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Luise Läuft

Re: Luise Läuft

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Wenn die Arbeit nicht wäre...... :wink:

Vor Arbeitsbeginn zu laufen, wäre nichts für mich gewesen. Dank gleitender Arbeitszeit, später flexibler Arbeitszeit, konnte ich morgens bei Bedarf früh anfangen und hatte dann nachmittags noch genug Zeit, eine Runde oder zwei zu drehen. Man mußte sich nur mit den KollegenInnen absprechen, damit überhaupt noch jemand in der Firma ist und im Sommer nicht alle mittags schon ins Freibad stürmen. Ein ninetofive Job wäre blöd gewesen. Im Endeffekt geht der Job halt vor.

Vereinsmäßig war ich zwar in 2 Vereinen und einem Race Team, habe aber kein Vereinstraining mitgemacht. Nur im Winter haben wir Sonntagsmorgen im BB in der Gruppe einen Lauftreff von Dets gehabt.

Bei Dir wird sich das zeitlich irgendwie einruckeln. Wenn das Vereinstraining Spaß macht und etwas bringt, lass lieber den LL oder was anderes mal ausfallen und bleib dabei.

Re: Luise Läuft

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bones hat geschrieben: 05.10.2026, 10:42 Bei Dir wird sich das zeitlich irgendwie einruckeln. Wenn das Vereinstraining Spaß macht und etwas bringt, lass lieber den LL oder was anderes mal ausfallen und bleib dabei.
Nicht nur zeitlich. Insgesamt muss sich das noch einruckeln. Immerhin bin ich jetzt nach dem 3. Vereintraining schon nicht so zerschossen, wie nach den ersten beiden. Immerhin habe ich kaum Muskelkater, andere erzählen, dass sie von den Trainings Muskelkater bekommen. Bei mir brennt eher die Lunge danach. :hihi: Aber da sonst alle Erkältungssymptome weg sind, ist es wohl wirklich nur das Training.
Jetzt muss ich nur noch aufhören, mich ständig schlecht zu fühlen und mir einzureden, dass ich zu langsam sei, um mitzutrainieren. Niemals hat jemand etwas derartiges auch nur im Ansatz angedeutet, jedoch denke ich es oft. Als würde ich die anderen beim Training behindern und aufhalten, dabei ist das doch eigentlich nicht der Fall. Da muss ich etwas mehr bei mir bleiben und mehr Selbstbewusstsein aufbauen. Die Leistungen der anderen finde sehr einschüchternd, obwohl es die Menschen überhaupt nicht sind. Die sind unfassbar nett, menschlich und liebenswert. Da habe ich dann um so mehr Sorge, zu enttäuschen.

Re: Luise Läuft

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Die blaue Luise hat geschrieben: 05.10.2026, 12:28
bones hat geschrieben: 05.10.2026, 10:42 Bei Dir wird sich das zeitlich irgendwie einruckeln. Wenn das Vereinstraining Spaß macht und etwas bringt, lass lieber den LL oder was anderes mal ausfallen und bleib dabei.
Nicht nur zeitlich. Insgesamt muss sich das noch einruckeln. Immerhin bin ich jetzt nach dem 3. Vereintraining schon nicht so zerschossen, wie nach den ersten beiden. Immerhin habe ich kaum Muskelkater, andere erzählen, dass sie von den Trainings Muskelkater bekommen. Bei mir brennt eher die Lunge danach. :hihi: Aber da sonst alle Erkältungssymptome weg sind, ist es wohl wirklich nur das Training.
Jetzt muss ich nur noch aufhören, mich ständig schlecht zu fühlen und mir einzureden, dass ich zu langsam sei, um mitzutrainieren. Niemals hat jemand etwas derartiges auch nur im Ansatz angedeutet, jedoch denke ich es oft. Als würde ich die anderen beim Training behindern und aufhalten, dabei ist das doch eigentlich nicht der Fall. Da muss ich etwas mehr bei mir bleiben und mehr Selbstbewusstsein aufbauen. Die Leistungen der anderen finde sehr einschüchternd, obwohl es die Menschen überhaupt nicht sind. Die sind unfassbar nett, menschlich und liebenswert. Da habe ich dann um so mehr Sorge, zu enttäuschen.
Gerade beim Vereinstraining sind doch alle dabei - jung und alt, Anfänger und Fortgeschrittene. Die freuen sich über Neuzugänge. Da wird normalerweise niemand ausgegrenzt. Bei freien Trainingsgruppen habe ich mich nicht getraut, überall mitzumachen. Wenn sich die Cracks von Dets Race Team getroffen haben, habe ich die Einladung zum Mitlaufen dankend abgelehnt. Das war dann wirklich eine andere Welt ("Halt, wartet doch auf mich"). Laufen mit anderen bringt eine/einen aber weiter, als ständig nur alleine mit Internetvorgaben durch den Gegend zu stokeln.

Re: Luise Läuft

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Die Trainingsstruktur über die Woche würde mir vermutlich nicht zusagen, zumindest der schnelle Freitag.
Es würde nicht zu meinem bisherigen Laufverhalten passen, aber wie @bones schon sagte, Veränderungen bringen Verbesserungen.
Zum Mithalten: fänd ich motivierend! Wenn du dabei bleibst, bist du bald auch so schnell. Ist halt kein Popcorn, die Entwicklung entwickelt sich nicht per Plopp, sondern es dauert. Aber du hast Potential, wenn du genug Geduld hast.

Ich würde so gerne regelmäßig zum Training gehen, aber es wird absehbar wieder nichts und ich muss weiterhin überwiegend alleine rumkreiseln.

Bones ehemaliger Laufgruppe hätte ich auch kein Warten zugetraut. Manche meinen es ja ernst mit "keiner wird zurückgelassen" bzw. "die/der Langsamste bestimmt das Tempo". Aber die schnelle Truppe wohl eher nicht. ;)

Re: Luise Läuft

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RaviniII hat geschrieben: 06.10.2026, 10:24 Bones ehemaliger Laufgruppe hätte ich auch kein Warten zugetraut. Manche meinen es ja ernst mit "keiner wird zurückgelassen" bzw. "die/der Langsamste bestimmt das Tempo". Aber die schnelle Truppe wohl eher nicht. ;)
Wir arbeiten mit "keiner wird zurückgelassen", machen allerdings vorher eindeutige Pace-Gruppen, wo jeder selbst wissen muss ob er mit will bzw. kann. Dann lassen wir zwar immer noch keinen zurück, aber es kann anstrengend werden.
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Über mich
wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

Re: Luise Läuft

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Der schnelle Freitag macht mir wenig aus, da meine Tempodauerläufe meist auf dem Freitag lagen. Gelgentlich habe ich dann ja auch einen VL dafür genutzt. Das mit den Pacegruppe klappt jetzt leider nur teilweise, da wir noch nicht so viele sind. Aber ich finde es schon extrem sympatisch, wenn die richtig schnellen auch mit uns gemütlich in 6er oder sogar 6:30 Pace auslaufen.

Aber meine Wochenstruktur die ich mir so schön zurecht gebastelt habe, klappt bislang nur in meinem Kopf.
Montag habe ich mein Stabi-Training gemacht. Soweit auch alles gut, nichts übertrieben. Dann am Dienstag hatte ich leichten Muskelkater, hatte auch nicht so gut geschlafen und bin zur lockeren Laufrunde aufgebrochen... heieiei :steinigen:
Das Training am Sonntag zusammen mit der Stabi-Einheit, einem nicht unanstrengenden Arbeits-Montag und dem schlechten Schlaf. Ich war vollkommen zerschossen. Bin dann zwar noch ganz locker gelaufen ohne mich zu sehr zu stressen und hatte auch das Gefühl, dass es mir gut tut. Aber seitdem habe ich nichts weiter gemacht und habe halt durchgängig Muskelkater und schlafe schlecht.
Daher bin ich mal in Gedanken alles durchgegangen, was ich dieses Jahr gemacht habe und was mein Körper alles geleistet hat. Erster Marathon, 2 HM, ganz viele PBs in Unterdistanzen und bis auf das Bisschen Zeit im Urlaub habe ich ihm eigentlich kaum Pausen gegönnt. Direkt nach dem Urlaub und Allergie/ Krankheitspause wieder möglichst schnell ins Training und viel gesteigert, um für den HM fit zu werden. Eine Woche danach direkt ins Vereinstraining mit einer harten Einheit eingestiegen. Gleichzeitig ist auch im restlichen Leben viel los. Kein Wunder, dass der Körper meckert. Mein Kopf hätte zwar gern wieder ein neues Ziel und einen neuen Ausblick, aber ich glaube meinem Körper würde es gut tun, etwas weniger Druck zu machen und das Training etwas lockerer zu gestalten.
Wenn ich sehe, was andere Trainieren, die einfach schon viel länger trainieren und sich schon länger an diese Umfänge gewöhnt haben, verliert sich das und mir erscheint, das was ich mache als sehr wenig. Aber mein Körper ist auch noch nicht daran gewöhnt.
Der Weg zum ersten Marathon ging jetzt sehr schnell. Und in den letzten Jahren habe ich mich oft in dieser Herbstphase überlastet. Das will ich dieses Jahr versuchen zu vermeiden. Also schmiede ich lieber noch keine großen Pläne für nächstes Jahr, auch wenn es mir schwer fällt.
... und binn dabei ein ganz klein wenig stolz, diesen Entschluss gefasst zu haben, ohne mich vorher zu verletzt zu haben oder groß krank zu sein.
... auch wenn ich immer noch Sorge habe, meine sämtlichen Trainingsfortschritte zu verlieren. Genauso wie vor 3 Jahren schon als ich noch so neu in diesem Forum war. Und es fällt mir gerade richtig schwer, ist aber sicher vernünftiger.

Re: Luise Läuft

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bones hat geschrieben: 08.10.2026, 10:29 Zusammengefaßt: Du hast in den letzten 3 Jahren reichlich Erfahrung gesammelt, die Dir jetzt zugute kommt. :wink:
Danke!

In letzter Zeit muss ich oft an den Spruch eines Freundes denken:
"Das "G" in meinem Namen steht für Geduld." Das geht mir genauso. Daher ist auch in meinem Namen kein "G". :zwinker2:

Re: Luise Läuft

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Die blaue Luise hat geschrieben: 08.10.2026, 11:26
bones hat geschrieben: 08.10.2026, 10:29 Zusammengefaßt: Du hast in den letzten 3 Jahren reichlich Erfahrung gesammelt, die Dir jetzt zugute kommt. :wink:
Danke!

In letzter Zeit muss ich oft an den Spruch eines Freundes denken:
"Das "G" in meinem Namen steht für Geduld." Das geht mir genauso. Daher ist auch in meinem Namen kein "G". :zwinker2:
Wenn Dich jemand fragt, was man fürs Laufen braucht, lautet die Antwort:

"Eines ist ganz wichtig. Was das ist, verrate ich Dir nächste Woche."

Der eine oder die andere kommt dann selbst drauf. :wink:

Re: Luise Läuft

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@Die blaue Luise

Wenn dir das Vereinstraining Spaß macht und du erst mal kein festes Lauf-Ziel hast, würde ich für die nächste Zeit eines dieser Tempo-Trainings als gesetzten Termin nehmen und die restliche Woche 2-3 ohne Plan locker laufen, wann und wie dir danach ist. Einfach unterwegs entscheiden, wie schnell und wie lange. Am Ende der lockeren Läufe noch 3-5 Steigerungen. So hast du keinen Druck und wirst aber auch nicht wieder zum "Laufanfänger".
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

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