RunODW hat geschrieben: 20.01.2026, 19:17
Heute ein Gen-aerobic run 17 km @5:08 (66 %) - Vorgabe war 16-19 km - und bezüglich doing doubles mal reingelesen was Pfitz so schreibt. Ob Marathoni wirklich die Tendenz haben 2 x am Tag zu laufen, kann ich nicht beurteilen, da hat sicherlich ein Lauftrainer mehr Erfahrung. Ausdaueranpassungen bezüglich der größen Anreize Glykogenspeicherung bei nur einem Lauf klingt für mich logisch. Wie siehst Du das für die kürzeren Distanzen @Xyris und bei doubles mit dem Hinweis auf frischere Beinen für die Intervalle?
"Marathoners have a tendency to start running twice a day before their weekly milage warrants it. Doing doubles sounds like serious training, so runners often assume it must be better marathon preparation. The reality is quite different; as you increase your training milage in perparation for a marathon, you should resist the urge to switch from single runs to doubles.
[...] Marathon training focuses on endurance-based adaptations such as depleting your glycogen reserves to privide a stimulus for your body to store more glycogen and training your muscles to utilize more fat a given speed. You'll provide a greater stimulus for these adaptations through a single 12-mile run than by a doing 7-miller and a 5 miler a the same pace.
It might sound counterintuitive, but runners preparing for shorter races should run more doubles at a given level of weekly mileage than marathoners. Runners focusing on 5Ks, should start adding doubles when there weekly mileage gets aboe 50 miles. That's because 5k specialists main training emphasis is high-quality interval sessions, and more frequently, shorter runs will heilp keep their legs fresh for these workouts."
Bei den 75+ miles Umfängen empfiehlt er ja doubles... Easy doubles statt einem längeren Recovery-Lauf, nach dem Medium-Long-Run in der Früh ein kleiner Lauf am Abend ("depleting your carbohydrate stores and training your muscles to rely more on fat at a given speed); Ein easy Run am Morgen vor einer abendlichen VO2Max-Einheit oder abends 30 min um besser zu regenerieren von einem TDL am Morgen.
Was er nie empfiehlt ist ein zweiter Lauf nach dem LR, davor warnt Pfitz ausdrücklich.
Grüße und einen schönen Abend gewünscht, RunODW
Ich denke im ambitionierten Amateur Bereich sind die nicht zwingend. Was die nicht sollen (da Stimme ich zu) ist die normalen Läufe entwerten.
Wenn er sagt 11 und 8 km wären nicht so gut wie 19 km, dann Stimme ich da schon zu, wenn wir uns im Bereich des ambitionierten Amateurs mit 6-7 Einheiten die Woche unter 110-120 km befinden.
Wobei es durchaus läufer geben mag die aus
orthopädischen Gründen hier auch Doppel. Das ist okay. Auch bei unter 120 km.
Aber. 12 km wäre auch zu wenig. Ich würde wenn ich jmd ne Empfehlung in nem Plan geben würde, den ersten Lauf mit (je nach Niveau) 12-16 und den 2. Mit 7-10km ansetzen. Und dann ggfs nachsteuern.
Die Doubles sollen ja keinen 20 km lauf IMMER ersetzen (durch zb 10/10), sondern ergänzen.
Ich finde der Effekt der Leerung der Glykogen Speicher für etwas übertrieben. Das erreicht man sich durch andere Trainingsformen und Intensität. Ja der 20er Solo bringt da schon Etwas Mehr, Ermüdung, Leerung KH Speicher, muskulär alles gut.
Aber wenn ich bereits genügend Spezifik habe (35 km+ LL, lange "Strong" Runs @95-97% MRT, anderen MRT spezifische Einheiten. Dann sehe ich den Punkt der Ermüdung, Speicher Leerung etc nicht mehr so stark, weil das Habe ich ja schon durch die Spezifik und Intensität (schnell und lang, genau was entscheidend ist im WK).
Also würde ich sagen der Effekt der 20 ggü 15 ist wahrscheinlich nicht mehr so groß was dieses Themen betrifft.
Ich weiß nicht, aber ein 2 maliges Aktivieren Der Systeme ist auch nicht zu unterschätzen. Die kappilisierung ist da meines Wissens eigentlich gleich, Demgegenüber kann man den längeren Lauf stellen, der eben mehr Ermüdung und muskuläre Belastung für MRT bringt Aber Ggfs längere Erholung benötigt.
Mir ist Aber Grad keine Studie bekannt die das Mal untersucht hat. Dass es orthopädisch, und Ggfs auch Mental besser ist als ein längerer denke ich ist weniger strittig.
Den Rest hatte ich ja im obigen Absatz schon erläutert.
Schon "besser" ja, aber ist es entscheidend Ist bleibt die Frage.
Aber wenn wir nun von 7-11 Einheiten reden und 3 QE, und ggfs ab 120 km oder 140+ dann bieten sich Doubles an auch aus anderen Gründen.
Zum einen natürlich im noch schonend Umfang zusammen zu bekommen und Erholung bis zur nächsten Einheit zu verkürzen,, zum anderen kann ich den easy Lauf an Abend nach Tempo machen und kann die Muskeln lockern und Beine frischer halten. Somit ebenfalls für die nächste Einheit bereit.
Alsi haben die Doubles im höheren Leistungsbereich den Zweck v.a. die Belastungen Klar zu trennen, die Tempoeinheiten zu verarbeiten und dann eben noch gut verträglich Umfang zu bekommen aber eben nicht ausschließlich.
Zum Punkt Mitochondrien Entwicklung durch längere Easy Läuf:
Wenn ich die Key Sessions Marathon spezifisch mache und intensiv dann sollte das passen und ich habe auch genügend Reize für die mitrachondiale Entwicklung gesetzt.
Nicht zu vergessen ist das Niveau. Haben ich bereits ein sehr hohes Niveau und aerobe Kapazität erreiche ich durch rein längere Easy Laufe/ DL mEn weniger, die Anpassung erreichen ich hier denke ich besser mit Reizen über die Menge und der Abstand zueinander.
Aber ist jetzt nur meine persönliche Erfahrung.
Grade mache ich die Doubles hauptsächlich um tempo Einheiten zu verarbeiten und Fresh zu sein und noch etwas Umfang zu bekommen ohne Stress einfach. Aber bin auch nur in HM Vorbereitung bis ~130 km Grade. Aber aktuell eben (noch) 3 Tempoeinheiten.
Ich würde wenn ich jmd was empfehlen Oder in nen Plan schreiben würde je nach Niveau und Phase zw. 12-16km und 6-12 für den 2. Lauf, also so im Schnitt vlt 14-15 und 2. Lauf 7-10 km.
Ich denke ein Kompromiss wäre ggfs in der General Phase ei weniger Spezifik trainiert wird mehr Solo zu laufen und dann sukzessive auf Double zu gehen wenn die Belastung steigt.
Ich hab selber auch bei kürzeren Distanzen Immer mit etwas mehr Umfang trainiert.
Aber ja, die für Einheiten tendenziell kürzer sind kann man mehr Doublen obwohl auch 5 km Läufer durchaus 160km zusammen bekommen können.
Aber ja da hier die Ermüdungsresistenz und Muskuläre und metabolische Belastung geringer ist und Eher Vo2max, etc orientiert trainiert wird, enke ich es macht hier schon bei geringeren Umfängen Sinn. Aber ich bin kein Mittelstrecken Kenner,was das betrifft.