Dude77 hat geschrieben: 19.08.2026, 15:27
KG-175573 hat geschrieben: 19.08.2026, 14:59
movingdet65 hat geschrieben: 18.08.2026, 22:26Das werde ich diesmal auch nicht mehr machen.
Vor 2 Jahren in Münster habe ich den dummen Fehler begangen und mich bereits nach ca. 8 KM an die Gruppe um den 3:00h-Pacemaker angeschlossen. Ich konnte mit der Gruppe zwar noch länger gut mitlaufen (bis ca. KM 28), aber dann kam unweigerlich der schleichende Einbruch und am Ende stand dann nur eine 3:08er Zeit.
Das hatte mir dann gezeigt, dass ich an diesem Tag die 3:00h einfach nicht drauf gehabt hatte. Zu hohes Risiko.
Andererseits: In Essen war ich mal ganz defensiv zunächst nur mit dem 3:15h-Pacemaker mitgegangen.
Am Ende stand dann ebenfalls eine 3:08 ...h, weil ich halt auf der 2. Hälfte noch gut zulegen konnte.
Also ist es egal, was man macht, es wird 3:08?
War zwar teilweise als Scherz gemeint, lediglich zwischen 3:00 und 3:15 Pacemaker wählen zu können. Dennoch habe ich derzeit nicht das Gefühl, dass ich das entscheide. Scheint mehr ein innerer Prozess, worauf sich die nächsten paar Wochen festgelegt wird. Wäre interessant, ob Andere das ähnlich erleben.
Hier lockeres Laufpendeln im Superblast 3, herrliches Wetter:
07:45 Uhr =
9,68 km @5:44
13:45 Uhr =
9,72 km @5:34
Wenn du bis dahin kein Testwettkampf machst, würde ich mich bei der Zielpace an den langen Kanten mit viel MRT orientieren. Triffst du da unverkrampft und ohne auf der letzten Rille zu arbeiten die 4:15, dann solltest du es auch wagen.
Habe jetzt nicht im Kopf, was du so geplant hast aber ich habe bei mir mal geschaut:
3 Wochen vorm Marathon bin ich z.B. 2km easy plus 13km @4:09 + 2easy +7@4:09 +5 easy gelaufen. Bei mir hat es dann trotz Hagel und Wind in Hamburg für eine 2:59h gereicht.
@Dude77 Bei mir sind es ja ab SO. auch nur noch 3 Wochen bis zum Marathon und ich überlege jetzt, ob ich SO. evtl. eine ähnliche Einheit machen bzw. versuchen könnte, wie du sie damals vor Hamburg gemacht hattest. Weisst du noch, mit welcher Vorermüdung du in diese Einheit gegangen warst? Also wieviele Tage lag davor die letzte QTE zurück?
Ich frage deshalb, weil ich gehe ja immer mit ziemlicher Vorermüdung in die Longruns, weil ich am Freitag immer noch eine recht anspruchsvolle QTE mache. Ich kann mir deshalb noch kaum vorstellen, dass ich damit "unverkrampft" beim Longrun auf unter 4:15/km kommen kann,- wobei bei mir eigentlich schon 4:20/km reichen würden für sub-3:05h, die ich für realistischer halte in Münster.
Bei mir ist es aber auch immer so, dass ich bei den LaLas erstmal länger ins Rollen kommen muss (ca. 8 bis 10km), bis ich es wage, auf MRT-Pace zu forcieren,- daher liegen mir eigentlich die längeren EBs' etwas mehr.
Ich weiß, das mit meinen harten QTEs' 2 Tage vor dem LaLa war hier auch schon Gegenstand von Kritik,- aber ich war dann selbst oft überrascht, dass sich die Longruns dann trotzdem noch ziemlich gut (oder solide) entwickelt hatten nach zähem Beginn.