Re: 10 km unter 35
402Meine PB über 10km steht aktuell bei 35:39, gelaufen beim Silvesterlauf vor einer Woche. Bisher habe ich mich wenig spezifisch vorbereitet, was sich in 2026 ändern wird. Daher krame ich den Thread mal wieder raus und werde hier meine Q-Einheiten zeigen. Im Januar werde ich mich erstmal an die Einheiten rantasten und ein wenig ausprobieren. Am 7. Februar folgt dann eine weitere Standortbestimmung im Rahmen einer Winterlaufserie. Spätestens im Oktober zum 10k Lauf in Berlin möchte ich dann mit einer strukturierten Vorbereitung die Sub35 angreifen. Aktuell fehlt nach meinem Gefühl doch noch ein ganzes Stück, auch wenn es "nur" 39 Sekunden sind. Mal sehen, ob es hier Mitstreiter:innen gibt, würde mich freuen.
Re: 10 km unter 35
403eig gut dann fängst du im Sommer Ende Juli/Anfang Aug. an, wenns warm ist ist es für kurze Distanzen deutlich leichter.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 15:38 Meine PB über 10km steht aktuell bei 35:39, gelaufen beim Silvesterlauf vor einer Woche. Bisher habe ich mich wenig spezifisch vorbereitet, was sich in 2026 ändern wird. Daher krame ich den Thread mal wieder raus und werde hier meine Q-Einheiten zeigen. Im Januar werde ich mich erstmal an die Einheiten rantasten und ein wenig ausprobieren. Am 7. Februar folgt dann eine weitere Standortbestimmung im Rahmen einer Winterlaufserie. Spätestens im Oktober zum 10k Lauf in Berlin möchte ich dann mit einer strukturierten Vorbereitung die Sub35 angreifen. Aktuell fehlt nach meinem Gefühl doch noch ein ganzes Stück, auch wenn es "nur" 39 Sekunden sind. Mal sehen, ob es hier Mitstreiter:innen gibt, würde mich freuen.
was strebst du an WKM und Einheitenanzahl an? Welche Dauer insgesamt?
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
404Soweit bin ich noch nicht in der Planung, um das genau beantworten zu können. Das hat auch noch etwas Zeit und die Entwicklung und Umfänge bis dahin möchte ich auch erstmal abwarten. Zwischen 80-100 Wkm sind auf alle Fälle möglich, diese Umfänge habe ich mittlerweile recht gut etabliert. Gut möglich, dass die schnellen Einheiten etwas mehr Regeneration brauchen, aber 6 Einheiten in der Woche sollten möglich sein. Länger als 12 Wochen spezifisch werden es vermutlich nicht. Ggf. schalte ich einen Block ST-Einheiten (6-8 Wochen) davor als Basis.Xyris hat geschrieben: 05.01.2026, 17:36eig gut dann fängst du im Sommer Ende Juli/Anfang Aug. an, wenns warm ist ist es für kurze Distanzen deutlich leichter.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 15:38 Meine PB über 10km steht aktuell bei 35:39, gelaufen beim Silvesterlauf vor einer Woche. Bisher habe ich mich wenig spezifisch vorbereitet, was sich in 2026 ändern wird. Daher krame ich den Thread mal wieder raus und werde hier meine Q-Einheiten zeigen. Im Januar werde ich mich erstmal an die Einheiten rantasten und ein wenig ausprobieren. Am 7. Februar folgt dann eine weitere Standortbestimmung im Rahmen einer Winterlaufserie. Spätestens im Oktober zum 10k Lauf in Berlin möchte ich dann mit einer strukturierten Vorbereitung die Sub35 angreifen. Aktuell fehlt nach meinem Gefühl doch noch ein ganzes Stück, auch wenn es "nur" 39 Sekunden sind. Mal sehen, ob es hier Mitstreiter:innen gibt, würde mich freuen.
was strebst du an WKM und Einheitenanzahl an? Welche Dauer insgesamt?
Re: 10 km unter 35
405hört sich gut an.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 17:46Soweit bin ich noch nicht in der Planung, um das genau beantworten zu können. Das hat auch noch etwas Zeit und die Entwicklung und Umfänge bis dahin möchte ich auch erstmal abwarten. Zwischen 80-100 Wkm sind auf alle Fälle möglich, diese Umfänge habe ich mittlerweile recht gut etabliert. Gut möglich, dass die schnellen Einheiten etwas mehr Regeneration brauchen, aber 6 Einheiten in der Woche sollten möglich sein. Länger als 12 Wochen spezifisch werden es vermutlich nicht. Ggf. schalte ich einen Block ST-Einheiten (6-8 Wochen) davor als Basis.Xyris hat geschrieben: 05.01.2026, 17:36eig gut dann fängst du im Sommer Ende Juli/Anfang Aug. an, wenns warm ist ist es für kurze Distanzen deutlich leichter.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 15:38 Meine PB über 10km steht aktuell bei 35:39, gelaufen beim Silvesterlauf vor einer Woche. Bisher habe ich mich wenig spezifisch vorbereitet, was sich in 2026 ändern wird. Daher krame ich den Thread mal wieder raus und werde hier meine Q-Einheiten zeigen. Im Januar werde ich mich erstmal an die Einheiten rantasten und ein wenig ausprobieren. Am 7. Februar folgt dann eine weitere Standortbestimmung im Rahmen einer Winterlaufserie. Spätestens im Oktober zum 10k Lauf in Berlin möchte ich dann mit einer strukturierten Vorbereitung die Sub35 angreifen. Aktuell fehlt nach meinem Gefühl doch noch ein ganzes Stück, auch wenn es "nur" 39 Sekunden sind. Mal sehen, ob es hier Mitstreiter:innen gibt, würde mich freuen.
was strebst du an WKM und Einheitenanzahl an? Welche Dauer insgesamt?
ich weis nicht ob du mit einer doppel periodisierten Jahresplanung grd, arbeitest.
Wenn ja, würde ich die General Phase sehr verkürzen (Einstige nach Sommerpause), auf 2 Wochen (re entry nach "Pause/Regeneration", danach wäre noch ca. 12 Wochen auch meine Empfehlung. Ein Sub TR mEn nicht erforderlich.Grade weil die Frühjarssaison davor geschalten ist. Wichtig wäre dann recht schnell supportive/spezifisch zu werden.
Ohne doppelte Periodisierung kommt es auf das aktuelle Niveau an, da muss ich sagen hab ich nicht so viel Erfahrung weil das nichts meines ist. Ich bin kein Fan von immer gut, aber nie sehr gut in Form zu sein und arbeitet daher schon immer mit doppelter Periodisierung ;-)
im Bereich Sub 35 sehe ich so 110-120km im Peak als sweet spot an, das sollte passen ,dreistellig sollte es mEn schon werden, zumindest im Peak
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
406Danke dir für die Einschätzung. Ich laufe ja erst seit 2 Jahren, daher fehlt mir noch die Erfahrung aber eine klare Periodisierung finde ich auch wichtig. Bei mir kommt dieses Jahr noch die Besonderheit dazu, dass ich wieder Fußball spiele bis Ende Mai. So gesehen ist März-Ende Mai dann offseason was das Laufen angeht. Daher auch mein Gedanke, danach mit dem ST-Block etwas behutsamer hochzufahren. Aber mal sehen, ich denke 4-5x Laufen ist auch trotz Fußball möglich. Werde es vermutlich etwas davon abhängig machen, wie der Zustand dann im Juni ist. Zudem wechsle ich im März meinen Job, mal sehen wie das meine Tagesablauf beeinflusst (ich hoffe positiv).Xyris hat geschrieben: 05.01.2026, 18:26hört sich gut an.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 17:46Soweit bin ich noch nicht in der Planung, um das genau beantworten zu können. Das hat auch noch etwas Zeit und die Entwicklung und Umfänge bis dahin möchte ich auch erstmal abwarten. Zwischen 80-100 Wkm sind auf alle Fälle möglich, diese Umfänge habe ich mittlerweile recht gut etabliert. Gut möglich, dass die schnellen Einheiten etwas mehr Regeneration brauchen, aber 6 Einheiten in der Woche sollten möglich sein. Länger als 12 Wochen spezifisch werden es vermutlich nicht. Ggf. schalte ich einen Block ST-Einheiten (6-8 Wochen) davor als Basis.Xyris hat geschrieben: 05.01.2026, 17:36
eig gut dann fängst du im Sommer Ende Juli/Anfang Aug. an, wenns warm ist ist es für kurze Distanzen deutlich leichter.
was strebst du an WKM und Einheitenanzahl an? Welche Dauer insgesamt?
ich weis nicht ob du mit einer doppel periodisierten Jahresplanung grd, arbeitest.
Wenn ja, würde ich die General Phase sehr verkürzen (Einstige nach Sommerpause), auf 2 Wochen (re entry nach "Pause/Regeneration", danach wäre noch ca. 12 Wochen auch meine Empfehlung. Ein Sub TR mEn nicht erforderlich.Grade weil die Frühjarssaison davor geschalten ist. Wichtig wäre dann recht schnell supportive/spezifisch zu werden.
Ohne doppelte Periodisierung kommt es auf das aktuelle Niveau an, da muss ich sagen hab ich nicht so viel Erfahrung weil das nichts meines ist. Ich bin kein Fan von immer gut, aber nie sehr gut in Form zu sein und arbeitet daher schon immer mit doppelter Periodisierung ;-)
im Bereich Sub 35 sehe ich so 110-120km im Peak als sweet spot an, das sollte passen ,dreistellig sollte es mEn schon werden, zumindest im Peak
110km im Peak sollte auf alle Fälle machbar sein was die körperliche Robustheit angeht. Die 5 Wochen jetzt sind einfach nur da um etwas Erfahrung zu sammeln was 10k-Einheiten angeht. Bin auch gespannt, ob es Auswirkung auf den 10er dann hat Anfang Februar. Da ich diese Strecke ja erst Anfang Dezember gelaufen bin (35:51) auf alle Fälle ein guter Gradmesser.
Re: 10 km unter 35
407@ZenZone : ich glaube nicht, dass bei dir die Leistungskurve viel flacher wird. Will sagen, wer sich in so kurzer Zeit so stark verbessert, und 35:39 irgendwie halb off season ohne lange spezifische Vorbereitung drauf hat, der wird unter normalen Umständen auch mit nur 90%-tiger Vorbereitung die sub 35 in einem dreiviertel Jahr schaffen.
Wenn du weiter soviel Biss hast, kann ich mir da noch ganz andere Zeiten vorstellen.
Just my two cents. Von 10er training und wie man sub 35 läuft, habe ich aber keine Ahnung.
Wenn du weiter soviel Biss hast, kann ich mir da noch ganz andere Zeiten vorstellen.
Just my two cents. Von 10er training und wie man sub 35 läuft, habe ich aber keine Ahnung.
Re: 10 km unter 35
408Dude77 hat geschrieben: 05.01.2026, 19:33 @ZenZone : ich glaube nicht, dass bei dir die Leistungskurve viel flacher wird. Will sagen, wer sich in so kurzer Zeit so stark verbessert, und 35:39 irgendwie halb off season ohne lange spezifische Vorbereitung drauf hat, der wird unter normalen Umständen auch mit nur 90%-tiger Vorbereitung die sub 35 in einem dreiviertel Jahr schaffen.
Wenn du weiter soviel Biss hast, kann ich mir da noch ganz andere Zeiten vorstellen.
Just my two cents. Von 10er training und wie man sub 35 läuft, habe ich aber keine Ahnung.
Doch die wird flacher. ;).
Je schneller umso überproportional ist auch der Aufwand. Und die Schritte Werden natürlich kleiner.
Aber ja SUB 35 ist doch noch mit etwas Talent und Training machbar das sehe ich auch so. Muss man halt klug ran.
Ich weiß noch bei mir ersten 10er mit über 100 hm Waldwege 37:24 ohne "Training" (15-20 km um den Block 3 mal die Woche), 1 Monat später auch knapp 80 Höhenmeter Aber Asphalt 36:59. Auch ohne Training.
Dann Bissle Mehr gelaufen und 6 Monate später mit so 35-40km (4mal die Woche) rum 35:47.
Dann gemerkt OK wenn ohne wirkliches Training 35 geht dann muss ich mal bissle spezifischer Ran.
Kam zu dem Zeitpunkt Aber eigentlich von längeren landschaftsläufen und Bergläufen (mein Laufeinstieg war tatsächlich eher darüber, einfach Weil es da viel vor der Haustür gab), also nix flaches und i.d.R. hügelig und Schotter/Asphalt Mix.
Zack aber dann nächste Saison im Training 33 niedrig. Dann im einzigen WK 2020/21? in Corona lockdown 32:47.
Ab 32er Zeit wird's dann doch weniger deutlich mit den Schritten
Aber die 30 will ich noch versuchen zu knacken
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Re: 10 km unter 35
409Klar wird meine Leistungskurve flacher, wobei es @Dude77 glaube in erster Linie um die Umstände ging unter denen ich jetzt meine 35 hoch gelaufen bin - und ja, da sollte mit spezifischem Training zumindest auf "dem Papier" noch etwas gehen. Auf der anderen Seite liegt auch ein intensives Jahr hinter mir, das mich erst in die Lage gebracht hat in diese Bereiche vorzustoßen. Wobei meine 36:35 an Pfingsten auf nicht optimaler Strecke in der Rückschau wirklich beachtlich waren und das aus einem ST-Block heraus. Da sieht man aber bereits das die Schritte kleiner werden.Xyris hat geschrieben: 05.01.2026, 21:42Dude77 hat geschrieben: 05.01.2026, 19:33 @ZenZone : ich glaube nicht, dass bei dir die Leistungskurve viel flacher wird. Will sagen, wer sich in so kurzer Zeit so stark verbessert, und 35:39 irgendwie halb off season ohne lange spezifische Vorbereitung drauf hat, der wird unter normalen Umständen auch mit nur 90%-tiger Vorbereitung die sub 35 in einem dreiviertel Jahr schaffen.
Wenn du weiter soviel Biss hast, kann ich mir da noch ganz andere Zeiten vorstellen.
Just my two cents. Von 10er training und wie man sub 35 läuft, habe ich aber keine Ahnung.
Doch die wird flacher. ;).
Je schneller umso überproportional ist auch der Aufwand. Und die Schritte Werden natürlich kleiner.
Aber ja SUB 35 ist doch noch mit etwas Talent und Training machbar das sehe ich auch so. Muss man halt klug ran.
Ich weiß noch bei mir ersten 10er mit über 100 hm Waldwege 37:24 ohne "Training" (15-20 km um den Block 3 mal die Woche), 1 Monat später auch knapp 80 Höhenmeter Aber Asphalt 36:59. Auch ohne Training.
Dann Bissle Mehr gelaufen und 6 Monate später mit so 35-40km (4mal die Woche) rum 35:47.
Dann gemerkt OK wenn ohne wirkliches Training 35 geht dann muss ich mal bissle spezifischer Ran.
Kam zu dem Zeitpunkt Aber eigentlich von längeren landschaftsläufen und Bergläufen (mein Laufeinstieg war tatsächlich eher darüber, einfach Weil es da viel vor der Haustür gab), also nix flaches und i.d.R. hügelig und Schotter/Asphalt Mix.
Zack aber dann nächste Saison im Training 33 niedrig. Dann im einzigen WK 2020/21? in Corona lockdown 32:47.
Ab 32er Zeit wird's dann doch weniger deutlich mit den Schritten
Aber die 30 will ich noch versuchen zu knacken![]()
Wie viel Talent und wie viel Training es für welche Zielzeit auch immer braucht finde ich eine müßige Diskussion - hängt vermutlich immer davon ab, wen man fragt
Re: 10 km unter 35
410Bei der gleichen Veranstaltung bin ich im letzten Jahr meine PB und sub35 gelaufen.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 15:38 Meine PB über 10km steht aktuell bei 35:39, gelaufen beim Silvesterlauf vor einer Woche. [...]
Am 7. Februar folgt dann eine weitere Standortbestimmung im Rahmen einer Winterlaufserie. [...]
Das ganze aus den ersten Wochen meines Marathontrainings heraus.
Silvester hatte ich dabei nicht Deine Form (35:39). Meine Basis war möglicherweise dennoch etwas besser, jedoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass Du in Rodgau an nem 100% Tag die 35' knackst... (Du bist jünger und sicher nicht weniger talentiert)
In den ersten 4 Wochen des letzten Jahres hatte ich im Mittel 110km/Woche - allerdings auch schon ein paar 30er Longrun.
Die braucht es sicher nicht für Dein Ziel. Ansonsten hatte ich zweimal pro Woche Tempo - Schwellenprogramme und auch mal ein paar knackige Hügeleien...
Schau in mein Strava, vllt. liefert es Dir ja paar ein Anregungen...
Re: 10 km unter 35
411Danke dir für den Tipp, auf alle Fälle sehr hilfreich. Habe die Mittagspause genutzt und direkt etwas geschaut. Deine Pace in den Einheiten werde ich so vermutlich nicht laufen können - von daher sehe ich deine Zeiten auch nicht aktuell.Albatros hat geschrieben: 07.01.2026, 12:03Bei der gleichen Veranstaltung bin ich im letzten Jahr meine PB und sub35 gelaufen.ZenZone hat geschrieben: 05.01.2026, 15:38 Meine PB über 10km steht aktuell bei 35:39, gelaufen beim Silvesterlauf vor einer Woche. [...]
Am 7. Februar folgt dann eine weitere Standortbestimmung im Rahmen einer Winterlaufserie. [...]
Das ganze aus den ersten Wochen meines Marathontrainings heraus.
Silvester hatte ich dabei nicht Deine Form (35:39). Meine Basis war möglicherweise dennoch etwas besser, jedoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass Du in Rodgau an nem 100% Tag die 35' knackst... (Du bist jünger und sicher nicht weniger talentiert)
In den ersten 4 Wochen des letzten Jahres hatte ich im Mittel 110km/Woche - allerdings auch schon ein paar 30er Longrun.
Die braucht es sicher nicht für Dein Ziel. Ansonsten hatte ich zweimal pro Woche Tempo - Schwellenprogramme und auch mal ein paar knackige Hügeleien...
Schau in mein Strava, vllt. liefert es Dir ja paar ein Anregungen...
Die Kombination aus den 1.000ern im Bereich 10k-Pace und den 200ern am Ende (also 8x1.000 + 10x200 als Beispiel) gefällt mir gut, grundsätzlich die Idee am Ende nochmal etwas zu pushen mit schnellen Abschnitten. Das baue ich auf alle Fälle mit ein. Auch an einen TDL nochmal 400er dranzuhängen spricht mit mir. Du hast diese Einheiten ja noch mit einem Longrun ergänzt - Respekt.
Mein Plan war es heute mit 2x(10x400) (45'' Tp) im Bereich 5k-10k Pace eher entspannt zu starten. Am Freitag dann ein 3x10' (MRT, HMRT, 10k). Sonntag der Longrun (max 25km) als Crescendo bis in den Bereich 3:45/km.
Re: 10 km unter 35
412Was mir noch einfällt: Ich bin im letzten Jahr eine Winterlaufserie (15km im hügeligen Terrain) gelaufen - mache ich dieses Jahr btw. auch wieder...
Das, in Kombination mit den 1.000er Programmen und den 100er Wochenumfängen hat bei mir "gezündet" - so würde ich es jedenfalls rückblickend erklären.
Das, in Kombination mit den 1.000er Programmen und den 100er Wochenumfängen hat bei mir "gezündet" - so würde ich es jedenfalls rückblickend erklären.
Re: 10 km unter 35
413Gestern wie geplant die 20x400m mit 50" Trabpause. Eine Einheit die ich schon immer spannend fand. In Summe eine fordernde Einheit, die aufgrund der vielen Trabpausen dennoch nicht zu stark ermüdend wirkt. Die 20 Wiederholungen schrecken natürlich etwas ab, ging dann aber doch zügiger als erwartet rum. Musste zu keiner Zeit ans Limit gehen, von daher denke ich, dass der effort im gewünschten Bereich war.
Abschnitte alle im Bereich 80-82". Habe versucht die Abschnitte alle sauber zu laufen ohne pushen zu müssen (Schrittfrequenz zw. 194 und 198). Konnte die Pace auch hinten raus konstant halten. Pace tatsächlich immer nur in den Trabpausen kontrolliert. Pace laut VDOT Tabelle leicht schneller als 5k Pace.
Am Samstag werde ich spontan an einem Crosslauf teilnehmen bzw. das dort mögliche Trippel aus 800m, 4k und 8k laufen. Werde das als TDL mitnehmen und nicht auf letzter Rille laufen.
Abschnitte alle im Bereich 80-82". Habe versucht die Abschnitte alle sauber zu laufen ohne pushen zu müssen (Schrittfrequenz zw. 194 und 198). Konnte die Pace auch hinten raus konstant halten. Pace tatsächlich immer nur in den Trabpausen kontrolliert. Pace laut VDOT Tabelle leicht schneller als 5k Pace.
Am Samstag werde ich spontan an einem Crosslauf teilnehmen bzw. das dort mögliche Trippel aus 800m, 4k und 8k laufen. Werde das als TDL mitnehmen und nicht auf letzter Rille laufen.
Re: 10 km unter 35
414Mir fällt deine ungewöhnlich hohe Schrittfrequenz auf. Hast du dir das bewusst antrainiert oder bist du schon immer so unterwegs gewesen?ZenZone hat geschrieben: 08.01.2026, 12:47 Gestern wie geplant die 20x400m mit 50" Trabpause. Eine Einheit die ich schon immer spannend fand. In Summe eine fordernde Einheit, die aufgrund der vielen Trabpausen dennoch nicht zu stark ermüdend wirkt. Die 20 Wiederholungen schrecken natürlich etwas ab, ging dann aber doch zügiger als erwartet rum. Musste zu keiner Zeit ans Limit gehen, von daher denke ich, dass der effort im gewünschten Bereich war.
Abschnitte alle im Bereich 80-82". Habe versucht die Abschnitte alle sauber zu laufen ohne pushen zu müssen (Schrittfrequenz zw. 194 und 198). Konnte die Pace auch hinten raus konstant halten. Pace tatsächlich immer nur in den Trabpausen kontrolliert. Pace laut VDOT Tabelle leicht schneller als 5k Pace.
Am Samstag werde ich spontan an einem Crosslauf teilnehmen bzw. das dort mögliche Trippel aus 800m, 4k und 8k laufen. Werde das als TDL mitnehmen und nicht auf letzter Rille laufen.
Für mich sieht es so aus, als könnte man eventuell etwas an der Schrittlänge arbeiten.
Re: 10 km unter 35
415Da wären in dem Zusammenhang auch die Metriken Schrittlänge, vertikale Oszillation und Verhältnis interessant.
Die SF ist für @3:22 tatsächlich recht hoch.
Die SF ist für @3:22 tatsächlich recht hoch.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
416@Ranaerob @Xyris Die Schrittfrequenz ist keine bewusste Entscheidung - viel mehr folgt diese meinem natürlichen Laufstil. Ich habe damit keinerlei Probleme - soll heißen ich kann auch eine Frequenz über 200 flüssig laufen. Mag sein, dass da 30 Jahre Fußball einen Einfluss drauf haben. Das ist am Ende ja sehr individuell, selbst bei den Profis im M geht es da ja von 155-190 (grobe Angabe). Habe da also keinen "Schmerz" mit aktuell. Meine lockeren Läufe bewegen sich im Bereich 176-180.
Aber ja, mit mehr Kraft und ggf. auch gezieltem Training könnte es unter Umständen ein Hebel sein. Weitere Daten als Frequenz und Schrittlänge kann ich leider nicht liefern.
Was sind denn eure ultimativen Tipps für eine größere Schrittlänge?
Aber ja, mit mehr Kraft und ggf. auch gezieltem Training könnte es unter Umständen ein Hebel sein. Weitere Daten als Frequenz und Schrittlänge kann ich leider nicht liefern.
Was sind denn eure ultimativen Tipps für eine größere Schrittlänge?
Re: 10 km unter 35
417Ich hab jetzt nicht viel Ahnung von Trainingstheorie und noch nie nach festem Plan trainiert, aber wenn ich schaue was ich im Jahr vor meiner ersten 34 (noch vor Carbon) anders gemacht hab, fallen mir eben viel Höhenmeter und viele 200/30s im flachen bzw. mit ca 5% Steigung ein. Ansonsten eben die klassischen 5-6 1000er/ 3min, 20 min Tempolauf an der Schwelle oder etwas schneller und in den letzten 6 Wochen vor der 34 ein paar mal 3-4 2000er . Auf der Bahn hab ich nur 1-2 mal im Urlaub trainiert. Alles bei ca. 55-60 km im Schnitt- Außerdem ca. alle 3 Wochen ein 5er/10er Wettkampf. Benutzt hab ich immer nur ne normale Stoppuhr und hab die Läufe auch nicht notiert von daher weiß ich nicht wie sich meine Schrittlänge damals verändert hat. Kann auch sein dass ich damals sogar nochmal 1, 2cm gewachsen bin... Meine Bestzeit (33:38) lief ich mit 1,72 Schrittlänge bei 1,80 Körpergröße. Da liegen wir vermutlich beide am extremen Ende. Hab halt auch lange Beine Beine und wenig Rumpf was die Hebelverhältnisse begünstigt und wog zu dem Zeitpunkt nur 57kg. Vllt. besteht da noch Optimierungspotenzial. Ansonsten mach dir deinen Kopf, lauf eben mal unterschiedliche Einheiten im 3er/5er/10er Tempo und auch mal schnelle, Umfang hast du locker genug. Wenn du noch jung (also deutlich unter 40) bist würde ich mir sogar überlegen mal gezielt ein paar Mittelstreckenrennen zu laufen, da kann ich aber nicht wirklich gute Tipps geben. Wichtig ist vor allem, dass die Einheiten auch Spaß machen sonst bist du vllt. nach ein paar Wochen/Monaten mental ausgelaugt. Und höchste Zeit mit Fußball aufzuhören, das passt einfach nicht mit Laufen als Leistungssport zusammen. Drücke dir auf jeden Fall die Daumen.
Re: 10 km unter 35
418Danke für deine Einschätzung. Das ist auf alle Fälle sehr hilfreich. Mit fast 37 bin ich vermutlich nicht mehr deutlich unter 40guybrush1992 hat geschrieben: 09.01.2026, 15:23 Ich hab jetzt nicht viel Ahnung von Trainingstheorie und noch nie nach festem Plan trainiert, aber wenn ich schaue was ich im Jahr vor meiner ersten 34 (noch vor Carbon) anders gemacht hab, fallen mir eben viel Höhenmeter und viele 200/30s im flachen bzw. mit ca 5% Steigung ein. Ansonsten eben die klassischen 5-6 1000er/ 3min, 20 min Tempolauf an der Schwelle oder etwas schneller und in den letzten 6 Wochen vor der 34 ein paar mal 3-4 2000er . Auf der Bahn hab ich nur 1-2 mal im Urlaub trainiert. Alles bei ca. 55-60 km im Schnitt- Außerdem ca. alle 3 Wochen ein 5er/10er Wettkampf. Benutzt hab ich immer nur ne normale Stoppuhr und hab die Läufe auch nicht notiert von daher weiß ich nicht wie sich meine Schrittlänge damals verändert hat. Kann auch sein dass ich damals sogar nochmal 1, 2cm gewachsen bin... Meine Bestzeit (33:38) lief ich mit 1,72 Schrittlänge bei 1,80 Körpergröße. Da liegen wir vermutlich beide am extremen Ende. Hab halt auch lange Beine Beine und wenig Rumpf was die Hebelverhältnisse begünstigt und wog zu dem Zeitpunkt nur 57kg. Vllt. besteht da noch Optimierungspotenzial. Ansonsten mach dir deinen Kopf, lauf eben mal unterschiedliche Einheiten im 3er/5er/10er Tempo und auch mal schnelle, Umfang hast du locker genug. Wenn du noch jung (also deutlich unter 40) bist würde ich mir sogar überlegen mal gezielt ein paar Mittelstreckenrennen zu laufen, da kann ich aber nicht wirklich gute Tipps geben. Wichtig ist vor allem, dass die Einheiten auch Spaß machen sonst bist du vllt. nach ein paar Wochen/Monaten mental ausgelaugt. Und höchste Zeit mit Fußball aufzuhören, das passt einfach nicht mit Laufen als Leistungssport zusammen. Drücke dir auf jeden Fall die Daumen.
Fußball ist dann ab Sommer Schluss. Werde dann auch in einen Verein wechseln, um neue Reize beim Laufen zu setzen. Ich gehe auch davon aus, dass dort kürzere Distanzen dazu kommen. Aber wie du auch schreibst - möchte es locker angehen und nicht zu verbissen. Sehe es nicht als Leistungssport sondern nach wie vor als Ausgleich und Hobby.
Re: 10 km unter 35
419Dann ist ja alles in Ordnung. Ranaerob meinte aber sicher dass eine Optimierung hinsichtlich längerer SL ggfs mehr Kraft bieten könnte und von Vorteil sein könnte.ZenZone hat geschrieben: 09.01.2026, 13:46 @Ranaerob @Xyris Die Schrittfrequenz ist keine bewusste Entscheidung - viel mehr folgt diese meinem natürlichen Laufstil. Ich habe damit keinerlei Probleme - soll heißen ich kann auch eine Frequenz über 200 flüssig laufen. Mag sein, dass da 30 Jahre Fußball einen Einfluss drauf haben. Das ist am Ende ja sehr individuell, selbst bei den Profis im M geht es da ja von 155-190 (grobe Angabe). Habe da also keinen "Schmerz" mit aktuell. Meine lockeren Läufe bewegen sich im Bereich 176-180.
Aber ja, mit mehr Kraft und ggf. auch gezieltem Training könnte es unter Umständen ein Hebel sein. Weitere Daten als Frequenz und Schrittlänge kann ich leider nicht liefern.
Was sind denn eure ultimativen Tipps für eine größere Schrittlänge?
Die SF der Elite ist tatsächlich in einem weiten Bereich Aber das ist halt bei 3:00/min i.d.R. gemessen.
Und SL von 1,80-2 m. Weil schneller laufen geht ja immer mit dem Produkt aus SF + Länge.
Im sinnvollen Verhältnis zueinander natürlich.
Als Orientierung ich bin 1,84 cm , die 3:22 von dir die du gelaufen bis ist quasi genau mein MRT (3:23). Da habe ich SF 180-182 bei SL bei SL ca. 1,65-1,68
Bei meinem 5 km RT @2:58, mit Elite MRT zu vergleichen,SF 186-187, SL 1,85m
Es ist klar dass das auch mit dem Tempo natürlich zusammenhängt, deswegen steigt ja mit höheren Tempo auch die auf und ab Bewegung (daher das Verhältnis besser geeignet zur Beurteilung of der Stil effektiv ist, als die reinen absoluten Zahlen.), 198 bei 3:22 schon bissl hoch, aber wie gesagt wenn das so passt dann ist es doch OK. Könnte man aber mal beobachten inwiefern sich etwas weniger SF zu etwas höherer SL auswirken könnte.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
420Das sowiesoguybrush1992 hat geschrieben: 09.01.2026, 15:23 . Und höchste Zeit mit Fußball aufzuhören, das passt einfach nicht mit Laufen als Leistungssport zusammen. Drücke dir auf jeden Fall die Daumen.
Und raubt Zeit für zusätzliche Laufeinheiten.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
421Habe das auch als Tipp/Idee und nicht Kritik verstanden. Und vermutlich wird bei mir mehr Potential in der Schrittlänge liegen, da ich bei der Frequenz schon recht weit oben bin. Also ist euer Punkt sicher berechtigt.Xyris hat geschrieben: 09.01.2026, 15:53Dann ist ja alles in Ordnung. Ranaerob meinte aber sicher dass eine Optimierung hinsichtlich längerer SL ggfs mehr Kraft bieten könnte und von Vorteil sein könnte.ZenZone hat geschrieben: 09.01.2026, 13:46 @Ranaerob @Xyris Die Schrittfrequenz ist keine bewusste Entscheidung - viel mehr folgt diese meinem natürlichen Laufstil. Ich habe damit keinerlei Probleme - soll heißen ich kann auch eine Frequenz über 200 flüssig laufen. Mag sein, dass da 30 Jahre Fußball einen Einfluss drauf haben. Das ist am Ende ja sehr individuell, selbst bei den Profis im M geht es da ja von 155-190 (grobe Angabe). Habe da also keinen "Schmerz" mit aktuell. Meine lockeren Läufe bewegen sich im Bereich 176-180.
Aber ja, mit mehr Kraft und ggf. auch gezieltem Training könnte es unter Umständen ein Hebel sein. Weitere Daten als Frequenz und Schrittlänge kann ich leider nicht liefern.
Was sind denn eure ultimativen Tipps für eine größere Schrittlänge?
Die SF der Elite ist tatsächlich in einem weiten Bereich Aber das ist halt bei 3:00/min i.d.R. gemessen.
Und SL von 1,80-2 m. Weil schneller laufen geht ja immer mit dem Produkt aus SF + Länge.
Im sinnvollen Verhältnis zueinander natürlich.
Als Orientierung ich bin 1,84 cm , die 3:22 von dir die du gelaufen bis ist quasi genau mein MRT (3:23). Da habe ich SF 180-182 bei SL bei SL ca. 1,65-1,68
Bei meinem 5 km RT @2:58, mit Elite MRT zu vergleichen,SF 186-187, SL 1,85m
Es ist klar dass das auch mit dem Tempo natürlich zusammenhängt, deswegen steigt ja mit höheren Tempo auch die auf und ab Bewegung (daher das Verhältnis besser geeignet zur Beurteilung of der Stil effektiv ist, als die reinen absoluten Zahlen.), 198 bei 3:22 schon bissl hoch, aber wie gesagt wenn das so passt dann ist es doch OK. Könnte man aber mal beobachten inwiefern sich etwas weniger SF zu etwas höherer SL auswirken könnte.
Nochmal ergänzend: Die 198 Schrittfrequenz waren beim ersten und letzten Durchgang - im Mittel waren es 195.
Größte Problem durch Fußball ist bei mit tatsächlich der hohe Regenerationsbedarf nach Spielen am Wochenende. Training stecke ich gut weg und dann gehen auch Q-Einheiten am nächsten Tag.
Re: 10 km unter 35
422@ZenZone alles Gut 
Könntest das ja mal weiter Beobachten um im Hinterkopf behalten.
Könntest das ja mal weiter Beobachten um im Hinterkopf behalten.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
423MD ist grundsätzlich eine gute Idee, aber erwarte davon nicht zu viel, wenn du nicht bewusst komplett auf Mittelstrecke umsteigst und erst nach einer sauberen Lauftechnikumstellung verlängerst. Manchmal braucht dieser Prozess einfach etwas Zeit.
Den Bereich einer Schrittfrequenz von 195 beim 5kmT sehe ich etwas kritisch, weil es kaum noch Möglichkeiten gibt, diese weiter zu erhöhen. Damit nutzt du den Hebel „Frequenz“ nicht mehr optimal, um das Tempo um weitere 5–10 % zu steigern.
Was wirklich hilft, sind Spikes und Sprintausdauer. Keine Strides à la Daniels, das sind eher lockere Steigerungen, sondern technisch saubere 150m‑Läufe bei etwa 95 % der Maximalgeschwindigkeit. Für dich sollte das schon Richtung sub20 gehen.
Wenn Krafttraining ein Thema ist, dann zuerst die Grundübungen und die Grundkraft verbessern und anschließend mit sehr schnellen Ausführungen arbeiten, vor allem für Hüftbeuger, Hamstrings und Gastrocnemius.
Ich trainiere zwar alle Athleten immer aus der MD‑Perspektive, und dann werden Bereiche um 31–32 quasi zu Selbstläufern. Ich selbst bin aber von der Ausdauer‑ bzw. Marathonseite kommend über die Mittelstrecke lange, noch mit 45 Jahren, unter 34 gelaufen. Das heißt aber nicht, dass dieser Trainingsweg für alle gleichermaßen funktioniert.
Den Bereich einer Schrittfrequenz von 195 beim 5kmT sehe ich etwas kritisch, weil es kaum noch Möglichkeiten gibt, diese weiter zu erhöhen. Damit nutzt du den Hebel „Frequenz“ nicht mehr optimal, um das Tempo um weitere 5–10 % zu steigern.
Was wirklich hilft, sind Spikes und Sprintausdauer. Keine Strides à la Daniels, das sind eher lockere Steigerungen, sondern technisch saubere 150m‑Läufe bei etwa 95 % der Maximalgeschwindigkeit. Für dich sollte das schon Richtung sub20 gehen.
Wenn Krafttraining ein Thema ist, dann zuerst die Grundübungen und die Grundkraft verbessern und anschließend mit sehr schnellen Ausführungen arbeiten, vor allem für Hüftbeuger, Hamstrings und Gastrocnemius.
Ich trainiere zwar alle Athleten immer aus der MD‑Perspektive, und dann werden Bereiche um 31–32 quasi zu Selbstläufern. Ich selbst bin aber von der Ausdauer‑ bzw. Marathonseite kommend über die Mittelstrecke lange, noch mit 45 Jahren, unter 34 gelaufen. Das heißt aber nicht, dass dieser Trainingsweg für alle gleichermaßen funktioniert.
Re: 10 km unter 35
424@Ranaerob Danke für deine Einschätzung und die Tipps. Richtig schnelles Laufen, also deine angesprochenen 150m als Beispiel, habe ich auf alle Fälle im Blick. Das habe ich letztes Jahr ein paar Wochen immer wieder mit eingebaut. War auch ein Tipp hier aus dem Forum. Das müsste ich vermutlich konsequent und dauerhaft einbauen. Strides a la Daniels mache ich sehr selten, dafür 1x die Woche Bergsprints (8x8").
Ich laufe ja erst seit 2 Jahren von daher für mich selbstverständlich, dass es da an einigen Stellen noch fehlt. Ich bin aber ehrlicherweise noch unschlüssig, wie stark ich da noch steuern und optimieren will. Vermutlich wird das immer stärker in den Fokus rücken, wenn die Zeiten anfangen zu stagnieren. Aktuell laufe ich auch fast nur, mache also kaum Kräftigung oder Stretching. Da sollte ich sicher was tun..
Ich laufe ja erst seit 2 Jahren von daher für mich selbstverständlich, dass es da an einigen Stellen noch fehlt. Ich bin aber ehrlicherweise noch unschlüssig, wie stark ich da noch steuern und optimieren will. Vermutlich wird das immer stärker in den Fokus rücken, wenn die Zeiten anfangen zu stagnieren. Aktuell laufe ich auch fast nur, mache also kaum Kräftigung oder Stretching. Da sollte ich sicher was tun..
Re: 10 km unter 35
425Ich bin im März 2020 zum ersten Mal Sub35 gelaufen, alleine auf der Bahn als TT wegen Corona. Davor hatte ich ziemlich exakt die gleiche Entwicklung wie du, @ZenZone. Angefangen mit 38:37 im Dezember 2017, dann weiter gesteigert mit relativ wenig Umfang (weniger als 2000KM in 2019) auf 35:3x im November 2019.
Die besten Einheiten vor dem TT waren 3x3000m @3:26, 10x600m 1:50, 8x1000m 3:15, 12x400m 71s, alle mit 2'GP. Damals habe ich aber viel härter trainiert als heute, zudem wäre ich im echten Wettkampf wohl etwas deutlicher Sub35 gelaufen als die 34:50 im TT. Von daher glaube ich nicht, dass man das zwangsläufig im Training für Sub35 laufen können muss
Vor meiner 33:59 zwei Jahre später habe ich viele TWL und TDL bis 16KM gemacht. Kann ich gerne noch mal genauer raussuchen, falls Interesse besteht.
Die besten Einheiten vor dem TT waren 3x3000m @3:26, 10x600m 1:50, 8x1000m 3:15, 12x400m 71s, alle mit 2'GP. Damals habe ich aber viel härter trainiert als heute, zudem wäre ich im echten Wettkampf wohl etwas deutlicher Sub35 gelaufen als die 34:50 im TT. Von daher glaube ich nicht, dass man das zwangsläufig im Training für Sub35 laufen können muss
Vor meiner 33:59 zwei Jahre später habe ich viele TWL und TDL bis 16KM gemacht. Kann ich gerne noch mal genauer raussuchen, falls Interesse besteht.
200m: 25,38 (Juli 2022)
400m: 53,70 (Juni 2022)
800m: 1:58,93 (Juli 2021)
1500m: 4:05,48 (August 2023)
3000m: 8:54,25 (August 2023)
5000M: 15:55,36 (Juni 2024)
10KM: 33:59 (März 2022)
HM: 1:15:03 (März 2024)
M: 2:47:44 (April 2024)
400m: 53,70 (Juni 2022)
800m: 1:58,93 (Juli 2021)
1500m: 4:05,48 (August 2023)
3000m: 8:54,25 (August 2023)
5000M: 15:55,36 (Juni 2024)
10KM: 33:59 (März 2022)
HM: 1:15:03 (März 2024)
M: 2:47:44 (April 2024)
Re: 10 km unter 35
426@hbef Ich danke dir für deinen Nachricht, die für mich auf alle Fälle sehr hilfreich ist. Zeigt mir aber auch, dass da noch etwas fehlt aktuell, auch wenn deine Zeiten so am Ende vermutlich im Training nicht notwendig sind für die Sub35. Aber das ist auch okay so, für Ziele soll man sich ja auch strecken müssen. Wie bist du den TT denn angegangen? Hattest du mentale Unterstützung dabei oder komplett solo deinen Runden gedreht? Stelle ich mir brutal hart vor.
Wenn es keine größeren Umstände macht gerne ein paar Details zu deinen TDL und TWL. Diese bin ich bisher nur in der M-Vorbereitung gelaufen. Von daher spannend zu sehen, wie du das für die kürzeren Distanzen umgesetzt hast.
Und natürlich auch von mir alles Gute zum Nachwuchs
Wenn es keine größeren Umstände macht gerne ein paar Details zu deinen TDL und TWL. Diese bin ich bisher nur in der M-Vorbereitung gelaufen. Von daher spannend zu sehen, wie du das für die kürzeren Distanzen umgesetzt hast.
Und natürlich auch von mir alles Gute zum Nachwuchs
Re: 10 km unter 35
427Uff, Crosslauf und auch noch bei diesen Temperaturen, großen Respekt. Wenn das aber für dich passt und du nicht von Erkältungen ausgebremst wirst oder zu früh Körner verschießt, mach ruhig. Ich bin da eher der Typ der alleine auf Zeit Runden um die Bahn zieht. Das aber auch nur in der warmen Jahreszeit...
Re: 10 km unter 35
428Danke dir.ZenZone hat geschrieben: 10.01.2026, 16:35 @hbef Ich danke dir für deinen Nachricht, die für mich auf alle Fälle sehr hilfreich ist. Zeigt mir aber auch, dass da noch etwas fehlt aktuell, auch wenn deine Zeiten so am Ende vermutlich im Training nicht notwendig sind für die Sub35. Aber das ist auch okay so, für Ziele soll man sich ja auch strecken müssen. Wie bist du den TT denn angegangen? Hattest du mentale Unterstützung dabei oder komplett solo deinen Runden gedreht? Stelle ich mir brutal hart vor.
Wenn es keine größeren Umstände macht gerne ein paar Details zu deinen TDL und TWL. Diese bin ich bisher nur in der M-Vorbereitung gelaufen. Von daher spannend zu sehen, wie du das für die kürzeren Distanzen umgesetzt hast.
Und natürlich auch von mir alles Gute zum Nachwuchs![]()
Der TT war mental schon ziemlich tough, bin komplett alleine auf der Bahn gewesen. Den ersten Versuch habe ich eine Woche vorher auch nach 7KM abgebrochen, obwohl ich zeitlich im Soll war.
Die letzten beiden und wohl besten harten Einheiten vor der 33:59 waren 12KM TWL 1/1KM 3:24/3:43 und 10KM TWL 1/1KM 3:23/3:41. Danach habe ich mir Sub34 auch auf jeden Fall zugetraut.
Die TWL davor habe ich von eher lang (14KM 3:27/4:09) auf kürzer und schneller (8KM 3:27/3:47) ausgebaut. Am Ende dann länger und schneller. Dazu kamen gelegentlich TDL, dabei war der beste sicherlich 6KM 3:23. Ansonsten war alles mögliche dabei, verschiedene Minutenläufe, Billats 30/30, auch mal lange, flotte Läufe (21KM m. 15KM 3:47). Das Training war schon sehr hart, ich habe zwei- bis dreimal die Woche richtig geackert.
Schwelle und Zurückhaltung im Training waren "damals" noch nicht so angesagt wie heute. Ich glaube aber auch weiterhin, dass das Training von damals gut funktionieren KANN und für viele ambitionierte Hobbyläufer sogar bessere Ergebnisse liefern KANN, als die Trainingskonzepte der Profis zu kopieren.
Man muss aber ein gutes Körpergefühl haben und nicht einfach sinnlos knallen. Solche Einheiten wie oben genannt habe ich auch damals, wie gesagt, vorbereitet. Und damit auch erst in der Wettkampfvorbereitung begonnen, meistens zwei Monate vor dem Wettkampf.
200m: 25,38 (Juli 2022)
400m: 53,70 (Juni 2022)
800m: 1:58,93 (Juli 2021)
1500m: 4:05,48 (August 2023)
3000m: 8:54,25 (August 2023)
5000M: 15:55,36 (Juni 2024)
10KM: 33:59 (März 2022)
HM: 1:15:03 (März 2024)
M: 2:47:44 (April 2024)
400m: 53,70 (Juni 2022)
800m: 1:58,93 (Juli 2021)
1500m: 4:05,48 (August 2023)
3000m: 8:54,25 (August 2023)
5000M: 15:55,36 (Juni 2024)
10KM: 33:59 (März 2022)
HM: 1:15:03 (März 2024)
M: 2:47:44 (April 2024)
Re: 10 km unter 35
429Danke dir! An einem TT auf der Bahn reizt mich einzig allein die Möglichkeit des perfekten "clock managements". Sonst stelle ich mir das brutal vor, da 10k ja doch so einige Runden sind. Von daher Respekt, dass du da dran geblieben bist.hbef hat geschrieben: 10.01.2026, 22:40Danke dir.ZenZone hat geschrieben: 10.01.2026, 16:35 @hbef Ich danke dir für deinen Nachricht, die für mich auf alle Fälle sehr hilfreich ist. Zeigt mir aber auch, dass da noch etwas fehlt aktuell, auch wenn deine Zeiten so am Ende vermutlich im Training nicht notwendig sind für die Sub35. Aber das ist auch okay so, für Ziele soll man sich ja auch strecken müssen. Wie bist du den TT denn angegangen? Hattest du mentale Unterstützung dabei oder komplett solo deinen Runden gedreht? Stelle ich mir brutal hart vor.
Wenn es keine größeren Umstände macht gerne ein paar Details zu deinen TDL und TWL. Diese bin ich bisher nur in der M-Vorbereitung gelaufen. Von daher spannend zu sehen, wie du das für die kürzeren Distanzen umgesetzt hast.
Und natürlich auch von mir alles Gute zum Nachwuchs![]()
Der TT war mental schon ziemlich tough, bin komplett alleine auf der Bahn gewesen. Den ersten Versuch habe ich eine Woche vorher auch nach 7KM abgebrochen, obwohl ich zeitlich im Soll war.
Die letzten beiden und wohl besten harten Einheiten vor der 33:59 waren 12KM TWL 1/1KM 3:24/3:43 und 10KM TWL 1/1KM 3:23/3:41. Danach habe ich mir Sub34 auch auf jeden Fall zugetraut.
Die TWL davor habe ich von eher lang (14KM 3:27/4:09) auf kürzer und schneller (8KM 3:27/3:47) ausgebaut. Am Ende dann länger und schneller. Dazu kamen gelegentlich TDL, dabei war der beste sicherlich 6KM 3:23. Ansonsten war alles mögliche dabei, verschiedene Minutenläufe, Billats 30/30, auch mal lange, flotte Läufe (21KM m. 15KM 3:47). Das Training war schon sehr hart, ich habe zwei- bis dreimal die Woche richtig geackert.
Schwelle und Zurückhaltung im Training waren "damals" noch nicht so angesagt wie heute. Ich glaube aber auch weiterhin, dass das Training von damals gut funktionieren KANN und für viele ambitionierte Hobbyläufer sogar bessere Ergebnisse liefern KANN, als die Trainingskonzepte der Profis zu kopieren.
Man muss aber ein gutes Körpergefühl haben und nicht einfach sinnlos knallen. Solche Einheiten wie oben genannt habe ich auch damals, wie gesagt, vorbereitet. Und damit auch erst in der Wettkampfvorbereitung begonnen, meistens zwei Monate vor dem Wettkampf.
Der Aufbau deiner TWL gefällt mir gut. Der Wechsel aus 10k Pace und flotten Pausen (Bereich Schwelle/HMRT?) ist auf alle Fälle eine Hausnummer, aber du hast es ja schrittweise aufgebaut. Auch wenn ich noch nicht so sehr lange laufe, würde ich mir zutrauen im Training möglichst nahe ans Maximum zu gehen. Ich denke mein Körpergefühl ist mittlerweile auf einem Niveau, dass ein "Überziehen" zumindest unwahrscheinlich ist. Was mich noch etwas beschäftigt ist das Thema Umfang. Ist es wirklich sinnvoll/notwendig an die 100 Wkm zu kommen? Oder evtl. auch denkbar die Grundlagenläufe für einen gewissen Zeitraum (4-6 Wochen) etwas zu vernachlässigen, um eine dritte Q-Einheit laufen zu können und ausreichend Regeneration zu bekommen? Den klassischen Longrun am WE würde ich auch auf 20km begrenzen in dieser Phase. Geht mir nicht darum mit der Brechstange an die Sache zu gehen, sondern das Training sehr gezielt aufzubauen.
Letzte Woche gab es nur eine klassische Q-Einheit (20x400), da am Samstag der Crosslauf war, den ich als TDL verbuche. Heute wird es vermutlich 8x1000 geben (letzte 200m in 5k Pace).
Zur Planung 2026: Wir werden im Sommer in Südschweden Urlaub machen. Wie es der Zufall will, ist dort Ende Juli ein 10er in Kalmar mit einem starken Feld, da dort auch Meisterschaften ausgetragen werden. Nach Rücksprache mit meiner Frau bin ich nun angemeldet. Neben dem 10er in Berlin im Oktober ein zweiter möglicher Höhepunkt für 2026. Das sind rund 9 Wochen nach dem Saisonende beim Fußball, d.h. es wäre eine gute Vorbereitung möglich.
Re: 10 km unter 35
430Welchen Ziel verfolgst Du mit den 200m am Ende jedes Intervalls?ZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 09:13 Letzte Woche gab es nur eine klassische Q-Einheit (20x400), da am Samstag der Crosslauf war, den ich als TDL verbuche. Heute wird es vermutlich 8x1000 geben (letzte 200m in 5k Pace).
Re: 10 km unter 35
431Aktuell geht es mir ja wirklich erstmal darum mit den 10k Einheiten etwas zu spielen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Die Verschärfung eines Intervalls am Ende habe ich bei Ben Parkes (Lauftrainer, youtube,..) aufgeschnappt. Er spricht von "Kickdown Ks". Ich habe das aber auch immer wieder beim Jugendtraining auf der Laufbahn beobachtet. Aus meiner Sicht stellt es erstmal sicher, dass man auf den ersten 800m nicht überzieht und diszipliniert laufen muss. Ein gewisser "Kick" am Ende kann aus meiner Sicht auch nicht schaden. Auch mit der Vorbelastung von 800m weiter sauber und locker zu laufen trotz Tempoverschärfung könnte ein Punkt sein. Bei Daniels habe ich es immer wieder gesehen, dass er 200er am Ende einer Intervalleinheit als letzten Block setzt (ist natürlich ein etwas anderer Ansatz). Eine tieferergehende Erklärung habe ich an dieser Stelle aber nicht. Was spricht denn dagegen aus deiner Sicht?Ranaerob hat geschrieben: 13.01.2026, 09:55Welchen Ziel verfolgst Du mit den 200m am Ende jedes Intervalls?ZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 09:13 Letzte Woche gab es nur eine klassische Q-Einheit (20x400), da am Samstag der Crosslauf war, den ich als TDL verbuche. Heute wird es vermutlich 8x1000 geben (letzte 200m in 5k Pace).
Re: 10 km unter 35
432@ZenZone
oder 10x1 km @95% CV / 1 km @88-90 % CV = 20 km im hochintensiven Bereich aufbauen willst (Alternation zw. Lakatsuttling, dann wirst du um Umfang nicht rumkommen. Ich habe solche Einheiten selbst oft im Plan, die bringen deutlich mehr als "nur" immer IV mit Jog. Sind aber ungleich härter. Und macht auch mehr Spaß. Gewöhne dich bei sowas an Float Recovery (Erholung in schnellem Tempo, das ist der Key für solche Art von Einheiten, im genannten Beispiel war es teilweise schob mMn etwas zu "langsam" = unter 80% RT, die 3:47 war da im Rahmen). Kann man auch in TDL kombinieren indem die Tempoststufen Threshold, 10km bis CV/5 km RT durchgespult werden, teils mit kurzer float recovery,
Mit z.B. 5-6x1 km von solchen Dingen (insgesamt 10-12 km) erreichst du deutlich weniger, als mit mehr Zeit im hochintensiven Bereich.
Warum die Angst vor 100km plus? das ist nichts extrem viel u. nicht extrem wenig. 80-110, und im Peak an 120+ - alles im Rahmen u, üblich. Unterscheidet sich aber auch etwas von Läufer zu Läufer. Und wenn du z.B: die 20km drin hats von so einer alternations Einheit, da sind 100km net viel, weil 20 dann schon fast ein Viertel ist
LL würde ich auch begrenzen bzw. würde ihn steady bzw. mit kontoliiertem höherem Tempo angehen, und in der specific Phase dann eben entsprechend ausbauen.
wenn du Einheiten wie 8x1 km @10km Pace/1 km @90% 10km pace = 16km im hochintensiven BereichDer Aufbau deiner TWL gefällt mir gut. Der Wechsel aus 10k Pace und flotten Pausen (Bereich Schwelle/HMRT?) ist auf alle Fälle eine Hausnummer, aber du hast es ja schrittweise aufgebaut. Auch wenn ich noch nicht so sehr lange laufe, würde ich mir zutrauen im Training möglichst nahe ans Maximum zu gehen. Ich denke mein Körpergefühl ist mittlerweile auf einem Niveau, dass ein "Überziehen" zumindest unwahrscheinlich ist. Was mich noch etwas beschäftigt ist das Thema Umfang. Ist es wirklich sinnvoll/notwendig an die 100 Wkm zu kommen? Oder evtl. auch denkbar die Grundlagenläufe für einen gewissen Zeitraum (4-6 Wochen) etwas zu vernachlässigen, um eine dritte Q-Einheit laufen zu können und ausreichend Regeneration zu bekommen? Den klassischen Longrun am WE würde ich auch auf 20km begrenzen in dieser Phase. Geht mir nicht darum mit der Brechstange an die Sache zu gehen, sondern das Training sehr gezielt aufzubauen.
oder 10x1 km @95% CV / 1 km @88-90 % CV = 20 km im hochintensiven Bereich aufbauen willst (Alternation zw. Lakatsuttling, dann wirst du um Umfang nicht rumkommen. Ich habe solche Einheiten selbst oft im Plan, die bringen deutlich mehr als "nur" immer IV mit Jog. Sind aber ungleich härter. Und macht auch mehr Spaß. Gewöhne dich bei sowas an Float Recovery (Erholung in schnellem Tempo, das ist der Key für solche Art von Einheiten, im genannten Beispiel war es teilweise schob mMn etwas zu "langsam" = unter 80% RT, die 3:47 war da im Rahmen). Kann man auch in TDL kombinieren indem die Tempoststufen Threshold, 10km bis CV/5 km RT durchgespult werden, teils mit kurzer float recovery,
Mit z.B. 5-6x1 km von solchen Dingen (insgesamt 10-12 km) erreichst du deutlich weniger, als mit mehr Zeit im hochintensiven Bereich.
Warum die Angst vor 100km plus? das ist nichts extrem viel u. nicht extrem wenig. 80-110, und im Peak an 120+ - alles im Rahmen u, üblich. Unterscheidet sich aber auch etwas von Läufer zu Läufer. Und wenn du z.B: die 20km drin hats von so einer alternations Einheit, da sind 100km net viel, weil 20 dann schon fast ein Viertel ist
LL würde ich auch begrenzen bzw. würde ihn steady bzw. mit kontoliiertem höherem Tempo angehen, und in der specific Phase dann eben entsprechend ausbauen.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
433es gab da so eine Läufer Sebastian Coe :-) mit nem guten finish kickZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 10:22Aktuell geht es mir ja wirklich erstmal darum mit den 10k Einheiten etwas zu spielen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Die Verschärfung eines Intervalls am Ende habe ich bei Ben Parkes (Lauftrainer, youtube,..) aufgeschnappt. Er spricht von "Kickdown Ks". Ich habe das aber auch immer wieder beim Jugendtraining auf der Laufbahn beobachtet. Aus meiner Sicht stellt es erstmal sicher, dass man auf den ersten 800m nicht überzieht und diszipliniert laufen muss. Ein gewisser "Kick" am Ende kann aus meiner Sicht auch nicht schaden. Auch mit der Vorbelastung von 800m weiter sauber und locker zu laufen trotz Tempoverschärfung könnte ein Punkt sein. Bei Daniels habe ich es immer wieder gesehen, dass er 200er am Ende einer Intervalleinheit als letzten Block setzt (ist natürlich ein etwas anderer Ansatz). Eine tieferergehende Erklärung habe ich an dieser Stelle aber nicht. Was spricht denn dagegen aus deiner Sicht?Ranaerob hat geschrieben: 13.01.2026, 09:55Welchen Ziel verfolgst Du mit den 200m am Ende jedes Intervalls?ZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 09:13 Letzte Woche gab es nur eine klassische Q-Einheit (20x400), da am Samstag der Crosslauf war, den ich als TDL verbuche. Heute wird es vermutlich 8x1000 geben (letzte 200m in 5k Pace).
"Change of Gears", immer nochmal einen Gang hochschalten um im ermüdeten Zustand nochmals schneller Typ II fasern zu rekrutieren, Finish kick entwickeln usw. Und Tempo zu modellieren u. in einer Einheit verschiedene Tempobereiche zu aktivieren u. zu durchlaufen.
Durchaus ne gute Sache, ich nutze sowas zwar eher in "Blocks" aber auch hier kann man es gut machen, ob man es Jetz finish kicks oder Kickdown nennt, whateever, egal
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
434Danke für die Ausführung. Ich möchte definitiv in diese Richtung gehen und nicht stur die 1.000er mit Trabpause laufen (soll nicht heißen, dass ich diese verbanne). Die 1.000er fand ich in der M-Vorbereitung passend, da sie Tempo ansprechen ohne eine große Ermüdung zu erzeugen. Somit lässt sich der Fokus dann gut auf die übrigen Einheiten legen. Aber für 10k ist natürlich ein anderer Ansatz sinnvoll.Xyris hat geschrieben: 13.01.2026, 10:36 @ZenZonewenn du Einheiten wie 8x1 km @10km Pace/1 km @90% 10km pace = 16km im hochintensiven BereichDer Aufbau deiner TWL gefällt mir gut. Der Wechsel aus 10k Pace und flotten Pausen (Bereich Schwelle/HMRT?) ist auf alle Fälle eine Hausnummer, aber du hast es ja schrittweise aufgebaut. Auch wenn ich noch nicht so sehr lange laufe, würde ich mir zutrauen im Training möglichst nahe ans Maximum zu gehen. Ich denke mein Körpergefühl ist mittlerweile auf einem Niveau, dass ein "Überziehen" zumindest unwahrscheinlich ist. Was mich noch etwas beschäftigt ist das Thema Umfang. Ist es wirklich sinnvoll/notwendig an die 100 Wkm zu kommen? Oder evtl. auch denkbar die Grundlagenläufe für einen gewissen Zeitraum (4-6 Wochen) etwas zu vernachlässigen, um eine dritte Q-Einheit laufen zu können und ausreichend Regeneration zu bekommen? Den klassischen Longrun am WE würde ich auch auf 20km begrenzen in dieser Phase. Geht mir nicht darum mit der Brechstange an die Sache zu gehen, sondern das Training sehr gezielt aufzubauen.
oder 10x1 km @95% CV / 1 km @88-90 % CV = 20 km im hochintensiven Bereich aufbauen willst (Alternation zw. Lakatsuttling, dann wirst du um Umfang nicht rumkommen. Ich habe solche Einheiten selbst oft im Plan, die bringen deutlich mehr als "nur" immer IV mit Jog. Sind aber ungleich härter. Und macht auch mehr Spaß. Gewöhne dich bei sowas an Float Recovery (Erholung in schnellem Tempo, das ist der Key für solche Art von Einheiten, im genannten Beispiel war es teilweise schob mMn etwas zu "langsam" = unter 80% RT, die 3:47 war da im Rahmen). Kann man auch in TDL kombinieren indem die Tempoststufen Threshold, 10km bis CV/5 km RT durchgespult werden, teils mit kurzer float recovery,
Mit z.B. 5-6x1 km von solchen Dingen (insgesamt 10-12 km) erreichst du deutlich weniger, als mit mehr Zeit im hochintensiven Bereich.
Warum die Angst vor 100km plus? das ist nichts extrem viel u. nicht extrem wenig. 80-110, und im Peak an 120+ - alles im Rahmen u, üblich. Unterscheidet sich aber auch etwas von Läufer zu Läufer. Und wenn du z.B: die 20km drin hats von so einer alternations Einheit, da sind 100km net viel, weil 20 dann schon fast ein Viertel ist
LL würde ich auch begrenzen bzw. würde ihn steady bzw. mit kontoliiertem höherem Tempo angehen, und in der specific Phase dann eben entsprechend ausbauen.
Ich habe keine Angst vor hohen Umfängen. Es geht mir vielmehr um die Notwendigkeit. Aber du hast recht, mit dem Ausbau der Q-Einheiten "sammelt" sich da sicher einiges an Kilometern. LL einkürzen und dafür Tempo ansprechen erscheint mir auch zielführend. Werde in den nächsten Wochen einfach etwas mehr Erfahrung mit solchen Einheiten sammeln und dann für den 10er im Juli einen strukturierten Plan aufbauen. Da sind diese Ansätze und Ideen alle enorm hilfreich für mich!
Re: 10 km unter 35
435Zenzone, rein von außen betrachtet machst du dir meiner Meinung nach viel zu viele Gedanken um die Optimierung von kleinen Drehschrauben, die im Moment noch überhaupt nicht nötig. Gleiches gilt für Umfänge von über 80km, Du läuft erst seit 2 Jahren, hast vorher keinen anderen Ausdauersport gemacht, kommst schon vom Marathon und hast noch nie 6 Wochen am Stück spefizisch für 5/10 trainiert, Ich verstehe einen gewissen Respekt vor der 34, aber du machst dir da vollkommen unnötig Sorgen, dass du dieses Jahr dafür jetzt alles rausholen musst. Wenn du dich langfristig steigern willst (davon gehe ich mal aus) würde ich mich Schritt für Schritt an längere Intervalleinheiten und Umfänge rantasten und mich vor allem ums Tempo bemühen.
Du bist jetzt nicht so alt, dass du dir nur noch 1 oder 2 Jahre für größere Steigerungen bleiben, aber auf der anderen Seite auch nicht mehr so jung dass du erst in 3,4 Jahren nochmal richtig an Schnelligkeit zulegen kannst. Bei jetzt schon 100km+ halte ich es für wahrscheinlich dass du dich verletzt, verheizt oder dir der Spaß am Training abhanden kommt. Bestenfalls läuft du nächsten Monat schon 34 und im Herbst 33, verbaust dir damit womöglich aber langfristige Chancen oder trainierst ineffizient. Gerade wenn das Laufen ein Ausgleich bleiben soll, würde ich mir noch genügend Spielraum für Umfang und Tempo lassen, damit für sub 34 oder 33 dann nicht 140 oder 150km nötig werden (mal ganz abgesehen davon, dass diese Umfänge im Hobbybereich und im fortgeschrittenen Alter kaum machbar sind) Ich schätze Tipps von schnelleren Läufen wie Xyris sehr, aber diese haben teilweise auch einen etwas verzerrten Blick auf Traning auf einem viel geringeren Niveau. Sub 35 und 31 sind schlichtweg nicht vegleichbar, zumal Xyris auch schreibt, dass er für 34 selbst deutlich weniger gemacht. Rolli hat ja auch mal geschrieben, dass seine Athleten teilweise mit 30-40km sub 34 gelaufen sind, ohne jetzt Megatalente zu sein. Ich selbst kenne einen Läufer der mit 46 für 34 "nur" 50-60km gelaufen ist, ohne sonstigen Sport. (Bestleistungen 2:02/4:08/9:02/15:34 mit Ende 20/Anfang 30).
Du bist jetzt nicht so alt, dass du dir nur noch 1 oder 2 Jahre für größere Steigerungen bleiben, aber auf der anderen Seite auch nicht mehr so jung dass du erst in 3,4 Jahren nochmal richtig an Schnelligkeit zulegen kannst. Bei jetzt schon 100km+ halte ich es für wahrscheinlich dass du dich verletzt, verheizt oder dir der Spaß am Training abhanden kommt. Bestenfalls läuft du nächsten Monat schon 34 und im Herbst 33, verbaust dir damit womöglich aber langfristige Chancen oder trainierst ineffizient. Gerade wenn das Laufen ein Ausgleich bleiben soll, würde ich mir noch genügend Spielraum für Umfang und Tempo lassen, damit für sub 34 oder 33 dann nicht 140 oder 150km nötig werden (mal ganz abgesehen davon, dass diese Umfänge im Hobbybereich und im fortgeschrittenen Alter kaum machbar sind) Ich schätze Tipps von schnelleren Läufen wie Xyris sehr, aber diese haben teilweise auch einen etwas verzerrten Blick auf Traning auf einem viel geringeren Niveau. Sub 35 und 31 sind schlichtweg nicht vegleichbar, zumal Xyris auch schreibt, dass er für 34 selbst deutlich weniger gemacht. Rolli hat ja auch mal geschrieben, dass seine Athleten teilweise mit 30-40km sub 34 gelaufen sind, ohne jetzt Megatalente zu sein. Ich selbst kenne einen Läufer der mit 46 für 34 "nur" 50-60km gelaufen ist, ohne sonstigen Sport. (Bestleistungen 2:02/4:08/9:02/15:34 mit Ende 20/Anfang 30).
Re: 10 km unter 35
436Das sollte keine Kritik sein. Ich wollte einfach den Grund verstehen, warum einige Läufer so etwas machen. Ich sehe zwar keine Notwendigkeit, bei den ersten Intervallen auf den letzten 200 m das Tempo zu erhöhen, das ist aber eine andere Geschichte. Eine echte Vorermüdung erreicht man in den ersten Abschnitten nicht, die man für den Endkick bräuchte, weil sonst die nachfolgenden Intervalle nicht mehr zu schaffen wären.ZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 10:22Aktuell geht es mir ja wirklich erstmal darum mit den 10k Einheiten etwas zu spielen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Die Verschärfung eines Intervalls am Ende habe ich bei Ben Parkes (Lauftrainer, youtube,..) aufgeschnappt. Er spricht von "Kickdown Ks". Ich habe das aber auch immer wieder beim Jugendtraining auf der Laufbahn beobachtet. Aus meiner Sicht stellt es erstmal sicher, dass man auf den ersten 800m nicht überzieht und diszipliniert laufen muss. Ein gewisser "Kick" am Ende kann aus meiner Sicht auch nicht schaden. Auch mit der Vorbelastung von 800m weiter sauber und locker zu laufen trotz Tempoverschärfung könnte ein Punkt sein. Bei Daniels habe ich es immer wieder gesehen, dass er 200er am Ende einer Intervalleinheit als letzten Block setzt (ist natürlich ein etwas anderer Ansatz). Eine tieferergehende Erklärung habe ich an dieser Stelle aber nicht. Was spricht denn dagegen aus deiner Sicht?Ranaerob hat geschrieben: 13.01.2026, 09:55Welchen Ziel verfolgst Du mit den 200m am Ende jedes Intervalls?ZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 09:13 Letzte Woche gab es nur eine klassische Q-Einheit (20x400), da am Samstag der Crosslauf war, den ich als TDL verbuche. Heute wird es vermutlich 8x1000 geben (letzte 200m in 5k Pace).
Man kann damit allerdings den Laktatwert für die Pause noch einmal hochpushen, um länger im Zustand unter Laktateinfluss zu bleiben. Ich finde jedoch, dass man in der Pause traben sollte, um die Ziel‑ST‑Muskeln weiter zu beschäftigen und das Laktat nicht an andere Organe „abzugeben“.
Für eine Endbeschleunigung kann man nach den 8×1000 noch einmal 4×200 anhängen, oder noch besser: klassische VO2max‑Intervalle (4×1000) laufen und die letzten 200 m jeweils all‑out. Dabei bist du wirklich gezwungen, sehr müde Beine noch einmal schneller zu bewegen.
Und nein, Seb Coe hat nicht so trainiert. Er hat seine Intervalle komplett anders strukturiert. Sein Endbeschleunigungseinheit war schon sehr hart (600m in 1500mT 200m traben (80s) und 200m all-out) typische Mittelstrecke-Einheit.
Re: 10 km unter 35
437Vielen Dank für deine Sichtweise, die ich sehr schätze. Ich gebe dir auch in vielen Punkten recht. Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg finden und das zu starke Orientieren an anderen ist sicher eine gewisse Gefahr. Deine genannten Beispiele zeigen ja gut wie unterschiedlich Menschen und Voraussetzungen sein können. Von daher ist es auch nicht meine Idee, hier jemanden 1:1 zu kopieren. Mir ist auch bewusst, dass mir eine läuferische Grundausbildung fehlt und ich mich daher nicht an jungen Läufern orientieren kann, die ganz anders herangeführt werden. Ebenso wenig sehe ich bei mir auch nur ansatzweise eine Vergleichbarkeit mit Xyris - von daher ist es für mich offensichtlich, dass mein Training auch einen anderen Aufbau/ eine andere Intensität braucht. Dennoch sind die Tipps für mich hilfreich und das ein oder andere Element lässt sich ggf. auch auf mich übertragen und anpassen.guybrush1992 hat geschrieben: 13.01.2026, 20:54 Zenzone, rein von außen betrachtet machst du dir meiner Meinung nach viel zu viele Gedanken um die Optimierung von kleinen Drehschrauben, die im Moment noch überhaupt nicht nötig. Gleiches gilt für Umfänge von über 80km, Du läuft erst seit 2 Jahren, hast vorher keinen anderen Ausdauersport gemacht, kommst schon vom Marathon und hast noch nie 6 Wochen am Stück spefizisch für 5/10 trainiert, Ich verstehe einen gewissen Respekt vor der 34, aber du machst dir da vollkommen unnötig Sorgen, dass du dieses Jahr dafür jetzt alles rausholen musst. Wenn du dich langfristig steigern willst (davon gehe ich mal aus) würde ich mich Schritt für Schritt an längere Intervalleinheiten und Umfänge rantasten und mich vor allem ums Tempo bemühen.
Du bist jetzt nicht so alt, dass du dir nur noch 1 oder 2 Jahre für größere Steigerungen bleiben, aber auf der anderen Seite auch nicht mehr so jung dass du erst in 3,4 Jahren nochmal richtig an Schnelligkeit zulegen kannst. Bei jetzt schon 100km+ halte ich es für wahrscheinlich dass du dich verletzt, verheizt oder dir der Spaß am Training abhanden kommt. Bestenfalls läuft du nächsten Monat schon 34 und im Herbst 33, verbaust dir damit womöglich aber langfristige Chancen oder trainierst ineffizient. Gerade wenn das Laufen ein Ausgleich bleiben soll, würde ich mir noch genügend Spielraum für Umfang und Tempo lassen, damit für sub 34 oder 33 dann nicht 140 oder 150km nötig werden (mal ganz abgesehen davon, dass diese Umfänge im Hobbybereich und im fortgeschrittenen Alter kaum machbar sind) Ich schätze Tipps von schnelleren Läufen wie Xyris sehr, aber diese haben teilweise auch einen etwas verzerrten Blick auf Traning auf einem viel geringeren Niveau. Sub 35 und 31 sind schlichtweg nicht vegleichbar, zumal Xyris auch schreibt, dass er für 34 selbst deutlich weniger gemacht. Rolli hat ja auch mal geschrieben, dass seine Athleten teilweise mit 30-40km sub 34 gelaufen sind, ohne jetzt Megatalente zu sein. Ich selbst kenne einen Läufer der mit 46 für 34 "nur" 50-60km gelaufen ist, ohne sonstigen Sport. (Bestleistungen 2:02/4:08/9:02/15:34 mit Ende 20/Anfang 30).
Ich vermute auch, dass ich mit einem sehr simplen Aufbau meine Leistung steigern kann, da wie du richtig schreibst, bisher kein spezifisches 5k/10k Training stattgefunden hat. Mir macht es aber tatsächlich viel Spaß, mich mit den verschiedenen Herangehensweisen auseinanderzusetzen und Dinge davon zu adaptieren. Dass das unter Umständen in meiner aktuellen Situation nicht notwendig ist, ist auch gekauft. Ich selbst habe einen wissenschaftlichen Hintergrund und viel Freude mich mich Trainingstheorien und Ansätzen zu beschäftigen.
Nur beim Thema Umfänge muss ich dir widersprechen. Der Bereich um 90/100km (110 in der Spitze) hat im letzten Jahr gut funktioniert. Ich bin 2025 knapp 4.000km gelaufen und habe ergänzend noch Fußball gespielt. Da waren einige Wochen mit 90km und 1x Training und 1x Spiel dabei (soll nicht heißen, dass das ideal war). Ich habe rund 15 Jahre Fußball gespielt und in dieser Zeit regelmäßig 3-4x pro Woche trainiert/gespielt. Verletzt habe ich mich in dieser Phase nur äußerst selten. Damit möchte ich nicht sagen, dass es für einen schnellen 10er in meinem Fall diese Umfänge braucht. Aber dass ich mich damit "abschieße" halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich habe in meinen bisherigen Vorbereitungsphasen meine Pläne regelmäßig angepasst, wenn ich das Gefühl hatte es wird zu viel. Damit bin ich gut gefahren bisher. Tatsächlich ist es bei mir eher die Frage, welche Umfänge und Anzahl an Läufen sich gut in den Alltag integrieren lassen.
@Ranaerob Danke dir! Die schnellen Abschnitte als separaten Block zum Abschluss, liest man tatsächlich deutlich häufiger. Habe ich selbst auch schon so gemacht, gerade als ich nach Daniels trainiert habe im letzten Frühjahr. Ich bin in den letzten Wochen ja doch die ein oder andere schnelle Einheit gelaufen, von daher wäre das aber nicht "aus der kalten Hose heraus".
Und natürlich soll der Thread nicht zu meinem persönlichen Faden werden
Re: 10 km unter 35
438Ok ich muss zugeben dass ich davon ausging dass du die Umfänge für unbedingt notwendig hältst. Wenn du einfach gerne viel läufst und die jetzige Phase als Experiment siehst, bei dem es in erster Linie um den Weg geht und weniger um möglichst wenig Aufwand, kann ich deinen Standpunkt besser verstehen. Auf mich hatte das von außen den Eindruck dass du zwanghaft versuchst, dein bisheriges Marathontraining mit 10k-Einheiten und abgespecktem langen Lauf weiterzuführen. Ich persönlich würde es gerade bei dem großen Aufwand halt sehr schade finden wenn du später rückblickend deine Herangehensweise bereust. Mir ist aber auch bewusst dass es den meisten im Forum hier eben um den Weg und die Gemeinschaft beim Laufen geht und nicht darum, das Maximum herauszukratzen (was auch vollkommen in Ordnung ist).
Re: 10 km unter 35
439Das stimmt Zwar dass ich bis 35 Zeit eigentlich nur 30-40 km gelaufen bin und gar nicht wirklich trainiert haben (auch die 34 hoch hatte zum ersten Mal paar IV und längerer Tempogeschichten),guybrush1992 hat geschrieben: 13.01.2026, 20:54 Ich schätze Tipps von schnelleren Läufen wie Xyris sehr, aber diese haben teilweise auch einen etwas verzerrten Blick auf Traning auf einem viel geringeren Niveau. Sub 35 und 31 sind schlichtweg nicht vegleichbar, zumal Xyris auch schreibt, dass er für 34 selbst deutlich weniger gemacht. Rolli hat ja auch mal geschrieben, dass seine Athleten teilweise mit 30-40km sub 34 gelaufen sind, ohne jetzt Megatalente zu sein. Ich selbst kenne einen Läufer der mit 46 für 34 "nur" 50-60km gelaufen ist, ohne sonstigen Sport. (Bestleistungen 2:02/4:08/9:02/15:34 mit Ende 20/Anfang 30).
Aber: ich komme aus der Leichtathletik und habe zumindest die Grundausbildung das vereinfacht sehr viel. Erst ab 33er hoch Zeit habe ich mich dann wirklich reingehängt. Aber das Glück hat ja nicht jeder von daher musst man eben mal mehr tun. Ich kam ursprünglich auch von längeren Läufen oft bergigen, hügelig, Bergläufe auch mal, teils trails. 10km Straße etc kamen Erst nach. Den klassischen landschaftsläufen.
Jetzt bei den 30er Zeiten bin ich umfangsmässig auch Eher im Mittelbereich, kennen einige die da bei 150km plus sind, aber man muss ja auch sagen: Diejenigen und eigentlich wir alle laufen ja nicht nur 10 km . Wenn dem so wäre käme man sicher auch mit etwas weniger aus und kann mit 70-80 km sicher solide und guten Zeiten Laufen. Nicht zwingend, aber möglich mit etwas Talent und Training. Wäre nicht mein bevorzugter Ansatz Ist Aber nur meine Meinung.
Aber hohe mileage bildet einfach andere und wichtige Prozesse aus und entwickelt die einfach weiter. Das ist nur zb reinen IV / hiit whattever nicht so drin.
Und wenn man auch HM mitnehmen will oder auch Marathon sieht es auch schon anders aus.
Letztlich kommen durch Double days auch einfach mehr Umfang zusammen mit reduzierter Belastung. Es Ist aber Grds ein Vorteil von einer gewissen (im besten Fall jahrelangen) hohen mileage zu profitieren - für alle Distanzen. Das kann man je nach WK dann Anpassen. Aber wie gesagt mit paar Doubles Ist das Recht schnell drin.
Mit hoher mileage und intensiven Training kann man einfach insgesamt qualitativer trainieren.
Aber wie Immer. Es gibt halt viele Meinungen und Ansätze Dazu und das ist ja auch Gut und Sinn eines Forums ;-))
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
440Ranaerob hat geschrieben: 13.01.2026, 21:24ZenZone hat geschrieben: 13.01.2026, 10:22Ranaerob hat geschrieben: 13.01.2026, 09:55
Welchen Ziel verfolgst Du mit den 200m am Ende jedes Intervalls?
Und nein, Seb Coe hat nicht so trainiert. Er hat seine Intervalle komplett anders strukturiert. Sein Endbeschleunigungseinheit war schon sehr hart (600m in 1500mT 200m traben (80s) und 200m all-out) typische Mittelstrecke-Einheit.
Hatte ja nie behauptet dass es seine Einheiten waren.;).
Es geht um das Prinzip.
Innerhalb der Einheit das Tempo variieren zu können, nochmal den Rhythmus wechseln zu können, danach wieder z.b. ins Renntempo zu gehen und zu stabilisieren. Typ IIa Fasern nochmal zu zwingen Laktat zzu shutttln oder selbst zu oxidieren, . Nochmal neuromuskuläre Reize zu setzten. Es geht also nur um den Wechsel von sehr schnell und schnell. Ob das 200 ausreichend sind kann man streiten käme auf den gesamt Umfang an.
Auch in längeren Blöcken aufgebaut und etwas länger in ist das eine effektive Einheit. Ich nutze so ein Change of Gears also Recht oft aber nicht direkt in kurzen IV.
Aber du suchst es dir auch Immer raus, wies für dich Grad Passt, ne? ;-)
Man kann damit allerdings den Laktatwert für die Pause noch einmal hochpushen, um länger im Zustand unter Laktateinfluss zu bleiben. Ich finde jedoch, dass man in der Pause traben sollte, um die Ziel‑ST‑Muskeln weiter zu beschäftigen und das Laktat nicht an andere Organe „abzugeben
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Bei 8x1000 (waren geplante in 10 km RT Oder leicht schneller?) natürlich durchlaufen in der Pause. Möglichst zügig über LT1 aka float Recovery. Wieso sollte man Stehen bleiben?
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)
Re: 10 km unter 35
441Aktuell laufe ich etwa 80km in der Woche verteilt auf 5 Einheiten. Ich möchte eigentlich bewusst kein Marathon-light Paket schnüren, sondern schon gezielt den Fokus auf 10k legen. Grundsätzlich sind im Laufe des Jahres aber auch in einer 10k Vorbereitung 100Wkm denkbar, immer vorausgesetzt, dass diese sinnvoll verteilt sind - ganz sicher kein Muss. Und natürlich freue ich mich, wenn der Aufwand auch Früchte trägt. Bin da durchaus leistungsorientiert. Der nächste 10er ist ja am 7. Februar, bis dahin ist ja kein richtiger Aufbau möglich, daher eben für mich die Chance mal ein bisschen was auszuprobieren. In der zweiten Jahreshälfte ist dann bestimmt die Zeit für einen strukturierten Aufbau über 10-12 Wochen.guybrush1992 hat geschrieben: 13.01.2026, 22:11 Ok ich muss zugeben dass ich davon ausging dass du die Umfänge für unbedingt notwendig hältst. Wenn du einfach gerne viel läufst und die jetzige Phase als Experiment siehst, bei dem es in erster Linie um den Weg geht und weniger um möglichst wenig Aufwand, kann ich deinen Standpunkt besser verstehen. Auf mich hatte das von außen den Eindruck dass du zwanghaft versuchst, dein bisheriges Marathontraining mit 10k-Einheiten und abgespecktem langen Lauf weiterzuführen. Ich persönlich würde es gerade bei dem großen Aufwand halt sehr schade finden wenn du später rückblickend deine Herangehensweise bereust. Mir ist aber auch bewusst dass es den meisten im Forum hier eben um den Weg und die Gemeinschaft beim Laufen geht und nicht darum, das Maximum herauszukratzen (was auch vollkommen in Ordnung ist).