80/30 Prinzip. 20% schnell, Rest easy. Hatte ich früher auch mal.
Er ist ziemlich abwechslungsreiche man läuft hohes Tempo, einiges interessante Einheiten und es bleibt aber im Umfang etwas moderater als Greif und Gut steuerbar. Die normalen DL sind tendenziell etwas flotter. Viele Zeit ist im Bereich CV Tempo (ca. Bereich zwischen 5/10 km RT). Einiges an Schwelle gibt's.
Fartleks, und Intervalle,. Aber interessanter Aufbau. Weniger gibt's im Bereich MRT, TDL, Steady.Es gibt auf der Homepage auch ne Beispiele Woche. Der Plan an sich geht Glaube 12/16 Wochen und gibt es einzeln Aber glaube nur bei traingingspeak zum Kauf für glaube 30 Dollar. 80/20 selbst bietet nur einmal Käufe an als Jahresversion Oder so mit Zugriff auf alle Pläne aber dann.
Und es fehlt in letzter Instanz etwas Spezifität und es muss öfter Mal drüber schauen ob die 80/20 ungefähr noch gegeben sind. Je nachdem wie viel Umfang man läuft.
Halte die Pläne Aber für Recht Gut um aus dem Standard Bereich mal rauszutrainieren.
Hätte nich einen übrig Aber kann den nicht weitergeben (technische wegen Kopierschutz)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30

6514
KW14
Schwupp, schon Raceweek.
Beine schwer, letzte Trainings wenig vielversprechend, - also eher das komplette Gegenteil -, schauen wir mal.

Die fantastische Intervall-Einheit hatte ich schon vermeldet. Es gab außerdem noch einen planmäßigen Longrun, kürzer als die vorigen, langsamer, keine EB. Das war wieder einfach nur furchtbar.
Steht es jetzt 3:3? Langsam, schmerzhaft in den Beinen und total energielos. Obwohl ich vorher und hinterher vor Energie strotze, eigentlich. Bin also nicht per se am Ende meiner Kräfte, oder so. Laufe auch nicht zu schnell los oder in zu schnellem Tempo späterhin.
Auch das heutige Tempofindungsläufchen war viel anstrengender, als nötig. Und das gefundene Tempo nicht berauschend, aber ok. Wenn ich das mit besserem Gefühl durchziehen kann, nehme ich das aber gerne. 5:15-5:10. (Laufe 3x2km im RT, ohne auf die Uhr zu schauen. Triff das Tempo möglichst genau.) 3-4x1 kommt noch Mi oder Do.
Habe meinen Startplatz übrigens dank @bones Tipp beim NDR gewonnen. Cool!
Hauptsache, ich komme heile an. Das wäre wieder schön.

Eine schöne Frühlingswoche euch!
LG

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