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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82751
Dartan hat geschrieben: 23.06.2026, 21:06
Dartan hat geschrieben: 23.06.2026, 08:30Und ihr so?
Abend jetzt noch Dienstag-typische gut 1h Workput-Kurs im Fitnessstudio. :noidea:

Xyris hat geschrieben: 23.06.2026, 20:26 Die Literatur zeigt eigentlich recht eindeutig, dass viel Training knapp oberhalb des easy Bereichs nicht automatisch zu besseren Ausdaueranpassungen führt. Seiler u.a. Autoren haben gezeigt, dass erfolgreiche Ausdauerathleten den Großteil ihres Umfangs bewusst bei (in Relation zum Leistungsvermögen) niedriger Intensität absolvieren.
Habe ich irgendwo etwas gegenteiliges behauptet?

Xyris hat geschrieben: 23.06.2026, 20:26Die Theorie vom kleineren Betriebsfenster ist aber vermutlich eher eine nette Metapher als die eigentliche Ursache. 😉
Und diese Behauptung machst du an genau was fest? Es ist schlicht und ergreifend Tatsache, dass ich selbst bei 6er Pace sofort bei 140bpm aufwärts bin, selbst bei all-out Wettkämpfen oder Intervallen aber quasi nie über 180bpm komme. Und drücken wir es mal so aus, bei mittlerweile >35k Kilometer in knapp 2800 aufgezeichneten Lauf-Aktivitäten, inklusive 135 Wettkämpfen, behaupte ich einfach mal, dass die Datenbasis um mein eigenes, persönliches HF-Verhalten fundiert beurteilen zu könne, doch langsam mal groß genug sein sollte. :wink:
Antwort für beide Zitate. Siehe meine Antwort. Da hast du eine mögliche Erklärung. (Von den anderen, bekannten Faktoren natürlich mal abgesehen, hatte ich ja geschrieben). Insbesondere für die Antwort auf das untere Zitat.


versteh mich nicht falsch – du kennst du deine üblichen Zahlen natürlich in- und auswendig. Ich zweifle nicht an den Werten, sondern an der Ursache dafür.
Das, was du als kleineres „Betriebsfenster“ siehst ist das Symptom, nicht die Ursache.
Wenn du selbst bei einer sehr easy 6er Pace sofort bei 140 bist, gleichzeitig aber nach oben hin bei 180 am "Ende" bist gibt es dafür neben den individuellen anatomischen Gegebenheiten (Herzgröße, Auswurf, Schlafvolumen, etc. ) vor allem zwei physiologische Hauptgründe:

Die metabolische Komponente (Training/Intensität): Genau darauf bezog sich mein vorheriger Text. Wenn man unbewusst einen Großteil seines Trainings in diesem moderaten Domainbereich absolviert, verschiebt sich das ganze etwas. Der Körper läuft dann auch bei vermeintlich "gefühlt lockerem" Tempo metabolisch schon in einer höheren (moderate) Zone, was den Puls in den Bereich hält. Gleichzeitig fehlt oben raus dafür manchmal die wirklich intensive anaerobe Ausbelastung, um die absolute HFmax überhaupt zu triggern. Dein "locker" ist physiologisch vielleicht einfach intensiver, als es sich für dich anfühlt. (Gefühl durch Gewohnheit, ähnlich wie Schmerz irgendwann in den Hintergrund Tritt und nicht mehr so intensiv wahrgenommen werden kann, wenn man ihn jahrelang hat).

Die Messmethode ist der andere Grund: : Eine echte HFmax im All Out-Bereich lässt sich damit nur schwer verlässlich ermitteln.
Grade bei HF Handgelenk

Kurz meine Meinung: Dein Herz hat kein kleineres Betriebsfenster von Haus aus. Dein aktuelles HF Verhalten ist eher das Resultat aus deinen individuellen physiologischen Voraussetzungen und der Art, wie dein Körper durch dein (langjähriges) Training adaptiert ist und dann eben in bestimmten Bereichen arbeit.

Wenn die rein aerobe Basis (Mitochondriendichte, Kapillarisierung, Fettstoffwechsel) nicht maximal entwickelt ist oder durch öfter (zu)schnelles Laufen vernachlässigt wurde, muss der Körper schon bei niedrigem Tempo mehr Kohlenhydratverbrennung betreiben. Das treibt den Puls sofort etwas hoch, weil das System physiologisch unter "Stress" gerät – selbst wenn es sich für ihn "locker" anfühlt.

Wenn du bei 75% HFmax läuft, mag das laut den öminösen Tabellen noch "easy" sein. Wenn die tatsächliche erste Schwelle LT1 aber aufgrund des Trainingszustands und/oder Trainingssystem (Historie) schon bei zb 72% liegt, läufst du physiologisch eben bereits im moderaten, stresserzeugenden Bereich. Das ist dann einfach so . Die Zonen sind verschoben, wenn man sich an starren Prozentwerten orientiert, statt an seinen tatsächlichen metabolischen Schwellen.
LT1 kann schon bei 69% HF max auftreten bei Läufern oder auch erst bei 94. Und wenn es zb bei dir 72 ist und du bist mit 70-75 unterwegs bist du physiologisch eben schon drüber.
https://runningwritings.com/2025/02/lt1 ... ation.html

Evtl könnte Aerobic Deficiency Syndrome mitgedacht werden (vlt nicht in starker Auswirkung) Du verwechsest so wie ich es lese Korrelation mit Kausalität . Für die Daten der Uhr die ja Fakt sind, bringst du eine medizinisch nicht existierende Ursache (Betriebsfenster).

Dass du bei 180 "zu Ende bist" bzw dorthin auch bei IV nicht kommst, kann durchaus an folgenden liegen:
Je nachdem wie man das hochintensive IV gestaltet kann es durchaus sein, dass, ggf verstärkt durch viele moderate km und Einheiten sowieso nicht Gute Balance zwischen den Einheiten und Reizen man den letzten Gang nur schwer Erreichen kann (neuromuskulär, technikmäßig).

Da kommt die Wand ggfs deswegen schon weil ggfs Glykogen Verwertung , Muskelermüdung oder fehlende Laktat Clearence/ und Toleranz am Limit ist. Das tritt ein bevor das Herz sein echtes Maximum erreicht hat.

Deine 35.000 km zeigen ja eher dass dein Körper hat sich perfekt an das angepasst, was er jahrelang getan hat.
Wenn du zB 90% dieser Kilometer im moderaten Bereich gelaufen ist, hast du dein Herz genau darauf trainiert, sich in diesem Korridor zwischen 140 und 180 bpm zu bewegen. Das ist keine genetische Tatsache, sondern eine Trainingsadaptation.

Das HF Verhalten ist ja in dem Sinne keine absolute Naturkonstante, die dein Training bestimmt.

Aber ist ja nur meine Meinung Dazu, dass es vlt einen kleinen Teil dazu beitragen könnte 😉
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82752
@RunODW: Ich halte Krafttraining gerade für uns 50+ler auch für sehr sinnvoll. Der spezifische Nutzen mag für TriathletInnen größer sein, als für Läufer ( Einfach weil Radfahren und Schwimmen einen größeren Teil der Maximalkraft abgreifen), aber mir persönlich hilft das schon und meine Wettkampfläufe haben ja oft auch einen erhöhten Krafteinsatz mit den Höhenmetern. Aber gerade auch im Hinblick auf die Gesamtfitness halte ich das bei alternden Athleten für extrem hilfreich. Selbst. wenn für das Laufen ein paar einzelne übungen ausreichen würden.

Mit Crossfit & Co hab ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Spaßig und es bringt auch was, aber sehr intensiv und mit sehr hohem Regenerationsbedarf. Davon abgesehen oft meist trainingsmethodisch einfach nur unstrukturierte Haudraufmethode. Hat mich in früheren Marathonvorbereitungen auch eher behindert.

Hatte jetzt dennoch überlegt, in der Offseason mal 2-3 Monate ein paar Kurse die Woche zu machen, kombiniert mit sehr lockerem Triathlontraining. Aber in erster Linie, um mental mal Schwung zu holen, bevor es wieder im die Swim-Bike-Run Mühle zurückgeht.

Glaube schon, das würde Spaß machen und in der Gruppe sicher auch leistungsfördernd. Nachteile sehe ich in zu intensivem Training in dieser Zeit und meine eigenen Krafteinheiten sind wahrscheinlich effizienter. Mal sehen. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das mache.

So wie es jetzt aussieht, werde ich ja 2027, wenn alles gut geht, als Hauotwettkämpfe Mitte Juni den Celtman machen und Anfang August den Norseman. Das reicht dann auch. :D

Müsste ich aber dann so Mitte Dezember eine strukturierte Grundlagenphase starten. Meine Saison ist Anfang September zuende. Wären also 3 Monate Pause, vielleicht würde ich dann im Dezember sogar mal einen Hyrox machen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82754
Dartan hat geschrieben: 23.06.2026, 08:30 Und ihr so?
Da ich ja es ja Sonntag zeitlich nicht geschafft habe, gab's heute den Longrun.

Insgesamt 22 km @5:52.

Obwohl von der Temperatur her ähnlich wie Sonntag, lief es sich heute viel angenehmer, weil es nicht so eklig schwül und drückend war. Habe mir Wege mit viel Schattenanteilen gesucht und damit war's ok.

Danach nur noch ein paar Stabi-Übungen und zumindest 50 Liegestütze und dann einen Saunagang. Das reicht bei dem Wetter.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82755
Sehr gut @heikchen007 mit 50 Liegestütz... Ich packe gerade mal 35 in zwei Minuten und bin danach echt fertig. Kann aber nach zwei Minuten Erholung wieder 35 am Stück.

Eine Trinkweste mit zwei Flask lag bei mir unterm Tannenbaum, nachdem mir vor etwa einem Jahr ähnliches wie @Dartan am Sonntag passiert ist. Da war ich auch noch allein ohne Handy über Trails im Teutoburger Wald unterwegs. War echt nicht gut und habe mir selbst Sorgen um mich selbst gemacht. Bin dann nach etwa 4Km fix und fertig zurück zum Parkplatz und Auto gelangt.
Jedenfalls nutze ich seitdem eine Trinkweste ohne Blase, sondern nur zwei Flasks, wobei ich meistens nur eine dabei habe. Dazu dann noch ein oder zwei Gels und das war es dann. In das andere Fach passt dann noch das olle Handy rein und gut is. Brustumfang ist dabei entscheidend, geht ja kaum unter die Rippen. Bei mir passt Größe S bei 178cm und 70KG. Habe den vom Laufsportladen des Vertrauens und meine es wäre ein Dynafit, ziemlich Luftdurchlässig damit darunter wie bei diesen Bedingungen nicht noch mehr geschwitzt wird.

Meine Einheit übrigens 14,5Km @5:116/Km bei 73% HFMAX entlang der Elbe und durch den Grüngürtel in Wedel. War ziemlich angenehm dort.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82756
Nach drei Tagen easy heute wieder zurück zum Tempo. Wecker klingelte um 5 Uhr, Start dann um 05:50. Belohnt wurde ich dafür mit angenehmen 22 Grad.

13,2km mit 4:03/km

Im Detail:
2km wu
4x 2km (3' jog)
(6:55/6:50/6:57/6:54)
1km cd

Für die Uhrzeit lief das überraschend gut. Bis etwa 1.500m liefen die Durchgänge alle sehr flüssig. Dann musste ich aber schon etwas drücken, um das Tempo zu halten. Dennoch versucht sauber und stabil zu bleiben. Jetzt mal schauen was das Wetter noch zulässt diese Woche. Unser geplantes Sommerfest am Wochenende haben wir schon abgesagt. Bei angekündigten 40 Grad macht das einfach keinen Sinn.

Und ihr so?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82758
RedDesire hat geschrieben: 24.06.2026, 01:07 Sehr gut @heikchen007 mit 50 Liegestütz... Ich packe gerade mal 35 in zwei Minuten und bin danach echt fertig. Kann aber nach zwei Minuten Erholung wieder 35 am Stück.
Öööhhhmmm, die 50 Liegestütze schaffe ich auch nicht am Stück. :peinlich: Gestern 1 x 20 + 2 x 15 mit jeweils ein, zwei anderen Stabi-Übungen dazwischen. Normal mache ich 3 x 20, aber noch 3 Wochen Pause erstmal wieder reinkommen. Saubere Liegestütze am Stück schaffe ich nur so 30.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82760
Steffen42 hat geschrieben: 24.06.2026, 09:30 Da gestern die Frage aufkam, ob man denn seinen Oberkörper mit übermäßigem Verzehr von Grillgut "entlauchen" kann: Liegestütze (und Klimmzüge) sind da deutlich besser geeignet.
:hihi: Das mit dem Grillgut ist aber leckerer... :nick:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82762
RedDesire hat geschrieben: 24.06.2026, 01:07 Sehr gut @heikchen007 mit 50 Liegestütz... Ich packe gerade mal 35 in zwei Minuten und bin danach echt fertig. Kann aber nach zwei Minuten Erholung wieder 35 am Stück.
Es gab Zeiten, da habe ich keine 5 Liegestütz geschafft. :peinlich: Stand aktuell kann ich gar nicht sagen, da schon lange nicht mehr probiert. Da ich aber zumindest 1x die Woche wieder Workout-Kurs mache, vermutlich ein bisschen besser, vielleicht so 15... :hihi: :peinlich:

ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 07:36 Und ihr so?
Bis auf "Radpendeln 1.3km 43hm @16.7km/h in 4:48min" :hihi: heute noch nichts. Abends dann wie üblichen Laufgruppe, heute aufgrund von Hitzevermeidung (Stand aktuell 35°C für heute 18:00h angekündigt :tocktock:) anstelle von Laufbahn aber in den Wald und 10x2min Berganläufe.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82763
Xyris hat geschrieben: 23.06.2026, 20:26 Knackpunkt ist die Grundlage der Berechnung. Du kennst deine HFmax gar nicht, misst nur am Handgelenk und leitest daraus dann Zonen ab. Unsicherheitsfaktor ist da viel zu hoch.
Wenn 175 bpm im HM ttsächlich 92 % HFmax wären, läge deine HFmax bei etwa 190. möglich, aber nicht klar . Liegt deine tatsächliche HFmax z. B. bei 195–200, verschieben sich alle Prozentwerte bereits nach unten.
Dazu kommt, dass Prozent HFmax nur eine grobe Orientierung ist wei Läufer können beide bei 75 % HFmax laufen und sich physiologisch trotzdem unterschiedlich belasten
Danke auch Dir @Xyris ! :daumen:

Ich habe gerade in meiner alten "Laufkiste" gekramt, da ich noch einen Berry King Sensor habe.
Den habe ich das letzte Mal vermutlich vor 8-10 Jahren genutzt. Damals habe ich noch über das Handy getrackt und ihn deshalb genutzt...und dachte vermutlich, dass mit der neuen Superduper-Laufuhr eine Messung am Handgelenk ausreicht.
Eigentlich hatte ich keine große Hoffnung, dass die Batterie noch Leben in sich trägt (und ich hatte mich schon geärgert, als ich gesehen habe, dass ich die Batterie damals nicht entfernt hatte)...aber von wegen...direkt mit der Uhr verbunden. :daumen:

So, also Punkt 1 schon mal abgehakt.

Punkt 2:
Ich möchte meine HFmax herausfinden.
Dafür möchte ich nicht in ein Lauflabor...es werden halbwegs genaue Daten auch auf andere Weise generiert werden können.
Ich habe mal dieses Video als Beispiel genommen: https://www.youtube.com/watch?v=qED1cmojRAY
Würde bedeuten: Einlaufen / 4 Runden auf der Laufbahn / drei Runden schnell, in der letzten Runde noch mal Gas geben und auf den letzten 100 "all out".
Hat jemand eine bessere Idee?

Ansonsten bin ich mal auf Montag gespannt. Da habe ich die Möglichkeit auf die Laufbahn zu gehen und das zu testen.

Habt einen schönen Tag! :hallo:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82765
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 10:51 @Axel_rennt Ich würde es nicht auf der Laufbahn machen, sondern Bergintervalle wählen. Auch nicht einen Durchgang sondern 2-3 Sätze mit 2-3 Minuten (zwischen den Sätzen wieder runter gehen). Es gibt da aber so einige Varianten, die empfohlen werden. Ich selbst habe es nie gemacht sondern mich am Puls aus den Wettkämpfen orientiert.
Ich dachte mir schon, dass jemand mit Bergintervallen um die Ecke kommt. :hihi: :steinigen:
Danke Dir für die Idee! Ja, das wäre sicherlich auch eine gute Möglichkeit mich komplett auszulasten.
Mal schauen...vielleicht mache ich ja beides...n=2 ist besser als n=1. :wink:

An den Puls in Wettkämpfen kann ich mich nicht orientieren. Ich laufe eigentlich keine kurzen knackigen Wettkämpfe, sondern erst ab HM.
Da geht mein Puls auch hoch...aber erst zum Ende hin, wenn ich körperlich eh schon ruiniert bin.
Ich denke die HFmax sollte eher ausgeruht ermittelt werden? Kann mich aber auch täuschen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82766
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 07:36Wecker klingelte um 5 Uhr, Start dann um 05:50. Belohnt wurde ich dafür mit angenehmen 22 Grad.

Und ihr so?
So ähnlich, nur als Laufpendeln.

05:55 Uhr 9,68 km @5:38
10:40 Uhr 9,76 km @5:28

Zweiter Lauf bei der Hälfte kurzen mentalen Bruch, aber ging recht schnell vorbei. Eigentlich ein double easy, empfinde es jetzt aber mit der Hitze + relativ leeren Glykogenspeicher als gute Teil-Marathonsimulation (ohne dabei den LL am Sonntag zu beeinträchtigen).
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82767
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 07:36 Und ihr so?
Bei mir eine Schlüsseleinheit, gut, dass der Platzwart nicht aufschließt, weil nicht da?! 😞 Jedenfalls kam dann ein Sportlehrer mit seinen 10. Klässlern zum 5k Lauf auf Zeit und eine Grundschule 50 m Sprints & Weitsprung + eine junge Läuferin mit gleicher Intention wie ich. Also sind wir alle über das Tor geklettert und der Sportlehrer hat's abgesegnet... 😀

Vorgabe:
3 km at 100% = 3:45/km mit 4–5 min rest
2 km at 101% = 3:43 mit 3–4 min rest
2 km at 102% = 3:41 mit 3–4 min rest
1 km at 106–108% = 3:27-3:31

Herrlich sonnige 25 bis 27 Grad bei Windstille:

2.03 WU @4:58 3 x 100 m Strides 5k pace (66 %)
3 km @3:40 + 4min 20 sec walken/jog (87 - 90 %) RPE 8/10
2 km @3:49 + 3:30 min walk/jog (87 - 90 %) RPE 8/10
2km @3:43 + 3:30 min walk/jog (89 bis 91 %) RPE 9/10
1 km @3:32 (90 bis 93 %) RPE 9,5/10

CD 1.8 km @5:52 (66 %)

Der erste 3 km Intervall 5 sec pro KM schnell, dafür der erste 2000er zu slow und danach (fast) in der Vorgabe. Der letzte 1000er war brutal, Sonne hat mich fein angelächelt. @Xyris würde schreiben das war jetzt n progressive High - metabolische Belastung, die race
Struktur simuliert und 11 Tage vor dem WK gut reinpasst. 🌄

Fast R-3 kann übrigens auch Bahn sehr gut. :)

Wetterprognose für den WK ganz okay, allerdings 11 Tage zuvor nicht zuverlässig bestimmbar. 25 Grad um 11 beim Start wäre okay für Juli, nach der Leopold geht's in den schattigen Englischen Garten. Gustav Gans Modus gerne wieder on.

#neverstop, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82768
Axel_rennt hat geschrieben: 24.06.2026, 11:18
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 10:51 @Axel_rennt Ich würde es nicht auf der Laufbahn machen, sondern Bergintervalle wählen. Auch nicht einen Durchgang sondern 2-3 Sätze mit 2-3 Minuten (zwischen den Sätzen wieder runter gehen). Es gibt da aber so einige Varianten, die empfohlen werden. Ich selbst habe es nie gemacht sondern mich am Puls aus den Wettkämpfen orientiert.
Ich dachte mir schon, dass jemand mit Bergintervallen um die Ecke kommt. :hihi: :steinigen:
Danke Dir für die Idee! Ja, das wäre sicherlich auch eine gute Möglichkeit mich komplett auszulasten.
Mal schauen...vielleicht mache ich ja beides...n=2 ist besser als n=1. :wink:

An den Puls in Wettkämpfen kann ich mich nicht orientieren. Ich laufe eigentlich keine kurzen knackigen Wettkämpfe, sondern erst ab HM.
Da geht mein Puls auch hoch...aber erst zum Ende hin, wenn ich körperlich eh schon ruiniert bin.
Ich denke die HFmax sollte eher ausgeruht ermittelt werden? Kann mich aber auch täuschen.
Ist natürlich individuell zu bewerten, was dir liegt und wo du dich bestmöglich ans Maximum bringen kannst. Ich denke nicht, dass ich alleine auf der Bahn an meine Hfmax rankommen könnte. Aber versucht habe ich es auch noch nicht. Im HM wirst du auch nicht an deine Hfmax kommen, da hast du recht. Da ist die Ermüdung dann ein spürbarer Faktor. Da wäre vermutlich 3-5k und mit Abstrichen noch 10k hilfreich. Würde mir da aber nicht zu viel Stress machen. Einfach mal ein bisschen was ausprobieren.

Ich habe meine Hfmax nur einmal erreicht. Und das war bei meinem ersten Wettkampf nach wenigen Metern. Ich war damals brutal angespannt und das hat sich dann schlagartig "entladen". Seitdem bin ich immer mal wieder 3-4 Schläge rangekommen bei Zielsprints über 10k.

@RunODW Starke Einheit. Den ersten Durchgang hast du ja doch recht deutlich überzogen. Von daher verständlich, dass der Zweite dann ein wenig abfällt. Dass du dich danach wieder "gefangen hast" ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82769
RunODW hat geschrieben: 24.06.2026, 12:06
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 07:36 Und ihr so?
Bei mir eine Schlüsseleinheit, gut, dass der Platzwart nicht aufschließt, weil nicht da?! 😞 Jedenfalls kam dann ein Sportlehrer mit seinen 10. Klässlern zum 5k Lauf auf Zeit und eine Grundschule 50 m Sprints & Weitsprung + eine junge Läuferin mit gleicher Intention wie ich. Also sind wir alle über das Tor geklettert und der Sportlehrer hat's abgesegnet... 😀

Vorgabe:
3 km at 100% = 3:45/km mit 4–5 min rest
2 km at 101% = 3:43 mit 3–4 min rest
2 km at 102% = 3:41 mit 3–4 min rest
1 km at 106–108% = 3:27-3:31

Herrlich sonnige 25 bis 27 Grad bei Windstille:

2.03 WU @4:58 3 x 100 m Strides 5k pace (66 %)
3 km @3:40 + 4min 20 sec walken/jog (87 - 90 %) RPE 8/10
2 km @3:49 + 3:30 min walk/jog (87 - 90 %) RPE 8/10
2km @3:43 + 3:30 min walk/jog (89 bis 91 %) RPE 9/10
1 km @3:32 (90 bis 93 %) RPE 9,5/10

CD 1.8 km @5:52 (66 %)

Der erste 3 km Intervall 5 sec pro KM schnell, dafür der erste 2000er zu slow und danach (fast) in der Vorgabe. Der letzte 1000er war brutal, Sonne hat mich fein angelächelt. @Xyris würde schreiben das war jetzt n progressive High - metabolische Belastung, die race
Struktur simuliert und 11 Tage vor dem WK gut reinpasst. 🌄

walk/jog Mix ist bei den Temperaturen wahrscheinlich die beste Option . Tempogefühl ist halt entscheidend bei so ner Einheit,sonst wirkt es sich später im Verlauf aus. grade auch bei dem Wetter dann. Wobei im Bereich 3.50 noch etwas mehr Speilraum ist als bei höhrem Tempo. Wenn die Einheit gut durchlief kannst du denke ich ganz gut gestimmt sein. 👌Jetz noch sharpening ab dem WE und dann sollte das was werden v.a. weil weniger heiss am WK
Zuletzt geändert von Xyris am 24.06.2026, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82770
Steffen42 hat geschrieben: 24.06.2026, 09:47
heikchen007 hat geschrieben: 24.06.2026, 09:36 :hihi: Das mit dem Grillgut ist aber leckerer... :nick:
Stimmt. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus. :wink:
Im Muskelaufbautraining soll man ja ordentlich Proteine zuführen.... :D
ZenZone hat geschrieben: Nach drei Tagen easy heute wieder zurück zum Tempo. Wecker klingelte um 5 Uhr, Start dann um 05:50. Belohnt wurde ich dafür mit angenehmen 22 Grad.

Und ihr so?
Wecker klingelte um 5:30Uhr, Start dann um 10:35Uhr. Belohnt wurde ich mit knackigen 30 Grad. :hihi:
Dazwischen der übliche Morgen-Alltag an Home-Office Tagen (gucken dass die Kinder ausm Bett kommen und pünktlich das Haus verlassen usw.) + Blutabnahme beim Hausarzt und Einkaufen auf dem Rückweg.

20,4km @4:26 74% Hfmax mit 2x6x30s @3:25 90s TP + 10min EB @3:53

Hatte zum ersten Mal seit Ewigkeiten was zu trinken dabei. 550ml Radflasche (400ml Wasser, 50g Isopulver, Rest mit Eiswürfeln aufgefüllt). Nächstesmal weniger Wasser und mehr Eis :D
Und ich freue mich schon auf die Weste, die Flasche in der Hand nervte einfach auf Dauer.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82771
RunODW hat geschrieben: 24.06.2026, 12:06Vorgabe:
3 km at 100% = 3:45/km mit 4–5 min rest
2 km at 101% = 3:43 mit 3–4 min rest
2 km at 102% = 3:41 mit 3–4 min rest
1 km at 106–108% = 3:27-3:31
Ist die Einheit nach diesem 10 km Plan oder nach @Xyris? Hatte das als 2/3/2/1 gemäß @Xyris vor unseren 10 km im März 2026 auch exakt 10 Tage vor WK.

War gefühlt im Nachhinein die wichtigste Einheit überhaupt. Oder anders formuliert: Erst da hat sich die mentale Blockade gelöst, wirklich RT durchlaufen zu wollen. Hatte beim dritten Abschnitt @2 km Kapitulationsmoment. Letzter Abschnitt mit 1 km dagegen massiv Adrenalin, dass doch alles funktionieren wird.

Wetter soll <24 °C und trocken sein, das wird interessant. :popcorn:
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82772
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 12:16
Axel_rennt hat geschrieben: 24.06.2026, 11:18
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 10:51 @Axel_rennt Ich würde es nicht auf der Laufbahn machen, sondern Bergintervalle wählen. Auch nicht einen Durchgang sondern 2-3 Sätze mit 2-3 Minuten (zwischen den Sätzen wieder runter gehen). Es gibt da aber so einige Varianten, die empfohlen werden. Ich selbst habe es nie gemacht sondern mich am Puls aus den Wettkämpfen orientiert.
Ich dachte mir schon, dass jemand mit Bergintervallen um die Ecke kommt. :hihi: :steinigen:
Danke Dir für die Idee! Ja, das wäre sicherlich auch eine gute Möglichkeit mich komplett auszulasten.
Mal schauen...vielleicht mache ich ja beides...n=2 ist besser als n=1. :wink:

An den Puls in Wettkämpfen kann ich mich nicht orientieren. Ich laufe eigentlich keine kurzen knackigen Wettkämpfe, sondern erst ab HM.
Da geht mein Puls auch hoch...aber erst zum Ende hin, wenn ich körperlich eh schon ruiniert bin.
Ich denke die HFmax sollte eher ausgeruht ermittelt werden? Kann mich aber auch täuschen.
Ist natürlich individuell zu bewerten, was dir liegt und wo du dich bestmöglich ans Maximum bringen kannst. Ich denke nicht, dass ich alleine auf der Bahn an meine Hfmax rankommen könnte. Aber versucht habe ich es auch noch nicht. Im HM wirst du auch nicht an deine Hfmax kommen, da hast du recht. Da ist die Ermüdung dann ein spürbarer Faktor. Da wäre vermutlich 3-5k und mit Abstrichen noch 10k hilfreich. Würde mir da aber nicht zu viel Stress machen. Einfach mal ein bisschen was ausprobieren.
ich wäre auch für Bergläufe, wie Zen Zone sagt, 3 km WU + Strides, dann 3 mal berghoch je 3 min ,den letzten am schnellsten, evtl. dananch noch mal ein voller Sprint berghoch zurück jog. Es muss eine relevante Zeit zusammenkommen und eine relevante Vorbelastung, Daher würd ich 3 min machen und min 3 WH. Und dann packste nochmal 3 Schläge auf den MaxWert drauf. MAch das nur wenn du gesund bist!!
Auf der Bahn ist dann weil höheres Tempo oft die Technik limitierend.
Bei Jetz 35 Grad würde ich es auch nicht machen, denke die Fehlertoleranz durch Hitze und mangelnder völliger Ausbelastung ist zu hoch.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82773
KG-175573 hat geschrieben: 24.06.2026, 13:09
RunODW hat geschrieben: 24.06.2026, 12:06Vorgabe:
3 km at 100% = 3:45/km mit 4–5 min rest
2 km at 101% = 3:43 mit 3–4 min rest
2 km at 102% = 3:41 mit 3–4 min rest
1 km at 106–108% = 3:27-3:31
Ist die Einheit nach diesem 10 km Plan oder nach @Xyris? Hatte das als 2/3/2/1 gemäß @Xyris vor unseren 10 km im März 2026 auch exakt 10 Tage vor WK.

War gefühlt im Nachhinein die wichtigste Einheit überhaupt. Oder anders formuliert: Erst da hat sich die mentale Blockade gelöst, wirklich RT durchlaufen zu wollen. Hatte beim dritten Abschnitt @2 km Kapitulationsmoment. Letzter Abschnitt mit 1 km dagegen massiv Adrenalin, dass doch alles funktionieren wird.

Wetter soll <24 °C und trocken sein, das wird interessant. :popcorn:
ne das ist aus dem Davis Plan, Die 2/3/2/1 war eine Variante die ich mal in Spiel gebracht hatte (Prinzip aber das gleiche, Tempohärte u. 10 km Realität zu trainieren - 10-14 Tage vorher ist sowas mMn optimal auch platziert, Lässt genug Raum für Frische u. lässt danach noch kontrollierte Tempo aka sharpning zu).

die 2-3-2-1 hat einen etwas langsameren kontrollierteren Einstieg, den längsten 3 km Abschnitt mit 100% im RT, dafür der letzte km etwas sanfter Insgesamt vlt. nen Tick kontrollierbarer, Grade bei unklarem Leistungsvermögen und insgesamt minimal mehr um das Renntempo gebaut. Deswegen damals gewählt weil etwas kontrollierbarer und die Erfahrung mit solchen Einheiten wohl gefehlt hat etwas.
war diese:
2 km (99% RT) >RT Rhythmus aufnehmen+Vorermüdung
3 min jog
3 km (100%) >10-km-Rhythmus
3 min jog
2 km 102%) Richtung V02max drücken u. schneller laufen unter Ermüdung
3 min jog
1 km (105-106%) neuromuskulärer Reiz, Vo2max, Typ IIa Muskulatur ansprechen, beschleunigen unter Ermüdung

Die 3-2-2-1 ist progressiver, mit etwas mehr Laktatkummulation hintenraus und nen Tick mehr Ermüdungsresitenz würde ich sagen, und etwas mehr closing speed am Ende.

Insgesamt aber ziemlich vergleichbar
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82774
Axel_rennt hat geschrieben: 24.06.2026, 10:32
Punkt 2:
Ich möchte meine HFmax herausfinden.
Dafür möchte ich nicht in ein Lauflabor...es werden halbwegs genaue Daten auch auf andere Weise generiert werden können.
Ich habe mal dieses Video als Beispiel genommen: https://www.youtube.com/watch?v=qED1cmojRAY
Würde bedeuten: Einlaufen / 4 Runden auf der Laufbahn / drei Runden schnell, in der letzten Runde noch mal Gas geben und auf den letzten 100 "all out".
Hat jemand eine bessere Idee?

Ansonsten bin ich mal auf Montag gespannt. Da habe ich die Möglichkeit auf die Laufbahn zu gehen und das zu testen.

Habt einen schönen Tag! :hallo:
Als ultimativen, dich verfolgenden Säbelzahntiger, eignet sich die momentane Hitze dabei recht gut
12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Toten Hosen)
__________________________________________

BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82775
KG-175573 hat geschrieben: 24.06.2026, 13:09
RunODW hat geschrieben: 24.06.2026, 12:06Vorgabe:
3 km at 100% = 3:45/km mit 4–5 min rest
2 km at 101% = 3:43 mit 3–4 min rest
2 km at 102% = 3:41 mit 3–4 min rest
1 km at 106–108% = 3:27-3:31
Ist die Einheit nach diesem 10 km Plan oder nach @Xyris? Hatte das als 2/3/2/1 gemäß @Xyris vor unseren 10 km im März 2026 auch exakt 10 Tage vor WK.

War gefühlt im Nachhinein die wichtigste Einheit überhaupt. Oder anders formuliert: Erst da hat sich die mentale Blockade gelöst, wirklich RT durchlaufen zu wollen. Hatte beim dritten Abschnitt @2 km Kapitulationsmoment. Letzter Abschnitt mit 1 km dagegen massiv Adrenalin, dass doch alles funktionieren wird.

Wetter soll <24 °C und trocken sein, das wird interessant. :popcorn:
Hola,

die Einheit ist exakt nach 10k-Plan (10 - 11 Tage vor WK/Race), ja, das ist schon eine Hausnummer und kann Selbstvertrauen geben. Wie schön, dass die Einheit bei Dir schlussendlich gut funktioniert hat und ein wichtiger Baustein war. Ähnlich wie die legendäre Standortbestimmung beim Greif die 15 km+ als TDL im MRT oder beim Pfitz die 32 KM mit 23 km im MRT. Der 2000er und der finale 1000er hat ordentlich reingezischt und bei letzterem war ich am Anschlag. Mir fehlen zwar 6 Wochen vom Plan wegen der Verkürzung, ich fühle mich jedoch relativ stabil und der effort / pace stimmt aktuell. Und vor allem keine Verletzung.

Kommenden Samstag noch eine supportive endurance (90 %+) mit 4 x 2 km (@91-93 %) und nächsten Dienstag specific endurance (95 %+) 4 (oder 5 x) 1200er (96 bis 97 %) und abends paar schnelle 200er und dann easy Kilometer bis zum WK.

Sollte das Wetter einigermaßen hinhauen (bis 24 Grad) werde ich auf PB (= 3:45er pace) anlaufen. Schade, dass der 10er erst um 11:00 Uhr startet, der HM beginnt bereits um 8:00 Uhr. Ende Juli habe ich einen weiteren 10k-WK eingeplant.

So long. Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82776
Liegestütze (20-30) mache ich morgens bei den easy-Läufen bei der Dynamischen Dehnung, habe ich mir von @leviathan gemerkt, der mal meinte so kleine Kraftsachen sind doch optimal vor Läufen als Routine zu machen. :)

Wegen der Messung vom Höchstpuls, Greif hat beim Ofen folgendes stehen, bevor ich in die M-Vorbereitung gehe werde ich den HP überprüfen. Danke für den Reminder @Axel_rennt :daumen: .

Wie stellst Du nun am besten Deine maximale Herzfrequenz fest? Es gibt verschiedene Verfahren. Am besten Du versuchst mal im Wochenabstand jeweils einen Test. Günstig ist es nach einem Pausentag oder wenn Du täglich trainierst nach zwei ruhigen Tagen. Nicht jeder reagiert gleich auf diese Tests. Wir wissen, dass der eine z.B. bei Test eins seinen HP erreicht, der andere vielleicht bei Test 3.

Höchstpuls-Test 1
1. Laufe Dich 10 -15 min ganz locker warm.
2. Renne dann 2 min so schnell es geht.
Halte während der 2 min ein Auge auf Deinen Pulser. Den höchsten Wert, den Du innerhalb dieser Zeit erreichst, ist Dein HP. Das kann am Anfang, in der Mitte oder am Ende der 2 min sein.

Höchstpuls-Test 2
1. Laufe Dich 10 -15 min ganz locker warm.
2. Laufe 300 m im vollen Sprint und schaue nach dem Zieldurchlauf auf Deine Pulsuhr. Etwa 5 Sekunden nach dem Zieleinlauf erreicht Dein Puls seinen maximalen Wert. Dieses Verfahren klappt aber nur, wenn Du gewohnt bist zu sprinten.

Höchstpuls-Test 3
1. Laufe Dich 10 -15 min ganz locker warm.
2. Laufe einen möglichst steilen Hang etwa 60 Sekunden mit voller Kraft hoch. Beobachte während des Laufes Deinen Pulser, der HP kann hier schon sehr früh erreicht werden. Achte auf maximalen Armeinsatz!

Höchstpuls-Test 4
1. Laufe Dich 10 -15 min ganz locker warm.
2. Beginne 1000 m im flotten Trainingstempo (10 km-Renntempo + 1 min) und steigere Dich bis 800 m auf Tempodauerlauftempo (in etwa auf Marathonrenntempo) und renne die letzten 200 m mit voller Kraft.

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
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M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82778
@RunODW Habe mich bisher nicht wirklich mit Greif befasst, durfte aber immer mal wieder den Kopfschütteln wenn ich gelesen habe was hier einige für Einheiten abspulen, die nach Greif trainieren. Diese Vorschläge finde ich aber noch besser :wink: Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Tests auch nur ansatzweise bei trainierten Sportlern funktionieren. Die Belastungsdauer ist viel zu kurz, keine Wiederholungen,....

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82779
b3ngel hat geschrieben: 24.06.2026, 15:57Bei mir waren es 2.5km WU + 3x11min(4:39,4:45,4:47) / 1min TP(4:59,5:05) + 1.2km CD.
Die Trabpausen gerade mal knapp 20s/km langsamer als die Intervalle? :haeh: Das wäre ja selbst für einen Tempowechsellauf eine noch eher geringe Geschwindigkeitsdifferenz? Und dann auch nur 1 Minute zwischen so langen Intervallen? :gruebel: Da hättest du ja auch einfach einen 35min Tempolauf draus machen können, wäre ja quasi auf's selbe hinausgelaufen. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82780
Test 1 und Test 3 u. 4 könnte bei mir hinhauen denke ich, ich werde berichten 😜😁. Einfach mal probieren. Ganz ohne Erfahrung schreibt das Greif sicher nicht. Wenn ich all-out steil hochsprinte benötige ich keine Wiederholungen und 1 min reicht vollkommen.

Sportliche Grüße, RunODW
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M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82781
ZenZone hat geschrieben: 24.06.2026, 16:06 @RunODW Habe mich bisher nicht wirklich mit Greif befasst, durfte aber immer mal wieder den Kopfschütteln wenn ich gelesen habe was hier einige für Einheiten abspulen, die nach Greif trainieren. Diese Vorschläge finde ich aber noch besser :wink: Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Tests auch nur ansatzweise bei trainierten Sportlern funktionieren. Die Belastungsdauer ist viel zu kurz, keine Wiederholungen,....
exakt. 😉Nr. 1+2 +3 definitiv eher nicht nicht und 4 ist etwas komisch aufgebaut und hat nur 200m hochintensive Belastung
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82782
Jap, demnächst mal Testen und in der Praxis schauen was rauskommt. Lasse mich gerne davon überzeugen, dass ich längere hochintensive Belastungen und Wiederholungen benötige. Gibt's hier jemanden der das so getestet hat, Greif / andere Optionen?
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M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82783
RunODW hat geschrieben: 24.06.2026, 16:38 Jap, demnächst mal Testen und in der Praxis schauen was rauskommt. Lasse mich gerne davon überzeugen, dass ich längere hochintensive Belastungen und Wiederholungen benötige. Gibt's hier jemanden der das so getestet hat, Greif / andere Optionen?
Hatte damals einfach zwei 5km Rennen all out genommen, 2 mal ähnliche Ergebnisse mit Gurt erhalten (208,205).
Dann kann man nochmal 2 Schläge draufpacken weil 5 km Rennen
Einmal noch 201 (oder 203?🤔 erhalten bei nem Berglauf).
Trainiert habe ich noch nie nach HF. Immer nach pace. Ganz selten auch mal nach Watt bei krassen Bedingungen.
Hat lange gut geklappt bis ich vor langer Zeit dann eh wenn überhaupt nur noch von threshold HF ausgehe
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82786
Bei mir wie üblich und angekündigt Laufgruppe, aufgrund von Hitzevermeidung anstelle von sonniger Laufbahn im schattigen Wald. Bei 33 °C jetzt aber trotzdem eher auf der warmen Seite... :schwitz2: Wurden dann:

11.5km 389hm @5:48/km mit
10x[2' bergan / 3' bergab], bergan @~5:15/km bei ~9% Steigung

Ich tue mir immer etwas schwer, solche Workouts zu bewerten. Aber zumindest zeigen sowohl Strava als runalyze für die Intervalle eine GAP von klar unter 4:00/km, in Anbetracht der unmenschlichen Bedingungen also wohl schon ok. Aber schon echt übel, ich war am Ende wirklich komplett klatschnass und hab beim auswringen des Singlets tatsächlich eine Pfütze unter mir erzeugt... :schwitz2: :tocktock: :schwitz2:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82787
Bei mir heute nach dem gestrigen Longrun doch recht schwere Beine. Und die 32 Grad dazu machten das Ganze definitiv nicht zu einem Genußlauf, auch wenn die Strecke viel Schatten bietet.

Insgesamt 12,5 km @5:58.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

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