Antracis hat geschrieben: 02.10.2026, 12:11
Kann glaube ich die Frage nicht ganz einordnen. Prinzipiell würde ich persönlich längere Läufe immer fuelen. Je intensiver desto mehr.
Und "lang" würde ich spätestens bei 90 Minuten ansetzen. Insofern würde ich auch einen 16-17km, wenn ihn nicht gerade Levi läuft

, versorgen sowohl wärend als auch danach.
Mit gezielter Vorentleerung von Glykogenspeichern in Kombination mit Back to back würde ich nur arbeiten bei der Kombination aus sehr ambitionierte´m Training und sehr niedrigen Umfängen.
Mir geht es nur um die Belastung/Vorermüdung. Ob die Speicher entleert sind oder nicht, da mach ich mir wenig Kopf. Schau aber zu, dass ich sowohl davor und danach gut versorgt bin, damit die Regeneration nicht leidet. Nur halt währenddessen war bisher noch ausgeklammert. Hauptsächlich aus der Bequemlichkeit, bis vor zwei Wochen habe ich noch nicht mal beim Langen was zu trinken mitgenommen, aber unterwegs 1-2 Stopps an Friedhöfen eingelegt.

Ich gehe aktuell also weniger verkopft an die Dinge ran.
hmmm.... wenn ich nachher Gel mitnehmen, dann kann ich auch etwas Tempo einstreuen und dann morgen auch Tempo in Blöcken statt EB. Die EB saß schließlich zuletzt ganz gut. Bisschen Varianz ist sicher nicht verkehrt.
Motivieren tut mich dabei, dass ich immer meinen alten Geschichtslehrer aus dem Abi treffe. Der war damals schon, in den 90ern ambitionierter Triathlet und schwimmt, radelt uind läuft immer noch , obwohl die 70 schon überschritten ist. Wettkämpfe macht er nicht mehr, aber da hat er auch genug von gemacht. Schwimmen immer Dienstag und Freitag mit ordentlichem Programm. Vorbild!
So ein Vorbild hab ich hier auch. Wir nennen ihn "Opi", ist sicher schon um die 90, dreht trotzdem täglich seine Runden. Sehe ich seit ich laufe regelmäßig auf den Wegen. Inzwischen zwar gehend, aber schon so 5-10km am Tag, im Sommer kann er es sich dann doch nicht verkneifen und läuft schon mal morgens eine Runde.
RunODW hat geschrieben: 02.10.2026, 12:35
back-to-back Läufe hatte ich im Frühjahr bei Pfitz so einige, ähnlicher Umfang. Fueling ausschließlich beim 2. Lauf und auch kein Wasser dabei, sondern mit Maurten 100er.
Du bist lange Läufe (also bei mir sind die dann schon 25-27km lang) ohne Wasser gelaufen und dafür mit Gel? Soweit ich weiß, wird doch Wasser für die Optimale Aufnahm des Gels gebraucht. Daher würde ich bei mit Gel nicht ohne Wasser lauf. (mal abgesehen davon dass ich das Gel auch gern runterspüle um dann wieder einen neutralen Geschmack im Mund zu haben)
Lange Rede kurzer Sinn: bei 16 km unter 100 min und keinem RPE 7+ würde ich nicht fuelen. Danach aber wirklich zusehen, dass ich die Speicher wieder voll kriege und mich gut für den folgenden LL vorbereite, weil den fand ich back-to-back immer sehr anstrengend.
Für die 16 brauche ich schon fast 2h (wenn ich kein Tempo einstreue)
Übermäßig anstrengend finde ich die Back-to-Back nicht, aber man muss auch bedenken, dass ich mit dem Radfahren regelmäßig 2 Einheiten habe, nur halt an den Tagen mit Back-to-Back nicht. Und heute bin ich besonders erholt. da gestern seit 13 Wochen mal wieder ein Tag ganz ohne Sport. (muss mich ja langsam ans Tapering gewöhnen

)
Edit: oben geändert. "fast täglich" stimmt so gar nicht, da ich auch zwei lauffreie Tage/die Woche habe, denen wird dann nur geradelt. (das dann aber gern länger)