Für die Laufanfänger ist es eine tolle Leistung, den Marathon in 5 Stunden zu absolvieren,
für erfahrene Läufer ist es eine tolle Leistung, den Marathon unter 3 Stunden zu schaffen...
wer will darüber urteilen, was „gut“ ist? ...und was „marathonwürdig“ ist?
Wie lange brauchten denn die Römer? Vielleicht ist ja eine „korrekte“ Marathonzeit die Zeit, die damals gelaufen wurde?!
Dabei frage ich mich wirklich, warum wir heutzutage noch den alten Römern hinterhereifern, die vor vielen Jahren doch nur ihre Stadt verteidigen wollten...
Das Laufen ist gesund, für Körper, Geist und Seele... aber der Marathon? Mir fällt nix anderes ein, als dass es darum geht, sich und anderen zu beweisen, dass man es kann...
und da wären wir ja wieder bei der Selbstdarstellung, die einigen älteren Herrschaften nachgesagt wurde...
aber geht es jüngeren Läufern um etwas anderes? ....mit dem Unterschied, dass auch noch die Zeit stimmen muss?
Vielleicht suchen wir nur nach Zielen... Doch ich frage mich: ja und was dann? Ich habe hier schon mehrfach von Läufern gelesen, die nach der ersten Euphorie in ein Loch fielen, mit genau dieser Frage:
und was nun?
Aber klar... das muss jeder selbst wissen...