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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

23801
leviathan hat geschrieben:. Dann kannst Du eben mit der aufgrund zusätzlicher Masse erzielten Kraft die up-fuck Kurve nícht mehr ausgleichen :zwinker5:
Hallo Levi, das ist wohl die korrekte wissenschaftliche Erklärung :D
Übrigens liest sich deine Woche mit 150km und der ganzen Qualität besser als bei manchem Profi. Hammerhart. Respekt :daumen:

23802
@Jonny
Glückwunsch zu den Ergebnis! Gerade nach einer längeren Verletzungspause ist das doch eine sehr solide Basis auf der man aufbauen kann und perfekt, um wieder mal etwas "Wettkampfluft zu schnuppern" . Und wenn der Lauf dann auch noch für einen guten Zweck ist, um so besser! :nick:

@Voxel
Glückwunsch zum 5. Platz und der immer noch sehr guten Zeit! Ich denke auch, dass da deine Erwartungen einfach etwas zu hoch sind. So ein Hitzelauf schlaucht einfach ungemein und eine PB ist da unter normalen Umständen nicht drinnen. Eine interessante Frage wäre doch, was die vier Leute vor dir normalerweise so für Zeiten laufen? Sind die wirklich mit der Hitze besser zurecht gekommen? Oder hatten die nicht mit der Hitze genauso zu kämpfen, haben eventuell auch Minuten liegen gelassen, sind aber halt einfach generell klar schneller unterwegs als du?

@Dennis
Auch eine sehr schöne Woche mit schön viel Höhenmetern. :nick: Ich bin ja immer wieder auf's neue von deiner Grundschnelligkeit fasziniert. Davon wirklich jeden Lauf mehr oder weniger klar unter 5:00/km zu laufen, bin ich echt noch meilenweit entfernt. :wow:

Und dass es dich Sonntag Mittag in der prallen Sonne leicht zerlegt hat, das würde ich wirklich nicht überbewerten. Aktuell ist sie Sonne einfach gnadenlos brutal. Wenn ich da mittags laufen würde, würde ich bestimmt gnadenlos eingehen. :schwitzt2: (mein LaLa war genau aus dem Grund auch früh um 8:00 :schlafen: )


lespeutere hat geschrieben:Auch Matthias sehr schön unterwegs, ich bin ja immer noch dafür, dass Du den nächsten Marathon bzw das Training dafür etwas optimistischer planst.. :Wink:
kappel1719 hat geschrieben: Und genau deshalb blase ich mal wieder ins gleiche Horn wie Christoph (...) jetzt schon angehen, auf Sub-3 in Berlin zu gehen. (...) Vielleicht kannst du ja diese Woche einfach mal über 10 km antesten wie sich die 04:15 so anfühlen.
Danke für die Blumen! Ich denke ich werde trotzdem erstmal lieber noch bei meinen 3:05h Ziel bleiben, aber mal schauen wie sich das Training entwickelt. Ich habe einfach noch immer einen fürchterlichen Respekt vor der 4:15/km, noch vor wenigen Monaten hätte ich das grob als mein Schwellentempo gesehen. :tocktock: Und da ich die letzten Wochen zwar sehr viel Umfang gelaufen bin, und dabei auch ein paar mehr Höhenmeter als sonst, ich aber – mal abgesehen von so Späßchen wie die schnelle Meile – schon ewig kein Tempo mehr gelaufen bin, kann ich aktuell absolut nicht einschätzten wie es um mein Tempo steht.

Diese Woche werde ich lieber etwas ruhiger angehen und das mit den MRT antesten sein lassen. Aber die erste QE des Pfitzinger-Plans am Ende von Woche 1 ist eh ein 13km MRT Lauf. Spätestens da wird sich dann wohl zeigen, wo ich stehe und ob Gedanken an einen sub3 Versuch aktuell auch nur ansatzweise Sinn machen. :angst: Und die restlichen Einheiten der Woche sind eh nur lockere Läufe, bei denen das exakte Ziel-MRT nicht wichtig ist. Wenn ich mich erst am Ende der ersten Woche festlege, sollte das somit also trotzdem noch passen. :nick:

23803
Dartan hat geschrieben: @Voxel
Glückwunsch zum 5. Platz und der immer noch sehr guten Zeit! Ich denke auch, dass da deine Erwartungen einfach etwas zu hoch sind. So ein Hitzelauf schlaucht einfach ungemein und eine PB ist da unter normalen Umständen nicht drinnen. Eine interessante Frage wäre doch, was die vier Leute vor dir normalerweise so für Zeiten laufen? Sind die wirklich mit der Hitze besser zurecht gekommen? Oder hatten die nicht mit der Hitze genauso zu kämpfen, haben eventuell auch Minuten liegen gelassen, sind aber halt einfach generell klar schneller unterwegs als du?

Danke für die Blumen! Ich denke ich werde trotzdem erstmal lieber noch bei meinen 3:05h Ziel bleiben, aber mal schauen wie sich das Training entwickelt. Ich habe einfach noch immer einen fürchterlichen Respekt vor der 4:15/km, noch vor wenigen Monaten hätte ich das grob als mein Schwellentempo gesehen. :tocktock: Und da ich die letzten Wochen zwar sehr viel Umfang gelaufen bin, und dabei auch ein paar mehr Höhenmeter als sonst, ich aber – mal abgesehen von so Späßchen wie die schnelle Meile – schon ewig kein Tempo mehr gelaufen bin, kann ich aktuell absolut nicht einschätzten wie es um mein Tempo steht.
Hey Dartan und Steffen,
ja die Läufer vor mit haben alle bessere PBs. Der erste und zweite Läufer ist in den letzten Monaten 10er jeweils schon eineinhalb Minuten schneller gerannt. Der Dritte ist vor zwei Wochen einen starken 1:20er Halbmarathon bei über 30 Grad gelaufen und der vierte, der fast zeitgleich mit mir ins Ziel kam, ist schon 33er Zeiten gelaufen. Und verwinkelt war der Kurs auch. Aber ich will nicht jedesmal Ausreden suchen.
Ich wollte es nochmal wissen und bin stärker eingebrochen als gedacht. Ich bin noch auf der Suche nach der perfekten Wettkampferfahrung, wo ich danach weiß, dass ich nichts hätte anders machen sollen und keine Sekunde schneller hätte laufen können.
Genug Motivation für das nächste Mal ist jedenfalls da!

Dartan, Dir wünsche ich weiter viel Spaß bei Deinem abwechslungreichen Training, ich glaube die Sub3 könnte sich schon herauskristallisieren. Bleib offen dafür.

23804
voxel hat geschrieben:Ich bin noch auf der Suche nach der perfekten Wettkampferfahrung, wo ich danach weiß, dass ich nichts hätte anders machen sollen und keine Sekunde schneller hätte laufen können.
Die wirst du aber nicht finden, wenn du die eigene Leistungsfähigkeit und die äußeren Umstände nicht realistisch einschätzt. Im Marathon klappt das ja auch, warum nicht über 10 Kilometer? Eigentlich schaffst du dir so ja schon im Vornherein die eigene "Ausrede" für ein suboptimales Rennen. Und zwar, indem du aufgrund der unrealistischen Vorstellung davon, was du gerne laufen würdest (nicht kannst!) so schnell anläufst, dass der Einbruch eigentlich schon vorprogrammiert ist. Herausforderne Ziele sind wichtig, aber erreichbar (bzw. realistisch) sollten sie schon sein.

Wobei du dich wohl einfach lieber von dieser Seite her an die realistische Zielzeit herantastest, im Sinne von: lieber 10x grandios eingehen und dann ein richtig gutes Rennen als 10 gute-sehr gute (aber nicht perfekte) Läufe, bei denen du am Ende denkst, du hättest evtl. doch noch etwas schneller sein können. Trotzdem solltest du die zweite Variante (etwas "zu langsam" angehen) vielleicht von Zeit zu Zeit auch wählen, einfach um die goldene Mitte besser zu finden. Denn dafür ist es schon hilfreich, wenn man sich ihr von beiden Seiten her annähert.

23805
Dartan hat geschrieben: am Ende von Woche 1 ist eh ein 13km MRT Lauf. Spätestens da
... ist noch nichts sicher, wie ja auch Du aus den bisherigen Pfitzinger Vorbereitungen weißt.

Ich mag die Pläne immer noch (auch, wenn Farhad mich dafür am liebsten steinigen würde). Aber ohne Druck aufbauen zu wollen, ist meiner Meinung nach nur eins sicher:

Solltest Du da schon 13km in Deinem Wunsch-MRT (also 4:23min/km, wenn ich das richtig verstanden habe) laufen können, und Du Deine Form bis Berlin noch steigern können, ist die sub3 wohl fast unvermeidlich.

23806
Steffen42 hat geschrieben:Was ist denn Dein nächstes Ziel?
Saisonpause, logo.
leviathan hat geschrieben:Hooooooolger: was is´n das für ein Wochenende? Unglaublich :geil: Bis vor wenigen Minuten war ich noch stolz wie Bolle auf den Umfang meiner letzten Woche. Dann haust Du mir zum Morgenkaffee so ein Ding um die Ohren :peinlich:
Conquer the Canuck Challenge: Trail-Marathon am Tag nach einem kurzen Trail-Ultra. Habe bestanden (4. von 30 angetretenen/25 angekommenen Spinnern), und darf mich jetzt wieder Ultimate Canuck nennen (wie auch schon in 2007).
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

23807
leviathan hat geschrieben:
@ Eckhard
Baden-Baden, na gibts hässlichere Ecken in Deutschland. Tolle Eindrücke von eurem Lauf.
ein zu schönes Umfeld macht bequem :)
Glücklicherweise laden die Schwarzwaldausläufer auf ein Läufchen ein. Und der Anstieg zu Bühler Höhe könnte zum Hausberg werden.
Ja, das ist schon ein attraktives Umfeld hier im Südwesten, das leider auch seinen entsprechend Preis hat. Aber ich bin froh, dass ich den neuen Job vor einem Jahr gefunden habe und hier sowie bei der Tochtergesellschaft in China inzwischen auch gut zurechtkomme. Darauf, sowie auf die sich daraus ergebenden Veränderungen im familiären und persönlichen Umfeld habe ich mich eingelassen, und nach einer eher durchwachsenen Phase lässt es sich wieder gut an. :nick: Und 36 m² sind okay für ein Jahr, aber sie sind sicherlich keine Dauerlösung, so dass ich mir hier in der Region etwas anderes suchen musste.

Weiterhin hatte sich das Training auf den hügeligen Strecken rund um Gaggenau bereits positiv beim Rennsteig-SM ausgewirkt, und das Umfeld hier in Baden-Baden ist diesbezüglich durchaus vergleichbar. So habe ich gestern und heute Morgen die ersten vorsichtigen Erkundungsläufe gestartet und bin zuversichtlich, dass ich mich bald zurechtzufinden werde, damit mir zukünftig Aktionen wie am letzten Donnerstag möglichst erspart bleiben. Ich hatte abends mein Rennrad nach Baden-Baden gebracht und wollte quer durch den Wald zurück nach Gaggenau laufen. Aber irgendwo habe ich mich dabei wohl verlaufen, so dass es statt geplanter 11 km gut 19,2 km geworden sind. :klatsch:
Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

Eckhard :winken:

"Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

Auch 2014 und danach wird weitergelaufen! :zwinker2:

23808
D-Bus herzlichen Glückwunsch zum Ultimat(iven) Canucke(n)! Manch einer würde das als Schimpfwort sehen, für Menschen mit vermeintlich südländischem Aussehen :zwinker2: . Aber für uns bist Du einfach der härteste Holger der Welt :daumen:

@Lieber alcano,
wie immer hast Du gute Anregungen. Den Marathon gehe ich wesentlich fokussierter und analytischer an und nie ohne eine genaue Pacingstrategie. Die 10er habe ich bisher nebenbei mitgenommen und bin bei ausnahmslos allen einen positiven Split gelaufen, also eingebrochen... Damit ist klar was ich anders machen muss.
Was meinst Du was auf 5,6 km realistisch für mich wäre? Der 59,5er VDOT, der einer 2:44 im April, lean und in Topform entspricht würde auf eine 19:22 (3:27er Pace) auf 5,6km oder 35:37 auf 10km hinauslaufen. Ursprünglich wollte ich ja morgen mit 3:20 lossprinten...

23810
Steffen42 hat geschrieben:Mal wieder eine Vermisstenmeldung zwischendurch - ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

- Susi
- Bastig
- Doc
- Dude
- Tomahawk
Also, wo Susi ist, weiß ich, aber bei Korinna bin ich mir da nicht so sicher :gruebel: und die restlichen Kollegen???
Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

Eckhard :winken:

"Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

Auch 2014 und danach wird weitergelaufen! :zwinker2:

23811
voxel hat geschrieben:Was meinst Du was auf 5,6 km realistisch für mich wäre? Der 59,5er VDOT, der einer 2:44 im April, lean und in Topform entspricht würde auf eine 19:22 (3:27er Pace) auf 5,6km oder 35:37 auf 10km hinauslaufen. Ursprünglich wollte ich ja morgen mit 3:20 lossprinten...
Drei Tage nach einem voll gelaufenen 10er? Hast du sonst noch irgendwelche harten Einheiten dazwischen? Wie sieht die Strecke aus?

Vermutlich würde ich mir vornehmen, den ersten Kilometer in ca. 3:30 (auf gar keinen Fall schneller als 3:25!) zu laufen und dann langsam schneller werden (aber ebenfalls nicht schneller als 3:25). Unter optimalen Bedingungen und mit entsprechender Vorbereitung hättest du die 3:25 im Schnitt wohl drauf, das zeigen ja auch die ersten 4km des 10ers. So würde ich vermuten, dass ein Tempo knapp langsamer als 3:25 im Endeffekt wohl tatsächlich realistisch ist (entsprechende Strecke und Bedingungen vorausgesetzt), von daher solltest du mit der Taktik nicht allzu sehr daneben liegen. Und im "schlimmsten" Fall kannst du auf dem letzten Kilometer nochmal etwas zulegen - gibt Unangenehmeres. :zwinker5:

23812
Danke für die Glückwünsche. Das war echt toll wie souverän sie das gemeistert hat. Und gestern hat sie mich auch noch beim schwimmen abgezogen. Aber da war ich auch schon immer ne Niete. Weiß auch gar nicht wie das gehen soll mehrere km zu kraulen wie das hier einige machen. Ich schaff da gerade mal 25 m. Markus, es gibt durchaus schlechtere Schwimmer.

Steffen, du hast ja ganz schön hingelangt vorige Woche. Hab auch im ersten Moment gedacht du trainierst heimlich für nen Iron-Man.

Und Darth aber auch + TaeBo und Techniktraining. Da steht dann wohl der nächst höhere Pfitz an.

Holger holt dann soeben noch 2 Wettkämpfe aus der Tasche. Saustark. Regeneration mal anders.

5000 m - 18min59s VDOT 52,9 (20.04.2018)
10 km - 37min19s VDOT 56,3 (19.03.2017)
Stundenlauf - 15480 m - VDOT 55,6 (03.06.2016)
Halbmarathon - 1h22min58s VDOT 56,0 (22.10.2017)
Marathon - 2h56min31s - VDOT 54,8 (18.10.2015)

BLOG - WETTKÄMPFE

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23813
alcano hat geschrieben:Wie sieht die Strecke aus?
Wenn es der Chase-Lauf in FFM ist: ich hab da mal zugeschaut: grauenhaft. Mit irgendwelchen Paces zu planen, halte ich für illusorisch, so voll wie das ist. Hat mehr mit Slalomlaufen in einer Telefonzelle zu tun als einem Laufwettkampf.

23814
kappel1719 hat geschrieben: @ Steffen
Krasse Woche. So viel Training würde ich in einer Woche wohl nur unterbringen, wenn ich auf das Schlafen verzichten würde :geil:
hepp78 hat geschrieben: Steffen, du hast ja ganz schön hingelangt vorige Woche. Hab auch im ersten Moment gedacht du trainierst heimlich für nen Iron-Man.

Ist ja nett von Euch, aber ich bin einfach nur mal mehr als üblich gelaufen. Das, was Ihr sonst so in Regenerationswochen macht und bin total lachhafte 40km Rad gefahren. Das hat jetzt mit Ironman nicht so viel zu tun :zwinker5:

23815
mvm hat geschrieben:... ist noch nichts sicher, wie ja auch Du aus den bisherigen Pfitzinger Vorbereitungen weißt.

Ich mag die Pläne immer noch (auch, wenn Farhad mich dafür am liebsten steinigen würde). Aber ohne Druck aufbauen zu wollen, ist meiner Meinung nach nur eins sicher:

Solltest Du da schon 13km in Deinem Wunsch-MRT (also 4:23min/km, wenn ich das richtig verstanden habe) laufen können, und Du Deine Form bis Berlin noch steigern können, ist die sub3 wohl fast unvermeidlich.
Mal schauen, zumindest sollte mir die Einheit mal einen guten Anhaltspunkt geben, wie es um mein Tempo (bzw. meine Tempoausdauer) so steht. Aktuell tappe ich da wirklich im Dunkeln, da ich seit Wochen kein Tempo mehr gemacht habe, zumindest nicht im Flachen wo aussagekräftige Zahlen bei raus gekommen wären. :gruebel:

Aus Neugier habe ich übrigens gerade mal geschaut:
* Bei meiner ersten Pfitzinger-Vorbereitung letztes Jahr vor Berlin habe ich die 13km MRT in Woche 1 gut geschafft und war dabei sogar 5s/km zu schnell
* Dieses Jahr vor Hamburg habe ich dafür nach 9 der 13km entkräftet abgebrochen und hatte während der 9km exakt das Tempo, dass ich letztendlich in Hamburg gelaufen bin
hepp78 hat geschrieben:Und Darth aber auch + TaeBo und Techniktraining. Da steht dann wohl der nächst höhere Pfitz an.
Die Kurse im Fitnessstudio mache ich eigentlich primär aus Spaß und die sind wirklich kein bisschen lauf-spezifisch. Aber ein wenig "allgemeine" Fitness hat ja auch noch niemanden geschadet und ein paar der Übungen (z.B. Ausfallschritte) dürften sogar wirklich beim Laufen helfen. :nick: Aber ab nächste Woche werde ich dann wieder auf das ultra-sanfte Dehn-/Balance-/Stabitraining wechseln. Ernsthafte Kurse an den Ruhetagen eines fordernden Trainingsplans sind dann doch zu viel des Guten, dass habe ich mittlerweile eingesehen. :schwitz2:

Bei der Auswahl des Plans bin ich noch nicht zu 100% sicher. Beim ersten mal habe ich ja den "up to 55 Miles" Plan gemacht und bei zweiten mal ein Mittelding aus "up to 55 Miles" und "55 to 70 Miles". Ich spiele durchaus mit den Gedanken, mich diesmal wirklich an den originalen "55 to 70 Miles" zu wagen. Dabei halte ich mir aber ausdrücklich die Möglichkeit offen, doch wieder etwas zu entschärfen, falls mir das zu viel wird. Regelmäßig über 100WKM bin ich einfach noch nie gelaufen und ich habe keine Ahnung, wie mein Körper darauf reagiert. :angst:

23817
marco1983 hat geschrieben:... der darin besteht, sich ganz hinten hinzustellen und zu schauen was vor einem so passiert :teufel:
:teufel: Ich befürchte nur irgendwie, ich trage da mehr zur Belustigung der anderen bei als anders herum. Als nicht selten einziger männlicher Teilnehmer bin ich eh schon immer der Exot. Und mein nicht vorhandenes Rhythmusgefühl und meine miserable Koordinationsfähigkeit helfen jetzt auch nicht unbedingt... Aber mittlerweile bin ich da einfach vollkommen schmerzbefreit. :hihi:

23818
voxel hat geschrieben:Guten Morgen,

schön von Euren vielseitigen Aktivitäten zu lesen.

Dennis hat es gut zusammengefasst und ich schließe mich seinen Worten an. Ergänzend freue ich mich für Dich Dennis, dass das MRT jetzt schon läuft. Das heißt also, Du musst das Tempo hochsetzen :-)

Meine Wochenzusammenfassung (~60km)


Am Samstag habe ich noch recht spontan einen 10er Wettkampf eingelegt.
Und ich bin erneut grandios an der sub35 gescheitert. Diesmal in 36:36 beendet.
Vom Training hat es eigentlich einigermaßen passen müssen. Die Wochenumfänge sind durch die fehlenden langen Läufe zwar mittlerweile auf 50-60km zurückgegangen, vom Renngewicht bin ich auch mindestens 2 kg entfernt, aber die Intervalle liefen ganz gut. Die 1000er konnte ich in letzter Zeit immer schneller laufen. Beim 15km Crescendo am Montag bin ich die letzten 5km geflogen. Die Form hat also gefühlt kaum nachgelassen.

So bin ich gestern bei 25 Grad und praller Sonne optimistisch gestartet. Der erste Kilometer in 3:23 wieder zu schnell. Mit 3:29, 3;36 und 3:34 für die nachfolgenden Kilometer war ich jedoch weiterhin auf Kurs, lag auf dem 4. Platz und hatte den 3. in greifbarer Nähe. Soweit so gut. Aber dann kam wieder ein Einbruch. Mir war zu heiß, die Wärme stieg mir in den Kopf und ich war nicht mehr in der Lage die Pace oben zu halten.

Also waren die nachfolgenden Kilometer im 3:4Xer Bereich. Der 3. Mann entfernte sich immer weiter, niemand direkt hinter mir, wieder ein einsames Rennen.
Der Schein trügte. Der letzte Kilometer wurde noch einmal richtig hart. Ich hörte plötzlich schnelle Schritte hinter mir. Der 5. setzte an mich zu überholen, ich nahm all meine letzten Kräfte zusammen und versuchte ihn abzuschütteln. Er blieb ganz nah dran, ich legte einen Zwischensprint nach dem anderen ein, aber keine Veränderung. Keine 200m vor dem Ziel, nach der letzten 180 Grad Kurve, schoss er plötzlich wie eine Rakete an mir vorbei. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Ich kam mir unbeweglich und schwerfällig vor, während er in wenigen Sekunden etliche Meter gutgemacht hatte. Unglaublich. Ich hechtete so schnell ich konnte hinterher um die nächste Kurve. Noch vielleicht 60m bis zum Ziel. Ich legte alles in diesen Sprint hinein und kam tatsächlich immer näher ran. Er drehte sich einige Male hastig um und ich gab noch mehr Gas. Doch es nützte nichts, er erreiche die rettende Ziellinie eine Sekunde vor mir.

So dermaßen die Erwartungen zu verfehlen und dann noch kurz vorm Ziel eiskalt eingesammelt zu werden - das war schon ein gehöriger Dämpfer für mich.
Aber vielleicht war es als kleiner Weckruf nötig. Rennen bei warmen Temperaturen und Pace über 10km zu halten muss ich noch weiter üben. Als ich vorletzte Woche mittags bei über 25 Grad 3x3000 im 10er Tempo machen wollte bin ich genauso eingebrochen, während die anderen Läufe bei knapp 20 Grad wesentlich besser liefen. Wie auch immer, morgen ist dann der 5,6km Chaselauf geplant, wenn nicht dazwischen kommt.

Never stop!
Zunächst einmal meinen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis. Auch wenn du extrem hitzeressistent bist und dich wohl wie kaum ein anderer hier quälen kannst, solltest du bitte jegliche Zweifel und negative Gedanken beiseite schaffen. Du hast dir bereits selbst die korrekten Antworten gegeben und alles andere wurde u.a. von alcano richtig dargestellt.
Steffen42 hat geschrieben: @Dennis: freut mich sehr, dass es wieder so gut bei Dir läuft. Wenn es zu locker wird, kannst Du ja behutsam an der Schraube drehen.
Genau das ist der Plan. Meine Hoffnung ist, dass bis Oktober sehr nahe an ein MRT um die 04:00 min/km komme. Wenn das jetzt mit der Grundlagenphase weiter so voran schreitet, sollte das auch durchaus realistisch sein, wobei NY jetzt auch nicht so ein einladendes Streckenprofil wie Frankfurt oder Berlin hat. Aber sei es drum. Dafür muss aber auch noch ein wenig gearbeitet werden und das Fahrgestell muss weiterhin mitspielen. Aber vor allem sollte ich weiter brav sein und nicht schon wieder zu schnell an der Temposchraube drehen.
Dartan hat geschrieben:
@Dennis
Auch eine sehr schöne Woche mit schön viel Höhenmetern. :nick: Ich bin ja immer wieder auf's neue von deiner Grundschnelligkeit fasziniert. Davon wirklich jeden Lauf mehr oder weniger klar unter 5:00/km zu laufen, bin ich echt noch meilenweit entfernt. :wow:

Und dass es dich Sonntag Mittag in der prallen Sonne leicht zerlegt hat, das würde ich wirklich nicht überbewerten. Aktuell ist sie Sonne einfach gnadenlos brutal. Wenn ich da mittags laufen würde, würde ich bestimmt gnadenlos eingehen. :schwitzt2: (mein LaLa war genau aus dem Grund auch früh um 8:00
Was die konstante Pace unter 05:00 angeht: Das ist mehr so eine psychologische Kiste. Bin auch mit dieser Vorgabe ins Training wieder eingestiegen. Also ich habe mich bewusst dazu entschlossen, relativ schnell anzulaufen auch in den vermeintlich lockeren Einheiten und im Gegenzug einen höheren Puls akzeptiert. Die Folge war, dass ich dann die Pace in den gemütlichen Einheiten konstant hielt um die HF-Kurve aber kontinuierlich zu senken. Mittlerweile bin ich dann hin und wieder soweit, dass sich auch die Pace nochmal um 10 sec/km nach unten korrigiert hat. Das ist aber Tagesform- und wetterabhängig. Ist wie alles Trainingssache.
Und ja, wenn man halt mittags läuft, sollte man sich nicht beschweren, ist ja nicht so, dass das hier und da in den Wetterprognosen ersichtlich wurde. Einfach ne bescheidene Tagesplanung.
Dartan hat geschrieben:Danke für die Blumen! Ich denke ich werde trotzdem erstmal lieber noch bei meinen 3:05h Ziel bleiben, aber mal schauen wie sich das Training entwickelt. Ich habe einfach noch immer einen fürchterlichen Respekt vor der 4:15/km, noch vor wenigen Monaten hätte ich das grob als mein Schwellentempo gesehen. :tocktock: Und da ich die letzten Wochen zwar sehr viel Umfang gelaufen bin, und dabei auch ein paar mehr Höhenmeter als sonst, ich aber – mal abgesehen von so Späßchen wie die schnelle Meile – schon ewig kein Tempo mehr gelaufen bin, kann ich aktuell absolut nicht einschätzten wie es um mein Tempo steht.

Diese Woche werde ich lieber etwas ruhiger angehen und das mit den MRT antesten sein lassen. Aber die erste QE des Pfitzinger-Plans am Ende von Woche 1 ist eh ein 13km MRT Lauf. Spätestens da wird sich dann wohl zeigen, wo ich stehe und ob Gedanken an einen sub3 Versuch aktuell auch nur ansatzweise Sinn machen. :angst: Und die restlichen Einheiten der Woche sind eh nur lockere Läufe, bei denen das exakte Ziel-MRT nicht wichtig ist. Wenn ich mich erst am Ende der ersten Woche festlege, sollte das somit also trotzdem noch passen. :nick:
Nun, sicher will dir hier niemand Druck machen, aber die ganzen Indikatoren, dass du es einfach versuchen kannst, sind nur schwerlich weg zu diskutieren. Und das Argument, mit dem Respekt vor der 04:15 lasse ich an der Stelle nur bedingt gelten. Ich hätte vor meinem ersten HM auch nicht zu träumen gewagt, jemals eine Pace von 04:30 auf 21 km laufen zu können. Keine 2 Jahre später waren es dann 03:46. Vieles spielt sich im Kopf ab, aber du bist mit deinen Beinen auf einem guten Weg, die angeblichen Hemmungen im Kopf zu lösen. Aber wenn demnächst ja eh eine Einheit ansteht, dann wirst du ja schon erste Rückschlüsse ziehen können. Von daher halte ich es mit Markus...
mvm hat geschrieben: Solltest Du da schon 13km in Deinem Wunsch-MRT (also 4:23min/km, wenn ich das richtig verstanden habe) laufen können, und Du Deine Form bis Berlin noch steigern können, ist die sub3 wohl fast unvermeidlich.
+1
PB's:

10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)

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23819
@Dennis Dein Aufbau sieht bisher gut aus. In New York muss man wegen dem Streckenprofil natürlich 4-5min draufrechnen, aber dafür bist Du ja auch öfter hügelig unterwegs.
@Alcano


Beim nächsten 10er nehme ich mir vor möglichst einen even split zu laufen, die Endzeit sollte dann an zweiter Stelle stehen und hoffentlich automatisch besser werden.

Ironischerweise würde meine nicht so erfolgreiche Kamikazetaktik noch am ehesten bei einem 5er funktionieren, deswegen halte ich mich morgen nur ein wenig zurück und versuche mal im 3:25er Bereich zu bleiben mit dem Ziel nicht einzugehen.

23820
Steffen42 hat geschrieben:Ist ja nett von Euch, aber ich bin einfach nur mal mehr als üblich gelaufen. Das, was Ihr sonst so in Regenerationswochen macht und bin total lachhafte 40km Rad gefahren. Das hat jetzt mit Ironman nicht so viel zu tun :zwinker5:
Wir muten Dir vielleicht viel zu. Aber dafür trauen wir Dir noch viel mehr zu :)
Steffen42 hat geschrieben:Wenn es der Chase-Lauf in FFM ist: ich hab da mal zugeschaut: grauenhaft. Mit irgendwelchen Paces zu planen, halte ich für illusorisch, so voll wie das ist. Hat mehr mit Slalomlaufen in einer Telefonzelle zu tun als einem Laufwettkampf.
Das geht schon. Du musst aber unbedingt in den Elite Block. Der hat den Namen wirklich nicht verdient. Jedes Unternehmen konnte dort immer 5 Läufer unterbringen. Die Wahrscheinlichkeit, daß 5 stärkere Läufer als voxel dabei sind, sollte überschaubar sein :zwinker5:
Und dann kannst Du ordentlich losballern.
voxel hat geschrieben:[Ironischerweise würde meine nicht so erfolgreiche Kamikazetaktik noch am ehesten bei einem 5er funktionieren, deswegen halte ich mich morgen nur ein wenig zurück und versuche mal im 3:25er Bereich zu bleiben mit dem Ziel nicht einzugehen.
Sorry voxel, das kannst Du dort vollkommen vergessen. Es geht die ersten paar hundert Meter stetig bergan. Da steht vorn eine gut dreistellige Zahl von Läufern mit Adrenalin voll bis zur Halskrause. Wenn der Startschuss fällt, ballern die los als gäbe es kein morgen. Wenn Du Dich da anstecken lässt wirst Du wie 75% dieser Protagonisten am Ende der Steigung in einer scharfen Linkskurve sprichwörtlich in der Ecke liegen und stinken. Lauf dort so langsam wie möglich. Und keine Bange, das wird immer noch zu schnell sein :D
Ab dieser Kurve beginnt das Rennen. Du wirst ab dort genüsslich Läufer für Läufer vernaschen können. Und am Ende wird es trotzdem schwer. Ich kenne keinen einzigen, der bei diesem Lauf mit einer Hasardeurseinlage gepunktet hat.

23821
Danke Levi, das letzte Mal vor 10 Jahren hatte ich mir vorgenommen niemals mehr bei diesem Event mitzumachen, aber ich hoffe dass ich in den Eliteblock komme und dann halte ich mich bis zur Kurve zurück. Ich dachte ich könnte mich vielleicht an die Frauensiegerin Tina Uphoff halten (2:41er PB) die hatte ich im Frühling bei einem Crosslauf bequem hinter mir.

23822
voxel hat geschrieben:Ich dachte ich könnte mich vielleicht an die Frauensiegerin Tina Uphoff halten (2:41er PB) die hatte ich im Frühling bei einem Crosslauf bequem hinter mir.
Das könnte eine gute Idee für die ersten Meter bergan sein. Dann solltest Du aber, wenn alles normal läuft, vorbeigehen. Tinka ist eine unglaublich gute Marathonläuferin. Die Unterdistanzen werden im Vergleich dazu mit geringerer Distanz exponentiell schwächer. Crosslauf und 5,6k sollten ähnlich aussehen. Ist aber gut zu wissen, wo Du Dich zu Beginn orientieren kannst. Ab der Kurve gibt Dir der Körper sicher ein realistischeres Feedback. Ich drücke die Daumen :daumen:

23823
Hallo und Guten Abend zusammen,

ist schon der Wahnsinn was hier alles für Zeiten, Wochenumfänge und verrückte Wettkämpfe (Holger und Eckhard) gelaufen werden.
Ich kann zu den meisten Trainingsleistungen noch nicht viel beitragen, dafür fehlt mir noch ein wenig der Überblick, aber das kommt bestimmt noch in den nächsten Wochen.
Aber zu Holger und Eckhard kann ich schon etwas sagen, da mir beide bereits seit Jahren bekannt sind. Ist schon verrückt was ihr beide so kurz nach einem Ultra so macht. Da kann ich nur den Hut ziehen.

@ Voxel: Bei einem krummen Rennen (5,6 km) würde ich eher auf Platz laufen als auf Zeit. Das Rennen wird vermutlich nicht vermessen sein und so machen bei der kürze der Strecke 100 m schon eine Menge aus und die Zeit ist nicht besonders Aussagekräftig. Lauf los finde bis zum ersten Km deinen Platz und ab da lässt du keinen mehr vorbei und versuchst so viele einzusammeln wie es eben geht. Bei deiner Leistungsstärke wirst du da vorne mitmischen und eine gute Zeit kommt auch noch dabei rum.

Manfred

23824
Hier auch noch meine Woche:
Mo nix
Di. 16 km in 05:36
Mi. 19 km darin 3 x 400 in je 1:36 mit 200 Trab dann 3 x 1000 in je 4:26 mit 400 Trab dann 5000 in 23:13
Do. 14,4 in 05:42
Fr. 25 km in 05:41
Sa. nix
So. 7 in 05:50

Insgesamt 81,4

Die Pace und das Gefühl der einzelnen Läufe wackelt bei mir im Moment noch stark, äußere Bediengungen wie Wärme oder Wind schlagen sich deutlich nieder.
Die Mittwocheinheit ging dafür trotz starken Winds recht gut. Geplant war die 400 im 5et Renntempo die 1000 im 10 er Tempo und der 5000 im HM Tempo. Da war ich überall deutlich schneller.

Manfred

23825
Wow, hier ist ja Betrieb! Ihr lauft ja tolle Umfänge!

@Voxel: also bei der der Hitze ist das ein Top Ergebnis. Hast du eigentlich eine wirkliche Pause nach deinem Marathon gemacht?

@Eckhard: toller Landschaftsmarathon mit ordentlich Höhenmetern!

Ich war im Urlaub. Nur poste ich das nirgends. Es ist ein leichtes den richtigen Namen hier rauszubekommen, dann die Adresse... (Ich bin vorsichtig geworden. Letztes Jahr der Wohnungseinbruch und jetzt wurde im Urlaub nachts mein Rad gestohlen. Ich hab einen halben Meter davon entfernt im Zelt geschlafen. Es war nur mit einem Spiralschloss "gesichert")

Ich bin seit meinem
Marathon nicht mehr gelaufen. Das sind nun schon zwei Wochen ohne einen einzigen Meter. Tat aber mal gut. Hab in Holland einfach mal richtig gut gegessen. War lange auf und habe lange geschlafen und kein Laufbedürfnis gehabt. Das kommt jetzt langsam wieder :-).

23826
Willkommen zurück basti! Vernünftig nicht alles zu posten.
Ich hab nach Rotterdam eine Woche Pause gemacht, weil mir alles weh tat. Und seitdem vergnüge ich mich nach Lust und Laune - gerne auch auf der Bahn. :-)

23828
Dartan hat geschrieben:Ich spiele durchaus mit den Gedanken, mich diesmal wirklich an den originalen "55 to 70 Miles" zu wagen. Dabei halte ich mir aber ausdrücklich die Möglichkeit offen, doch wieder etwas zu entschärfen, falls mir das zu viel wird. Regelmäßig über 100WKM bin ich einfach noch nie gelaufen und ich habe keine Ahnung, wie mein Körper darauf reagiert. :angst:
+1
Sowas kann man auch gut im Januar mal austesten...
Ansonsten, bleib ruhig bei deinem 3:05-Ziel. Das wird höchstens so grade eben hinhauen.
Derfnam hat geschrieben:Die Mittwocheinheit ging dafür trotz starken Winds recht gut. Geplant war die 400 im 5et Renntempo die 1000 im 10 er Tempo und der 5000 im HM Tempo. Da war ich überall deutlich schneller.
Was zu erwarten war.
voxel hat geschrieben:D-Bus herzlichen Glückwunsch zum Ultimat(iven) Canucke(n)! Manch einer würde das als Schimpfwort sehen, für Menschen mit vermeintlich südländischem Aussehen :zwinker2: . Aber für uns bist Du einfach der härteste Holger der Welt :daumen:
Danke voxel. Den hier haste gesehen, gell?
Passt besser zu dir als zu mir: "New studies explore how discomfort in workouts makes you not just fitter but tougher."
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

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D-Bus hat geschrieben: Danke voxel. Den hier haste gesehen, gell?
Passt besser zu dir als zu mir: "New studies explore how discomfort in workouts makes you not just fitter but tougher."
Tolle Studie! Danke :daumen:
Ich würde die aber gern anders zu interpretieren. Wenn die harten Workouts nicht wirklich fitter, sondern tougher machen, liegt die Frage nach dem Effekt auf der Hand. Angenommen wir laufen 10k in 40min (Schnitt 4:00/km). Wenn wir auf der letzten Rille laufen und selbst beim Zahnarzt ohne Betäubung auskommen, schaffen wir dann vielleicht 39:30 (Schnitt 3:57). Dafür gehen wir jetzt das Risiko ein uns während der Vorbereitung ordentlich über den Jordan zu schießen. Da macht es doch viel mehr Sinn schön "locker" weiter zu trainieren. Spätestens wenn man dann bei einer 38er Zeit angelangt ist, wird klar, was der Unterschied zwischen "die Dinge richtig tun" und "die richtigen Dinge tun" ist. Es ist schon klar, daß es nicht unendlich so weitergeht und irgendwann der Punkt kommt, auch das letzte Sekündchen rauszupressen. Von diesem Moment sind so ziemlich alle hier weit entfernt. Daher glaube ich, daß solche Studien wichtig sind, aber auch in die Irre führen.

Es geht dabei nicht darum hartes Training zu verteufeln. Es geht mehr darum sehr hartes Training ins rechte Licht zu rücken. Und da scheint eben nicht nur die Sonne :D

23831
Levi man merkt ganz deutlich den Einfluss von alcano auf Dich ☺. Die Studie ist schon interessant, insbesondere die zweite wo intervalltrainierende deutlich besser waren. Ob es an der pain liegt oder an den angesprochenen Energiebereitstellungssystemen sei mal dahingestellt.
Ich habe sowieso aufgehört Studien zuviel Bedeutung zuzumessen.
Natürlich kann und muss man nicht jede Erfahrung selbst machen aber genau die eigenen "Studien" mit n=1 zeigen mir am besten was klappt und was nicht. Und natürlich ist eine lockere 38min besser als eine ausgepresste 39:30. Mein Ziel ist es das genetische Maximum zu erreichen. Bus dahin ist es eine spannende Reise und eine ständige Optimierung um die richtigen Dinge noch richtiger zu tun ☺.

23832
Ich melde mich dann auch mal wieder zu Wort. Sowohl die seelischen als auch körperlichen Wunden des Frühjahrs sind noch nicht vollkommen verheilt, aber einsam und verbittert vor sich hin zu trainieren, fühlte sich unerwarteter Weise auch nicht gut an. Ich hab Euch doch vermisst, danke auch für die eine oder andere nette private Aufmunterung. :)

Tatsächlich war ich so enttäuscht über die Ergebnisse der letzten beiden Jahre, dass ich mir eigentlich sicher war, zumindest das wettkampforientierte Laufen an den Nagel zu hängen. Die Entscheidung reifte eigentlich schon, als ich im März nur als Zuschauer beim Berliner Halbmarathon (Mein Lieblingswettkampf) antreten konnte und ziemlich nachdenklich an der Bande des Startblocks stehen musste. Die Langwierigkeit der Verletzung und damit das Austräumen einer ambitionierten Vorbereitung auf den Berlinmarathon (Quasi mein Heimrennen, wo ich 2 Jahre lang keinen Startplatz erhalten habe :motz: ) machte es nicht besser.

Ich hab dann aber doch ziemlich viel anderen Sport gemacht, weil ich ohne einfach nicht kann. Und als ich mal ziemlich unmotiviert beim Crossfit durch eine Burpee-Challenge geschlurft bin und andere plötzlich schneller waren, hat mich das später doch rückblickend gewurmt: Weniger, dass die anderen schneller waren (das auch :D ), aber vor allem weil ich schneller gekonnt hätte und es keinen Grund gab, sich zu schonen. Irgendwie bin ich also doch ein Wettkampftyp und ich kann auch definitiv noch schneller laufen, als bisher - da bin ich sicher. Auch nicht verhehlen möchte ich, dass ich mich ja neben Korinna als eigentliche Heulsusi wahrnehme, weil die zwar auch heult, aber trotzdem weiter fighted. :daumen:

Also einfach zugeben, dass die Enttäuschung eine Zeitlang stärker war als ich, und jetzt aber das Kräfteverhältnis wieder hergestellt werden konne: Mund abputzen, Krönchen richten und weiter.

Leider kann ich jetzt nicht so beeindruckend loslegen, wie die anderen hier :geil: :tocktock: :daumen: , weil ich noch vorsichtig sein muss und Berlin leider schneller kommt als geplant, aber ich will das zumindest als Zwischenschritt zu einem neuen möglichen PB-Angriff im nächsten Jahr mitnehmen. Ist zwar aktuell noch deprimierend, weil Holger an einem Tag mehr läuft, als ich in den letzten 1 1/2 Wochen, aber zum Glück kommen ja jetzt bestimmt wieder 7-10 Regenerationswochen. :teufel:


In diesem Sinne: Gestern 60 min Spinning im GA1- Bereich und danach etwas Problemstellenstabi und heute morgen immerhin 11km und ich hab sogar 2 beschwerdefreie Bergsprints unterbringen können, was die letzten Wochen nicht möglich war. :daumen:



In diesem Sinne: Never Stop (aber immer eine Hand auf der Handbremse liegen haben... :rolleyes2 )

So kommt man ja notfalls auch schärfer um die Kurven und kann sogar wenden. :teufel:

:winken:
Anti

23836
Steffen42 hat geschrieben:+1. Nachricht des Tages :daumen:

Und jetzt lässt er noch den Doc aus dem Keller frei und alles wird gut :D
+1

Nur die Susi habt Ihr vergrault...

Ach ja, Sascha, ich bin seit meinem letzten "WK" noch überhaupt gar nicht gelaufen. Hab mir wohl meinen Hals verrenkt oder so. :klatsch: Na, ist ja eh Saisonpause.
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

23838
Einfach nur schön, dass du wieder da bist, Anti. :daumen:
„Wenn man gut durch geöffnete Türen kommen will, muß man die Tatsache achten, daß sie einen festen Rahmen haben." (Robert Musil)

23839
Danke für die freundliche Wiederaufnahme! :) Hab kurz überlegt, ob ich meinen Namen ändere, aber dieser move ist ja schon etwas abgegriffen. :D
jonny68 hat geschrieben:+1 Und jetzt hoffentlich wieder regelmässig, würde uns doch was fehlen ohne Heulsuse! :D :zwinker5:

Ich stehe dazu. Der moderne laufende Mann von heute darf seinen Emotionen freien...ähm...Lauf lassen. :D

Steffen42 hat geschrieben:
Und jetzt lässt er noch den Doc aus dem Keller frei und alles wird gut :D
+1

Wäre ich auch dafür, vermisse Ihn sehr und die Medizinproduktehersteller darben auch.


Ansonsten geht's heute nach der Arbeit noch ins Gym zum Pumpen. Soll mal einer sagen,ich hätte keinen Plan: Wenn die Zeit schon nicht so berauschend wird, pose ich halt "Oben Ohne" mit Medaille fürs Finisher-Foto. :teufel:

(Susi wirds bestimmt gefallen, Sandra vielleicht auch, vielleicht sogar Claudia und Daniela. :D )


So isses halt, wenn ich wieder da bin. :P

23841
Oder: Umarmt Euer Versagen!

"If you commit to being a lifelong runner, you are also committing to lots of failure.

You’ll fail workouts, you’ll fail races, you’ll get injured."
...
"It’s cliché, but if you never fail, you haven’t set your sights high enough."

-> Frei übersetzt:
1. versagen wir Läufer oft, sowohl im Training als im Wettkampf;
2. verletzen wir uns;
3. wer nie versagt, hat zu einfache Ziele.
"If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

23842
Hallo zusammen, kurze Meldung von mir. Bin den Firmenlauf ziemlich kontrolliert angegangen und hatte keinen Einbruch ☺. GPS hat ein bisschen gesponnen aber ich hab mich zurück gehalten. Lt. Uhr die 5600m mit 3:26er Pace und 19:22 gefinisht. Entspricht vdot 59.5 und einer 35:38 auf 10 km. Sub35 ist noch entfernt aber ich bin lernfähig. Da geht noch was.

23844
Danke alcano, gute Frage:
Gemischte Gefühle. Mit dem Verlauf und Herangehensweise bin ich zufrieden. Danke Dir und Levi für die Tipps.
Im Vergleich zur 36:36 von Samstag lief es deutlich besser. Das Ergebnis macht mich aber noch nicht glücklich. Ich habe relativ wenig gelitten und war kurz danach wieder fit.
Übrigens habe ich Tinka erst im Ziel entdeckt, vor mir. Da muss ich Levi enttäuschen, Im Crosslauf war ich noch knapp eine Minute vor ihr. Aber alles in allem habe ich wohl das Beste rausgeholt und die Zufriedenheit überwiegt.

23845
voxel hat geschrieben:Das Ergebnis macht mich aber noch nicht glücklich. Ich habe relativ wenig gelitten und war kurz danach wieder fit.
Muss ganz furchtbar sein. :teufel:

Und im Ernst: ein nicht unwichtiger Aspekt des Trainings und von Vorbereitungswettkämpfen ist es, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell man im Hauptwettkampf zu laufen in der Lage ist - und zwar sowohl was eine realistische Zielzeit als auch das Gefühl während des Laufes angeht (ist man zu schnell/langsam unterwegs, bzw. fühlt es sich zu hart oder zu wenig hart an oder kann man das Tempo gerade so halten). Dafür muss man aber wie vor 2 (oder 3?) Tagen schon geschrieben beide Seiten kennenlernen.

Wenn du einen Wettkampf zusätzlich zum Zeitziel mit einer solchen Zielsetzung angehst (z.B. "austesten, wie sich ein tendenziell eher zu vorsichtiges Angehen auswirkt"), hast du komplett unabhängig von der schlussendlich gelaufenen Zeit in jedem Fall schon mal etwas Positives (eine Erfahrung, die dir für die Zukunft hilft), das du mitnehmen kannst. Das kann man natürlich auch im Nachhinein machen, wie du jetzt, indem du sagst: "Etwas Neues gelernt. War ok, aber nächstes Mal gehe ich wieder ein bisschen mehr Risiko ein, das liegt mir einfach mehr." Aber vermutlich bist du dann trotzdem wieder einen Schritt näher an deinem Optimum, was Renneinteilung angeht - und du hast einen Vergleichswert mehr, den du während des Wettkampfs abrufen kannst, um einzuschätzen, wie du vom Körpergefühl her unterwegs bist.

23846
mich vermisst hier zwar keiner, melde mich dennoch mal wieder ;)
Hatte eine wunderschöne Laufveranstaltung am Samstag im Erzgebirge, die mir bewies, dass Wettkampf Laufen auch jenseits von persönlichen Bestzeiten und Platzierungen ganz viel Spaß bereiten kann. Die Treppchen Platzierung gab es dann zwar auch noch als Zugabe, aber auch ohne diese wäre das ein emotionales Highlight geworden. Details in den nächsten Tagen, wird zu spät heute.
Davon abgesehen bei mir weiter Sparprogramm zur Regeneration, kombiniert mit relativ vielen Rennradeinheiten. Bei den Laufkilometern bewege ich mich derzeit zwischen 40 und 60 pro Woche, hinzu kommen noch rund 100 km Rad, was zeitmäßig dennoch weniger ist.

Diese Woche wird es wieder etwas mehr laufen, auf dem Programm stehen, der Plan wünscht um die 60, das werde ich vermutlich schaffen, nächste Woche dann wieder 70 und dann ist der Rekom Plan zu Ende. Was danach kommt, ist im Moment noch offen, da ich aber danach 2 Wochen Urlaub habe, spricht wenig dafür, dass ich nichts tue...

23847
Schönes Ding, voxel. Herzlichen Glückwunsch zu der klasse Zeit.
Ist doch auch mal ganz angenehm, mal nicht nahezu permanent im roten Bereich laufen zu müssen. Vielleicht trügt dein subjektives Empfinden ja auch ein wenig. Schließlich bist du ständig am ballern und in deinen Wettkämpfen bist du immer am Limit. Ein Aspekt, den ich noch ansprechen wollte diesbezüglich ist vielleicht auch die Laufökonomie. Wenn du ständig am fighten bist, mit Zwischensprints agierst und immer wieder anziehst, wenn du dich an einen Vordermann ran laufen willst oder dir einen Verfolger vom Leib halten willst, dann könnte man auch dazu neigen unsauber zu laufen. Zumindest habe ich das bei mir schon identifiziert. Wenn du dich jetzt aber mal von der anderen Seite an dein Optimum heranwagst und von vorn herein einfach kontrolliert anläufst, dann hast du am Schluss auch noch Körner übrig. Sehe es wie alcano. Buche es als wertvolle Erfahrung, auch wenn du im Nachhinein das Gefühl hattest, dass noch Luft war.

@ me
Nach dem sonntäglichen harten längeren Lauf, war es die beiden folgenden Tage wieder ein wahrer Genuss, die Beine zu bewegen. Ist schon kurios manchmal wie sich die Form innerhalb kürzester Zeit hin und her entwickeln kann.

Mal als Vergleich die letzten 3 Einheiten mit nackten Zahlen zum Vergleich:

  • Sonntag: 23 km | 04:57 min/km | 213 HM | Ø HF: 153 bpm | Runalyze-VDOT: 47,5
  • Montag: 12,2 km | 04:21 min/km | 207 HM | Ø HF: 149 bpm | Runalyze-VDOT: 57,8
  • Dienstag: 16,8 km | 04:42 min/km | 191 HM | Ø HF: 142 bpm | Runalyze-VDOT: 55,9
Irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, dass das am Sonntag nur an der Tagesform lag. Denn das Wetter war jetzt nicht so extrem unterschiedlich. Wobei es gestern und vorgestern Abend schon nicht mehr so extrem warm war wie am Sonntag. Aber das sind schon krasse Unterschiede teilweise.
PB's:

10 km: 36:57 min (März 2018: Hördt)
Halbmarathon: 01:19:47 (März 2016: Kandel)
Marathon: 02:58:54 (Oktober 2016: Frankfurt)

Bild

23848
alcano hat geschrieben: Und im Ernst: ein nicht unwichtiger Aspekt des Trainings und von Vorbereitungswettkämpfen ist es, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell man im Hauptwettkampf zu laufen in der Lage ist - und zwar sowohl was eine realistische Zielzeit als auch das Gefühl während des Laufes angeht (ist man zu schnell/langsam unterwegs, bzw. fühlt es sich zu hart oder zu wenig hart an oder kann man das Tempo gerade so halten). Dafür muss man aber wie vor 2 (oder 3?) Tagen schon geschrieben beide Seiten kennenlernen.
Wenn du einen Wettkampf zusätzlich zum Zeitziel mit einer solchen Zielsetzung angehst (z.B. "austesten, wie sich ein tendenziell eher zu vorsichtiges Angehen auswirkt"), hast du komplett unabhängig von der schlussendlich gelaufenen Zeit in jedem Fall schon mal etwas Positives (eine Erfahrung, die dir für die Zukunft hilft), das du mitnehmen kannst. Das kann man natürlich auch im Nachhinein machen, wie du jetzt, indem du sagst: "Etwas Neues gelernt. War ok, aber nächstes Mal gehe ich wieder ein bisschen mehr Risiko ein, das liegt mir einfach mehr." Aber vermutlich bist du dann trotzdem wieder einen Schritt näher an deinem Optimum, was Renneinteilung angeht - und du hast einen Vergleichswert mehr, den du während des Wettkampfs abrufen kannst, um einzuschätzen, wie du vom Körpergefühl her unterwegs bist.
Hallo alcano, stimme Dir zu 100% zu. Jetzt eine Nacht später schätze ich umso mehr dass ich relativ kontrolliert gelaufen bist. Ich bin davon überzeugt, dass ein even split oder negativer split die bestmögliche Herangehensweise ist. Das war mir beim Marathon schon lange klar und für die kürzeren Wettkämpfe habe ich es jetzt auch gelernt. Bin mir sicher, dass ich gestern wieder eingebrochen wäre, wenn ich mich weniger zurückgehalten hatte. Bei den offiziellen Ergebnisse bin ich noch ein paar Sekunden schneller, sodass ich auf einen VDOT von 59,7 komme. Nach den 57,6 von Samstag ist das doch eine gute Steigerung und der bisher beste VDOT in einem Wettkampf.
Da kann ich mich eigentlich drüber freuen. Ich hatte mich einfach nur noch etwas schneller auf der kurzen Strecke eingeschätzt. Im Nachhinein gibt das Wettkampfergebnis aber schon einen realistischen Stand wieder, wo ich stehe, 9 Wochen nach dem Jahreshöhepunkt, ohne lange Läufe und mit 2 kg zu viel :-)
Also alles gut!

@ Wolfgang, schön von Dir zu lesen. Wäre ja gelacht wenn Du bei der Veranstaltung nicht auf dem Treppchen gestanden hättest. Glückwunsch und viel Spaß mit Laufen und Radeln!

@Dennis: Danke. Bei der Laufökonomie habe ich auf jeden Fall noch Potential. Versuche mich während des Laufs immer wieder daran zu erinnern locker zu sein. Eigentlich wollte ich gestern auch Vorfuß laufen, aber im Eifer des Gefechts vergesse ich das immer wieder.
Deine Schwankungen in der Form wirst Du noch öfter sehen. Das Ergebnis muss auch nicht schlecht sein. Dein Körper fühlt sich bei einer schnelleren Pace mit 4:21 einfach wohler. Umso besser :-)

Never stop!

23849
@Voxel: Gratuliere zur schnellen Zeit. Eine Pace von 3:26 ist nun wirklich gut!

@Wolfgang: Deinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht Mr Treppchen!

@me: noch immer nicht gelaufen seit dem 28. Mai. Am Freitag geht es wieder los. Gestern mal mit meinem MTB einen Rekord nach Hause aufgestellt. 24,9 km/h Schnitt. Als dann ein Rennradfahrer eine ganze Ecke flotter an mir vorbeizog, dachte ich "will auch mal so schnell sein".
Da mein Alltagsrad ja geklaut wurde, muss ein neues her. Jetzt hab ich da so eine Überlegung: Cyclocross. Ist das arg weit entfernt vom Rennrad? Bin noch nie Rennrad gefahren. Cyclocross bietet halt die Möglichkeit das ganze Jahr zu fahren (im Winter passen die 35mm Spikes drauf). Würde sogar ein Gepäckträger draufpassen (bitte steinigt mich jetzt nicht wegen dem Gedanken).

23850
bastig hat geschrieben:Jetzt hab ich da so eine Überlegung: Cyclocross.
Gute Idee! Wollte ich mir auch mal zulegen, hab dann aber das Geld in ein Zeitfahrrad investiert und darf meinen Fuhrpark aktuell nicht mehr erweitern :peinlich:
bastig hat geschrieben:Cyclocross. Ist das arg weit entfernt vom Rennrad?
Nein. Ist von der Geometrie ein wenig anders, z.B. das Sitzrohr ist kürzer, damit das Tretlager weiter vom Boden entfernt ist. Man sitzt auch kompakter. Aber deutlich näher an der Geometrie eines Rennrads als an einem MTB. Meinen Arbeitsweg mache ich auch meist mit dem MTB und das sind schon gewaltige Unterschiede zwischen MTB und Rennrad (oder Cyclocross). Nervt mich jedes Mal kolossal, wenn ich das Gefühl habe, dass ich die Hälfte meiner Watt in den Rahmen und Dämpfer (trotz Lockout) trete und bei Wind weine ich meistens still vor mich hin.
bastig hat geschrieben:Würde sogar ein Gepäckträger draufpassen (bitte steinigt mich jetzt nicht wegen dem Gedanken).
:steinigen:
:hihi:

Kauf aber keines, was nicht mindestens eine Shimano 105 Gruppe hat, gerade bei den Cyclocrossern schieben die stellenweise ziemlichen Schrott über den Tresen.

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