Kurzer Bericht von mir zum Dresden HM, aber zuerst Glückwunsch an
@Catch-22 @RunODW @movingdet65
RunODW kann nächstes Jahr wenn er weiterhin gut steuert und konstant trainiert Sub 1:20/2:50/37 mal nach schielen
Danke für die Glückwünsche
@heikchen007 @KG-17 @Dude77 @deluxe71
@run1995 hatte es auch Nur am Rande erwähnt
Anfahrt:
5,5h mit ICE 1.. Klasse, wie immer recht entspannt, 1x umsteigen
Hotel:
1,5 km vom Start, gut und günstig ,200 m vom Bahnhof Neustadt weg
Samstag:
nachmittag mit 4,8 km Aktivierung und Long Strides gestartet. Zuvor Startunterlagen abgeholt, gut organisiert gewesen.
Sonntag/Race day:
Eher suboptimal geschlafen diesmal und Kopfweh bis nach dem Start gehabt.
Normal geb ich weil ich Hotel in der Nähe immer beim Start nehme keine Klamotten ab und laufe das warm Up vom Hotel.
Diesmal weil ich kein Plastik Poncho hab wollte ich Regenjacke abgeben aber keine Chance.
Wie üblich war ich 45 min vom Start da, die Schlangen waren einfach riesig. Keine Chance rechtzeitig dranzukommen, das haben auch auf social Media einige gesagt dass selbst eine Stunde nur gereicht hat gerade noch zum Start zu kommen.
Das muss bessere werden. Entweder draußen und einfach auf nen Haufen oder mit mehreren, verteilten Sammelstellen.
Hab letztlich meine Jacken im Beutel unterm Vordach der Commerzbank, 300 m vom Start weg gut untergebracht.
Weg zum Start etwas unklar, aber mit Skizze ging's dann
Startblock recht eng der Weg dahin, zumindest für Block A-F, da nur die Gehwege frei waren.
Für mich im Elite Block sehr gut, de Eingang war direkt ganz vorne am ersten Ordner - war gut.
Wetter beim Start: Regen (mittlerer Nieselregen) und sehr windig, später Richtung Süden Teils böig-stürmisch
Rennen:
1:07:11 h

. AK

Platz 4 insgesamt.
Ab km 4-21 Solo lauf. Die 1:05 Elite war zu schnell und das Problem wenn du Sub Elite bist du hängst leicht Dahinter Hast Rum Rest (den stärksten Amateuren aber auch nochmal 1-2 min wo du zu schnell bist

)
Musste dann quasi alles allein laufen, der spätere 5. Platzierte, der 42kg Afrikaner hat im Wind ordentlich gepusht und ich wollte/konnte nicht mit. Bin zwar dünn aber halt doch knapp 1,85 . Hab ihn ab km 4 ziehen lassen aber war immer in Sichtweite ca. 150 m in Front.
Hab ihn dann auf der Zielkurve im Stadion schließlich übersprintet, 100 m vom Ziel. Hatte sich dann doch im Wind verzockt.
Strecke an sich sich eigentlich cool zu laufen, kleiner Anstieg km 5/6 dann noch die 2 Brücken hoch sonst sehr flach. Leider km 5-11 voll im Gegenwind auf den ewig langen Geraden. Sehr anfällig waren die. Hier sehr stürmisch. Anfangs bisschen Rückenwind Bus km 4, sonst hauptsächlich später dann ab km 11 Seitenwind. Kommst aus dem Tunnel raus, die Brücke hoch und läufst gegen die Wand. Ist bei 3:10/min schon ne Hausnummer.
Da war ich fast bei 580 bis teils 600 (bis 630) Watt in Spitze und trotzdem 3, 4 sek. langsamer. Aber musste taktisch wahrscheinlich so sein.
Erstes Gel knapp 40 g bei km 9 und 2. Gel ebenfalls ca. 40 bei km 13,8. Das war perfekt und hat gut geklappt. (Hab die 45g nicht ausgeschöpft. Fueling on Point wieder.
Sobald der Wind nicht mehr von vorne kam war direkte wieder 3:10/min drin. Zeigt dass das Limit hier definitiv nicht das Leistungsniveau war, auch wenn man die km 16-21 anschaut, bis zum 5 km RT nochmals. Also besseren Bedingungen im Mittelteil dann läuft das Richtung 1:06:40.
Leider hat der Regen meine Haare vernichtet und de Dutt hing im Nacken statt oben am Kopf

ich hasse das, das wackelt dann immer so, aber mei...
Hatte auch Sonnenbrille vergessen (ja auch wenn keine scheint), aber bei Regen dann hier "zum Glück" dann nicht nötig gewesen...
Der Regen am Anfang war nervig weil viele Pfützen und Gleise, Schuhe dann schon etwas nervig nass gewesen. Mittelteil dann der Wind, ab km 14/15 wurde es leicht besser Wind hatte ein bisschen nachgelassen (oder ich war auch eher im beast Mode) bzw er kam nicht mehr von vorne und es hat nicht mehr geregnet und wie üblich konnte ich hintenraus dann nochmal gut pushen und meine Stärke ausspielen. Da hat's richtig Bock gemacht auch weil gut Stimmung gemacht wurde.
Ausblick:
Wäre gern die 1:06 gelaufen aber es war klar dass das bei den Bedingungen extrem schwer werden würde, und daher nehm ich die Gewissheit mit dass hintenraus noch was drin war, es eine knapp 30 Sek. Verbesserung der PB zum Frühjahr war und bei besseren Bedingungen die 1:06 machbar ist - definitiv. Bei besseren Bedienungen eigentlich fast "nur" ne Formsache.
Wichtig ist 3:10/min hab ich nun absolut im Griff und es ist ein nachhaltiges, ökonomisches Tempo.
Schwelle und RT sind gut stabilisiert worden, so dass genug Puffer ist die ab jetzt noch weiter hochzuschieben.
Dazu muss man keine riesen Änderungen machen, nur Feintuning.
Etwas mehr mileage werden ich standardmäßig machen und für HM 130-140 etablieren, Arbeitszeit Verkürzung sei dank
Ist seit Frühjahr eine gute Steigerung.
Die Gründe liegen natürlich in der Trainingssestaltung und Steuerung, da schreib ich ggfs nochmal was separates.
30 sek. dürfte der Wind gekostet haben und es war auf die Sekunde die Vorsage der windsplitrun App.
Aber ich hab auf 3:10/min trainiert und es getroffenen, also passt das.
War im Vergleich zu den letzen Jahren auch sehr gut besetzt im Bereich Platz 1-5, gerade die Kenianer natürlich.
Jetzt Recoveryweek, dann 5 km Spass WK innerhalb 2 Wochen Transistion, dann geht's 3. November Woche langsam wieder los
Foto: laufen.de