thrivefit hat geschrieben: 12.01.2026, 16:01
@Bewapo Sorry, da habe ich echt gewaltig was durcheinandergebracht!
Xyris hat geschrieben: 12.01.2026, 15:19
hatet ich ja geschrieben: lange
intensive Einheiten (30 km @96 o. 98% MP z.B:)
Oder 38 km progressiv von 92/94/96/98%
Das ist natürlich ein anderes Kaliber: hohe Glukoseumsatzrate, hohe neuromuskuläre Ermüdung, hohe zentrale Belastung. Das ist dann aber schon eine von wenigen hochspezifischen Einheiten in der unmittelbaren Marathonvorbereitung gewesen, richtig? Ja, dagegen sind lockere 35er für dich "nüchtern" auch mit langem Zeitfenster was ganz anderes. Ob das alles für Elite-Level dann wirklich notwendig war? Wie war denn das Ergebnis dieser "Qual"?
Na ja die sind alle fordernd aber alles Gut machbar. Ist jetzt auch kein Hexenwerk muss halt Gut im Plan gesteuert werden. Canova Philosophie hauptsächlich eben.
Ja in der specific Phase. Das waren jetzt aber nur Beispiele aus meinem aktuellen Plan. In meiner M Vorbereitung war der längste "nur*" 37 km, der Rest ~ 35km Aber mit 18-20 km MRT Anteil in div. Variationen. Insgesamt Glaube 12 LL alle mit entsprechendener Qualität und im Bereich 28-33 km. Plus glaube drei 35er und den 37er
Musste wegen 5/10//HM Rennen da auch 2 LL etwas rausnehmen und war für die erste ernsthafte M Vorbereitung auch etwas konservativer unterwegs.
Aber Man muss ja erst schauen wie 135-140 km,in 3 Tempoeinheiten die Woche wirken. Umfang war auch eher konservativ gewählt. Für nächstes Jahr will ich 160 im Peak laufen.
Aber lockere lange Läufe mach ich nicht, das führt zu keinen großartigen Verbesserungen, Kosten/ Nutzen ist da ein schlechten Verhältnis (Mehr)
Naja war in Frankfurt halt nur mit 25 kmh Wind und 13 km Gegenwind halt Scheisse, aber war schon zufrieden

. Ergebnis siehe Signatur. (Oder lese im Thread SUB 3:20 Ende Oktober.).
Was man nicht vergessen darf. Ein langsamer Läufer verbraucht oft mehr KH in einem bestimmten intensitätsbereich als ein trainierterer(relativ gesehen), bzw hat eine geringerer metabolische Effizienz (aus diversen Gründen), daher ist er auch eher "leer", selbst wenn das Tempo Objektiv gering sein mag. Der Stoffwechsel eines gut trainierteren Läufers kann einfach auch höheres tempo mit besserer Nutzung des Feststoffwechsel bzw Schonung von Glykogen absolvieren.
Btw:
Ich musste mich rein aus Verträglichkeitsgründen schon recht lange an Fueling gewöhnen, nicht nur Wegen der Belastung, ich konnte auch vorher recht intensive LL laufen, sondern allein den Körper auch an KH Aufnahme und Verwertung zu gewöhnen (train The Gutt).
Nach längerer Wochen mehr oder weniger gastrointestinaler Probleme war es mir endlich möglich auch bei 3:23/min noch 90g KH die Stunde aufzunehmen.
Ohne das wird es für den Bereich SUB 2:20 nämlich kaum möglich. Fueling ist ein Key. Und dass muss eben Auch schon im Training trainiert werden.
PS
Falls du das Ergebnis der nüchternen 35+ nach 36h fasten damals meinst.
Ich rate ab. Ich meine es hat damals schon gepusht und hat mir ne gute Basis ermöglicht, aber das wäre mit Training (nicht einfach Nur laufen) auch gegangen
63 kg bei 1,84 m würde ich nicht mehr anraten heutzutage.
Auch wenn es rückblickend wahrscheinlich schon geholfen hat... irgendwie
