RaviniII hat geschrieben: 14.09.2026, 08:55
Letzte Wochen:
Kurz zusammengefasst, hier war läuferisch wirklich nicht mehr viel los. Immerhin ist es mir gestern gelungen, endlich mal wieder 10 km unter 50 Minuten zu laufen, - genau genommen bin ich nur knapp über 48 geblieben. Und das ohne Umfänge und erst recht ohne Tempotraining. Eigentlich überwältigend. Aber es war auch einer der härtesten Zehner jemals.
PBs erfolgen ja auf einem grundsätzlich hohen Niveau, und natürlich ist das auch anstrengend. Aber ohne Niveau dann doch noch so viel rauszuquetschen ist ... wirklich harte harte Arbeit.
Wkm: 23

Von sowas zuviel führt zu sowas (obigem).
Ab jetzt kann es aber erstmal besser werden, Training wird wieder möglich.
In einem anderen Faden habe ich schon berichtet, dass ich von dem Plan, ein persönlichen Coach zu nehmen, abgerückt bin. Ich denke, ich möchte weiter nach meinen Plänen trainieren, denn ich schaffe es weiterhin nicht, an regelmäßigen Trainings irgendwo teilzunehmen, und aufgrund der Wechseljahre bin ich schwierig zu trainieren. Beziehungsweise möchte ich nicht so viel mit einem Trainer diskutieren, wie meine Konstitution es erforderlich macht. Das ist leider absolut nervig!
Solange Frau im "Periodensystem drin ist", gibt es ja wenigstens einigermaßen berechenbare Abläufe. Aber gerade diese Zwischenzeit mit dem totalen Hormonchaos ist bei jeder Frau anders, man (Frau, ha ha) kann einfach gar nichts kalkulieren, und jeder Tag ist eine Überraschungstüte. Damit ist man selbst schon genug beschäftigt, das möchte ich nicht noch zu jeder Trainingseinheit mit einem Trainer absprechen.
Eine neue 10er PB hätte ich gerne kürzlich aufgestellt, aber dafür hätte ich trainieren müssen, und das ist ja nicht geschehen. Also gehe ich vielleicht noch mal zu Ende des Jahres auf eine schnelle Zehnerzeit. Da die entsprechende, vermessene Strecke aber nicht zur Verfügung steht, ist das auch nicht mehr so dringend. Mein Laufjahr war wirklich überragend erfolgreich. Es gab eine PB auf 10 km, und es gab sehr viele, sehr schöne Platzierungen.
Eine weitere Erkenntnis aus diesem Jahr ist, dass die Regeneration körperlich viel länger dauert, als mental. Ich hätte durchaus jeden Tag Bock, zu ballern. Leider macht der Körper nicht mit. Die Anpassung zwischen den Ohren dauert dann doch recht lange.
Zuletzt möchte ich heute alle Männer grüßen, die die Ergebnisse von meinen Laufkolleginnen und mir freundlich kommentieren mit: "Tolle Zeit, fast so schnell wie ich." Ja, ihr Seppel, wir haben auch X Prozent weniger Muskelmasse, weniger Testosteron und so weiter. Und wahrscheinlich hatten wir auch im Leben weniger Zeit zu trainieren, aber: vergleicht das gerne! Und wenn ihr dann in zehn Jahren so alt seid wie wir jetzt, dann sprechen wir nochmal. #nichtdasmaßallerdinge
Gar nicht so ätzend gemeint, wie es sich vermutlich liest, aber immer noch in Eile ..
Schöne Woche euch allen und ganz viele Daumen für die Berlin-Startys!