Dartan hat geschrieben: 23.06.2026, 08:30
Und ihr so?
AM: Easy 10.8 km @5:27 (60 %) +
PM: Easy 5.4 km @5:34 (64 %)
Morgen eine Key-Einheit, werde ich auf der Bahn laufen, falls es zu hot wird -> vll. doch superfrüh auf Asphalt, we will see.
Zum Thema Pulsmessung: Nachdem meine Garmin öfters fehlerhafte Daten (Pulswerte, cadence lock wurde bereits genannt) angezeigt hat, meist die ersten Minuten ein stark erhöhter Puls, der dann nach ~ 2 km schlagartig um 20-30 Schläge gefallen ist habe ich mir eine Coros Oberarm HFM gegönnt und seitdem sind die Probleme behoben. Hohe Genauigkeit, fast so exakt wie ein Brustgurt und zudem bequem zu tragen.
Laufweste habe ich ja mal geschrieben, ist bei mir die RaidLight Responsiv Vest 6L im Einsatz, gibt's in S übrigens hier für 49 € stark reduziert :
https://3s-sup.de/products/raidlight-re ... ksack-blau. Ich habe leider L.
Mein Trainingsansatz, Experimentalphase: Aktuell ein starker Fokus auf Qualitätseinheiten, die ich sehr sauber vorbereite (mit vielen very easy, easy + moderate Läufen) und darauf achte, dass ich relativ ausgeruht und regeneriert in die Key-Sessions komme. Ich versuche bei den Läufen ein feines Gespür für meinen Körper zu entwickeln, da ist vor allem bei easy und very easy Einheiten eine Fixierung auf Körperphysiologie + technische Geräte / Datenanalyse nicht geeignet. Quasi ein inneres Gespür zu entwickeln um das richtige Anstrengungsniveau und meinen eigenen Rhythmus zu finden. Dazu gehört das ideale Gewicht, rein vom BMI kann ich das nicht ableiten, da hilft mir keine Tabelle und die Waage ist nur ein grober Indikator. Der kenianische Progressionslauf zielt mE darauf ab dieses innere Gespür für den Körper, Tempo und den eigenen Rhythmus zu entwickeln.
Die besten Einheiten sind für mich prinzipiell die bei denen ich im Flow bin, fast wie eine Meditation, Progressionsläufe (relativ frei gelaufen) sind in der Hinsicht gut geeignet. Deshalb haben mir die MLR's bei Pfitz so gut gefallen (und vielen anderen Läufern ebenso). Nach dem easy pace am Anfang kam oft ein Hochgefühl und die Steigerung fühlte sich ganz leicht und easy an. Fast natürlich und schlussendlich hat die pace dann fast immer gepasst. Ich bin überzeugt, dass ich das Hochgefühl erst mit der notwendigen aeroben Basis erreichen konnte, Greif sei Dank, da war's eher brutal am Anfang.
Prinzipiell kann und möchte ich noch viel lernen, 13 Monate konstantes Lauftraining (mit Pausen von 3-4 Wochen nach M) hatte ich noch nie (zuvor eben 2-3 x Hau-Ruck Vorbereitung auf einen Marathon in einem Zeitraum von 2 Jahren 44-46 Lebensjahr, dann knapp 4 J. Walden und jetzt die 13 Monate gezieltes Training).
Im Gegensatz zu Lydiard und Kellogg glaube ich an Krafttraining als sinnvolle Grundlage für Läufer, Core-Strength, Geräte. Niemals Crossfit-Einheiten oder Freeletics o.ä., die saugen mir die Energie ab, die dringend für Regeneration und Erholung benötigt werden. Habe ich erst lernen dürfen, ist bei mir zumindest essentiell, dass ich da nix mache in der Hinsicht. Ich habe auch lernen dürfen nicht zu überpacen, WK laufen ohne ans Limit zu gehen als Trainingseinheit finde ich sehr zielführend in der Vorbereitung.
Also mal hoffentlich weiterhin motiviert, gesund + verletzungsfrei weitermachen. Prinzipien: Langfriste Laufenwicklung, hohes Laufpensum, eher Schwellen-/Ausdauerläufe als intensives Bahntraining und Periodisierung (Fokus auf 2 WK Marathon, Unterdistanztraining, Training entsprechend anpassen, dass ich zu den WK in Form bin).
Schönen Abend allen gewünscht & sportliche Grüße, RunODW