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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83751
Dude77 hat geschrieben: 18.08.2026, 21:32
KG-175573 hat geschrieben: 18.08.2026, 21:05
Christoph83 hat geschrieben: 18.08.2026, 10:28Und ihr so?
Kraft + 3 km @5:46 + 20 km Radpendeln. Jetzt Magnesiumbad + Gua Sha. Zum ersten Mal geschafft, 3x vom Regen nass zu werden. :nee:

Vorhin E-Mail vom Marathon-Veranstalter erhalten: Pacemaker 3:00 und 3:15, nichts dazwischen. Fühle mich zwar noch absolut nicht in der Lage für 3:00, aber manchmal nimmt einem das Schicksal solche Entscheidungen ab.

Wünsche einen schönen Abend. :wink:
Bin jetzt schon über 10 Marathon gelaufen und bei keinem auf den pacemaker geachtet. Das würde mich nur stressen.
Hatte ich beim allersten HM gemacht. War eigentlich ganz Cool, der kannte die Strecke hat alles angesagt und auch für Leute direkt Wasser gegriffen und verteilt und zwischendurch wahlweise den Anpeitscher Oder Motivator gegeben 😄
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83752
RedDesire hat geschrieben: 18.08.2026, 21:56 Trainierst du eigentlich nach einem festen Plan, mit Coach @heikchen007 oder hast du den selbst entworfen? Rein interessehalber.
Ich habe keinen Coach. Mache mir meine Pläne selber, nachdem ich mich sehr viel zum Thema Trainingsaufbau belesen habe, auch hier im.Forum und u.a. auch mit dem Buch von Hebert Steffny Und vom groben Aufbau / Struktur und die Art der Einheiten her orientiere ich mich auch an Steffny. Ich mag die Einfachheit seiner TEs, ich brauche keine komplizierten Sachen. Dazu noch ein wenig Freestyle, aber immer unter Beachtung der üblichen Trainingslehre bezüglich Belastung/Entlastung und Progression bei den Einheiten zum WK hin. Ist bei meinen 4 Einheiten pro Woche und meinem Pacebereich jetzt m.E. auch kein Hexenwerk...

Mag sein, dass ich mit einem Coach mehr erreichen würde, aber ich würde mich dann zu sehr verpflichtet fühlen.. So kann ich meinen Plan auch spontan umstellen, wenn es die private Situation erfordert oder mir spontan etwas dazwischen kommt oder das Wetter besser passt.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83756
Dude77 hat geschrieben: 19.08.2026, 13:22 Auch very easy: 8km@5:50 und 73%HFmax.
Streak nun bei 30 Tagen und 312km. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir das laufen schonmal noch mehr Spaß gemacht hat. Und 0,0 Zipperlein.
👉beiden angenehmeren Temperaturen bockt es einfach gleich wieder mehr :-)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83757
movingdet65 hat geschrieben: 18.08.2026, 22:26Das werde ich diesmal auch nicht mehr machen.
Vor 2 Jahren in Münster habe ich den dummen Fehler begangen und mich bereits nach ca. 8 KM an die Gruppe um den 3:00h-Pacemaker angeschlossen. Ich konnte mit der Gruppe zwar noch länger gut mitlaufen (bis ca. KM 28), aber dann kam unweigerlich der schleichende Einbruch und am Ende stand dann nur eine 3:08er Zeit.
Das hatte mir dann gezeigt, dass ich an diesem Tag die 3:00h einfach nicht drauf gehabt hatte. Zu hohes Risiko.
Andererseits: In Essen war ich mal ganz defensiv zunächst nur mit dem 3:15h-Pacemaker mitgegangen.
Am Ende stand dann ebenfalls eine 3:08 ...h, weil ich halt auf der 2. Hälfte noch gut zulegen konnte.
Also ist es egal, was man macht, es wird 3:08? :hallo:

War zwar teilweise als Scherz gemeint, lediglich zwischen 3:00 und 3:15 Pacemaker wählen zu können. Dennoch habe ich derzeit nicht das Gefühl, dass ich das entscheide. Scheint mehr ein innerer Prozess, worauf sich die nächsten paar Wochen festgelegt wird. Wäre interessant, ob Andere das ähnlich erleben.

Hier lockeres Laufpendeln im Superblast 3, herrliches Wetter:
07:45 Uhr = 9,68 km @5:44
13:45 Uhr = 9,72 km @5:34
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83758
Heute locker mit 10 Strides @5:12 zur Arbeit in 56 Minuten. Nachher zurück als Double Runday.

Temperaturen wie erwähnt sehr angenehm, macht auch das Schwimmen erquicklicher, weil die Massen weg sind.
Formel schein nämlich so sein, umso mehr Körperfett die Familie hat, desto mehr Equipment muss an den See geschleppt werden. Mehrere SUPs, Strandmuschel und schwimmbare Burg sind da Mindeststandard.

Bei Kühlem Sommerwetter und/oder leichtem Nieselregen dagegen hat man See und Schwimmbad nahezu alleine. :bounce:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83759
KG-175573 hat geschrieben: 19.08.2026, 14:59
movingdet65 hat geschrieben: 18.08.2026, 22:26Das werde ich diesmal auch nicht mehr machen.
Vor 2 Jahren in Münster habe ich den dummen Fehler begangen und mich bereits nach ca. 8 KM an die Gruppe um den 3:00h-Pacemaker angeschlossen. Ich konnte mit der Gruppe zwar noch länger gut mitlaufen (bis ca. KM 28), aber dann kam unweigerlich der schleichende Einbruch und am Ende stand dann nur eine 3:08er Zeit.
Das hatte mir dann gezeigt, dass ich an diesem Tag die 3:00h einfach nicht drauf gehabt hatte. Zu hohes Risiko.
Andererseits: In Essen war ich mal ganz defensiv zunächst nur mit dem 3:15h-Pacemaker mitgegangen.
Am Ende stand dann ebenfalls eine 3:08 ...h, weil ich halt auf der 2. Hälfte noch gut zulegen konnte.
Also ist es egal, was man macht, es wird 3:08? :hallo:

War zwar teilweise als Scherz gemeint, lediglich zwischen 3:00 und 3:15 Pacemaker wählen zu können. Dennoch habe ich derzeit nicht das Gefühl, dass ich das entscheide. Scheint mehr ein innerer Prozess, worauf sich die nächsten paar Wochen festgelegt wird. Wäre interessant, ob Andere das ähnlich erleben.

Hier lockeres Laufpendeln im Superblast 3, herrliches Wetter:
07:45 Uhr = 9,68 km @5:44
13:45 Uhr = 9,72 km @5:34
Wenn du bis dahin kein Testwettkampf machst, würde ich mich bei der Zielpace an den langen Kanten mit viel MRT orientieren. Triffst du da unverkrampft und ohne auf der letzten Rille zu arbeiten die 4:15, dann solltest du es auch wagen.
Habe jetzt nicht im Kopf, was du so geplant hast aber ich habe bei mir mal geschaut:
3 Wochen vorm Marathon bin ich z.B. 2km easy plus 13km @4:09 + 2easy +7@4:09 +5 easy gelaufen. Bei mir hat es dann trotz Hagel und Wind in Hamburg für eine 2:59h gereicht.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83760
In München war ich bis KM 35 am 3:00 Pacemaker dran und hatte einen Augenblick überlegt ob ich vorbeiziehen sollte, trotz Hamstring - Problemen. Schätze das war am Tal hintenraus die Kante. War für mich okay einen Anhaltspunkt für Sub-3 zu haben.

Bienwald habe ich mich abgesetzt vom 3:00 Pacemaker, hat mich die Traube der Läufer und das Gerede irritiert. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings läuferisch stärker als in MUC.

Könntest Dich ja am 3:00er Pacemaker dranhängen, gucken wie das läuft und wenn du die Power hast & im Flow bist vorbeiziehen. In München stehen die KM-Schilder völlig verkehrt, nicht vergessen. Wird ne spannende Kiste bei Dir @KG-175573 , 🍿 die extragroße würde ich gerne am Live-Tracker genießen, aber bin ja an der Strecke um Dich anzufeuern. 😊
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 37:27 (Wolfratshausen, Juli 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83761
Wir hatten ja hier schon oft Diskussion über (unbekannte/offizielle) Pacemaker. Ich halte sie für ein unnötiges Risiko und mittlerweile im Zeitalter von ziemlich exakten GPS-Uhren und Stryd absolut für verzichtbar.

Warum sollte ich nach einer monatelangen Vorbereitung einen der wichtigsten Faktoren für den Erfolg, richtiges und möglichst gleichmäßiges Pacing, an jemanden abgeben, den ich meist nicht mal kenne. Und zumal ich das selbst super steuern kann.

Pacemaker machen Ihren Job sehr unterschiedlich gut, stehen oft unter hohem Druck (weil sie alle Sekunde vollgejammert werden, dass man zu schnell/zu langsam läuft). Ohne große Erfahrung wird auch oft ungleichmäßig gelaufen oder eine Geschwindigkeitszunahme unterschätzt. Also für einen Sub 2:40 Läufer ist es kein Problem, auch mal 2-3km Sub 4:10er Pace zu laufen, für einen knappen Sub3 Läufer wars das aber vielleicht schon mit der 2:59:30 und den können auch spielerische Zwischensprints zermürben, die der Sub 2:40 Athlet gar nicht wahr nimmt.

Bei großen Stadtmarathons ist meist die Pacemakertraube auch echt voll. Ich würde das immer lassen, ausser man läuft zum Spaß. Selbst dann. :D

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83762
Antracis hat geschrieben: 19.08.2026, 16:21 Wir hatten ja hier schon oft Diskussion über (unbekannte/offizielle) Pacemaker. Ich halte sie für ein unnötiges Risiko und mittlerweile im Zeitalter von ziemlich exakten GPS-Uhren und Stryd absolut für verzichtbar.
Ich bin da hin- und hergerissen. Falls der Pacer einen guten Job macht, und die Zielzeit gut zur eigenen Leistungsfähigkeit passt, kann das imho schon sehr hilfreich sein. Weil es doch einfach ziemlich "entspannend" ist sich nicht selbst um die Pace kümmern zu müssen und einfach mit der Gruppe mitzuschwimmen. Und auch am Ende wenn es hart wird, finde ich es einfacher konkret das Ziel vor zu Augen zu haben (=> irgendwie auf Teufel komm raus an der Gruppe dranbleiben), als rein gegen die doch eher abstrakte Zeit auf der Uhr anzukämpfen. Aber leider ist das halt ein sehr großes "falls" und ich würde mich niemals blind auf einen Pacer verlassen!

Einige Anmerkungen:
  • Unbedingt drauf achten, schon vor der Start im Startblock so nahe wie möglich am Pacer zu stehen. Insbesondere bei großen Marathons mit signifikanten Brutto-Netto-Zeitdifferenzen, oder gar Startwellen. Wenn der Pacer eine Minute vor oder hinter einem startet, ist der für einen effektiv wertlos.
  • Generell kann es um die Pacer ziemlich eng werden, insbesondere in der ersten Rennhälfte. Besonders bei Verpflegungsstationen muss man dann noch mehr aufpassen als eh schon.
  • Immer die eigene Pace im Blick haben und gegeben falls korrigieren! Leider gibt es bei der "Qualität" der Pace massive Unterschiede. Einerseits bei der Auslegung der Zielzeit (bedeutet sub3 jetzt eher 2:59:59h oder 2:58:30h? :wink:). Bei meiner 1:23:58h HM-PB war ich z.B. durchgehend bestimmt 100m hinter dem 1:25er Pacer... :hihi: Und auch bei der Frage wie gleichmäßig die Pace gehalten wird.
  • Noch verschärfter sind diese Fragen bei Marathons mit komplexeren Höhenprofil, wo gleichmäßig Pace über die gesamte Strecke keine Option ist.
  • Bei der Gleichmäßigkeit ist gerade bei unerfahreneren Pacern oft das Problem, dass sie üblicherweise deutlich schneller laufen könnten. Daher ist es für die kein Problem wenn nötig zwischendurch einfach mal einen Kilometer 5-10s schneller zu laufen. Im Zweifelsfall merken die das nicht mal. Für einen Läufer voll am Limit sind solche unbeabsichtigten "Zwischensprints" aber absolut tödlich. :nene:
  • Wenn man ein paar Meter hinter dem Pacer läuft, höllisch aufpassen dass der Abstand gleich bleibt. Da hinten regelmäßig Läufer aus der Gruppe wegbrechen, kann es verdammt schnell passieren das man unbewusst mit diesen einbrechenden Läufern mitschwimmt und somit selbst etwas zu langsam unterwegs ist. Und sich dann wieder an die Gruppe ran zu kämpfen kostet unnötig Kraft.
  • Mental richtig fies ist es, wenn man einen schlechteren Tag erwischt und die Pacergruppe sich als zu schnell erweist. Wenn man selbst die Gruppe abreißen lassen muss, kann das krass demotivierend sein. Spätestens wenn die Pacer-Flagge dann am Horizont verschwindet, war ich häufig regelrecht "gebrochen", habe innerlich aufgegeben und somit eine bessere, letztlich immer noch gute Endzeit verschenkt. :klatsch:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83763
Antracis hat geschrieben: 19.08.2026, 16:21 Wir hatten ja hier schon oft Diskussion über (unbekannte/offizielle) Pacemaker. Ich halte sie für ein unnötiges Risiko und mittlerweile im Zeitalter von ziemlich exakten GPS-Uhren und Stryd absolut für verzichtbar.
Absolut. Ergänzend immer wieder: Apps wie Peters Racepacer für die Garmin. Das ist wie ein Tempomat, da brauche ich keinen menschlichen Pacer.
Keine Ahnung, warum das so wenige hier im Faden interessiert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83764
Steffen42 hat geschrieben: 19.08.2026, 17:08Absolut. Ergänzend immer wieder: Apps wie Peters Racepacer für die Garmin. Das ist wie ein Tempomat, da brauche ich keinen menschlichen Pacer.
Keine Ahnung, warum das so wenige hier im Faden interessiert.
Sorry falls du da schon mal was erwähnt haben solltest. Kennst du da was äquivalentes für die Apple Watch? Ich werde für meine A-Wettkämpfe zwar vermutlich eh wieder Garmin auspacken und mit zwei Uhren laufen (einerseits wegen besseren GPS, andererseits genau wegen dieser App), aber da noch eine Alternative zu haben wäre natürlich trotzdem nicht falsch. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83765
Dartan hat geschrieben: 19.08.2026, 17:16 Sorry falls du da schon mal was erwähnt haben solltest.
Kein Problem. Bin ich in meinem Job gewohnt, da braucht es auch Jahre, bis das, was ich sage, dann umgesetzt wird. :wink:

Dartan hat geschrieben: 19.08.2026, 17:16 Kennst du da was äquivalentes für die Apple Watch?
Selbst nicht ausprobiert mangels Wettkämpfen. Aber YouRace soll exakt das sein, was Peters Race Pacer ist.

Ich würde es mal so vergleichen: man kann natürlich auf einer Autobahn mit Tempolimit auch ohne Tacho und Tempomat fahren. Man kann es sich aber auch entspannt machen. Gerade, wenn man sich eine Uhr für 1000€ um den Arm schnallt, die das alles eigentlich kann. Aber egal, siehe oben. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83767
Steffen42 hat geschrieben: 19.08.2026, 17:37 Edit: @Dartan mit der Standard Training App geht sowas auch (oben rechts drücken bei Laufen Outdoor-> Pacer), natürlich nicht mit dem Zusatzfeature, dass man Kilometer anhand der Marker justieren kann. Würde mir ausreichen.
WOD hat meines Wissens auch sowas.
Gerade das Nachjustieren anhand von manuell abgedrückten Runden an Kilometermarkierungen ist für mich das "Killerfeature" von Peters Race Pacer. :nick:

Selbst mit den besten GPS Uhren habe ich beim Marathon am Ende eigentlich immer mehrere 100m zu viel auf der Uhr, was schnell mal 1-2min ausmachen kann und der entscheidendere Unterschied zwischen "sub3" und >3h sein kann. Kommt natürlich stark auf seine Zielsetzung an, wenn man ohne feste Zielzeit unterwegs ist, macht das natürlich wenig Unterschied. (Und ich glaube ich wäre lieber ganz ohne Pacerfunktion unterwegs, als mit Pacerfunktion die einen mangels GPS-Genauigkeit in falscher Sicherheit wähnt und dann 1min vor Ziel zum bösen Erwachen führt... :nene: :wink: )

YouRace muss ich mir mal näher anschauen, nach Beschreibung müsste das mit dem Nachjustieren an Kilometermarkierungen dort ja tatsächlich gehen. :wow: Eventuell dann mal bei DresdenHalf in 2.5 Wochen ausprobieren.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83769
Steffen42 hat geschrieben: 19.08.2026, 17:08
Antracis hat geschrieben: 19.08.2026, 16:21 Wir hatten ja hier schon oft Diskussion über (unbekannte/offizielle) Pacemaker. Ich halte sie für ein unnötiges Risiko und mittlerweile im Zeitalter von ziemlich exakten GPS-Uhren und Stryd absolut für verzichtbar.
Absolut. Ergänzend immer wieder: Apps wie Peters Racepacer für die Garmin. Das ist wie ein Tempomat, da brauche ich keinen menschlichen Pacer.
Keine Ahnung, warum das so wenige hier im Faden interessiert.
Hi Steffen,

mich interessiert das - trotzdem, die KM-Marker waren zumindest beim München Marathon 2025 irreführend, d. h. nicht korrekt aufgestellt, GPS hatte eine Abweichung von um die 400 m auf der M-Distanz bei mir (bzw. war logischerweise nicht die perfekte Lauflinie), der Englische Garten ist in der Hinsicht nicht förderlich. An den offiziellen Streckenmarkierungen abdrücken und korrigieren führt demnach zu falschen Werten.

Wenn die Sub-3 spitz auf knopf steht, könnte ein Pacer durchaus Sinn machen, in München ist der Pacer mit 2:59:xx rein.

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
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HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83773
Steffen42 hat geschrieben: 19.08.2026, 19:35
RunODW hat geschrieben: 19.08.2026, 19:03
Wenn die Sub-3 spitz auf knopf steht, könnte ein Pacer durchaus Sinn machen, in München ist der Pacer mit 2:59:xx rein.
Spricht ja nichts gegen, beides einzusetzen. Und wenn der Pacer nicht taugt, den dann zu verlassen.

Wenn GPS nicht gut genug sein sollte, Stryd nehmen. Der liefert auf jeden Fall durchgängig konstante Ergebnisse.
In Frankfurt ist GPS am Anfang sicher auch problematisch. Bin mir aber ziemlich sicher, dass die km Schilder passen.
Das mit dem pacer ist wohl auch Typ Sache.
Ich verlasse mich lieber auf mein Gefühl und meine Uhr.
Außerdem will ich ja auch eine gute Renneinteilung. Sprich erster Kilometer einrollen, bis km 5 nicht schneller als zielpace und dann in den Flow kommen.
Wenn der Pacer die ersten 3km nur 5-10s pro km zu schnell ist, kannst den Marathon direkt in die Tonne kloppen.

Und wenn ich ständig gegenchecken muss ob der Pacer die richtige Pace draufhat, kostet das mental doppelt Körner.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83774
Denke die pace Sache ist wie ne Normalparabel.

Im langsameren Bereich (3:30-5h) wahrscheinlich eher wichtig, im mittleren Bereich (2:45-3:30) weniger und ab dem schnelleren Bereich 2unter 2:25 und schneller) wieder sehr relevant um wirklich schnelle Zeiten zu laufen.
Ich hab mich in Frankfurt an den pacer der 1. Europäerin bzw. auch der drittschnellsten Kenianerin gehängt, bzw die waren in unserer Gruppe) Ziel 2:23.
Das war aufgrund des Windes dann natürlich schweirig zu pacen und zu erreichen aber um Prinzip ist die dann glaube mit 2:24:XX ein paar Sekunden nach mir um Ziel gewesen.

Das war natürlich ein Profi pacer und ist wahrscheinlich nicht mit 3:00 pacer immer zu vergleichen..

Also wie bereits gesagt. It depends..
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

83775
Dude77 hat geschrieben: 19.08.2026, 15:27
KG-175573 hat geschrieben: 19.08.2026, 14:59
movingdet65 hat geschrieben: 18.08.2026, 22:26Das werde ich diesmal auch nicht mehr machen.
Vor 2 Jahren in Münster habe ich den dummen Fehler begangen und mich bereits nach ca. 8 KM an die Gruppe um den 3:00h-Pacemaker angeschlossen. Ich konnte mit der Gruppe zwar noch länger gut mitlaufen (bis ca. KM 28), aber dann kam unweigerlich der schleichende Einbruch und am Ende stand dann nur eine 3:08er Zeit.
Das hatte mir dann gezeigt, dass ich an diesem Tag die 3:00h einfach nicht drauf gehabt hatte. Zu hohes Risiko.
Andererseits: In Essen war ich mal ganz defensiv zunächst nur mit dem 3:15h-Pacemaker mitgegangen.
Am Ende stand dann ebenfalls eine 3:08 ...h, weil ich halt auf der 2. Hälfte noch gut zulegen konnte.
Also ist es egal, was man macht, es wird 3:08? :hallo:

War zwar teilweise als Scherz gemeint, lediglich zwischen 3:00 und 3:15 Pacemaker wählen zu können. Dennoch habe ich derzeit nicht das Gefühl, dass ich das entscheide. Scheint mehr ein innerer Prozess, worauf sich die nächsten paar Wochen festgelegt wird. Wäre interessant, ob Andere das ähnlich erleben.

Hier lockeres Laufpendeln im Superblast 3, herrliches Wetter:
07:45 Uhr = 9,68 km @5:44
13:45 Uhr = 9,72 km @5:34
Wenn du bis dahin kein Testwettkampf machst, würde ich mich bei der Zielpace an den langen Kanten mit viel MRT orientieren. Triffst du da unverkrampft und ohne auf der letzten Rille zu arbeiten die 4:15, dann solltest du es auch wagen.
Habe jetzt nicht im Kopf, was du so geplant hast aber ich habe bei mir mal geschaut:
3 Wochen vorm Marathon bin ich z.B. 2km easy plus 13km @4:09 + 2easy +7@4:09 +5 easy gelaufen. Bei mir hat es dann trotz Hagel und Wind in Hamburg für eine 2:59h gereicht.
@Dude77 Bei mir sind es ja ab SO. auch nur noch 3 Wochen bis zum Marathon und ich überlege jetzt, ob ich SO. evtl. eine ähnliche Einheit machen bzw. versuchen könnte, wie du sie damals vor Hamburg gemacht hattest. Weisst du noch, mit welcher Vorermüdung du in diese Einheit gegangen warst? Also wieviele Tage lag davor die letzte QTE zurück?
Ich frage deshalb, weil ich gehe ja immer mit ziemlicher Vorermüdung in die Longruns, weil ich am Freitag immer noch eine recht anspruchsvolle QTE mache. Ich kann mir deshalb noch kaum vorstellen, dass ich damit "unverkrampft" beim Longrun auf unter 4:15/km kommen kann,- wobei bei mir eigentlich schon 4:20/km reichen würden für sub-3:05h, die ich für realistischer halte in Münster.
Bei mir ist es aber auch immer so, dass ich bei den LaLas erstmal länger ins Rollen kommen muss (ca. 8 bis 10km), bis ich es wage, auf MRT-Pace zu forcieren,- daher liegen mir eigentlich die längeren EBs' etwas mehr.
Ich weiß, das mit meinen harten QTEs' 2 Tage vor dem LaLa war hier auch schon Gegenstand von Kritik,- aber ich war dann selbst oft überrascht, dass sich die Longruns dann trotzdem noch ziemlich gut (oder solide) entwickelt hatten nach zähem Beginn.

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