Runner1995 hat geschrieben: 16.09.2026, 09:12
Moin zusammen,
bei mir weiterhin Vorbereitung auf den Dresden Halbmarathon am 25. Oktober. Diesen Sonntag laufe ich schon mal einen anderen Halbmarathon als kleinen Formtest. Daher heute Nachmittag eine leicht entschärfte Schwelleneinheit 3x8 Minuten.
Sonntag möchte ich dann progressiv laufen und die letzten Kilometer hoffentlich im geplanten Renntempo für Dresden laufen.
Aus eigenem Interesse: Wie steht ihr zum Thema Laufcoaching? Und falls ja, wie findet man einen guten Coach? Und was kostet die Betreuung circa? Manchmal fühle ich mich wirklich planlos, aber bisher hat es mit dem Fortschritt noch immer sehr gut ohne Coach funktioniert.
Viel Erfolg für das weitere Training und den HM! : )
Coach: je näher man an sein reales Leistungslimit kommt, desto härter wird es für einen, ohne Coach.
Ich bin ein großer Fan von (guten) persönlichen Coaches, da ich in meinem Umfeld sehe, was die Leute erreichen, die sich einen Coach gönnen. Ca. 30-40€/wtl., inkl. ordentliche Leistungsdiagnostik regelmäßig. Kein unsinniges Training, keine Überlastung, und Steuerung auf den Peak exzellent. Wenn der Coach es kann.
Ich würde es mir selbst gönnen, und nur weil ich eben ohnehin darüber sinnierte, weil ich mich zu diesem Zeitpunkt im Jahr dazu entscheiden möchte, antworte ich. Mein Ziel für nächstes Jahr würde ich mit Coach definitiv besser erreichen.
Vielleicht?!? Denn ich merke als Frau in den Wechseljahren gerade, dass mein Körper unberechenbar ist. Komme ja kaum mit mir selbst klar, und vor allem verstehe ich nie, warum das Training mal läuft, und mal nicht, usw. Da es überhaupt keine erkennbare Muster bei den eher sehr vielen Unpässlichkeiten gibt, und ich nie sagen können werde: nächste Woche können wir wieder belasten, diese Woche ist schlecht, bringt es m.E. nichts. - Meine Bekannten bekommen ca. immer einen 14Tg. Plan, der natürlich angepasst wird bei Bedarf, aber ich müsste jede Einheit diskutieren, seit vielen Monaten zieht sich das schon, kein Ende in Sicht.
Zusätzlich mag ich nicht, wenn jemand anders auf persönliche Daten von mir schaut. Aber ein Coach muss deine Daten bekommen, aus der Sportuhr. Konkret: du übermittelst die Trainingseinheiten in das Tool des Coaches. Der Rest des Tages interessiert ihn nicht (primär). Wenn du aber drei schlechte Wochen hattest und es nicht aus dem Training erklärbar ist, könnte er schon mal fragen, was in den Tagesstunden ohne Training schief läuft.
Wenn du gut und sicher ein realistisches, ambitioniertes Ziel erreichen willst: Empfehlung!
Realistisch = du sagst nicht, was du erreichen möchtest und dann wird krass trainiert, sondern es wird zuerst dein Status quo per Leistungsdiagnostik festgestellt und daraus ermittelt, dass du den 2:30 Marathon schaffst, oder ob 3h noch ein paar Jahre brauchen. Usw.
Nicht jeder ist in der Lage und Willens, sich selbst so reinzufuchsen wie zB unser Xyris hier.