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10 km unter 35

Re: 10 km unter 35

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guybrush1992 hat geschrieben: 27.01.2026, 18:43 Bedeutet Rest bei den 3-2-2-1km in der vorletzten Woche dann Trab- oder Gehpause oder wirklich nix tun? So ne Einheit hab ich noch nie gemacht würde die aber so oder so nach deiner letzten Einheit nicht als ganz so hart sehen. Hilft bestimmt unter Vorermüdung noch einmal etwas übers Renntempo hinaus zu gehen. Generell unterscheidet sich der Plan gerade bei den schnellen Tagen aber schon sehr von dem was ich gemacht habe, von daher kann auch nicht gut einschätzen ob in der letzten Woche bei den 1200ern nicht doch nochmal Renntempo gelaufen werden sollte. Wie gesagt hab ich aber bei Intervallen nix unter Renntempo gemacht.
Denk daran. Das ist ein 18 Wochen Plan. Als Beispiel Plan. Der geht davon ab s dass man schon 18 Wochen Vorbereitung Hinter sich hat. In den letzten 2 Wochen ist es kein Training Mehr auf Aufbau es geht um RT verinnerlichen. Daher auch die langen Pausen in der Woche, auch weil es nochmal 8 km teils über 10 km RT sind. Die Rest Pause ist (entsprechend der Logic in seinem Buch eine Walk/easy jog Pause)
Wobei John Davis Grds kein Freund von langen, klassischen" Taper ist.
Das ist ein prozentbasierter Absatz (Canova mäßig) in 3 Phasen gegliedert. Diser Anssatz baut recht unterschiedlich auf im Vergleich zu "klassischen" Intervall Training Oder dem klassischen system mit den einzelnen"Magic paces" als zb JD, lydiard. Es Ist ein "modernes" System, moderner als die klassische Trainingsaufbaulehre.

Umfang ist hier auch hoch und wichtig aber nicht extrem. Intensität ist Hoch, Tempo sehr breit (every Pace hast its place, ladder of Support).
Es wird viel im RT gelaufen und RT unter Vorermüdung ist oft drin. Pausen Sind oft float, selten jog. Reines Vo2max Training ist weniger (isoliert) vorhanden, eher als Support. Schwerpunkt ist zb Laktat shuffling/ Clearence. Kennzeichen ist auch am Anfang der Vorbereitung oft tempo auch hoch aber kontrolliert im Umfang und Aufbau. Kein gemütlicher Aufbau.
Es wird oft mit Doubles gearbeitet und es gibt ( im HM und Marathon Training) kaum Easy Long Runs.

Ich baue jetzt das 2. Jahr in Folge im Canova Stil/ Davis auf und habe mich deutlich verbessert.

Pauschal sieht der Plan die taperphase do vor aufgrund des Aufbaus den man hinter sich hat.
Zen Zone hat sich nun diese 2 Wochen rausgepickt aber Was er da macht ist nun 2 Wochen vor dem Rennen nicht mehr wichtig und entscheidennd, zumal ein Leistungszuwachs eh kaum möglich ist bis dahin
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 km unter 35

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Absolut, das hat bei mir nichts mit einer Struktur eines Plans zu tun. Sich einzelne Wochen oder auch nur Einheiten rauszupicken, ist sicher nicht das Mittel der Wahl. Gründe dafür sind ja aber auch mehrfach dargelegt worden. Im Sommer gehe ich die Sache dann mit dem nötigen Aufbau und Dauer an.

Mal sehen was ich diese Woche überhaupt noch mache. Leider scheint die Erkältung auch mich erwischt zu haben. Heute auf alle Fälle Pause in der Hoffnung, dass es sich eventuell nicht bewahrheitet.

Re: 10 km unter 35

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Alles Okay für den 10er in 2 Wochen
Guten Besserung. Kurier dich lieber aus haste im Zweifel wahrscheinlich mehr davon. Leicht unfit wegen Erkältung am Start stehen wäre jetzt echte blöd
@ZenZone
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

Re: 10 km unter 35

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Xyris, danke für die ausführlichen Erläuterungen zu denen ich so gut wie nichts sagen kann, weil mir die Leute nichts sagen. Persönlich ist es für mich eben wichtig in der Wettkampfwoche nochmals mind. 4-5km im Renntempo oder etwas schneller zu laufen. Vllt. kann man sich bei den Einheiten aus dem Plan aber was abschauen.

Zenzone, keine Bange solange du nicht direkt vor dem 10er krank bist. Ich war zwei Wochen vor der ersten 34 2 Tage mit 38 Grad Fieber im Bett und bin außer nem 10er 8 Tage vorher (auch PB) die restlichen 17 Tage nur Steigerungen bzw. 1km im Renntempo gelaufen.

Re: 10 km unter 35

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ZenZone hat geschrieben: 27.01.2026, 10:56https://runningwritings.com/wp-content/ ... itings.pdf

(Empfohlen von @Xyris )
Das ist ein sehr interessanter Plan. Ich habe meinen ersten offiziellen 10 km WK in 7 Wochen, bin natürlich noch weit entfernt von den diskutierten Inhalten hier, aber versuche je nach weiterem Trainingsverlauf am WK 38:30-39:45.

Ein paar Fragen zum Plan:
- Wird das RT im Plan vorher definiert (aktuelle PB) oder ist das das Zieltempo? Mein 10er RT wäre dann 38:30-39:45 oder 40:00 oder z. B. 41:xx (was ich im Training abrufen könnte)?
- "45–55% 10k Very easy run / shakeout jog pace" wäre sehr langsam. Selbst für @Xyris wäre es im Bereich @6:00, den er garantiert nie läuft?

Im Plan wird darauf hingewiesen, dass diese Berechnungen "ungefähr" zu interpretieren sind und abweichen können. Geht mir auch erstmal um das Verständnis, nicht um eine konkrete Zahl.
5 km: 19:33 (Nov 2025)
10 km: 44:48 (Dez 2024)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: 10 km unter 35

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KG-175573 hat geschrieben: 28.01.2026, 17:01
ZenZone hat geschrieben: 27.01.2026, 10:56https://runningwritings.com/wp-content/ ... itings.pdf

(Empfohlen von @Xyris )
Das ist ein sehr interessanter Plan. Ich habe meinen ersten offiziellen 10 km WK in 7 Wochen, bin natürlich noch weit entfernt von den diskutierten Inhalten hier, aber versuche je nach weiterem Trainingsverlauf am WK 38:30-39:45.

Ein paar Fragen zum Plan:
- Wird das RT im Plan vorher definiert (aktuelle PB) oder ist das das Zieltempo? Mein 10er RT wäre dann 38:30-39:45 oder 40:00 oder z. B. 41:xx (was ich im Training abrufen könnte)?
- "45–55% 10k Very easy run / shakeout jog pace" wäre sehr langsam. Selbst für @Xyris wäre es im Bereich @6:00, den er garantiert nie läuft?

Im Plan wird darauf hingewiesen, dass diese Berechnungen "ungefähr" zu interpretieren sind und abweichen können. Geht mir auch erstmal um das Verständnis, nicht um eine konkrete Zahl.
Ich würde den Plan aufgrund der Art der Einheiten nicht für den ersten 10er empfehlen zudem sollte so 38 u. schneller drin sein. Ist aber nur meine Meinung aufgrund der intensiven Einheiten, des umfangs und der pacing und 10 km RT Fähigkeiten sowie der breite Tempobereiche die gelaufen werden. Bei langsamer würde ich ggfs erst nach klassische System trainieren und Erfahrung Sammeln.

Das RT ist Immer das aktuelle mögliche. Hat man aktuelle 10 km Zeiten ist es einfach. Bei wenig Erfahrung und keinen Zeiten empfiehlt John Davis 4-5 Wochen Mini Aufbau für einen 5 km WK um da die Zeiten herzuleiten

Wie kommst du bei mir auf 6:00? Very easy ist 45-50% 10 km RT bei mir 4:40-4:55 Circa. Bei dir mit 4:00 dann die 6;00/min. Das ist das schöne am prozentualen system due Pace ist für jedes Niveau gleich schwer Oder leicht.

Standard Easy ist normale DL Pace 55-65% bei mir 4:28-4:10.
Und bei dir circa 5:48-24.

Er schreibt im Buch natürlich dass die paces je Läufer Etwas variieren können und er schreibt auch dass ein Plan natürlich auf den Läufer mit seinen starken und Schwächen angepasst werden muss. Das hier Ist ja auch nur ein Beispiel Aufbau.

Wichtig ist.
Easy ist nicht joggen. Easy ist bei John Davis normales DL Tempo (Prozent siehe oben).
Joggen ist bei ihm jog ("die klassische Trabpause) und walk Ist zügiges Gehen.
5 km: 14:52 min (Lampertheim) | 10 km: 30:50 min (Herxheim) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt)

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