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Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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deluxe71 hat geschrieben: 19.01.2026, 09:21 Gibt's eigentlich VR-Brillen fürs Laufband?
Dann könnte man ganz kurzweilig z. B. Traumziele besuchen, locker an den Pyramiden vorbeijoggen oder über die Hochebene in Tansania oder am Strand von Costa Rica …? :daumen:
Das wärs.... :nick: :dafuer:

Ich schaue immer TV auf dem Laufband. Das lenkt doch halbwegs von der Langeweile ab...
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Mal wieder ein Update:

Die letzten Wochen liefen wirklich gut, wenig Stress (meistens) und regelmäßig laufen. Der Schnee hat mich natürlich auch etwas genervt, vor allem die eine Woche mit >40 cm Neuschnee. Das hat überhaupt keinen Spaß gemacht, da hier Straßen und Gehsteige nahezu nicht oder sehr schlecht geräumt waren. (warum räumen wir frühmorgens eigentlich so brav, wenn es andere nicht tun?) In dieser Schneewoche bin ich weniger gelaufen, ansonsten lande ich momentan wie geplant so um/über die 50 WK.
deluxe71 hat geschrieben:sonst muss ich im Volkspark 20 mal um den See laufen
Das habe ich zwar nicht getan, aber mehrmals großräumig um den Volkspark. Beim dritten Mal auf der selben Strecke ist es mental schon eine Herausforderung. Ich glaube, in der Gruppe fällt mir so ein "mehrmaliges Umrunden" leichter, da habe ich irgendwie Ablenkung. Aber, ok, ich war tapfer und habe es geschafft, letztendlich wollte ich 25 km, hatte mich im Vorfeld aber wohl verrechnet und es wurden dann 24 km (ca @6:30). Ohne körperliche "Beschwerden" am nächsten Tag. Ich hätte auch Lust auf etwas mehr, da brauche ich dann aber wirklich eine schönere Strecke … :wink:

Geschwindigkeit lässt noch immer etwas auf sich warten. Vor den Intervallen denke ich mir jedes Mal: Da könnte ich "locker" noch eins dranhängen, oder ich könnte die Abschnitte länger oder schneller … ich fühle mich beim Lesen sozusagen leicht unterfordert. Zum Glück ändere ich dann doch nichts, denn hinterher bin ich froh, dass ich es gerade so geschafft habe … Ich habe mich selten über längere Zeit so schlecht eingeschätzt …

Krafttraining und Mobility läuft super, macht richtig Spaß – aber Rudern …? Vergessen wir's, das macht mir keinen Spaß (mehr), mal schauen, ob das wieder kommt. Denn für Oberkörper/Schultern wäre es ja nicht schlecht …

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Meine Woche mit wieder mal nur 4 Läufen mit insgesamt 51 WK abgeschlossen.

Meine Freundin läuft während Ramadan nicht mit (was ich gut verstehen kann) – nur, dann müsste ich mich für einen zusätzlichen 5. langsamen Lauf irgendwie motivieren, trotzdem allein aber langsam zu laufen. Wir werden sehen …

Heute war ich nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder im Wald laufen. Hinter dem nächsten kleinen Nachbardorf geht es im Wald innerhalb eines Kilometers ca 100 Meter aufwärts (alle, die in den Bergen wohnen, werden jetzt schmunzeln), aber: diese "Höhenmeter" machen sich echt bemerkbar, wenn ich sie einige Wochen nicht gelaufen bin …! Der Weg ist hügelig und es geht immer wieder auf und ab, das geht in die Beine. Und da "oben" lag tatsächlich noch vereinzelt Schnee und Eis auf dem Weg … Zunächst war mir nach dem "Anstieg" so warm, dass ich nur im T-Shirt lief, nach ca 1 Stunde fing es dann aber stark zu regnen an und der Wind war kalt. Da war ich froh, meine Jacke drüberziehen zu können. Nach 24,2 km, 246 Höhenmetern (sagt die Routenplanung) und 2 Stunden 45 Minuten war ich wieder zu Hause. Dieser Lauf war trotz der Höhenmeter und des eher widrigen Wetters viel kurzweiliger als letzte Woche 3x um den Volkspark.

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Laufen macht gerade echt richtig Spaß …
In der letzten Februarwoche hatte ich zwar "plötzlich" ein unangenehmes Ziehen in der Kniekehle und habe daraufhin gleich mal etwas ruhiger gemacht. Dadurch wurde es aber nicht besser, im Gegenteil, nach dem Laufen, bzw nach Belastung ging es mir jedes Mal besser. Also nach zwei Wochen "ruhig" wieder einfach normal weiter trainiert. Wurde nicht schlimmer, inzwischen (nach 5 Wochen) ist es nahezu wieder weg. Trotzdem, also trotz "ruhiger und weniger laufen" in der ersten Woche wurden es im März dann 220 Kilometer. Fühlt sich gut an, passt. Es kam mir gar nicht so viel vor … :wink:

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Die leidige "Uhr – GPS – Pace – Frage" beschäftigt mich wieder mal … :gruebel:

Ich weiß nicht, ob das hier in meinem Tagebuch richtig platziert ist, ich hoffe mal, dass sich trotzdem ein paar dazu äußern.

Kurz die Fakten:

Meine Uhr (Garmin Enduro) hat noch kein Multi-Frequenzband-GPS und deshalb sieht beispielsweise mein gestriges Intervalltraining (4x 1K @5:18) so aus: Die 1K-Abschnitte waren tatsächlich 5:17 – 5:16 – 5:16 – 5:17
Also auch der vierte, der überhaupt nicht so aussieht, als ob ich annähernd so schnell war wie bei den ersten drei. Beim vierten hat die Uhr auch ständig "viel zu langsam" angezeigt, obwohl ich mir sicher war, nicht zu langsam zu laufen.
(Das Warmup ist schon richtig so, da war Lauf-ABC mit drin und zwei kurze Strides.)

Es ist also häufig Tempogefühl und Zufall, wenn ich die angepeilte Pace einigermaßen genau treffe.
Allerdings habe ich hier auch hügeliges Gelände. Einzig die Rundenzeit ist für mich ein Anhaltspunkt, ob ich richtig bin.
Je kürzer die Intervalle umso ungenauer die Pace-Messung. Aber auch bei längeren langsameren Läufen "ärgert" mich das. Beim letzten Lala hat mir die Uhr tatsächlich 1,5 km der Gesamtstrecke "geklaut" und ich war erst mal zu langsam. Erst als ich die tatsächliche Distanz korrigiert hatte, stimmte die Pace wieder recht genau. Trotzdem waren da ein paar seeeehr langsame Kilometer dabei, obwohl ich nicht "spazieren" ging und es gab auch an dieser Stelle keinen Anstieg …

Meine Frage ist: Wie genau sind die Uhren mit Multiband?
Ich könnte mir eine neue Uhr kaufen, aber wenn ich mir zum Beispiel das hier anschaue, das ist ein Intervalltraining einer Person mit einem Stryd, das sieht einfach nur super genial aus (so wie ich es mir vorstelle, wie es sein sollte): Kriegt man so etwas überhaupt "nur" mit einer neuen Uhr hin?
Oder wäre es dann nicht sinnvoller, in einen Stryd zu investieren?

Denn ich habe den Eindruck, dass die neuen Uhren auch noch "herumzappeln", aber einfach deutlich weniger.

Vielleicht könnt ihr mir mal Screenshots zeigen, und Erfahrungen schildern, wie die genau Pace-Angabe während des Laufs ist? Vielleicht auch Unterschiede zu Wald oder freies Feld, kurze oder lange Intervalleinheiten.

Mir ist an der Uhr eine sehr lange Akkulaufzeit wichtig, am liebsten kein Touch-Display (also lieber Knöpfe) und MIP Display. Ich möchte damit nicht bezahlen können und auch nicht telefonieren. Eigentlich wäre meine alte Garmin genau das, wenn sie nur besseres GPS hätte … ansonsten voll zufrieden. Deshalb die Überlegung mit dem Stryd. Wäre hier die Frage, wie lange hält dieser Akku? Wer benutzt (noch) einen und wer nicht mehr und warum?

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Also so schön wie mit einem Stryd sehen Intervalle auch mit einer Multiband-Uhr nicht aus. Wobei mir dein Beispiel nach Laufband aussieht. Weil so gleichmäßig läuft ja wohl auch kaum einer..

Aber seitdem ich meinen FR 965 habe, nutze ich den Stryd nur noch auf dem Laufband oder bei ganz kurzen Intervallen (200m) , wo ich ganz schnell eine aktuelle Pace haben möchte. Darin ist der Stryd unschlagbar. Alle anderen Läufe aber nur mit der Uhr...

Mein Stryd fing (wie andere hier im Forum auch berichteten) irgendwann an, "Aussetzer" zu haben und am Ende zu wenig Kilometer anzuzeigen. Das war nicht bei jedem Lauf der Fall, aber so ganz zuverlässig war er halt nicht mehr. Daraufhin habe ich mir die FR 965 gekauft und bin sehr zufrieden damit.

Bei einer Uhr mit Multiband-GPS ist der Unterschied zum vorigen (alten) GPS schon enorm. Wichtig bei der Anzeige für die aktuelle Pace ist aber, dass du dir nicht die sekundengenaue Pace anzeigen lässt, die schwankt in der Tat zu sehr. Sondern z.B. bei Garmin über eine Drittanbieter-App die "rollende Pace" z.b. über 10 Sekunden anzeigen lässt. Hat den Nachteil zum Stryd, dass es bei Paceänderungen eben ein paar Sekunden länger dauert, bis dann wirklich deine neue Pace angezeigt wird. Aber das weiß man ja und ist m.E. bei den meisten Einheiten zu vernachlässigen. Ausnahme s.o. sind ganz kurze Intervalle...

Hier mal ein Beispiel für meine Intervalle ( 3 x 3k HMRT mit jeweils 1k easy dazwischen) mit der FR 965 im "Gelände" bei mir am Kanal mit vielen Bäumen und auch Kurven...
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Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Ich muss mich mal selbst korrigieren, nachdem ich meine eigenen Beiträge hier im Forum nach dem Kauf der FR 965 nochmals nachgelesen habe...

Garmin glättet/korrigiert bei der Uhr schon von alleine Paceschwankungen so gut , dass ein externes Datenfeld mit rollender Pace gar nicht mehr nötig ist, sondern sogar kontraproduktiv sein kann. Das mit der leicht rollenden Pace macht die Uhr quasi von alleine beim Datenfeld Pace..

Ich habe nur ein Datenfeld "Exact Pace" installiert, da mich die 5-Sekunden-Sprünge bei Garmin bei der Anzeige der Momentan-Pace nervten.
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Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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deluxe71 hat geschrieben: 01.04.2026, 14:25 Laufen macht gerade echt richtig Spaß …
In der letzten Februarwoche hatte ich zwar "plötzlich" ein unangenehmes Ziehen in der Kniekehle und habe daraufhin gleich mal etwas ruhiger gemacht. Dadurch wurde es aber nicht besser, im Gegenteil, nach dem Laufen, bzw nach Belastung ging es mir jedes Mal besser. Also nach zwei Wochen "ruhig" wieder einfach normal weiter trainiert. Wurde nicht schlimmer, inzwischen (nach 5 Wochen) ist es nahezu wieder weg. Trotzdem, also trotz "ruhiger und weniger laufen" in der ersten Woche wurden es im März dann 220 Kilometer. Fühlt sich gut an, passt. Es kam mir gar nicht so viel vor … :wink:
Da sind wir ganz nah aneinander dran! Schön, dass sich das Ziehen wieder gegeben hat.
Bei mir 222,6 km. :D

Und das Problem, dass die momentane Pace oft nicht ganz stimmt, habe ich auch. Aber das glättet Garmin bei mir dann auch im Nachhinein recht gut. Bei meiner alten Garmin FR 45s, war es auch deutlich schlimmer als mit der neuen Garmin FR165. Die hat allerdings auch kein Multiband, trotzdem ist das GPS etwas besser.

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Vielen vielen Dank @heikchen007 für deine ausführliche Antwort! Das ist sehr hilfreich für mich. Da war ich wohl etwas naiv, als ich dachte der Stryd ist das "Allheilmittel" für alle schlechten GPS-Aufzeichnungen … :peinlich: Von den technischen Problemen mit dem Stryd hatte ich zwar irgendwann gelesen, dachte aber, dass diese mit den aktuellen Geräten eliminiert sind. Aber, ok, kein Stryd, sondern eine neue Uhr.

Ich hatte nicht extra darauf hingewiesen, aber auch bei meinem oben gezeigten Intervallbeispiel waren jeweils der erste und der vierte 1000er umter Bäumen, also unter einem geschlossenen Blätterdach, wenn auch momentan noch ohne Blätter. Das ist aber trotzdem meine liebste Intervall-Laufstrecke, da am wenigsten Höhenmeter (meine Routenplanung "sagt" 88 m, Garmin "sagt" nur 27 m), allerdings drei Straßenüberquerungen je Richtung, wovon aber nur eine während der "wichtigen" Laufeinheit ist.

Worauf ich hinaus will: auch bei meinem schlechten GPS sieht man, wo Bäume waren und wo offenes Gelände. Da ich aber überwiegend im Wald laufe, wird wohl auch Multiband-GPS dort ungenauer und wahrscheinlich nicht so gleichmäßig wie bei dir am Kanal aussehen. Aber besser als jetzt wird es aufgrund der Technik sein. Das wäre schonmal gut. :daumen:
heikchen007 hat geschrieben: Wichtig bei der Anzeige für die aktuelle Pace ist aber, dass du dir nicht die sekundengenaue Pace anzeigen lässt, die schwankt in der Tat zu sehr.
Das mache ich natürlich nicht, ich habe immer die Rundenpace im Display. Die habe ich auf 1 km eingestellt, mit kürzeren Distanzen kam ich nicht klar (oder meine Uhr). Aber nach jedem abgeschlossenen Kilometer fängt die Runde "neu" an, am Anfang recht ungenau und nach hinten hin immer genauer – sofern man bei meiner Uhr von "genau" reden kann.

Was ich technisch überhaupt nicht nachvollziehen kann, z. B. bei obigem Intervalltraining: Beim letzten 1000er piept die Uhr also ständig und zeigt mir eine aktuelle Rundenpace von 5:55 (anstatt 5:18) an. Es kann sogar sein, dass ich mich dazu animieren lasse, schneller zu laufen (obwohl ich mir sooo sicher bin, nicht zu langsam zu sein, zumindest nicht soooo langsam), bis zum Ende des 1000er wird die Anzeige aber nicht korrigiert, ich bekam tatsächlich am Ende eine Rundenpace für diese abgeschlossene Runde von irgendwas um 5:50 angezeigt! Danach sind die Intervalle beendet und ich trabe nach Hause. Und erst nachdem das Training abgespeichert und ich es in der App begutachten kann, wurde die Rundenzeit nachträglich auf die tatsächlichen 5:17 geglättet, wie @Die blaue Luise das nennt … hinterher nutzt es mir aber leider nichts, ich benötige während der Aktivität die tatsächlich richtige Info … und woher weiß Garmin dann eigentlich plötzlich, dass diese Runde doch anders war als ursprünglich gemessen? Wie kommt das?
heikchen007 hat geschrieben: Garmin glättet/korrigiert bei der Uhr schon von alleine Paceschwankungen so gut , dass ein externes Datenfeld mit rollender Pace gar nicht mehr nötig ist, sondern sogar kontraproduktiv sein kann. Das mit der leicht rollenden Pace macht die Uhr quasi von alleine beim Datenfeld Pace..

Ich habe nur ein Datenfeld "Exact Pace" installiert, da mich die 5-Sekunden-Sprünge bei Garmin bei der Anzeige der Momentan-Pace nervten.
Das ist ein guter Hinweis und damit würde ich mich dann auch auseinandersetzen, wenn ich eine neue Uhr habe. Also misst das Datenfeld dann pro 10 Sekunden oder wie muss ich mir das vorstellen? Und innerhalb dieser 10 Sekunden schwankt da nix …?

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Die blaue Luise hat geschrieben: 02.04.2026, 08:53 Da sind wir ganz nah aneinander dran! Schön, dass sich das Ziehen wieder gegeben hat.
Bei mir 222,6 km. :D
Ja, da bin ich momentan auch recht beruhigt, dass es anscheinend wieder verschwindet. Ich neige zu Muskelverspannungen am hinteren Oberschenkel und an den Waden. Ich selbst spüre davon nichts, aber der Physio sagt ein bedeutungsschwangeres "Ooooh!" und dann knetet er die betreffenden Stellen durch … das gönne ich mir jetzt wieder ab und zu, das tut wirklich gut.

Eigentlich "müsste" ich mit der Faszienrolle viel häufiger drüber, ich mache das einfach nur zu ungern und damit zu selten. :wink:

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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deluxe71 hat geschrieben: 02.04.2026, 15:51 Was ich technisch überhaupt nicht nachvollziehen kann, z. B. bei obigem Intervalltraining: Beim letzten 1000er piept die Uhr also ständig und zeigt mir eine aktuelle Rundenpace von 5:55 (anstatt 5:18) an. Es kann sogar sein, dass ich mich dazu animieren lasse, schneller zu laufen (obwohl ich mir sooo sicher bin, nicht zu langsam zu sein, zumindest nicht soooo langsam), bis zum Ende des 1000er wird die Anzeige aber nicht korrigiert, ich bekam tatsächlich am Ende eine Rundenpace für diese abgeschlossene Runde von irgendwas um 5:50 angezeigt! Danach sind die Intervalle beendet und ich trabe nach Hause. Und erst nachdem das Training abgespeichert und ich es in der App begutachten kann, wurde die Rundenzeit nachträglich auf die tatsächlichen 5:17 geglättet, wie @Die blaue Luise das nennt … hinterher nutzt es mir aber leider nichts, ich benötige während der Aktivität die tatsächlich richtige Info … und woher weiß Garmin dann eigentlich plötzlich, dass diese Runde doch anders war als ursprünglich gemessen? Wie kommt das?
Also dieses Verhalten der nachträglichen Korrektur finde ich auch arg merkwürdig und kann es nicht erklären. Ich hatte vor der FR 965 eine FR 935 ohne Multiband, aber selbst die hatte (als ich sie ohne Stryd benutzt habe) solche Aussetzer oder nachträgliche Korrekturen nicht... :gruebel:

deluxe71 hat geschrieben:
heikchen007 hat geschrieben: Garmin glättet/korrigiert bei der Uhr schon von alleine Paceschwankungen so gut , dass ein externes Datenfeld mit rollender Pace gar nicht mehr nötig ist, sondern sogar kontraproduktiv sein kann. Das mit der leicht rollenden Pace macht die Uhr quasi von alleine beim Datenfeld Pace..
Das ist ein guter Hinweis und damit würde ich mich dann auch auseinandersetzen, wenn ich eine neue Uhr habe. Also misst das Datenfeld dann pro 10 Sekunden oder wie muss ich mir das vorstellen? Und innerhalb dieser 10 Sekunden schwankt da nix …?
Wie genau die Garminuhren mit Multiband glätten, kann ich dir nicht sagen. Tatsache ist, dass die angezeigte "aktuelle Pace" wirklich, wirklich brauchbar ist, auch unter Blättern! Man muss nur beachten, dass man z.B. beim Beschleunigen in einem Intervall nicht gleich nach 3 Sekunden nachschaut, wie schnell man jetzt aktuell ist, sondern z.B. eben nach 10-15 Sekunden. Da ist dann schon eine kleine zeitliche Verzögerung dabei, die es so beim Stryd nicht gibt. Aber das weiß man ja und kann es entsprechend berücksichtigen. Ebenso hinkt die Uhr etwas nach, wenn man z.B. scharfe Kurven läuft. Das ist aber alles "jammern" auf hohem Niveau. Ich lasse mir neben der aktuellen Pace auch die Rundenpace anzeigen und in Kombination von beidem bekomme ich wirklich ziemlich punktgenaues Tempo hin.

Lies mal hier: KLICK MICH... In diesem Thread kannst du auch nachlesen, dass viele Stryd-Nutzer ebenso wie ich, das Teil nur noch selten nutzen. Du musst beim Stryd halt auch immer daran denken, ihn am jeweiligen Schuh ranzutüddeln und ihn zu laden. Und perfekt ist er dann trotz gewisser Vorteile eben auch nicht.
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25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
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Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

514
Vorletzte Woche war erst mal nach "Plan", also nach meinem Schema, einen "richtigen" Plan habe ich nicht. Irgendwie taugen mir die vorgefertigten Pläne nicht. Wobei ich ja jetzt keinen Wettkampfplan verfolge, sondern mich einfach unspezifisch steigern möchte. Aber nicht überfordern. Einerseits weitere Strecken und andererseits etwas schneller werden, wie das eben als "W, Mitte Fuffzig" noch möglich ist. :wink:

Eines merke ich seit den WJ: ich benötige viel länger für Hardware-schonende Steigerungen, bzw. ich könnte mich nie so schnell steigern und hartes Training machen, wie in manchen Plänen vorgegeben (und wie ich vor Jahren noch selbst praktiziert habe). Deshalb mag ich meinen "in-mich-hineinhören-Plan" mit den mir möglichen Steigerungen. Wenn ich ein Training gut wegstecke, weiß ich, dass ich beim nächsten Mal steigern kann. Wenn ich es als zu hart empfinde, versuche ich exakt dieses Training in der nächsten Woche noch einmal (oder leicht variiert) und dann klappt es meistens problemlos.

Wenn dann aber schlechter Schlaf und beruflicher und/oder privater Stress hinzukommen, hat das dann zusätzlich Auswirkungen auf mein Training, bzw die Regeneration. Das musste ich erst lernen, dass ich darauf viel mehr Rücksicht nehme und nicht nach Plan "durchziehe". Vorletzte Woche war dann wieder so eine Woche, am Ende der Woche, Sonntagabend war ich so sehr platt und erschöpft – morgens noch der 21,5 km Lala, etwas hügelig und nur minimal schneller als geplant – ich spürte diese seit Tagen aufgestaute und kumulierte Erschöpfung so sehr, dass ich mir eine weitere Woche nach "meinem Plan" nicht vorstellen konnte.

Zuerst überlegte ich noch hin und her, ob ich nicht noch eine Woche "durchhalte" und jetzt nicht so schnell aufgebe. Aber andererseits hängt momentan ja kein konkretes "Ziel" dran und wenn ich zusammenklappe ist viel mehr kaputt. Also Erholungswoche um eine Woche vorgezogen. Und ich habe es sooo sehr genossen, wie schon lange nicht mehr! Oft habe ich Erholungswochen in der Vergangenheit hinterfragt und mich fast gelangweilt, aber dieses Mal war es wohl echt nötig und mein Körper hat es mir gedankt. Sofort auch besser geschlafen und nicht wirklich das Training vermisst (was bei mir selten vorkommt!). Ich wollte 3x laufen, war aber tatsächlich nur 2x laufen, einmal davon waren es spontan kurze Intevalle, wie ich sie schon lange nicht mehr gemacht habe.

Samstagabend bekam ich dann wieder mal Rückenschmerzen (Ursache unbekannt – Sport kann es nicht gewesen sein :peinlich: ), in der Nähe des Kreuzbeins, wo die Fraktur war. Da bin ich seitdem "anfällig", evtl eine unbewusste Sache (Verkrampfung, Schonhaltung, keine Ahnung). Das Tolle daran ist: Laufen hilft. Beim Laufen habe ich eh keine Schmerzen und danach erst mal auch nicht, sie kommen dann langsam wieder zurück … inzwischen, nach zwei Läufen (heute kommt noch der dritte) ist es fast wieder vorbei. Naja, damit muss ich wohl leben. Früher hatte ich nie "Rücken".

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

515
Hallo deluxe71,

es ist definitiv so: Keiner kennt Deinen Körper, Dein Empfinden, Deine Wehwehchen so gut/genau wie Du....
Und Dein persönliches Gefühl, die Tagesform... zu was Du an "diesem einen Tag" bereit bist... Lust hast zu tun/leisten - das kann kein noch so toller Trainingsplan leisten.
Noch dazu hat ein Trainingsplan ja meistens ein fest definiertes Ziel... in XX Tagen zu einer XX-Zeit auf einer XX-Strecke!
Das mag sich verführerisch anhören und mit manchen Ziel könnte man sich sehr, sehr gut anfreunden - jedoch den Weg dorthin.... und jeder einzelne/spezielle Lauf lässt sich selten in "Deinen Alltag" integrieren.
Also höre doch einfach auf Deinen Körper - den hast Du mittlerweile gut kennen- und hoffentlich lieben gelernt.
Und dann nimm doch in Kauf das das Eine oder Andere Ziel vielleicht eben nicht zu verwirklichen ist.... oder sogar übertroffen werden kann. Dein Körper wird es Dir danken... und sicherlich auch Dein Wohlbefinden - es sei denn Du bist eben "von Ehrgeiz zerfressen" und hängst absolut einem dieser Ziele hinterher, die Dir in diesen Trainingsplänen (s.o.) suggeriert/schmackhaft gemacht werden...
Herzliche Grüße
Roland
runners.high - Nomen est omen :logik:

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

516
Danke für deine Antwort! Ja, so sehe ich das auch.

Momentan bin ich nicht unzufrieden mit meinem "eigenen" Plan. Für einen Plan braucht man ein konkretes Ziel, das natürlich realistisch sein sollte. Mein Ziel war in den letzten Monaten: Umfänge steigern und schauen, wie ich das vertrage und Spaß haben. Und das hat funktioniert.

Ich kann mir schon vorstellen, mal wieder konkret z. B. für einen 10K Wettkampf zu trainieren. Das habe ich ja letztes Jahr im August/September gemacht und konnte da sichtbar gute Fortschritte sehen. Und das war "aus der Not heraus" ganz spontan ein Garmin-Plan (mit Greg) aber auch hier hielt ich an meinem langen Lauf 17 bis 20 km fest. Leider musste ich berufsbedingt nach 8 Wochen abbrechen. Aber der Greg hat mich echt anspruchsvoll, aber alles machbar trainiert … :wink:

Wahrscheinlich ist das die Crux, dass ich momentan kein konkretes Ziel verfolge. Ich weiß aber gar nicht, ob mir das jetzt "fehlt". Und leider "gefallen" mir oft Pläne nicht. Entweder sind sie mir zu kurz (in 8 Wochen habe ich keinen "Spielraum" für das echte Leben, das evtl dazwischenkommt), oder zu langweilig (wie z. B. Steffny), Lauftipps geht so, war auch nicht der Brüller für mich … :wink: Zudem sind 8, 12 oder 14 Wochen-Pläne mit einem Wettkampf-Termin und Ziel verbunden und nicht "Einfach nur mehr Umfang und schneller werden" (was sich ja auch ein wenig widerspricht). Mit irgendwelchen Apps habe ich mich noch wenig beschäftigt, vielleicht wäre das was. Doch ich fürchte, für mich wäre ein "echter" Coach oder ein Jahresplan was (da müsste ich aber schon wieder konkret planen, also auch nix).

Zum Spaß habe ich neulich mal beim Garmin Coach Greg ein HM-Ziel sub 2 (1:58) eingegeben, da hieß es dann nach kurzer Zeit, ich "sollte mir doch ein ambitionierteres Ziel suchen". Das kann durchaus sein, dass ich das jetzt schon hinkriegen würde und nicht 16 Wochen dafür trainieren müsste, aber meine "Endgegner" sind die Hitze im Sommer und stressige, unvorhersehbare Kundenprojekte. Und dann bin ich bei "Zielen" sehr vorsichtig, um mich nicht wieder in Stress zu bringen. Deshalb ist mein "Ziel" an meinen Schwächen zu arbeiten. Stressbewältigung ist schwierig, mal schauen … aber bei Wärme laufen, das möchte ich versuchen zu verbessern. Sofern möglich. Und dann bin ich froh, wenn ich die Sub 2 schaffe, auch bei über 30 Grad im Juli. Und das wird mir schwer fallen.

Fazit: im Moment fühle ich mich gut mit dem Steigern nach Gefühl und mal schauen, wie die Hardware (Knie, Rücken, usw) es verträgt. Ich lass es erst mal auf mich zukommen, ohne Druck. Wenn ich mich mal wieder zu Wettkämpfen anmelde, sehen die Ziele vielleicht anders aus.

Und ja, ein "bisschen" ehrgeizig bin ich schon, aber nicht krankhaft.

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

517
Finde ich gut!
Und die Pläne passe ich auch immer an mich an. Deswegen finde ich die simpel gestrickten gar nicht schlecht. Und die Erholungswoche mache ich auch meist eher nicht nach Plan, sondern wie sie mein Körper gerade braucht.
Vielleicht braucht dein Rücken ja auch das Laufen. :wink: Prima, dass es sich für dich so gut entwickelt! Und das Laufen im Sommer will ich auch noch lernen. Aber du könntest ja einfach einen Plan "ambitionierter" einstellen und dann aber bei deinem HM nicht ganz so schnell laufen. (zumindest wenn es heiß sein sollte.)
Einen HM in 1:59 bei guten Bedingungen traue ich dir auch so schon zu. Das würde ich sogar mir zutrauen, wenn ich es nicht verdaddele, und ich denke, du bist schneller als ich.
Natürlich kommt das Leben immer mal dazwischen, aber das sollte einen nicht davon abhalten, Pläne zu machen. Vielleicht suchst du dir ja doch ein schönes Ziel, auf das du trainierst. Das gibt immer so einen schönen Schub.
Oder auch wenn nicht, wünsche ich dir weiterhin viel Spa´ß beim Laufen!

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

518
Die blaue Luise hat geschrieben: 16.04.2026, 09:42 Vielleicht braucht dein Rücken ja auch das Laufen. :wink:
Das könnte man fast meinen … eine Woche Erholung und schwupps Rückenschmerzen. Diese Woche Mo, Di und Mi laufen und es ist nahezu vorbei. Ich finde diese Woche faszinierend: bei allen drei Laufeinheiten beobachte ich eine deutlich niedrigere HF, es fällt mir momentan alles sehr leicht. Bei den Intervallen am Di (4x 1000m @5:18) musste ich mich ständig bremsen, und sie erschienen mir viel zu unanstrengend, so dass ich dachte, die Uhr "spinnt" mal wieder. Es waren dann 5:18 – 5:16 – 5:16 – 5:16, das GPS sah hinterher "richtig" aus. Da geht mehr, vor allem, wenn ich ausgeruht bin …

Vorletzte Woche bin ich ganz "aus Versehen" eine neue 10er Bestzeit gelaufen, obwohl es "nur" ein 9K TDL war, auf hügeligen Kieswegen im Wald … ich hab so gelacht, als Garmin diese Meldung brachte, da muss wohl ein Kilometer vom Ein- oder Auslaufen noch gereicht haben, um einen guten 10er draus zu machen … Das fixt mich gerade an, evtl laufe ich diese Woche einen "echten" 10K TDL, jetzt will ich es wissen …!

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

519
deluxe71 hat geschrieben: 16.04.2026, 11:05 Das fixt mich gerade an, evtl laufe ich diese Woche einen "echten" 10K TDL, jetzt will ich es wissen …!
Gibt es denn keinen 10er Wettkampf in der Nähe in nächster Zeit? Dann wäre deine Anstrengung hinterher wenigstens eine offizielle PB... :wink:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Vielleicht irgendwann mal einen Stadtlauf über 10 km …

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Na, du hast ja ganz verwegene Ideen …! :hihi:

Nunja, ich kann ja beides machen. Wenn es weiterhin bei den TDL so gut läuft … Der Verein meiner Freundin veranstaltet einen Altstadtfest-Lauf, da wollte ich "zum Spaß" mitmachen, der ist aber erst im Juni. Und da ist es wahrscheinlich eng und Kopfsteinpflaster, und im Juni ganz bestimmt auch warm … aber zum Spaß würde ich das machen, ohne BP-Ambitionen. Vorher … mal schauen …

Eigentlich, wenn ich überhaupt ein "Ziel" formulieren möchte, bin ich eher auf die längeren Strecken fixiert. Also, mal schauen, wie es jenseits der 25 km aussieht. Kann ich das überhaupt? Will ich das überhaupt "können" oder ist es mir dann doch zu anstrengend? Da könnte es im Herbst ein Event geben, das mich interessieren würde … :bounce:

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