Re: 10 km unter 35
451Runaerob, sind diese 6x150m dann Maximalsprints oder nur ca. 400/800m-Tempo ? Und soll man die auch für 5/10k mit 4-5min Gehpause machen?
Nun ja… wenn du wirklich maximal läufst, dann schaffst du das nur ein einziges Mal und liegst danach zehn Minuten flach.guybrush1992 hat geschrieben: 16.01.2026, 15:58 Runaerob, sind diese 6x150m dann Maximalsprints oder nur ca. 400/800m-Tempo ? Und soll man die auch für 5/10k mit 4-5min Gehpause machen?
2 oder 3 Sekunden Unterschied auf 150m sind eine Welt. 25 Sekunden ist sicherlich auch nicht das Tempo, das für dich (oder einen Sub34-Läufer) bei der Einheit angepeilt werden sollte. Wie Ranaerob schrieb, geht es um 400m-Tempo. 25s sind 67s auf 400m, so langsam wird selbst die größte Dampflok auf 34'/10K-Niveau nicht sein. 22,5s würde ich mal als Minimum ansetzen. Als Mittelstreckler ist das natürlich noch mal was anderes, da geht es um Sub20.guybrush1992 hat geschrieben: 17.01.2026, 09:41 Danke dir, jetzt wird mir das Konzept hinter der Einheit etwas klarer. Für den Anfang wäre mir 300m-Tempo wahrscheinlich etwas zu schnell gewesen, also hätte ich für sub 34 wahrscheinlich etwa 25s laufen müssen. Mittelstreckler oder grundschnelle Leute laufen die in dem Bereich vllt. nochmal 2,3s schneller. Zenzone wird da als Fußballer vermutlich keine Probleme haben.
Ja, das dürfte in etwa aktuelles HM-Tempo gewesen sein. Meinen letzten HM im September bin ich in 1:18:09 (3:42/km; 89% Hfmax im Schnitt) gelaufen. Anstrengung würde ich bei 8-9 sehen. 16-18km in diesem Tempo wären gestern vermutlich drinnen gewesen (nur zur Einordnung der Intensität). Plan war es in etwa 95% des 10k Tempos zu laufen, wobei eine tiefe 35 natürlich schon eine sehr optimistische Schätzung ist. Beine fühlen sich heute aber gut an, habe nicht das Gefühl, dass ich überzogen habe mit der Einheit gestern. Oder hättest du mir dazu geraten, es ein wenig moderater anzugehen?hbef hat geschrieben: 18.01.2026, 11:11 Ok, ohne Spikes darfst du in 23,5s laufen ;)
@ZenZone Der TDL ist stark, aber 88 Prozent sind schon eine Ansage über 12KM. Das ist HM-WK-Puls über fast zwei Drittel der Strecke im Training. Wie würdest du die Anstrengung von 1 bis 10 einordnen?
Völlig richtig. Wobei ich die Einheit am Ende, und das ist ja das Ziel des Trainings, schon sub20 anpeilen und auf jeden Fall sub21 verlangen würde. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber sicher nach drei Trainingseinheiten.hbef hat geschrieben: 17.01.2026, 20:502 oder 3 Sekunden Unterschied auf 150m sind eine Welt. 25 Sekunden ist sicherlich auch nicht das Tempo, das für dich (oder einen Sub34-Läufer) bei der Einheit angepeilt werden sollte. Wie Ranaerob schrieb, geht es um 400m-Tempo. 25s sind 67s auf 400m, so langsam wird selbst die größte Dampflok auf 34'/10K-Niveau nicht sein. 22,5s würde ich mal als Minimum ansetzen. Als Mittelstreckler ist das natürlich noch mal was anderes, da geht es um Sub20.guybrush1992 hat geschrieben: 17.01.2026, 09:41 Danke dir, jetzt wird mir das Konzept hinter der Einheit etwas klarer. Für den Anfang wäre mir 300m-Tempo wahrscheinlich etwas zu schnell gewesen, also hätte ich für sub 34 wahrscheinlich etwa 25s laufen müssen. Mittelstreckler oder grundschnelle Leute laufen die in dem Bereich vllt. nochmal 2,3s schneller. Zenzone wird da als Fußballer vermutlich keine Probleme haben.
Einmal schadet es sicherlich nicht, aber wenn du noch mehr davon laufen willst, dann ja. Ich sage das auch in dem Bewusstsein, mich selbst nicht immer an meine eigenen Ratschläge zu halten. Die Pace sieht gut aus, man kann es laufen...dann macht man es. Wenn du aber 5s langsamer läufst, verlierst du definitiv nichts und schützt dich davor, im Training regelmäßig zu hart zur Sache zu gehen. Und davor, es beim nächsten Mal wieder übertreffen zu müssen.ZenZone hat geschrieben: 18.01.2026, 12:08 Oder hättest du mir dazu geraten, es ein wenig moderater anzugehen?
Bin schon regelmäßig 14-15 km im HMRT gelaufen bis vor knapp 12 Monaten ca. Alles machbar, wenn gut gesteuert wird im Trainingssystem/Plan, es sollte Aber auf 1-2 mal in der specific Phase begrenzt werden.hbef hat geschrieben: 18.01.2026, 21:21Einmal schadet es sicherlich nicht, aber wenn du noch mehr davon laufen willst, dann ja. Ich sage das auch in dem Bewusstsein, mich selbst nicht immer an meine eigenen Ratschläge zu halten. Die Pace sieht gut aus, man kann es laufen...dann macht man es. Wenn du aber 5s langsamer läufst, verlierst du definitiv nichts und schützt dich davor, im Training regelmäßig zu hart zur Sache zu gehen. Und davor, es beim nächsten Mal wieder übertreffen zu müssen.ZenZone hat geschrieben: 18.01.2026, 12:08 Oder hättest du mir dazu geraten, es ein wenig moderater anzugehen?
12KM HM-Renntempo am Stück (auch wenn du mittlerweile etwa schneller bist) wird wohl kaum jemand im Training laufen.
Es ist auch immer schwierig, die Belastung aus der Ferne einzuschätzen. Ich würde zum Beispiel ein Training nie mit 10/10 kategorisieren. 8-9/10 wäre dementsprechend sehr hart. Wenn ich einen 12KM TDL mit 9 oder auch 8,5 bewerten würde, wären da definitiv keine weiteren 4-6KM im Training drin gewesen.
Danke dir! Ich kann im Training tatsächlich sehr tief gehen, was natürlich die Gefahr zu überziehen birgt. Zudem habe ich den Eindruck, dass TDL im Bereich Schwelle/HMRT aktuell zu meinen Stärken zählen. Wenn es dann an 10k Tempo und vor allem 3k/5k geht, habe ich den Eindruck dass doch noch einiges fehlt. Mit dem Hintergrund, dass ich 2025 den Fokus auf dem M hatte auch so erwartbar. Insofern kann ich deine Einschätzung gut nachvollziehen und teile diese auch. Wobei 12km TDL mit 95% durchaus in Plänen zu finden ist (ob das 95% oder nicht doch etwas mehr war ist natürlich diskutabel).hbef hat geschrieben: 18.01.2026, 21:21Einmal schadet es sicherlich nicht, aber wenn du noch mehr davon laufen willst, dann ja. Ich sage das auch in dem Bewusstsein, mich selbst nicht immer an meine eigenen Ratschläge zu halten. Die Pace sieht gut aus, man kann es laufen...dann macht man es. Wenn du aber 5s langsamer läufst, verlierst du definitiv nichts und schützt dich davor, im Training regelmäßig zu hart zur Sache zu gehen. Und davor, es beim nächsten Mal wieder übertreffen zu müssen.ZenZone hat geschrieben: 18.01.2026, 12:08 Oder hättest du mir dazu geraten, es ein wenig moderater anzugehen?
12KM HM-Renntempo am Stück (auch wenn du mittlerweile etwa schneller bist) wird wohl kaum jemand im Training laufen.
Es ist auch immer schwierig, die Belastung aus der Ferne einzuschätzen. Ich würde zum Beispiel ein Training nie mit 10/10 kategorisieren. 8-9/10 wäre dementsprechend sehr hart. Wenn ich einen 12KM TDL mit 9 oder auch 8,5 bewerten würde, wären da definitiv keine weiteren 4-6KM im Training drin gewesen.
95 % vom 10 km RT sind im Prinzip genau HMRT. Wenn es also dein genanntes HM RT war undas 10 km RT realistisch ist (ist ja weil kürzlich gelaufen)Wobei 12km TDL mit 95% durchaus in Plänen zu finden ist (ob das 95% oder nicht doch etwas mehr war ist natürlich diskutabel).
Da kannste und brauchst jetzt auch nichts spektakuläres machen 2 Wochen Training noch dann Taper.ZenZone hat geschrieben: 18.01.2026, 22:27hbef hat geschrieben: 18.01.2026, 21:21Einmal schadet es sicherlich nicht, aber wenn du noch mehr davon laufen willst, dann ja. Ich sage das auch in dem Bewusstsein, mich selbst nicht immer an meine eigenen Ratschläge zu halten. Die Pace sieht gut aus, man kann es laufen...dann macht man es. Wenn du aber 5s langsamer läufst, verlierst du definitiv nichts und schützt dich davor, im Training regelmäßig zu hart zur Sache zu gehen. Und davor, es beim nächsten Mal wieder übertreffen zu müssen.ZenZone hat geschrieben: 18.01.2026, 12:08 Oder hättest du mir dazu geraten, es ein wenig moderater anzugehen?
12KM HM-Renntempo am Stück (auch wenn du mittlerweile etwa schneller bist) wird wohl kaum jemand im Training laufen.
Es ist auch immer schwierig, die Belastung aus der Ferne einzuschätzen. Ich würde zum Beispiel ein Training nie mit 10/10 kategorisieren. 8-9/10 wäre dementsprechend sehr hart. Wenn ich einen 12KM TDL mit 9 oder auch 8,5 bewerten würde, wären da definitiv keine weiteren 4-6KM im Training drin gewesen.
Ich habe ja nur noch 3 Wochen bis zum 10er. Denke ich werde den Fokus eher auf längere 10k Intervalle (mile, 2k, 3k) und TWL legen. Evtl. noch einen TDL (5-6km) im Bereich 10k Pace. Wenn dann im Laufe des Jahres eine umfassende Vorbereitung ansteht, werde ich schnelles Laufen zu Beginn stärker in den Fokus rücken, da ich hier momentan Schwächen sehe.
Wenn man es genau nimmt: 10k Ende Dez. mit 35:39 (3:34/km), 95% macht dann 3:45/km. Insofern sind die 3:42/km etwas zu flott für 95%, entsprechen aber meinem HMRT (allerdings Ende Sep 25 gelaufen). Tendenziell war der TDL wohl eher zu hart als zu lockerXyris hat geschrieben: 18.01.2026, 22:3395 % vom 10 km RT sind im Prinzip genau HMRT. Wenn es also dein genanntes HM RT war undas 10 km RT realistisch ist (ist ja weil kürzlich gelaufen)Wobei 12km TDL mit 95% durchaus in Plänen zu finden ist (ob das 95% oder nicht doch etwas mehr war ist natürlich diskutabel).
Ah okay ja mit 3:34 wären es 96%ZenZone hat geschrieben: 18.01.2026, 22:46Wenn man es genau nimmt: 10k Ende Dez. mit 35:39 (3:34/km), 95% macht dann 3:45/km. Insofern sind die 3:42/km etwas zu flott für 95%, entsprechen aber meinem HMRT (allerdings Ende Sep 25 gelaufen). Tendenziell war der TDL wohl eher zu hart als zu lockerXyris hat geschrieben: 18.01.2026, 22:3395 % vom 10 km RT sind im Prinzip genau HMRT. Wenn es also dein genanntes HM RT war undas 10 km RT realistisch ist (ist ja weil kürzlich gelaufen)Wobei 12km TDL mit 95% durchaus in Plänen zu finden ist (ob das 95% oder nicht doch etwas mehr war ist natürlich diskutabel).![]()
| Datum | Aktivität |
| Mo. 05. Januar | 13,0 km @5:03/km |
| Di. 06. Januar | 13,1 km | 4:48/km |
| Mi. 07. Januar | 16,0 km | 4:26/km inkl. 20x 400m @3:23/km (50" Tp) |
| Do. 08. Januar | 11,1 km | 5:12/km |
| Fr. 09. Januar | Pause |
| Sa. 10. Januar | Cross-Wettkampf Strecken 800m, 3,7km, 7,6km |
| So. 11. Januar | 20,2 km | 5:09/km |
| SUMME | 86,5 km |
| Datum | Aktivität |
| Mo. 12. Januar | Pause |
| Di. 13. Januar | 16,1 km | 4:35/km |
| Mi. 14. Januar | 10,6 km | 5:01/km |
| Do. 15. Januar | 13 km inkl. 8x1.000 (3:29) / 200m Tp (90") Fußballtraining (inkl. 4km Einlaufen) |
| Fr. 16. Januar | 12,5km | 5:07/km |
| Sa. 17. Januar | 16,7 km inkl. 12km @3:42/km |
| So. 18. Januar | 13,2 km | 4:49/km |
| SUMME | 86 km |
So sehe ich das auch. Das Training ist nichts Spektakuläres, kann aber wirken. Nur der Tag mit Intervallen und Fußballtraining passt nicht zusammen.guybrush1992 hat geschrieben: 20.01.2026, 17:45 Soweit sieht der Plan gut aus, nur würde ich Tempotraining niemals mit Fußball verbinden und nach dem Tempolauf vom Wochende vllt. etwas mehr rausnehmen. Wenn der Crosslauf voll gelaufen war, würde ich am Tag danach höchstens 40min locker laufen. Ich bin am Tag nach nem Wettkampf noch nie länger als 40min gelaufen, aber wenn du das verkraftest und auch keine muskulären Nachwirkungen hattest, ist das wahrscheinlich in Ordnung. Ich brauche nach nem voll gelaufenen 10er etwa 6-7 Tage um mich vollständig zu erholen und mache in der Zeit nur leichtes Training. Vllt. kannst du du auch noch optimieren.
Da ist definitiv noch einiges zu tun für michguybrush1992 hat geschrieben: 22.01.2026, 21:06 Ja, man merkt den Unterschied zwischen 3:30 und 3:20 schon. Ist bei dir ja grod der Unterschied zwischen 5 und 10er Tempo. Vor meiner ersten 34 hatte schon so etwa 20mal 5x3min mit ähnlicher Pause in dem Tempo. Bin aber halt auch schon 5x 35er Zeiten in dem halben Jahr davor gelaufen wo ich die 34 wohl schon fast jedes Mal (knapp) drauf hatte. Lebenskilometer in dem Tempobereich helfen halt enorm viel, bin insgesamt bestimmt schon über 1000km in 3:20 und schneller gelaufen und davon auch ca. 300 in mind. 3:15. Wenn du das ein paar Dutzend Mal wiederholst fallen die dir um einiges einfacher. Bei deiner Schnelligkeit ist da noch viel Potential.
vergiss aber nicht. Schnelle 150m machen dich auf 10km nicht zwingend schneller. Man bekommt dadurch nicht plötzlich abartige Grundgeschwindigkeit. Jedenfalls nicht ohne noch mehr umzustellen. Und auch keine schnellen 1 km mit 3 min Pause machen einen zwingend schneller ;-), Und auch die Vo2Max ist wohl eher nicht dein limitierender Faktor. Wichtig ist die Fähigkeit für dich jetz lange im Bereich @3:32-3:29 laufen zu können , eine sehr gutes Laktak Clearence/Shuttlingg zu entwickeln (als Grundvoraussetzung), sowie die Fähigkeit RT stabil und auch unter Rhymushwechsel (ohne Pausen )u. kumulierender Ermüdung immer wieder stabilisieren zu können,. sowie die Fähigkeit immer noch einen push im Tempo hinten zum Ende draufsetzten zu können.ZenZone hat geschrieben: 23.01.2026, 15:30Da ist definitiv noch einiges zu tun für michguybrush1992 hat geschrieben: 22.01.2026, 21:06 Ja, man merkt den Unterschied zwischen 3:30 und 3:20 schon. Ist bei dir ja grod der Unterschied zwischen 5 und 10er Tempo. Vor meiner ersten 34 hatte schon so etwa 20mal 5x3min mit ähnlicher Pause in dem Tempo. Bin aber halt auch schon 5x 35er Zeiten in dem halben Jahr davor gelaufen wo ich die 34 wohl schon fast jedes Mal (knapp) drauf hatte. Lebenskilometer in dem Tempobereich helfen halt enorm viel, bin insgesamt bestimmt schon über 1000km in 3:20 und schneller gelaufen und davon auch ca. 300 in mind. 3:15. Wenn du das ein paar Dutzend Mal wiederholst fallen die dir um einiges einfacher. Bei deiner Schnelligkeit ist da noch viel Potential.![]()
Runalyze wähnt mich aktuell in Bestform hinsichtlich 10er Prognose (Niveau ähnlich wie vor meinem letzten Marathon) und sogar knapp unter 35. Auch wenn ich bisher immer sehr nah an den Prognosen dran war, sehe ich mich eher im Bereich 35:30. Am Ende muss an so einem Tag auch alles passen.
Ich werde nach meinem Zehner in 2 Wochen erstmal wieder etwas raus nehmen, da ich nach dem M keine richtige Pause gemacht habe. Danach möchte ich mich auf alle Fälle dem "richtig schnellen Laufen" widmen - vermutlich mit 150ern. Das hilft dann hoffentlich auch perspektivisch für die nächste 10er Vorbereitung.
ZenZone hat geschrieben: 23.01.2026, 17:05 @Xyris Da bin ich ganz bei dir. Ich verspreche mir davon auch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den 10er. Dennoch habe ich die Hoffnung, dass es mittelfristig einen positiven Effekt haben wird. Zudem werde ich ja ab Mitte Februar wieder mehr Fußball spielen und dann das Laufen ein wenig reduzieren. Die 150er könnten dann ein Element sein, was ich in dieser Zeit regelmäßig einbinde. Gerade auch weil ich im Bereich Athletik und Kraft noch besser aufgestellt sein möchte. Dass es für eine spezifische 10er Vorbereitung dann andere Elemente braucht ist klar. Da der nächste 10 dann aber erst Ende Juli ansteht, habe ich ja rund 5 Monate Luft und damit auch Zeit mich den oben angesprochenen Punkten zu widmen.
Und die 1.000er von gestern standen immerhin in dem von dir empfohlenen PlanAm Ende haben sicher viele Elemente ihre Berechtigung. Natürlich immer zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Maße eingesetzt. Für Sonntag plane ich dann auch die von dir empfohlenen 3 x2 km @100% RT (2-2:30 easy) + 1 km @102 % (3 min Session TP).
Wer benutzt den den Begriff hier? Grundlage?Ranaerob hat geschrieben: 23.01.2026, 19:41 Ich habe mich schon immer gefragt, warum der Begriff "Grundlagentraining" so unterschiedlich definiert wird.
Im Leichtathletik‑ und Vereinssport umfasst Grundlagenarbeit typischerweise Kraft, Technik, Schnelligkeit, Mobilität und sogar funktionelle Flexibilität. Umfangsläufe spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle und werden häufig ergänzend eingesetzt und mehr auch in alternativen Sportarten angesprochen.
Im Langstreckenbereich sieht das völlig anders aus. Besonders im Amateurbereich ändern sich die Vorstellungen teils drastisch, und je älter oder „langsamer“ die Sportler werden, desto extremer wird es. Für viele bedeutet Grundlagenphase dann nur noch eines: acht Monate lang ausschließlich langsam laufen. Nur langsam laufen... Grundlagenaufbau, oder so. Genau diesen Läufergruppen fehlen jedoch oft die Fähigkeiten, die Leichtathleten in ihrer Grundlagenphase systematisch entwickeln.
So unterschiedlich kann das Verständnis von Grundlagenarbeit sein.
Wer im Sommer schließlich die Ergebnislisten anführt, ist allerdings eindeutig.
Sorry, wenn das bei dir anders angekommen ist. So war es nicht gemeint, ich meinte es genau so, wie ich es geschrieben habe. Keine Kritik an Dich oder Canova. Es waren einfach nur meine Gedanken zur aktuellen Thema: Periodisierung im Training.Xyris hat geschrieben: 23.01.2026, 19:47Wer benutzt den den Begriff hier? Grundlage?Ranaerob hat geschrieben: 23.01.2026, 19:41 Ich habe mich schon immer gefragt, warum der Begriff "Grundlagentraining" so unterschiedlich definiert wird.
Im Leichtathletik‑ und Vereinssport umfasst Grundlagenarbeit typischerweise Kraft, Technik, Schnelligkeit, Mobilität und sogar funktionelle Flexibilität. Umfangsläufe spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle und werden häufig ergänzend eingesetzt und mehr auch in alternativen Sportarten angesprochen.
Im Langstreckenbereich sieht das völlig anders aus. Besonders im Amateurbereich ändern sich die Vorstellungen teils drastisch, und je älter oder „langsamer“ die Sportler werden, desto extremer wird es. Für viele bedeutet Grundlagenphase dann nur noch eines: acht Monate lang ausschließlich langsam laufen. Nur langsam laufen... Grundlagenaufbau, oder so. Genau diesen Läufergruppen fehlen jedoch oft die Fähigkeiten, die Leichtathleten in ihrer Grundlagenphase systematisch entwickeln.
So unterschiedlich kann das Verständnis von Grundlagenarbeit sein.
Wer im Sommer schließlich die Ergebnislisten anführt, ist allerdings eindeutig.
Schau dir mal ne Canova orientierte foundation/General Phase an. Da ist Nichts mit monatelang langsam laufen
Und im Sommer führt auf der Straße niemand Listen an, die gibt's im Herbst nach der Herbst Saison bzw im Winter.
OK Bahn gibt's auch im Sommer Läufe, ja![]()
Oh okay alles in Ordnung..Ranaerob hat geschrieben: 23.01.2026, 19:53Sorry, wenn das bei dir anders angekommen ist. So war es nicht gemeint, ich meinte es genau so, wie ich es geschrieben habe. Keine Kritik an Dich oder Canova. Es waren einfach nur meine Gedanken zur aktuellen Thema: Periodisierung im Training.Xyris hat geschrieben: 23.01.2026, 19:47Wer benutzt den den Begriff hier? Grundlage?Ranaerob hat geschrieben: 23.01.2026, 19:41 Ich habe mich schon immer gefragt, warum der Begriff "Grundlagentraining" so unterschiedlich definiert wird.
Im Leichtathletik‑ und Vereinssport umfasst Grundlagenarbeit typischerweise Kraft, Technik, Schnelligkeit, Mobilität und sogar funktionelle Flexibilität. Umfangsläufe spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle und werden häufig ergänzend eingesetzt und mehr auch in alternativen Sportarten angesprochen.
Im Langstreckenbereich sieht das völlig anders aus. Besonders im Amateurbereich ändern sich die Vorstellungen teils drastisch, und je älter oder „langsamer“ die Sportler werden, desto extremer wird es. Für viele bedeutet Grundlagenphase dann nur noch eines: acht Monate lang ausschließlich langsam laufen. Nur langsam laufen... Grundlagenaufbau, oder so. Genau diesen Läufergruppen fehlen jedoch oft die Fähigkeiten, die Leichtathleten in ihrer Grundlagenphase systematisch entwickeln.
So unterschiedlich kann das Verständnis von Grundlagenarbeit sein.
Wer im Sommer schließlich die Ergebnislisten anführt, ist allerdings eindeutig.
Schau dir mal ne Canova orientierte foundation/General Phase an. Da ist Nichts mit monatelang langsam laufen
Und im Sommer führt auf der Straße niemand Listen an, die gibt's im Herbst nach der Herbst Saison bzw im Winter.
OK Bahn gibt's auch im Sommer Läufe, ja![]()
Beim Lahntallauf bin ich letztes Jahr die 30km gelaufen (3x die 10km Runde). Laut runalyze waren es 53hm auf die 30km. Die Strecke ist sicherlich nicht langsam, aber für einen schnellen 10er wäre sie nicht meine erste Wahl. Die Strecke ist zu 95% asphaltiert, es gibt nur einen kurzen Abschnitt mit Schotter. Die Wege sind teilweise recht schmal (Radwege), das dürfte bei einer Runde kein Problem sein, da es noch keine Überrundungen gibt. An der ein oder anderen Stelle gibt es Abschnitte die dann auf dem Gehweg gelaufen werden. Die Höhenmeter verteilen sich überwiegend auf die zwei Stellen an denen die Lahn gequert wird. Die erste Querung ist gut zu laufen, aber natürlich wird die Steigung ein paar Sekunden kosten. Die zweite Querung kurz vor dem Ziel hat dann eine sehr enge 180° Grad Kurve. Also in Summe ein flotter Kurs, ja. Für einen PB-Versuch würde ich sie aber nicht empfehlen. @Albatros ist hier schon mehrfach gelaufen. Ggf. kann er weitere Läufe empfehlen.hbef hat geschrieben: 24.01.2026, 09:23 Sorry, muss kurz deinen Thread missbrauchen, @ZenZone, aber du kommst doch aus der Ecke? Kannst du was zum Lahnttallauf und/oder zum Gießener Frühjahrslauf sagen? Oder jemand anders aus der Region? Ich würde nämlich auch gerne schnelle 10KM laufen demnächst, aber DM in Uelzen wird logistisch bei mir wohl nicht hinhauen. Daher suche ich was im Umfeld ~2h von Erfurt aus.
Gerne. Genau, das ist die von mir angesprochene 1. Querung der Lahn und ja, das würde ich auch als Berg bezeichnen, auch wenn der Anstieg kurz ist.hbef hat geschrieben: 24.01.2026, 11:43 Danke für die Einschätzung. Ich hatte natürlich auch etwas recherchiert und beim Lahnttallauf von einer flachen Strecke gelesen, dann aber Bilder gesehen, bei denen Leute einen (für mich) Berg hochlaufen.
In Gießen waren jeweils zwei Leute im Bereich 33' unterwegs, wenn man sich darauf verlassen könnte, würde mir das fast schon reichen. Allerdings habe ich auch gelesen, dass die Bestenlistenfähigkeit in diesem Jahr noch nicht garantiert ist.
Ich fahre zur Not auch 2,5h, aber in zwei Wochen ist mir noch etwas zu früh. Ich halte die Augen offen.
Erfurt liegt nicht so weit östlich wie viele denken ;)guybrush1992 hat geschrieben: 24.01.2026, 12:38 Wenn du in Erfurt wohnst, könnte sich aber vllt. auch ein Rennen im Ausland anbieten?
.. im Vereinssport hat du ja meist angeleitetes, strukturiertes Training und einen eher "ganzheitlichen" Ansatz! Während sich im Amateuerbereich viele Leute meist selber nach bestem Wissen und Gewissen bzw. mit Standard Plänen trainieren! Und vollkommen wertfrei: nicht jeder hat dabei Lust, sich auch noch mit Trainingslehre zu befassen!Ranaerob hat geschrieben: 23.01.2026, 19:41 Ich habe mich schon immer gefragt, warum der Begriff "Grundlagentraining" so unterschiedlich definiert wird.
Im Leichtathletik‑ und Vereinssport umfasst Grundlagenarbeit typischerweise Kraft, Technik, Schnelligkeit, Mobilität und sogar funktionelle Flexibilität. Umfangsläufe spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle und werden häufig ergänzend eingesetzt und mehr auch in alternativen Sportarten angesprochen.
Im Langstreckenbereich sieht das völlig anders aus. Besonders im Amateurbereich ändern sich die Vorstellungen teils drastisch, und je älter oder „langsamer“ die Sportler werden, desto extremer wird es. Für viele bedeutet Grundlagenphase dann nur noch eines: acht Monate lang ausschließlich langsam laufen. Nur langsam laufen... Grundlagenaufbau, oder so. Genau diesen Läufergruppen fehlen jedoch oft die Fähigkeiten, die Leichtathleten in ihrer Grundlagenphase systematisch entwickeln.
So unterschiedlich kann das Verständnis von Grundlagenarbeit sein.
Wer im Sommer schließlich die Ergebnislisten anführt, ist allerdings eindeutig.
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